Kurze Beschreibung
Der Beschaffungsgegenstand umfasst die technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1, 2, 3, 7 und 8)
für die Errichtung einer 5-zügigen Realschule und eines 6-zügigen Gymnasiums mit Tiefgarage, zwei
Dreifachsporthallen, einem Schulschwimmbad und die Räume der Münchner Volkshochschule sowie
die Betriebsgebäude eines Sportparks. Die Gebäude haben einen Rauminhalt von ca. 215 000 m³ und
eine Bruttogeschossfläche von ca. 48 000 m
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, wovon ein Teil der VersammlungsstättenVO unterliegt. Der
vorgesehene Bauplatz liegt im Osten der Landeshauptstadt München.
Technische Leistungsbeschreibung technische Ausrüstung:
Bei dem hier gegenständlichen Bauvorhaben handelt es sich um eine Schulbaumaßnahme der
Landeshauptstadt München. Der Bildungscampus umfasst 4 Bauteile:
— Gemeinsamer Bereich mit Mensa, Aula und Bibliothek und Volkshochschule sowie Tiefgarage und
Rampenbauwerk,
— Gymnasium mit MINT und KREATIV-Bereich,
— Realschule mit MINT -und KREATIV-Bereich,
— Sportbereich mit zwei 3-fach Sporthallen und Schwimmhalle.
Als Bauweise ist derzeit durchgehend Stahlbetonbau geplant, in tieferliegenden Bereichen in WU-Bauweise.
Das Bauvorhaben stellt besondere Anforderungen durch die Schwimmhalle in der Anlagengruppe
1(Desinfektion, Wasseraufbereitung und Schwimmbadtechnik) sowie in der Anlagengruppe 3 (Klimaanlage
für das Schwimmbad und Entrauchung von Versammlungsstätten für die Sporthallen). Diese besonderen
Leistungsmerkmale sind in den Referenzen nachzuweisen.
Weiterhin ist die Gebäudeautomation der Leistung TGA (Anlagengruppe 8), auch aus o.g. Gründen zugeordnet.
In der Anlagengruppe 1 sind auch Anforderungen an die Gasversorgung der Schullabore gestellt.
In der Anlagengruppe 2 sind besondere Anforderungen an eine hocheffiziente Wärme-, Heizungsenergie- und
Kälteversorgung einschließlich Rücklaufkühlung gestellt.
Die Anlagengruppe 7 umfasst die Ausrüstung der Schullabore. Entsprechende Referenznachweise sind
erforderlich.
Die Versorgung mit Gas, Wasser, Abwasser und Fernwärme erfolgt über das städtische Versorgungsnetz. Die
gesamte Entwässerung erfolgt im Regenwassermanagement. Offene Wasserflächen sind nicht möglich. Die
Dachentwässerung ist vollständig außerhalb der Gebäudehülle zu führen.
Es ist auf leicht zugängliche Installationen zu achten. Abgehängte Decken müssen ausreichende
Installationshöhen aufweisen, um aufwändige Installationen zu vermeiden.
Besonderes Augenmerk ist auf die Einbringung großer Komponenten und eine gute Zugänglichkeit für
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten zu legen.
NA 19: Mehraufwand nach Teilinbetriebnahme bis 2023
Im Zuge der Teil-Inbetriebnahme werden nur einzelne Gebäudeabschnitte genutzt, da andere Gebäudeteile noch in Bau sind. Während dieser Übergangsphase ist die Unterstützung des ANs zur Betreuung der TGA-Gewerke insbesondere in folgenden Punkte erforderlich:
- Bearbeitung von Nachtragsangeboten der TGA Firmen hinsichtlich Bedienen und Betreiben.
- Technische Unterstützung der TGA Firmen hinsichtlich Bedienen und Betreiben
- Technische Unterstützung bei der Einweisung des künftigen Betreibers Baureferat H9
- Zusätzlicher Koordinationsaufwand in der Phase Bedienen und Betreiben
- Zusätzlicher Aufwand bei der Begleitung von zusätzlich erforderlichen SV-Prüfungen