Erstellung eines ISEK für die Gemeinde Feldafing, Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen zur Konversion der Fernmeldeschule und für den Bereich Ortsmitte

Gemeinde Feldafing

Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen zur Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gemeinde Feldafing sowie Leistungen zur Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 BauGB zur Konversion der Kaserne Fernmeldeschule sowie gem. § 141 BauGB für den Bereich Ortsmitte.
Die Planungsleistungen Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung (mit Ökologie), Objektplanung Freianlagen, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation sollen im Zuge eines Verhandlungsverfahrens nach VgV vergeben werden.
Die Auftragsleistungen werden stufenweise beauftragt. Leistungsbausteine und Verfahrensstufen werden, in Abhängigkeit des Ergebnisses für Teilbereiche oder auch für die Gesamtmaßnahme im Ganzen, ebenfalls stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-04 Auftragsbekanntmachung
2017-10-23 Ergänzende Angaben
2018-06-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-10-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen zur Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gemeinde Feldafing sowie Leistungen zur Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 BauGB zur Konversion der Kaserne Fernmeldeschule sowie gem. § 141 BauGB für den Bereich Ortsmitte. Die Planungsleistungen Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung (mit Ökologie), Objektplanung Freianlagen, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation sollen im Zuge eines Verhandlungsverfahrens nach VgV vergeben werden. Die Auftragsleistungen werden stufenweise beauftragt. Leistungsbausteine und Verfahrensstufen werden, in Abhängigkeit des Ergebnisses für Teilbereiche oder auch für die Gesamtmaßnahme im Ganzen, ebenfalls stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratungsdienste von Architekten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Starnberg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Feldafing
Postanschrift: Bahnhofsplatz 1
Postleitzahl: 82340
Postort: Feldafing
Kontakt
Internetadresse: https://www.feldafing.de 🌏
E-Mail: p.spreen@feldafing.de 📧
Telefon: +49 8157931160 📞
Fax: +49 8157931123 📠
URL der Dokumente: http://www.landherr-wehrhahn.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-04 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-06 📅
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-01-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 192-393703
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
A) Mit den Bewerbungsunterlagen sind der „Teilnahmeantrag“ und die Eigenerklärung(en) (EEE) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen; b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) auf das betreffende VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle; c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung; d) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht; e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben; f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen; g) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen; h) Hinweis zu Bewerbergemeinschaften: Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- /Bietergemeinschaften vergeben werden, denen Fachleute aus den Bereichen Architektur bzw. Stadtplanung, Landschafts- und Freianlagenplanung, Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation angehören müssen. Bewerber- / Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerber- / Bietergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- /Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben eine separate Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen zur Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gemeinde Feldafing sowie Leistungen zur Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 BauGB zur Konversion der Kaserne Fernmeldeschule sowie gem. § 141 BauGB für den Bereich Ortsmitte.
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Die Planungsleistungen Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung (mit Ökologie), Objektplanung Freianlagen, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation sollen im Zuge eines Verhandlungsverfahrens nach VgV vergeben werden.
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Die Auftragsleistungen werden stufenweise beauftragt. Leistungsbausteine und Verfahrensstufen werden, in Abhängigkeit des Ergebnisses für Teilbereiche oder auch für die Gesamtmaßnahme im Ganzen, ebenfalls stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
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Die Gemeinde Feldafing gehört zum Landkreis Starnberg und liegt in landschaftlich sehr attraktiver Lage am Westufer des Starnberger Sees, inmitten des oberbayerischen „Fünfseenlandes“. Die Gemeinde zählt derzeit etwa 4 500 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 914 ha.
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Die Ortsmitte von Feldafing, um die alte Pfarrkirche St. Peter und Paul und weiteren unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden, weist städtebauliche Mängel und Defizite auf. Diese betreffen vor allem den öffentlichen Raum, dem es an Verweil- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie an gestalterischer Qualität fehlt – auch aufgrund der unzureichenden funktionalen Ordnung und Gliederung des fließenden und ruhenden Verkehrs sowie der Fußgängerbereiche. Darüber hinaus betreffen die Mängel und Defizite einige Gebäude, die ihrer Lage in der Ortsmitte nicht gerecht werden. Gewünscht wird auch die Aufwertung des Bereiches entlang des Starzenbaches, eines wichtigen Grünzuges im Bereich der Ortsmitte. Das ca. 40 ha große Untersuchungsgebiet umfasst die Ortsmitte sowie im engen Bezug zur Ortsmitte stehende Bereiche.
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Südlich des alten Ortskerns initiierte die NSDAP in den 1930-er Jahren die Ansiedlung der „Reichsschule der NSDAP“. Die Planung sah eine weitläufige Anlage mit Schulungs- und Unterkunftsgebäuden vor, wovon lediglich acht Sturmblockhäuser realisiert wurden die heute unter Denkmalschutz stehen und in der weiteren Entwicklung städtebaulich wie auch baulich denkmalgerecht behandelt werden müssen. In den 1950er Jahren wurde unter Einbeziehung der bestehenden Sturmblockhäuser eine Kaserne zur Unterbringung der Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres für Elektrotechnik errichtet. Durch die Verlegung des Standorts steht ab voraussichtlich 2020 die umfassende Konversion des ca. 30 ha großen, landschaftlich und ökologisch wertvollen Areals an welches das zweite Untersuchungsgebiet darstellt. Im Besonderen sollen für das Gebiet der Konversion Untersuchungen über den Badarf an Wohn- und Arbeitsstätten und an Baulandflächen durchgeführt werden.
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Sowohl für den Untersuchungsbereich der Ortsmitte als auch der Fernmeldeschule wurden bereits erste Teile einer Vorbereitenden Untersuchung (Analysen der Untersuchungsgebiete allgemein) durchgeführt, die jedoch allenfalls als „Zwischenstand“ gewertet werden können und weiterzuführen sind.
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Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen sollen zusammenhängend in 2 Rahmenplänen dokumentiert werden.
Um die Entwicklung beider Bereiche – Konversion Kaserne Fernmeldeschule und Ortsmitte – darüber hinaus im Kontext zu den Anforderungen und Bedarfen aus gesamtörtlicher Sicht gewährleisten zu können, ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) als belastbare Planungsgrundlage mit den zukünftigen Zielen der Gesamtentwicklung zu erstellen.
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Wichtige inhaltliche Schwerpunkte des ISEK und deren Bedeutung für die Untersuchungsgebiete sind u. a. die Entwicklung der Siedlungsstruktur und Bauflächen, die Entwicklung des Bedarfs an Wohn- und Arbeitsstätten, die Entwicklung von Natur und Landschaft, die Entwicklung von Mobilität und Verkehr und die Sicherung der Nahversorgung.
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Eine detaillierte Beschreibung der Aufgaben mit einer Übersicht der schon bearbeiteten Grundlagen liegt den Bewerbungsunterlagen bei. Ein Imagefilm der Gemeinde Feldafing ist auf der Seite www.feldafing.de (mit weiterführenden Hinweisen) veröffentlicht.
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Beschreibung der Optionen:
Die Gemeinde Feldafing beabsichtigt neben einer optionalen Beauftragung für eine städtebaulich-denkmalpflegerische Machbarkeitsstudie für den Bereich Ortsmitte, ggf. weitere Planungs- und Beratungsleistungen im Bereich Flächenplanung zu beauftragen, die sich im Zuge der Entwicklung der Planungsziele ergeben können. Der Umfang der Leistungen ist im Vorfeld nicht genau definierbar, sondern vom Ergebnis des Gutachtens abhängig. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Planungs- oder Beratungsleistungen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist der Sitz des Auftraggebers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung der für die Bereiche Stadt- und Ortsplanung sowie Landschaftsplanung Projektverantwortlichen (siehe Teilnahmeantrag). Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Stadtplaner“ sowie „Landschaftsarchitekt“ für die Projektverantwortlichen gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnungnach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben der Art. 2 BauKaG erfüllt sind.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (siehe Teilnahmeantrag). Für die Planungsleistungen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2- fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (siehe Referenzliste). Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe hinsichtlich der Planungs- und Beratungsleistungen vergleichbar sein. Es werden alle Referenzprojekte gewertet deren Urheberschaft und / oder Projektbearbeitung (Projektverantwortung / Projektleitung) den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist und deren Projektbearbeitung im Jahr 2007 oder später erfolgt ist. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Referenzliste“ abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerber- / Bietergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.
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b) Präsentation von max. 7 Referenzprojekten aus der Referenzliste. Die Referenzprojekte sind auf insgesamt max. 14 Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Leistungen, Fachkunde und Kompetenzen insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein. Dabei soll aus jedem Teilbereich (Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung, Freianlagenplanung, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation) mindestens ein Referenzprojekt vorgestellt werden.
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d) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (siehe Anlage Erklärung zu Nachunternehmen). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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e) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Anlage Erklärung zur Eignungsleihe). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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Mindeststandards: Siehe II.2.9) dieser Bekanntmachung.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1) dieser Bekanntmachung.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 (1) und (2) VgV (siehe EEE).
b) Grundlage für die Beauftragung wird das Vertragsmuster der Auftraggeberin. Die dort formulierten vertraglichen Vereinbarungen sind als Vorschlag der Auftraggeberin zu verstehen.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
3-fach: Erfahrung in Planung und Ausführung von Referenzprojekten mit vergleichbaren Planungs- und Beratungsanforderungen;
2-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich
Stadt- und Ortsplanung;
Landschaftsplanung;
1-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich
Objektplanung Freianlagen;
städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz;
Verkehrsplanung;
Ökonomie;
Moderation;
Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bauamt
Dokumente URL: http://www.landherr-wehrhahn.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB
Postanschrift: Karlstraße 55
Postort: München
Postleitzahl: 80333
Telefon: +49 89189396723 📞
E-Mail: semmlin@landherr-wehrhahn.de 📧
Fax: +49 89189396729 📠
Land: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.landherr-wehrhahn.de 🌏
Land: Starnberg 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
A) Mit den Bewerbungsunterlagen sind der „Teilnahmeantrag“ und die Eigenerklärung(en) (EEE) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen;
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) auf das betreffende VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle;
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c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung;
d) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
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g) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen;
h) Hinweis zu Bewerbergemeinschaften: Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- /Bietergemeinschaften vergeben werden, denen Fachleute aus den Bereichen Architektur bzw. Stadtplanung, Landschafts- und Freianlagenplanung, Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation angehören müssen. Bewerber- / Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerber- / Bietergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- /Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben eine separate Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: http://regierung.oberbayern.bayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass der geltend gemachte Vergabeverstoß spätestens 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurde (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gemeinde Feldafing
Postanschrift: Bahnhofsplatz 1
Postort: Feldafing
Postleitzahl: 82340
Internetadresse: https://www.feldafing.de/ 🌏
Quelle: OJS 2017/S 192-393703 (2017-10-04)
Ergänzende Angaben (2017-10-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 206-426108
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 192-393703
ABl. S-Ausgabe: 206
Quelle: OJS 2017/S 206-426108 (2017-10-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 264 600 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: a.dinger@feldafing.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 112-255478
ABl. S-Ausgabe: 112

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen sollen zusammenhängend in zwei Rahmenplänen dokumentiert werden.
Um die Entwicklung beider Bereiche – Konversion Kaserne Fernmeldeschule und Ortsmitte – darüber hinaus im Kontext zu den Anforderungen und Bedarfen aus gesamt örtlicher Sicht gewährleisten zu können, ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) als belastbare Planungsgrundlage mit den zukünftigen Zielen der Gesamtentwicklung zu erstellen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam – Fachliche Eignung, Bearbeitung der Leistungsbereiche, zeitliche Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort
Qualitätskriterium (Gewichtung): 3
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aufgabenstellung und Herangehensweise an die Aufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 4
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und Methodik – Kosten, Termine, Qualitäten, Kommunikation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 2
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 2

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-03-21 📅
Quelle: OJS 2018/S 112-255478 (2018-06-13)