Errichtung und Inbetriebnahme einer Biogasanlage für kommunal erfasstes Bio- und Grüngut inklusive vorgeschalteter Abfallaufbereitung, Gärrestaufbereitung und Verbrauchseinrichtungen Biogas
AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH
Am Standort in Neubulach (Landkreis Calw) soll eine Biogasanlage für Bio- und Grüngut aus der kommunalen Erfassung errichtet werden. Die Anlage soll eine Verarbeitungskapazität von 18 000 t/a an Bio- und Grüngut haben. Die Inbetriebnahme erfolgt durch den Bewerber.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-28.
Wer? Wie?- • Beseitigung und Behandlung von Siedlungsabfällen › Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-04-28 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2017-04-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH
Postanschrift: Gäuallee 5
Postleitzahl: 72202
Postort: Nagold
Kontakt
Internetadresse: http://www.awg-info.de 🌏
E-Mail: anja.brinkmeyer@awg-info.de 📧
Telefon: +49 7452/6006-7045 📞
Fax: +49 7452/6006-57045 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 085-166633
ABl. S-Ausgabe: 85
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Einzelheiten sind den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-06-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH
Frau Anja Brinkmeyer
Internetadresse: www.awg-info.de 🌏
Name: UMS Unterberg GmbH
Postanschrift: Sandkaulenweg 17
Postort: Nörvenich
Postleitzahl: 52388
Kontaktperson: UMS Unterberg GmbH
Leonhard Unterberg
E-Mail: l.unterberg@ums-unterberg.de 📧
URL für weitere Informationen: www.ums-unterberg.de 🌏
URL der Dokumente: www.dtvp.de 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-11-15 📅
Datum des Endes: 2018-10-15 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 085-166633 (2017-04-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Behandlung und Beseitigung ungefährlicher Siedlungs- und anderer Abfälle 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH
Postanschrift: Gäuallee 5
Postleitzahl: 72202
Postort: Nagold
Kontakt
Internetadresse: http://www.awg-info.de 🌏
E-Mail: anja.brinkmeyer@awg-info.de 📧
Telefon: +49 7452/6006-7045 📞
Fax: +49 7452/6006-57045 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 085-166633
ABl. S-Ausgabe: 85
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Am Standort in Neubulach (Landkreis Calw) soll eine Biogasanlage für Bio- und Grüngut aus der kommunalen Erfassung errichtet werden. Die Anlage soll eine Verarbeitungskapazität von 18 000 t/a an Bio- und Grüngut haben. Die Inbetriebnahme erfolgt durch den Bewerber.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen abzugeben sowie Unterlagen zumindest in Kopie beizufügen:
a) Aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate ab Veröffentlichung der Bekanntmachung),
b) Eigenerklärung des BewerbersBieters, dass er Mitglied der Berufsgenossenschaft ist und die fälligen Mitgliedsbeiträge gezahlt hat,
c) Angaben zum Inhaber/Beteiligungsverhältnissen des Bewerbers,
d) Eigenerklärung zu Hauptgeschäftsfeldern des Bewerbers,
e) Eigenerklärung des Bieters Bewerbers über das Vorliegen etwaiger Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
2. Folgende Unterlagen können zum Beleg der Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen von der Vergabestelle (zumindest in Kopie) binnen angemessener Frist nachgefordert werden:
— Polizeiliches Führungszeugnis eines Geschäftsführers – bei ausschließlicher Gesamtvertretungsmacht das aller Geschäftsführer – bzw. Inhabers bei einer Personengesellschaft, (nicht älter als 3 Monate),
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, nicht älter als 3 Monate.
Hinweis:
Kann ein ausländischer BewerberAnbieter die oben aufgeführten Nachweise aus nachweisbaren Gründen nicht erbringen, z. B. weil es derartige Erklärungen im Herkunftsland nicht gibt, sind alternative gleichwertige Bescheinigungen vorzulegen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bewerber mit dem Teilnahmeantragieter nachzuweisen.
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Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen die oben aufgeführten Angaben zur persönlichen Lage und zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister sowie die Eigenerklärung zum Vorliegen von etwaigen Ausschlussgründen für jedes Mitglied der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft entsprechend vorlegen.
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Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen abzugeben sowie Unterlagen zumindest in Kopie beizufügen:
a) Eigenerklärung des Bewerbers zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016),
b) Eigenerklärung zum Umsatz aus Bauleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016), die mit der hier zu vergebenden Bauleistung vergleichbar sind,
c) Vorlage einer Bankerklärung mit einer Aussage zur Solvenz des Bewerbers bezogen auf den Auftragsgegenstand.
Hinweis:
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zum Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit insgesamt für die Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft und nicht für jedes Mitglied einzeln beibringen, d. h. hier werden die vorgelegten Nachweise der einzelnen Mitglieder in der Summe bewertet.
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Bieter Bewerber können sich, auch als Mitglied einer Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft, zum Nachweis seinerihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie seiner ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (z. B. auch konzernverbundene Unternehmen). Er muss in diesem Fall die betreffenden Eignungsnachweise für das beliehene Unternehmen einreichen. Die entsprechend beliehenen Unternehmen bezogen auf den jeweiligen Leistungsteil sind in dem Nachunternehmerverzeichnis (Formblatt VHB 235 Stand: April 2016) zu benennen und die Art des Nachweises, dessen sich der Bieter bedienen möchte, anzugeben. Zudem ist der Vergabestelle mit Angebotsabgabe nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen, § 6 d EU Abs. 1 Satz 2 VOB/A. Der Bewerber muss hierzu eine Verpflichtungserklärung des beliehenen Drittunternehmens mit dem Angebot vorlegen, mit der sich dieses verpflichtet, die betreffenden Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung zu stellen (entsprechend Formblatt VHB 236 Stand: April 2016).
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Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen abzugeben sowie Unterlagen zumindest in Kopie beizufügen:
a) Angabe von Referenzen in einer Liste unter Ziffer 3 lit. a) im Teilnahmeantrag über mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Bauleistungen; im Einzelnen sind Referenzen zu folgenden mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Auftragsteile gefordert:
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Nr. 1: Referenzen über die Errichtung einer Biogasanlage, in denen grundsätzlich abfallstämmige Biomassen verarbeitet werden und die nicht älter als 10 Jahre ist.
Nr. 2: Referenzen über die Errichtung einer Aufbereitungsanlage zur maschinellen Störstoffentfrachtung kommunaler Bio- und Grünabfälle mit einem Abscheidegrad von mehr als 85 % und Abtrennung vor der Fermentation; nicht älter als 10 Jahre.
Nr. 3: Referenzen über die Errichtung einer Biogasanlage für abfallstämmige Biomasse, in denen die Störstoffentfrachtung der eingebrachten Abfälle vor der Fermentation erfolgt und der Abscheidegrad mindestens 85 % beträgt; nicht älter als 10 Jahre.
Nr. 4: Referenzen über die Errichtung einer Einrichtung zur Entsandung von Gärsubstrat vor Eintrag in den Fermenter mit einem Sandabscheidegrad von mehr als 50 %; nicht älter als 10 Jahre.
Nr. 5: Referenzen über die vom Bewerber nachweislich betriebenen Biogasanlagen über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten hinaus zum Zwecke der Inbetriebnahme und des Probebetriebes; nicht älter als 10 Jahre.
Nr. 6: Referenzen über vom Bewerber errichtete Biogasanlage, in denen eine andere Wärmeenergie (zusätzlich oder ausschließlich) als die Abwärme aus einem Blockheizkraftwerk genutzt wird; nicht älter als 10 Jahre.
Nr. 7: Referenzen über die Errichtung einer Anzahl der in den letzten 5 Jahren gelieferten Wärmeerzeugungsanlagen unter Einsatz fester regenerativer Brennstoffe, die schwierig zu verbrennen sind. (z.B. Klärschlamm, Brennstoffe mit hohem Ascheanteil), nicht älter als 5 Jahre.
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b) Eigenerklärung zu der Zahl der Beschäftigten des Bieters.
Hinweis:
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zum Nachweise der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit insgesamt für die Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft und nicht für jedes Mitglied einzeln beibringen, d. h. hier werden die vorgelegten Nachweise der einzelnen Mitglieder in der Summe bewertet.
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Bewerber können sich, auch als Mitglied einer Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft, zum Nachweis ihrer Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie seiner ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (z. B. auch konzernverbundene Unternehmen). Er muss in diesem Fall die betreffenden Eignungsnachweise für das beliehene Unternehmen einreichen. Die entsprechend beliehenen Unternehmen bezogen auf den jeweiligen Leistungsteil sind in dem Nachunternehmerverzeichnis (Formblatt VHB 235 Stand: April 2016) zu benennen und die
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Art des Nachweises, dessen sich der Bieter bedienen möchte, anzugeben. Zudem ist der Vergabestelle mit Angebotsabgabe nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen, § 6 d EU Abs. 1 Satz 2 VOB/A. Der Bieter muss hierzu eine Verpflichtungserklärung des beliehenen Drittunternehmens mit dem Angebot vorlegen, mit der sich dieses verpflichtet, die betreffenden Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung zu stellen (entsprechend Formblatt VHB 236 Stand: April 2016).
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Geforderte Kautionen und Garantien: Einzelheiten sind den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Auf der Grundlage der zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einzureichenden Referenzangaben werden gemessen an der jeweiligen Anzahl der geforderten Referenzen die Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Weitere Einzelheiten zum Bewertungssystem sind den Unterlagen zum Teilnahmeantrag zu entnehmen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH
Frau Anja Brinkmeyer
Internetadresse: www.awg-info.de 🌏
Name: UMS Unterberg GmbH
Postanschrift: Sandkaulenweg 17
Postort: Nörvenich
Postleitzahl: 52388
Kontaktperson: UMS Unterberg GmbH
Leonhard Unterberg
E-Mail: l.unterberg@ums-unterberg.de 📧
URL für weitere Informationen: www.ums-unterberg.de 🌏
URL der Dokumente: www.dtvp.de 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-11-15 📅
Datum des Endes: 2018-10-15 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf der Zuschlag frühestens 15 Kalendertage nach postalischer Absendung der Vorabinformation gemäß § 134 Abs. 1 GWB an unterlegene Bewerber erteilt werden. Wird die Vorabinformation gemäß § 134 Abs. 2 GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die vorgenannte Wartefrist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber zu laufen.
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Darüber hinaus erfordert die zulässige Einleitung eines etwaigen Nachprüfungsverfahrens nach § 160 Abs. 3 GWB, dass die behaupteten Vergaberechtsverstöße zunächst gegenüber dem Auftraggeber mit der Bitte um Abhilfe gerügt werden.
Die Regelung des § 160 GWB lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. […]
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. […]“
Ein Nachprüfungsantrag ist demnach unzulässig, wenn der geltend gemachte Verstoß nicht fristgerecht gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gerügt wurde.
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