D. Vergabeunterl. werden elektr. bereitgestellt u. können nach Anmeldung auf der HAD unter
www.had.de abgerufen werden. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen z. d. Vergabe- und Vertragsunterlagen auf elektr. Weg an
amt-fuer-soziales-und-praevention@darmstadt.de oder postalisch an das Amt für Soziales und Prävention, Leitung, Frankfurter Str. 71, 64293 Darmstadt möglichst bis zum 3.3.2017 (14:00 Uhr) zu stellen. Fragen werden in Bieterrundschreiben beantwortet und über die Vergabeplattform veröffentlicht.
Die Anforder. an d. Form d. Angebote sowie d. sonst. Verfahrensvorgaben ergeben sich aus d. Aufford. zur Angebotsabgabe.
Mit dem Angebot sind die folgenden Unterl. einzureichen:
— Eigenerkl. zur Eignung (Formblatt: Erklärungen zu Ausschlussgründen, Umsätzen, Personal und Qualifikation, Registereintragungen; Haftpflichtversicherung, s. u.);
— Eigenerkl. zu Referenzen: mindestens 3 vergleichbare Referenzen (Einzelheiten im Formblatt);
— Eigenerkl. zu Bietergem. u. dem Einsatz Dritter (Formblatt);
— Tariftreue-Erkl. (Formblatt);
— Nachweis der Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes gemäß § 34a Abs. 1 GewO;
— Preisblätter (Formblatt);
— Skontovereinbarung (sofern beabsichtigt) (Formblatt);
— Urkalkulation des Angebots (im verschlossenen Umschlag);
— Managementbezogenes Ausführungskonzept (inklusive Qualitäts- und Beschwerdemanagement) gemäß den Vorgaben in Ziff. 3 der Leistungsbeschreibung und Ziff. 3.2.1 des Kriterienkatalogs;
— Konzept zur Verhinderung (absichtlicher) Handlungen gem. d. Vorgaben in Ziff. 3.1 der Leistungsbeschreibung und Ziff. 3.2.2 des Kriterienkatalogs;
— Konzept zur Dokument. und Information der Auftraggeberin u. d. anderen AuftragnehmerInnen gem. d. Vorgaben in Ziff. 3.1 der Leistungsbeschreibung und Ziff. 3.2.3 des Kriterienkatalogs;
— Funktionsgruppenspezifisches Fort- und Weiterbildungskonzept gem. d. Vorgaben in Ziff. 3.4 der Leistungsbeschr. und Ziff. 3.2.4 des Kriterienkatalogs;
— Beschr. u. bildl. Darst. der Dienstkleidung und der gesamten weiteren persönl. Ausstattung der Wachkräfte (Ziff. 3.5 der Leistungsbeschreibung);
— Datenträger mit elektr. Fassung des Angeb.
Im Auftragsfall ist der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgend genannten Mindestdeckungssummen nachzuweisen:
— 1 000 000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden bei einer 2-fachen Jahresmaximierung,
— 1 000 000 EUR für Vermögensschäden bei einer 2-fachen Jahresmaximierung,
— 250 000 EUR für Bearbeitungsschäden,
— 100 000 EUR für das Abhandenkommen von Schlüsseln,
— 50 000 EUR für Obhutsschäden.
Mindestanforder. an Qualifik. d. Personals: Einsatz nur v. geschultem Personal, welches insbes. d. f. das Bewachungsgewerbe erforderliche Unterrichtung gem. § 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 Gewerbeordnung (GewO) i. V. m. der Bewachungsverordnung nachgewiesen hat; englische Sprachkenntn. (mindestens entsprechend Stufe A 2 nach dem europäischen Referenzrahmen), die eine Kommunikation mit den Asylbewerbern ermöglichen. Weitere Sprachkenntn., etwa Russisch oder Arabisch, sind ausdr. erwünscht (Ziffer 3.4 der Leistungsbeschr.)
Die Auftraggeberin behält sich vor, entspr. § 9 Abs. 2 Satz 2 BewachV eigene Anfragen bei der zuständigen Landesbehörde für Verfassungsschutz zum Zweck der Abfrage des nachrichtendienstl. Informationssystems zu stellen.
Das Verfahren wird als offenes Verfahren nach § 15 VgV mit den Besonderheiten nach §§ 64 ff. VgV geführt. Der Zuschlag wird anhand der folg. Zuschlagskriterien erteilt:
— Gesamtangebotspreis: 40 %;
— Managementbezogenes Ausführungskonzept (inklusive Qualitäts- und Beschwerdemanagement): 15 %;
— Konzept zur Verhinderung (absichtlicher) Handlungen: 15 %;
— Konzept zur Dokumentation und Information der Auftraggeberin und der anderen AuftragnehmerInnen: 15 %;
— Funktionsgruppenspezifisches Fort- und Weiterbildungskonzept: 15 %.
Einzelheiten zur Bewertungsmethode ergeben sich aus der Wertungsmatrix Zuschlagskriterien.