Erneuerung Berthold-Beitz-Ufer; Konstruktiver Ingenieurbau, Tragwerksplanung

Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister

1980 wurde die heutige Kaiwand am Berthold-Beitz-Ufer als verankerte Stahlspundwand in einem Abstand von ca. 20 m vor die Schwergewichtswand der letzten Jahrhundertwende gerammt. Infolge starker Durchrostung der Stahlspundwand im Wasser-wechselbereich als auch mikrobieller Korrosion muss die Kaiwand unter Berücksichtigung neuer Baugrund-, marineökologischen und Kampfmitteluntersuchungen erneuert werden.
Für diese Maßnahme werden die Objektplanung Konstruktiver Ingenieurbau LPH 2,3,5 (tlw.) und 6 § 43 HOAI und die Fachplanung Tragwerksplanung LPH 2,3,4,5 (tlw.) und 6 § 51 HOAI im europa-weiten zweistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben:
— Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 5 Teilnehmer für
die Teilnahme an Stufe 2
— Stufe 2: Verhandlungsverfahren
Parallel zur hier ausgeschriebenen Planungsleistung erfolgt ein Gestaltungswettbewerb für die Freianlagen, dessen Ergebnisse in die Entwurfsplanung (Rampen, Treppen, balkonartige Überbauung) zu integrieren sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-01.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-09-01 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-09-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 66.2.906.17
Kurze Beschreibung:
1980 wurde die heutige Kaiwand am Berthold-Beitz-Ufer als verankerte Stahlspundwand in einem Abstand von ca. 20 m vor die Schwergewichtswand der letzten Jahrhundertwende gerammt. Infolge starker Durchrostung der Stahlspundwand im Wasser-wechselbereich als auch mikrobieller Korrosion muss die Kaiwand unter Berücksichtigung neuer Baugrund-, marineökologischen und Kampfmitteluntersuchungen erneuert werden. Für diese Maßnahme werden die Objektplanung Konstruktiver Ingenieurbau LPH 2,3,5 (tlw.) und 6 § 43 HOAI und die Fachplanung Tragwerksplanung LPH 2,3,4,5 (tlw.) und 6 § 51 HOAI im europa-weiten zweistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben: — Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 5 Teilnehmer für die Teilnahme an Stufe 2 — Stufe 2: Verhandlungsverfahren Parallel zur hier ausgeschriebenen Planungsleistung erfolgt ein Gestaltungswettbewerb für die Freianlagen, dessen Ergebnisse in die Entwurfsplanung (Rampen, Treppen, balkonartige Überbauung) zu integrieren sind.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kiel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister
Postanschrift: Stresemannplatz 5
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.kiel.de 🌏
E-Mail: k.huss@kiel.de 📧
Telefon: +49 431901-2569 📞
Fax: +49 431901-64540 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHMY0YU 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-01 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 170-348840
ABl. S-Ausgabe: 170
Zusätzliche Informationen
Es werden alle Bewerberanfragen, die bis einschließlich 20.9.2017 eingehen, beantwortet. Mögliche Bewerberanfragen- und Antworten werden über das dtvp-Vergabeportal ( Link unter I.3) ), hier im Bereich „Kommunikation“, abgebildet. Die Bewerber sind dazu verpflichtet, sich bis zum Ende des Teilnahmewettbewerbes stetig über die Bewerberfragen- und Antworten zu informieren. 1) Fehlende Unterlagen: Es wird darauf hingewiesen, dass der AG sich vorbehält, fehlende oder unvollständige Unterlagen und Angaben bei den Bietern nachzufordern. 2) Bewerbungsformular und Bieterplattform: Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu verwenden, das auf dem DTVP-Portal heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung) und schriftlich einzureichen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass den Bewerbern die Bewerbungs-unterlagen der Stufe 1 (Präqualifikation) nicht zurückgesandt werden. 3) Formale Ausschlusskriterien: — Bewerbungsunterlagen entsprechen der Ausschreibung (Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV, — Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV. 4) Rechtliche Ausschlusskriterien: — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125, — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB, — Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125, — Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV. 5) Wirtschaftliche Ausschlusskriterien: — Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung einer Versicherung (nicht: Makler) für den Auftragsfall (Personenschäden mind. 3 000 000 EUR, sonstige Schäden mind. 3 Mio. EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 VgV. 6) Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe: — Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist. — Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YHMY0YU.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1980 wurde die heutige Kaiwand am Berthold-Beitz-Ufer als verankerte Stahlspundwand in einem Abstand von ca. 20 m vor die Schwergewichtswand der letzten Jahrhundertwende gerammt. Infolge starker Durchrostung der Stahlspundwand im Wasser-wechselbereich als auch mikrobieller Korrosion muss die Kaiwand unter Berücksichtigung neuer Baugrund-, marineökologischen und Kampfmitteluntersuchungen erneuert werden.
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Für diese Maßnahme werden die Objektplanung Konstruktiver Ingenieurbau LPH 2,3,5 (tlw.) und 6 § 43 HOAI und die Fachplanung Tragwerksplanung LPH 2,3,4,5 (tlw.) und 6 § 51 HOAI im europa-weiten zweistufigen Verhandlungsverfahren ausgeschrieben:
— Stufe 1: Präqualifikationsverfahren mit Auswahl 5 Teilnehmer für
die Teilnahme an Stufe 2
— Stufe 2: Verhandlungsverfahren
Parallel zur hier ausgeschriebenen Planungsleistung erfolgt ein Gestaltungswettbewerb für die Freianlagen, dessen Ergebnisse in die Entwurfsplanung (Rampen, Treppen, balkonartige Überbauung) zu integrieren sind.
Objektplanung Konstruktiver Ingenieurbau LPH 2,3,5 (tlw.) und 6
§ 43 HOAI gemäß Leistungsbild und Fachplanung Tragwerks-planung LPH 2,3,4,5 (tlw.) und 6 § 51 HOAI (siehe Verdingungsunterlagen)
Die Baukosten für das Projekt betragen netto rd. 5 900 000 EUR.
Die Bauoberleitung wird durch das Tiefbauamt, Abteilung Ingenieurbau, übernommen.
Nähere Angaben zu den Herstellungskosten sowie Projektbeschreibung und Planunterlagen finden Sie unter zuvor genanntem Link (I.3) unter Informationsunterlagen.
Wir weisen darauf hin, dass die in der Projektbeschreibung genannten Zeitangaben sich im Zuge der Ausführungsplanung im Einzelnen noch verändern können.
Dauer: 18 Monate
Beschreibung der Optionen: Gegebenenfalls wird der Auftrag um die Bauüberwachung erweitert.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auswahlkriterium:
— Bestätigung der Berufszulassung gem. § 44 Abs. 1, § 46 Abs. 3
Nr. 6 VgV (Wichtung 5 %)
Der Auftrag ist Personen vorbehalten, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden. Juristische Personen, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auswahlkriterium:
— Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3
Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (Wichtung 10 %).
Mindeststandards:
— Berufshaftpflichtversicherung, siehe hierzu wirtschaftliche
Ausschlusskriterien unter VI.3 der Bekanntmachung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auswahlkriterien Büroorganisation und Projektteam:
— Referenzprojektliste vergleichbarer Projekte des Büros gem. § 46
Abs. 3 Nr. 1 VgV (Wichtung 10 %),
— Darstellung der verantwortlichen Personen/ Projektspezifisches
Organigramm gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (Wichtung 10 %),
— Jährliches Mittel der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte
in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV
(Wichtung 5 %),
Auswahlkriterien Referenzprojekte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1, § 75 Abs. 5 VgV:
A) Referenzprojekt des Büros (Objektplanung Konstruktiver
Ingenieurbau gemäß HOAI § 41 einer Kaikante mit Hoch-
wasserschutzfunktion oder vergleichbar) (Wichtung gesamt 20 %):
— Selbst erbrachte und abgeschlossene Leistung über
Objektplanung LPH 2, 3, 5 und 6 für konstruktiven Ingenieurbau
gemäß HOAI § 43 einer Kaikante mit Hochwasserschutzfunktion
oder vergleichbar(Mindestkriterium),
— Projekttyp der Referenz wie gefordert (Objektplanung LPH 2, 3, 5
und 6 für Konstruktiver Ingenieurbau gemäß HOAI § 43 einer
Kaikante mit Hochwasserschutzfunktion oder vergleichbar)
(Mindestkriterium),
— Mindesthonorarzone III nach HOAI (3 %),
— Herstellkosten gemäß DIN 276 für KG 200-500 in Summe von
mind. 3 000 000 EUR netto (2 %),
— Projektbeschreibung in Wort inkl. Beschreibung der selbst
erbrachten Leistungen (2 %),
— Bildnachweis der Referenz (1 %),
— Referenzschreiben von Bauherr/ Auftraggeber vorhanden (bei
privatem AG auch Eigenerklärung gültig) (2 %),
— Positive Beurteilung im Referenzschreiben bzgl.
Kostentreue (1 %),
Termintreue (1 %),
— Nachgewiesene Erfahrung mit barrierefreiem Bauen nach DIN
18024 (2 %),
— Nachgewiesene Erfahrung mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
(Sanierungs- und Unterhaltsaufwand sowie Lebensdauer) (6 %),
B) Referenzprojekt des Büros (Tragwerksplanung für Kaikante gegen
Meerwassereinfluss oder vergleichbar) (Wichtung gesamt 20 %):
— Selbst erbrachte und abgeschlossene Leistung über die
Tragwerksplanung LPH 2-6 einer Kaikante gegen Meerwasser-
einfluss oder vergleichbar (Mindestkriterium),
— Projekttyp der Referenz wie gefordert (Tragwerksplanung LPH 2-6 einer Kaikante gegen Meerwassereinflussoder vergleichbar (Mindestkriterium),
— Herstellkosten gemäß DIN 276 für KG 200-500 in Summe von mind. 1 000 000 EUR Netto. (3 %),
— Projektbeschreibung in Wort inkl. Beschreibung der selbst erbrachten Leistung (3 %),
— Bildnachweis der Referenz (2 %),
— Nachgewiesene Erfahrung von Korrosionsschutz gegen Meerwassereinfluss und mikrobieller Korrosion (8 %),
— Nachgewiesene Erfahrung für Berücksichtigung örtlicher Randbedingungen (vorhandene Anker, Bauwerke,Flachwasserzonen (4 %),
C) Referenzprojekt des Projektleiters (Objektplanung für Konstruktiven Ingenieurbau gemäß HOAI §43 mitöffentlichem Auftraggeber, oder vergleichbar) (Wichtung gesamt 20 %):
— Selbst erbrachte und abgeschlossene Leistung über die Objektplanung LPH 2, 3, 5 und 6 für KonstruktivenIngenieurbau gemäß HOAI §43 mit öffentlichem Auftraggeber, oder vergleichbar) (Mindestkriterium),
— Projekttyp der Referenz wie gefordert (Objektplanung LPH 2, 3, 5 für Konstruktiven Ingenieurbau gemäß HOAI§41 mit öffentlichem Auftraggeber, oder vergleichbar) (Mindestkriterium),
— Angabe vorgesehener Projektleiter (auftragnehmerseitig) (Mindestkriterium),
— Herstellkosten gemäß DIN 276 für KG 200-500 in Summe in Höhe
von mind. 3 000 000 EUR Netto (3 %),
— Projektbeschreibung in Wort inkl. Beschreibung der selbst erbrachten Leistungen (3 %),
— Bildnachweis der Referenz und Darstellung von hohem Gestaltungsanspruch (3 %),
— Referenzschreiben von Bauherr/Auftraggeber vorhanden (2 %),
— Positive Nennung des vorgesehenen Projektleiters im Referenzschreiben (1 %),
— Nachgewiesene Erfahrung im Fördermittelmanagement (3 %).
Mindeststandards:
— Zur Wertung der jeweiligen Referenzprojekte muss bei jeder
Referenz mindestens die Leistung LPH 2, 3, 5 und 6 erbracht
worden sein.
Referenz zwingend der geforderte Projekttyp gegeben sein.
— Zur Wertung des 3. Referenzprojektes muss der Name des
vorgesehenen Projektleiters angegeben werden.
— Für die drei geforderten Referenzen können auch weniger als 3
einzelne Referenzen abgegeben werden. Solange alle geforderten
Mindestkriterien erfüllt sind, würde die Abgabe einer einzelnen
Referenz ausreichen um in die Wertung mit einzugehen.
— Es darf lediglich eine Referenz pro gefordertem Referenzprojekt
eingereicht werden.
— Im Falle einer Bietergemeinschaft dürfen die eingereichten
Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen Büros eingereicht
werden. Dabei muss erkennbar sein, durch welches Büro das
Referenzprojekt erbracht wurde.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Das Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetzes Schleswig- Holstein – TTG) findet
Anwendung. Gemäß § 8 des TTG wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei der Angebotsabgabe bekannt sind, die nach § 4 TTG erforderlichen Verpflichtungs-erklärungen abzugeben haben. Die ILO-Kernarbeitsnormen
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(§ 18 Abs. 1 TTG) sind bei der Ausführung des Auftrags zu beachten.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-11-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Tiefbauamt, Abt. Ingenieurbau
Internetadresse: www.kiel.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHMY0YU 🌏
Postanschrift: Fleethörn 9
Kontaktperson: Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle, Zi. 326
Telefon: +49 431901-2779 📞
E-Mail: frauke.wischhusen@kiel.de 📧
Fax: +49 431901-61301 📠
Land: Kiel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es werden alle Bewerberanfragen, die bis einschließlich 20.9.2017 eingehen, beantwortet.
Mögliche Bewerberanfragen- und Antworten werden über das dtvp-Vergabeportal ( Link unter I.3) ), hier im Bereich „Kommunikation“, abgebildet. Die Bewerber sind dazu verpflichtet, sich bis zum Ende des Teilnahmewettbewerbes stetig über die Bewerberfragen- und Antworten zu informieren.
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1) Fehlende Unterlagen:
Es wird darauf hingewiesen, dass der AG sich vorbehält, fehlende oder unvollständige Unterlagen und Angaben bei den Bietern nachzufordern.
2) Bewerbungsformular und Bieterplattform:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zu
verwenden, das auf dem DTVP-Portal heruntergeladen werden kann (Link siehe I.3 der Bekanntmachung) und schriftlich einzureichen ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass den Bewerbern die Bewerbungs-unterlagen der Stufe 1 (Präqualifikation) nicht zurückgesandt werden.
3) Formale Ausschlusskriterien:
— Bewerbungsunterlagen entsprechen der Ausschreibung
(Formblätter Bewerbung) gem. § 57 Abs. 1 und 3 VgV,
— Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der
Bekanntmachung) gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
4) Rechtliche Ausschlusskriterien:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1,
2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer
strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen
Selbstreinigung nach § 125,
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4
GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2
GWB,
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB
(Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten
oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen
— Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit
von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3
VgV.
5) Wirtschaftliche Ausschlusskriterien:
— Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Bestätigung einer Versicherung
(nicht: Makler) für den Auftragsfall
(Personenschäden mind. 3 000 000 EUR, sonstige Schäden mind.
3 Mio. EUR) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 VgV.
6) Bietergemeinschaften/ Eignungsleihe/ Unterauftragsvergabe:
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab.
Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes
Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu
machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der
Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist.
— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe
sind geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise von dem
Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält
sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor
Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHMY0YU.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431988-4640 📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Fax: +49 431988-4702 📠
Internetadresse: www.wirtschaftsministerium.schleswig-holstein.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen sind in § 160 Abs. 3 GWB geregelt.
Dort heißt es:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von
10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134
Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf
der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabe-
unterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der
Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB.
§ 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.“.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe oben
Quelle: OJS 2017/S 170-348840 (2017-09-01)