Erstellung Ausstellungsfeinkonzept für das Forum Wissen

Georg-August-Universität Göttingen

Voraussichtlich Ende 2019 wird das Forum Wissen eröffnen. Basierend auf den akademischen Sammlungen der Universität, verknüpft das Forum Wissen die klassischen Aufgaben eines Museums (Sammeln, Erhalten,Erschließen und Vermitteln) mit den Kernaufgaben der Universität (Forschen und Lehren) und wird für über 70 wissenschaftliche Sammlungen der Universität an über 30 Standorten zentraler Knotenpunkt.
Gesucht wird ein Kuratorenteam aus mindestens zwei wissenschaftlich ausgewiesenen Expert/innen für die intensive, wissenschaftliche und kuratorische Ausarbeitung des Ausstellungsfeinkonzepts, die Entwicklung eines generellen kuratorischen Konzepts für die Sonderausstellungen und den WissensRaumRegion sowie die Projektleitung des Teilprojekts „Ausstellungsskonzeption, -gestaltung und -ausführung“ über den gesamten Projektzeitraum von Sommer 2017 bis zur anvisierten Eröffnung Ende 2019.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-04-20 Auftragsbekanntmachung
2017-09-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-04-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Museumsausstellungen
Referenznummer: 17 D 315009
Kurze Beschreibung:
Voraussichtlich Ende 2019 wird das Forum Wissen eröffnen. Basierend auf den akademischen Sammlungen der Universität, verknüpft das Forum Wissen die klassischen Aufgaben eines Museums (Sammeln, Erhalten,Erschließen und Vermitteln) mit den Kernaufgaben der Universität (Forschen und Lehren) und wird für über 70 wissenschaftliche Sammlungen der Universität an über 30 Standorten zentraler Knotenpunkt. Gesucht wird ein Kuratorenteam aus mindestens zwei wissenschaftlich ausgewiesenen Expert/innen für die intensive, wissenschaftliche und kuratorische Ausarbeitung des Ausstellungsfeinkonzepts, die Entwicklung eines generellen kuratorischen Konzepts für die Sonderausstellungen und den WissensRaumRegion sowie die Projektleitung des Teilprojekts „Ausstellungsskonzeption, -gestaltung und -ausführung“ über den gesamten Projektzeitraum von Sommer 2017 bis zur anvisierten Eröffnung Ende 2019.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Museumsausstellungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göttingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Georg-August-Universität Göttingen
Postanschrift: Wilhelmsplatz 1
Postleitzahl: 37073
Postort: Göttingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.uni-goettingen.de 🌏
E-Mail: jacqueline.kahl@md-ra.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y45YBYB%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-25 📅
Datum des Beginns: 2017-07-17 📅
Datum des Endes: 2020-01-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 080-154353
ABl. S-Ausgabe: 80
Zusätzliche Informationen
Wichtiger Hinweis: aus der „A-Anlage-Verfahrenshinweise“, die mit den Vergabeunterlagen abgerufen werden kann, ergeben sich in Bezug auf die Erstellung der Teilnahmeanträge weitere, von den Bewerbern zwingend zu beachtende Formerfordernisse und Verfahrenshinweise. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y45YBYB.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Voraussichtlich Ende 2019 wird das Forum Wissen eröffnen. Basierend auf den akademischen Sammlungen der Universität, verknüpft das Forum Wissen die klassischen Aufgaben eines Museums (Sammeln, Erhalten,Erschließen und Vermitteln) mit den Kernaufgaben der Universität (Forschen und Lehren) und wird für über 70 wissenschaftliche Sammlungen der Universität an über 30 Standorten zentraler Knotenpunkt.
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Gesucht wird ein Kuratorenteam aus mindestens zwei wissenschaftlich ausgewiesenen Expert/innen für die intensive, wissenschaftliche und kuratorische Ausarbeitung des Ausstellungsfeinkonzepts, die Entwicklung eines generellen kuratorischen Konzepts für die Sonderausstellungen und den WissensRaumRegion sowie die Projektleitung des Teilprojekts „Ausstellungsskonzeption, -gestaltung und -ausführung“ über den gesamten Projektzeitraum von Sommer 2017 bis zur anvisierten Eröffnung Ende 2019.
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Das Forum Wissen fungiert künftig als zentraler Knotenpunkt der über 70 Sammlungen der Universität. Hier wird die campusweite sammlungsbezogene Digitalisierungskampagne koordiniert und die Sammlungsdatenbank gepflegt. Im Zentralen Sammlungsdepot werden Objekte, Konvolute und (Teil-)Sammlungen dauerhaft oder temporär stationiert sein, die im Objektforschungszentrum untersucht und in innovativen Lehrformaten eingesetzt werden können. Hier ist die neu eingerichtete Professur „Materialität des Wissens“ angesiedelt, deren Fokus im Sinne des „material turn“ auf die materiellen Bedingungen wissenschaftlichen Arbeitens gerichtet ist. Auf insgesamt rund 1 800 m² Ausstellungsfläche und mit zahlreichen Veranstaltungsräumen bietet das Forum Wissen darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten für verschiedenste Formate der Wissenskommunikation, des Erkenntnistransfers und des Austausches. Alle im Forum Wissen verankerten Maßnahmen, Projekte und Angebote, sind auf das Ziel ausgerichtet, die materielle Kultur wissenschaftlichen Arbeitens zu erschließen, sie für Wissenschaftler*innen sichtbar, für wissenschaftshistorische wie rezente wissenschaftliche Fragestellungen erforschbar zu machen und ihre Themen, Fragestellungen und Erkenntnisse an ein breites Publikum zu vermitteln. Mit der Trias aus Objektforschungszentrum, Professur und Ausstellungs- sowie Veranstaltungsformaten wird mit dem Forum Wissen eine Struktur geschaffen, in der die produktive Verschränkung zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit erprobt und umgesetzt wird. Der Prozess des Wissenstransfers wird nicht eindimensional, von der Wissenschaft aus in die Gesellschaft gerichtet, konzeptualisiert, sondern als zirkuläre Bewegung verstanden, die auf einen regen Gegenverkehr heterogener Akteure, Praktiken und Wissensbestände gründet.
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Innerhalb des Gesamtprojekts Forum Wissen, dessen Projektleitung bei der Direktorin der Zentralen Kustodie liegt, bilden die Konzeption, Gestaltung und Ausführung der Ausstellungen im Forum Wissen ein Teilprojekt. Die inhaltliche Konzeption legt dabei die Grundlage für die gestalterische Konzeption und Umsetzung. Als öffentliches Gesicht des Forum Wissen Göttingen prägen die Ausstellungen wesentlich dessen Identität und Profil. Visitenkarte wird die Basisausstellung sein, die sich über zwei Stockwerke und eine Fläche von insgesamt rund 1 300 m² erstreckt. Flankiert wird die Basisausstellung durch Sonderausstellungen, die auf einer Gesamtfläche von 370 m² wechselnde Themen und Ansätze präsentieren. Basis- wie Sonderausstellungen werden dabei immer wieder andere Objekte aus den Sammlungen der Universität zeigen. Eingebunden in das Gesamtkonzept des Forum Wissen wird hier außerdem ein „WissensRaumRegion“ (80 m²) entstehen, in dem sich kulturelle Angebote und Institutionen der Region vorstellen und – jeweils auf ein wechselndes Thema bezogene – Objekte aus ihren Beständen präsentieren.
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Gesucht wird ein Kuratorenteam aus mindestens 2 wissenschaftlich ausgewiesenen Expert*innen für die intensive, wissenschaftliche und kuratorische Ausarbeitung des Ausstellungsfeinkonzepts, die Entwicklung eines generellen kuratorischen Konzepts für die Sonderausstellungen und den WissensRaumRegion sowie die Projektleitung des Teilprojekts „Ausstellungsskonzeption, -gestaltung und -ausführung“ über den gesamten Projektzeitraum.
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Auf Basis einer detaillierten Einarbeitung in die Materie, dem Kennenlernen der Objekte aus den Göttinger Sammlungen, intensiven Gesprächen mit den jeweiligen Sammlungsbetreuer*innen und Archiv-Recherchen vor Ort sollen die Inhalte der Basisausstellung entlang der durch das Grobkonzept (ausgearbeitet von Die Exponauten) vorgegebenen Struktur, ihrem Raster und Narrativ erarbeitet werden.
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Es wird erwartet, dass mindestens eine Person für die Dauer des Projektes ihren ständigen Arbeitsplatz in der Zentralen Kustodie Göttingen hat und hier eng mit der in der Kustodie tätigen Referentin für Ausstellen zusammenarbeitet.
Beschreibung der Verlängerungen:
Gegenstand dieser Beauftragung ist die Begleitung und Umsetzung der konzipierten Ausstellung bis zur ihrer Eröffnung. Aufgrund zeitlicher derzeit nicht vorhersehbarer Verzögerungen im Projekt-, insbesondere dem Bauablauf kann sich die Dauer der Beauftragung verlängern.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Georg-August-Universität Göttingen; Wilhelmsplatz 1; 37073; Göttingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs. 1 und 2 GWB genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 123 Abs. 4 GWB erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.
3. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
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4. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist.
5. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten.
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6. Soweit eine Beteiligung als Bewerber-/Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Nummer 1 bis 4 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
7. Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers ist von denjenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).
2. Soweit eine Beteiligung als Bewerber/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Gesamt und über vergleichbare Leistungen) vorzulegen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
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3. Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Höhe der Deckungssumme muss je Schadensereignis mindestens 2 Mio. EUR betragen. Der Nachweis ist spätestens bei Auftragserteilung zu führen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Projektteam:
Namentliche Benennung des für die Auftragsausführung vorgesehenen Kuratorenteams:
a) Projektleiter/Kurator,
b) ein bis 2 weitere Mitarbeiter*innen.
Die Erklärung soll jeweils den Namen der im Auftragsfalle vorgesehenen Person nebst Angaben zur beruflichen Qualifikation durch Kopie der Ausbildungszeugnisse, sowie deren berufliche Erfahrungen in Bezug auf den Auftragsgegenstand enthalten. Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Projektleiters/Kurators wird eine mehrjährige, mindestens fünf jährige Berufserfahrung im Bereich der verantwortlichen Kuratierung und Ausstellungsbetreuung, z. B. als selbstständige, freie Kurator*innen erwartet.
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2. Referenzprojekte:
Darstellung von drei Referenzprojekten über vergleichbare Leistungen, vorzugsweise die Neukonzeption eines Museums mit eigener Erarbeitung der Inhalte. Für die Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit werden Nachweise zu folgenden Kriterien erwartet:
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Kriterium a) Neukonzeption eines Museums oder einer vergleichbaren Einrichtung/Dauerausstellung und auftragsgemäße eigenverantwortliche Erarbeitung der Inhalte,
Kriterium b) Umsetzung,
Kriterium c) Aktivierung älterer Exponate.
Zur Bewertung der Referenzen und Beurteilung ihrer Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand werden Angaben zu folgenden Parametern verlangt:
— Art/Nutzungszweck und Dauer des Referenzprojektes, gestalterische Besonderheiten,
— Umfang der kuratierten Ausstellung (Größe in qm, Anzahl der Exponate, etc.) und des eigenen Honorarvolumens,
— vom Referenznehmer erbrachte Leistungen sowie Art und Umfang der Beteiligung der zu Nummer 1 namentlich benannten Personen,
— Auftraggeber (mit Ansprechpartner und aktueller Telefonnummer),
— vom Bewerber erstellte Kurzbeschreibung des Referenzprojektes nebst bildlicher Darstellungen, die zur Veranschaulichung des Referenzprojektes geeignet sind (z. B. Fotos, Pläne, Skizzen) (max. 2 DIN A 4 Seiten, einseitig bedruckt).
Hinweis: Für die Darstellung der Referenzen sind neben der vom Bewerber erstellten Kurzbeschreibung zwingend die zur Verfügung gestellten Referenzbögen zu verwenden. Die Referenzen werden allein anhand der Angaben in den Referenzbögen und der selbsterstellten Kurzbeschreibung (max. 2 DIN A 4 Seiten, einseitig bedruckt) beurteilt und ggf. bewertet.
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3. Mitarbeiter:
Erklärung zum jährlichen Mittel der vom Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft beschäftigten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren aufgeteilt nach Berufsgruppen bzw. berufsqualifizierenden Abschlüssen sowie dem Anteil freier Mitarbeiter über die letzten 3 Jahre.
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4. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen und Nachweise unter Nummer 2 und für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter Nummer 3 geforderten Angaben einzureichen. Diese auf den speziellen Leistungsbereich des Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmens bezogenen Referenzen dienen dem Nachweis der generellen Eignung und werden keiner Bepunktung zugeführt. Auf Verlangen des Auftraggebers ist von denjenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1. Mit Angebotsabgabe hat der Bewerber bzw. Bieter sowie gegebenenfalls vorgesehene und einzusetzende Nachunternehmen jeweils schriftlich eine unterzeichnete Mindestarbeitsentgelt- und Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 1 und § 14 Abs. 1 bis 4 NTVergG abzugeben.
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2. Örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit insbesondere während der Ausführungsphase wird vorausgesetzt. Es wird vorausgesetzt, dass der/die Leistungserbringer über die branchenübliche technische Ausstattung verfügt.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben.
Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, soweit ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.1.).
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Sind mehr als 3 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Auswahlentscheidung anhand der nach III.1.3) geforderten Angaben. Dabei werden die Erklärungen und Nachweise im Detail anhand einer Bewertungsmatrix, die als Bestandteil der Vergabeunterlagen den Bewerbern zur Verfügung gestellt wird, bewertet und gewichtet.
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Liegen nach der Detailbewertung mehr als 3 gleichwertige Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand eines Losverfahrens. Sollten mehr als 3 vollständige Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber vorliegen, wird der Auftraggeber unvollständige Teilnahmeanträge ohne Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise ausschließen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-05-31 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.uni-goettingen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4Y45YBYB%22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: MD Rechtsanwälte
Postanschrift: Kurfürstenstraße 31
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Kontaktperson: Frau Jacqueline Kahl
Land: Brandenburg 🏙️
Internetadresse: www.md-ra.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Wichtiger Hinweis: aus der „A-Anlage-Verfahrenshinweise“, die mit den Vergabeunterlagen abgerufen werden kann, ergeben sich in Bezug auf die Erstellung der Teilnahmeanträge weitere, von den Bewerbern zwingend zu beachtende Formerfordernisse und Verfahrenshinweise.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4Y45YBYB.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2017/S 080-154353 (2017-04-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-09-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 285 300 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göttingen 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 173-354837
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 080-154353
ABl. S-Ausgabe: 173
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y45Y0HW.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesucht wurde ein Kuratorenteam aus mindestens 2 wissenschaftlich ausgewiesenen Expert*innen für die intensive, wissenschaftliche und kuratorische Ausarbeitung des Ausstellungsfeinkonzepts, die Entwicklung eines generellen kuratorischen Konzepts für die Sonderausstellungen und den WissensRaumRegion sowie die Projektleitung des Teilprojekts „Ausstellungsskonzeption, -gestaltung und -ausführung“ über den gesamten Projektzeitraum.
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Auf Basis einer detaillierten Einarbeitung in die Materie, dem Kennenlernen der Objekte aus den Göttinger Sammlungen, intensiven Gesprächen mit den jeweiligen Sammlungsbetreuer*innen und Archiv-Recherchenvor Ort sollen die Inhalte der Basisausstellung entlang der durch das Grobkonzept (ausgearbeitet von DieExponauten) vorgegebenen Struktur, ihrem Raster und Narrativ erarbeitet werden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80 %
Kostenkriterium: Preis
Gewichtung der Kosten: 20 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-04 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: MD Rechtsanwälte
Quelle: OJS 2017/S 173-354837 (2017-09-06)