Errichtung eines Sportparks mit Hallenbad in Unterföhring – Leistungen der Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 i. V. m. Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 für den Neubau des Sportparks mit Hallenbad Unterföhring. Es ist beabsichtigt die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-02-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-01-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 i. V. m. Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 für den Neubau des Sportparks mit Hallenbad Unterföhring.
Es ist beabsichtigt die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 i. V. m. Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 für den Neubau des Sportparks mit Hallenbad Unterföhring.
Es ist beabsichtigt die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-01-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-02-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-25 📅
Datum des Beginns: 2017-07-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 017-027735
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 197-355163
ABl. S-Ausgabe: 17
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 i. V. m. Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 für den Neubau des Sportparks mit Hallenbad Unterföhring.
Es ist beabsichtigt die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Die Gemeinde Unterföhring beabsichtigt den Neubau eines Sportparks mit Hallenbad südlich der Mitterfeldallee und westlich der Dieselstraße in Unterföhring.
Das Projekt soll auf einem Areal mit einer geschätzten Fläche von ca. 100 000 m
Folgende baulichen Anlagen sind u. a. zu realisieren:
Indoor:
— Öffentliches Hallenbad mit Saunabereich (schulische Nutzung, Vereinsnutzung, Nutzung durch Öffentlichkeit),
— Öffentliche Gastronomie mit Vereinsräumen,
— Fitnessbereich,
— Räumlichkeiten für Dart-Sport,
— Umkleide- und Sanitärbereiche,
— Überdachte Sportanlagen für die Stockschützen,
— Tiefgarage.
Outdoor:
— Sportanlagen für die Sportart Fußball (ein regionalligataugliches Großfeld mit Tribüne; 3 weitere Großfelder, 1 Kleinfeld),
— Sportanlagen für die Sportart Leichtathletik (400-Meter-Bahn, Kurzstreckenbahn, Dreifachanlage für Weit- und Dreisprung, 2 Hochsprunganlagen, Anlagen für Kugelstoßen und Weitwurf),
— Sportanlagen für die Sportart Rugby (1 Großfeld),
— Sportanlagen für den Breitensport (1 Kunstrasengroßfeld, 1 Soccer Five Spielfeld, 2 Beachvolleyballfelder, 2 Mehrzweckplätze, 2 Beachvolleyballfelder sowie weitere Funsport- und Trainingsanlagen, ein sportlicher Abenteuerspielplatz).
Die gewünschte Größe und Beschaffenheit der genannten Anlagen wird im Rahmen der Mehrfachbeauftragung genauer definiert.
Die Beauftragung weiterer Leistungen bzw. Stufen besteht als Option ohne Anspruch darauf.
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 85774 Unterföhring.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV).
2.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.
3.) Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.
4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
5.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
5.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einem durchschnitlichen Umsatz ≥ 1 000 000 EUR/a erzielt. Bei Bietergemeinschaften wird die Summe der Einzelumsätze zur Wertung herangezogen. – (Wichtung 10 %).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einem durchschnitlichen Umsatz ≥ 1 000 000 EUR/a erzielt. Bei Bietergemeinschaften wird die Summe der Einzelumsätze zur Wertung herangezogen. – (Wichtung 10 %).
2.) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bewerbers und der im jeweiligen Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistungen arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV ). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchscnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 10 Personen erzielt. Bei Bietergemeinschaften wird die Summe der Beschäftigten / Mitarbeiter zur Wertung herangezogen. – (Wichtung 10 %).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.) Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bewerbers und der im jeweiligen Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistungen arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV ). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchscnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 10 Personen erzielt. Bei Bietergemeinschaften wird die Summe der Beschäftigten / Mitarbeiter zur Wertung herangezogen. – (Wichtung 10 %).
3.) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Darstellung von maximal 2 Referenzprojekten aus dem Leistungsbereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 1.1.2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). – (Wichtung 40 %).
1.) Darstellung von maximal 2 Referenzprojekten aus dem Leistungsbereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 1.1.2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). – (Wichtung 40 %).
Referenzprojekte die vor 2012 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um…
… ein Hallenbad mit Gastronomiebetrieb,
… eine Neubaumaßnahme,
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr. 200-700) ≥ 15 000 000 EUR brutto),
— bei dem referenzgebenden Auftraggeber handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB,
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 34 HOAI) beauftragt,
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Folgende Angaben sind diese beiden Referenzen aufzuführen:
— Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn zwei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn zwei Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2.) Darstellung von maximal 2 Referenzprojekten aus dem Leistungsbereich der Objektplanung Freianlagen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 01.01.2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). – (Wichtung 40 %).
2.) Darstellung von maximal 2 Referenzprojekten aus dem Leistungsbereich der Objektplanung Freianlagen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 01.01.2012 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2 dieser Bekanntmachung), aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). – (Wichtung 40 %).
— Bei dem referenzgebenden Auftraggeber handelt es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 99 GWB,
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sportanlage,
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr. 500) ≥ 3,0 Mio. EUR brutto),
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 39 HOAI) beauftragt,
— Kosten brutto Kgr. 500.
3.) Angabe der technischen Fachkräfte, die für die Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
4.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ bzw. „Architekt“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ bzw. „Architekt“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 VgV.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3) anhand objektiver Kriterien.
Die detaillierte Bewertungsmatrix mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.
Nach Auswertung der Eignungskriterien wird eine Rangfolge der Bewerber nach gewichteten Punkten gebildet.
Die 3 bis sechs Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Erarbeitung eines Lösungsansatzes im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung (= Teilleistungen der Leistungsphase 2 der Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) und der Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI)) sowie zur Einreichung eines Erstangebotes aufgefordert.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die 3 bis sechs Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Erarbeitung eines Lösungsansatzes im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung (= Teilleistungen der Leistungsphase 2 der Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) und der Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI)) sowie zur Einreichung eines Erstangebotes aufgefordert.
Die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung werden durch ein Preisgericht (bestehend aus Fach- und Sachpreisrichter) anhand folgender Kriterien bewertet:
1. Städtebau und Gestaltung, Wichtung 35 %,
2. Funktionalität und Organisation, Wichtung 35 %,
3. Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit, Wichtung 30 %.
Die jeweiligen Unterkriterien je Bewertungskriterium sind den Auslobungsunterlagen, welche zum Download zur Kenntnisnahme zur Verfügung gestellt werden, zu entnehmen.
Aus der Bewertung des Preisgerichtes resultiert eine Rangfolge der Bieter.
Nach durchgeführter Preisgerichtssitzung werden alle Bieter zum Verhandlungsgespräch eingeladen.
Die Zuschlagskriterien für das Verhandlungsgespräch sind:
1. Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters sowie dessen Stellvertreter anhand der Vorstellung jeweils eines vergleichbaren Referenzprojektes, Wichtung: 10 %;
2. Qualifikation und Erfahrung des übrigen Projektteams anhand der Vorstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes, Wichtung: 5 %;
3. Darstellung der kurzfristigen Verfügbarkeit sowie der örtlichen Präsenz, Wichtung: 5 %;
4. Darstellung der Projektorganisation, Wichtung: 2,5 %;
5. Methoden der Qualitätssicherung, Wichtung: 2,5 %;
6. Methoden der Kostenkontrolle und -optimierung, Wichtung: 2,5 %;
7. Methoden der Terminplanung und -steuerung, Wichtung: 2,5 %;
8. Gesamteindruck der Präsentation, Wichtung: 5 %;
9. Honorarangebot, Wichtung: 15 %;
10. Qualität des Lösungsvorschlags aus der Mehrfachbeauftragung, Wichtung: 50 % (die Bewertung des Lösungsvorschlages erfolgt auf Basis der Entscheidung des Preisgerichtes).
Die Bewertungssystematik ist dem Einladungsschreiben zum Verhandlungsgespräch, welches zum Download zur Kenntnisnahme zur Verfügung gestellt wird, zu entnehmen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der herunterzuladenden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Unterlagen stehen unter www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe zum Download zur Verfügung.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der herunterzuladenden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Unterlagen stehen unter www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind per E-Mail an vergabestelle@hitzler-ingenieure.de bis spätestens 8 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind per E-Mail an vergabestelle@hitzler-ingenieure.de bis spätestens 8 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetadresse www.hitzler-ingenieure.de/e-vergabe bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.
Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der oben genannten Internetseite zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der oben genannten Internetseite informiert.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der oben genannten Internetseite informiert.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedemBewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedemBewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen. Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o. ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichnen.
Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen. Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o. ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichnen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: D-80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Fax: +49 892176-2847 📠
Internetadresse: http://www.regierung-oberbayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2017/S 017-027735 (2017-01-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-05-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 4172653.23 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: — öffentliche Gastronomie mit Vereinsräumen,
Beschreibung der Optionen:
Zweite Stufe: Lph. 3+4,
Dritte Stufe: Lph. 5-7,
Vierte Stufe: Lph. 8+9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 85774 Unterföhring
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters sowie dessen Stellvertreter anhand der Vorstellung jeweils eines vergleichbaren Referenzprojektes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des übrigen Projektteams anhand der Vorstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der kurzfristigen Verfügbarkeit sowie der örtlichen Präsenz
Darstellung der Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 2,5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden der Qualitätssicherung
Methoden der Kostenkontrolle und -optimierung
Methoden der Terminplanung und -steuerung
Gesamteindruck der Präsentation
Qualität des Lösungsvorschlags aus der Mehrfachbeauftragung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 15
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-10-24 📅
Quelle: OJS 2018/S 095-216618 (2018-05-17)