Fachplaner Technische Gebäudeausrüstung TGA 01417HKW TI 3

Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH

Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit den Anlagegruppen 1 bis 7 zu § 53 der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI, BGBl. IS. 2276, vom 13. Juli 2013):
— Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
— Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen;
— Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen;
— Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen;
— Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen;
— Anlagengruppe 6: Förderanlagen.
— Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen, Küchentechnik,
— Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen Bühnentechnik.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-24.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-04-24 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-04-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit den Anlagegruppen 1 bis 7 zu § 53 der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI, BGBl. IS. 2276, vom 13. Juli 2013): — Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen; — Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen; — Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen; — Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen; — Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen; — Anlagengruppe 6: Förderanlagen. — Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen, Küchentechnik, — Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen Bühnentechnik.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH
Postanschrift: Schöneberger Straße 15
Postleitzahl: 10963
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.kbb.eu 🌏
E-Mail: bidding@kbb.eu 📧
Fax: +49 3023004850 📠
URL der Dokumente: http://kbb.eu/de/ausschreibungen/ausschreibungen.php 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-24 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-28 📅
Datum des Beginns: 2017-07-16 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 083-160997
ABl. S-Ausgabe: 83
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei der unter I.1 genannten Anschrift schriftlich einzureichen. Teilnahmeanträge können bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist zurückgenommen werden. Maßgeblich dafür ist der Eingangsstempel der Auftraggeberin. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auftraggeberin behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene sowie fehlende Nachweise,Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Auftraggeberin kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit den Anlagegruppen 1 bis 7 zu § 53 der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI, BGBl. IS. 2276, vom 13. Juli 2013):
— Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
— Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen;
— Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen;
— Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen;
— Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen;
— Anlagengruppe 6: Förderanlagen.
— Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen, Küchentechnik,
— Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen Bühnentechnik.
Die Leistungen zur Planung der technsichen Gebäudeausrüstung sind Teil einer im Haus Der Kulturen der Welt (HKW) beabsichtigten Baumaßnahme, die der „3. Teilinstandsetzung“ (TI 3) dient. Es handelt es sich um eine Zuwendungsmaßnahme im Sinne des § 44 der BHO (Bundeshaushaltsordnung der Bundesrepublik Deutschland). Verfahren, Vollzug und Abrechnung bzw. Nachweis des zweckgerechten Einsatzes der Zuwendung müssen sich deswegen nach den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) richten. Insbesondere sind die Vorgaben des Zuwendungsbescheides umzusetzen.
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Gegenstand der geplanten Ausschreibung sind Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung. Die Fachplanungen zur technischen Teilinstandsetzung und -modernisierung von Teilen und Bereichen des des HKW umfassen insbesondere die Bereiche des Auditoriums, der Ausstellungshalle, des Restaurants und der Küche sowie anderer kleinerer Teilbereiche in dem unter Denkmalschutz steheden Gebäude. Bei den Leistungen handelt es sich um die Fachplanungen für Objekte, deren Vergütungsrahmen sich nach §§ 53 ff. HOAI (2013) richtet.
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Um den sicherheitstechnischen und veranstaltungstechnischen Anforderungen sowie dem politischen Auftrag des Geschäftsbereichs HKW nachhaltig gerecht werden zu können, ist eine 3. Teilinstandsetzung und Modernisierung des HKW geplant, im folgenden HKW TI III. Bereits im Jahr 2006/2007 konnte das HKW in einigen Bereichen im Rahmen der TI I instandgesetzt werden. Schwerpunktmäßig erfolgte die Sanierung der Technischen Ausrüstung und Versorgungsleitungen (Heizungstechnik, Elektrotechnik, Sanitärtechnik, Raumlufttechnik und Gebäudeleittechnik). Im Rahmen des sog. Konjunkturpakets II wurden energetische Maßnahmen umgesetzt (u.a. energetische Sanierung der Glasfassade, Ertüchtigung der Verglasung an der Südfassade). In 2016 wurden mit der TI II weitere Maßnahmen zur Teilinstandsetzung des HKW durchgeführt. Hierzu gehörten insbesondere folgende Maßnahmen zur Ergänzung, zum Umbau/Modernisierung sowie zur Neuinstallation technischer Anlagen.
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Mit der TI III sollen nunmehr folgende Maßnahmen ergriffen werden:
1. Bereichsübergreifend: Erneuerung der Fallrohre, Erneuerung der Sibel und Ergänzung von LED Beleuchtung;
2. Verwaltungs- und Konferenzbereiche: Abwasserleitungen; Umrüstung der Beleuchtungsanlagen; Ausbau Übertragungsnetze; Gefahrenmelde- und Alarmanlage.
3. Restaurant / Küche: Elektro-Unterverteilung; Beleuchtung; sanitärtechnische Sanierung.
4. Vortragssaal: Erneuerung der ELT-Unterverteilungen und Systeme; Erweiterung Datennetz; nutzungsspezifische Anlagen.
5. Auditorium: Feuerlöschanlagen; Lüftungsanlagen; Bühnentechnik, Sanitärtechnische Erneuerung, Erneuerung der ELT-Unterverteilungen und Systeme.
6. Für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik ergeben sich folgende Schwerpunkte: Anpassung, Erweiterung und teilweise Erneuerung der Übertragungsnetze im gesamten Gebäude; Auditorium: Elektroakustische Anlagen (auf der Basis eines zu erstellenden Gutachtens); Erneuerung von Motoren und Antrieben; Umbau der Maschinenzüge; Herstellung weiterer motorischer Zugeinrichtungen;
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7. Lager: Einbau Sprinklertechnik
8. Außenanlagen: Anpassung der Abwasser-/Wasseranlagen.
Auszuschreiben sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI (2013) in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1 bis 8 nach § 53 HOAI:
Anlagengruppe 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
Anlagengruppe 2: Wärmeversorgungsanlagen;
Anlagengruppe 3: Lufttechnische Anlagen;
Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen;
Anlagengruppe 5: Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen;
Anlagengruppe 6: Förderanlagen.
Anlagengruppe 7: nutzungsspezifische Anlagen.
Die vorgesehene Vergabe umfasst Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 gem. § 55 HOAI.
Der geplante Leistungszeitraum ist von Mitte 2017 bis Ende 2020. Die Bauunterlage auf Basis der Leistungsphase 2 ist bis Mitte November 2017 mit vertiefter Kostenschätzung vorzulegen.
Beschreibung der Verlängerungen:
Für den Fall, dass es zu unvorhergesehenen Verzögerungen oder Änderungen im Planungs- und/oder Bauablauf kommt, soll der Vertrag unter im Übrigen gleichbleibenden Bedingungen verlängert werden können,um den erfolgreichen Abschluss der Gesamtmaßnahme herbeiführen zu können.
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Beschreibung der Optionen:
Die Vergabe erfolgt stufen- bzw. phasenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen bzw. -phasen. Mit dem Abschluss des Vertrages wird zunächst lediglich die Leistungsstufe 1 beauftragt. Die weiteren Leistungsstufen und untergeordneten Leistungsphasen werden einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze und Termine. Aus der stufen- bzw. phasenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen und/oder Leistungsphasen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bitte reichen Sie Ihren schriftlichen Teilnahmeantrag mit den erforderlichen Eignungsnachweisen fristgemäß bei der unter I.1) angegebenen Anschrift ein. Soweit Vordrucke vorgegeben sind, sind diese zu verwenden.
1. Firmenprofil mit Angaben zur Rechtsform, zu den Beteiligungsverhältnissen, zum Hauptsitz und den Niederlassungen des Unternehmens;
2. Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Architekten- bzw. Ingenieurkammer oder einer vergleichbaren berufsständischen Einrichtung am Sitz des Unternehmens, verbunden mit dem Nachweis der Eintragung zur Bauvorlagenberechtigung im Sinne von § 65 Bauordnung für Berlin (BauO Bln), vom 29.9.2005 (GVBl. S. 495),zuletzt geändert durch das dritte Gesetz zur Änderung der Bauordnung für Berlin vom 17.6.2016 (GVBL. S.361); vergleichbare Eintragungen in anderen Ländern gelten auch im Land Berlin und sind vorzulegen; die Erfüllung der Voraussetzungen ist auf Anforderung vom Bewerber nachzuweisen;
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3. Erklärung zur Art und zum Umfang der Berufshaftpflichtversicherung, die für den Fall des Zuschlags besteht bzw. abgeschlossen wird, verbunden mit der verpflichtenden Erklärung, diesen für die Dauer der Auftragsdurchführung ununterbrochen aufrecht zu erhalten und auf Anforderung nachzuweisen. Der angebotene Versicherungsschutz muss in vollem Umfang für mindestens drei Schadensfälle pro Jahr gelten.
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4. Verbindliche unterschriebene Erklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der Fassung vom 17.2.2016 (BGBl. I S.203) aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt.
5. Informationen zu Bewerbergemeinschaften:
— Bewerbergemeinschaften haben im Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft zu benennen,
— Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben sich zu verpflichten, im Falle der Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden und gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung zu haften,
— Die Nachweise und Angaben zu Ziff. III.1.1) sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.Die Nachweise und Angaben zu Ziff. III. 1.2). und 1.3) sind für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in Bezug auf die von ihnen für den Fall des Zuschlags jeweils zu erfüllenden Aufgaben zu erbringen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016 [ggf. als Prognose]) insgesamt, für Leistungen der Technischen Ausrüstung im
Sinne HOAI 2013 § 55 in den Anlagengruppen 1 bis 7 im Sinne HOAI 2013 §53 gesamt, für Leistungen der Technischen Ausrüstung im Sinne HOAI § 55 in den Anlagengruppen 1 bis 7 im Sinne
HOAI 2013 § 53 im Bereich Bauen im Bestand (Umbau- / Modernisierungs- / Instandhaltungs- /Instandsetzungsmaßnahmen im Sinne § 2 HOAI), für Leistungen der Technischen Ausrüstung im
Sinne HOAI 2013 § 55 im Bereich Theater-/Bühnen-/Veranstaltungstechnik sowie Audio-/Video-/Medientechnik.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
Mindeststandards:
(2) 1. Durchschnittlicher Jahresumsatz mit Planungsleistungen gemäß § 55 HOAI, Leistungsphasen 1- 9 während der letzten 3 Jahre (2014, 2015, 2016 [ggf. als Prognose]): mindest. 350 000 EUR brutto / Jahr.
2. Netto-Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016 [ggf. als Prognose]) für Leistungen der Technischen Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55 im Bereich Theater-/Bühnen-/Veranstaltungstechnik sowie Audio-/Video-/Medientechnik: Mindestanforderung größer/gleich 150 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
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3. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter während der letzten 3 Jahre (2014, 2015, 2016): Die Summe der Büroinhaber und ihrer mit mindestens 30 Std./ Woche fest angestellten Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Architektur/Ingenieur) muss im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 4 betragen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist anhand von max. 2 Referenzprojekten nachzuweisen,die mit dem Vorhaben vergleichbar sind. Dies gilt auch bei Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften. Die beiden Referenzprojekte sollen insbesondere Erfahrungen beim Bauen im Bestand sowie eine denkmalgerechte Sanierung eines Veranstaltungssaals/-gebäudes mit bühnentechnischen Anlagen und einem Restaurant mit Küchenbereich belegen. Aus den Angaben zu den Referenzen soll hervorgehen, welche Leistungsphasen eigenverantwortlich betreut wurden und wie hoch insgesamt die Bau- und Projektkosten waren. Die Projektkosten sollen insbesondere in Bezug auf die Kostengruppe 400 nach DIN 276 aufgeschlüsselt dargestellt werden. Weiterhin sind zu jedem Referenzprojekt unter Angabe eines Ansprechpartners des Auftraggebers, der Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit nebst den Maßnahmen zur Qualitätssicherung machen kann.
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Die schriftliche Darstellung der beiden Referenzprojekte ist auf jeweils 6 einseitig bedruckte DIN A 4-Seiten oder 3 einseitig bedruckte DIN A 3 Seiten (lose Blätter, nicht laminiert, keine Spiralheftung, Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5) zu beschränken und – ggfl. auf gesonderte Anforderung – in digitaler Form als PDF-Datei vorzulegen.
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2. Angaben zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in:
— Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55
in den Anlagengruppen 1 bis 7 im Sinne HOAI 2013 § 53 insgesamt / mit Angaben zur Berufserfahrung in Jahren;
mit Schwerpunkt Theater-/Bühnen-/Veranstaltungstechnik insgesamt / mit Angaben zur Berufserfahrung in Jahren;
mit Schwerpunkt Audio-/ Video-/Medientechnik insgesamt / mit Angaben zur Berufserfahrung in Jahren.
3. Angaben zu den Personen, die zum Einsatz bei den zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name, Akademischer Grad/Titel, Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 § 55 insgesamt und in der Position als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter, Bearbeitung eines der benannten Referenzprojekte in der Position als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter im Leistungsbild Technische Ausrüstung.
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Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen
Leistungsanteil tätig waren.
Mindeststandards:
Eines der beiden Referenzprojekte muss realisiert sein, d. h. funktionsfähig, bis auf unerhebliche Restarbeiten, und die Leistungen im Sinne von LP 1-9 nach § 55 HOAI umfassen; Baukosten mindestens 3 000 000 EUR in der KG 400 oder vergleichbar. Das Projekt muss fertig gestellt und innerhalb der letzten 7 Jahre zum Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung dieses Verfahrens, an den Nutzer übergeben worden sein. Das realisierte Projekt muss eines der beiden Referenzprojekte sein und dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft eindeutig zuzuordnen sein.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die Auswahl unter den form- und fristgerecht eingereichten Bewerbungen erfolgt anhand der zu Ziff. III.1.)bis III.1.3) eingereichten Unterlagen und Angaben zum Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung, zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Nachweise und Angaben müssen die Prognose erlauben, dass das Unternehmen in der Lage ist,die unter Ziff. II. 2.4) dargestellten Leistungsanforderungen erfüllen zu können.
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Die Prognoseentscheidung wird sich, nach Feststellung der Vollständigkeit aller erbetenen Unterlagen und/oder Angaben, daran orientieren, ob die zu Ziff. III.1.1) bis III. 1.3) von dem Bewerber eingereichten Unterlagen und Angaben die Erwartung zulassen, in der zweiten Phase des Vergabeverfahrens Planungsleistungen angeboten zu bekommen und zu erhalten, die der Aufgabenstellung und dem Qualitätsanspruch gerecht werden. Weiterhin muss die Prognose die Feststellung erlauben, dass der Arbeitsumfang zuverlässig bewältigt werden kann.
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Zu diesem Zweck wird die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge folgender Systematik folgen:
Unvollständige Bewerbungen werden ausgeschlossen. Die Auftraggeberin kann fehlende oder unvollständige Angaben und Nachweise nachfordern. Sie ist jedoch nicht verpflichtet, fehlende Angaben und/oder Nachweise nachzufordern oder um weitere Aufklärung zu bitten.
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Die gem. Ziff. III. 1.1) der Bekanntmachung erbetenen Angaben, Nachweise und Erklärungen werden nur in Bezug auf ihr Vorliegen und die Vollständigkeit der Angaben geprüft, jedoch keiner inhaltlichen oder qualitativen (Punkte-) Bewertung unterzogen.
Die gem. Ziff. III. 1.2) und III.1.3) erbetenen Angaben, Nachweise und Erklärungen werden einer inhaltlich qualitativen Wertung unterzogen. Hierzu werden alle Angaben, Nachweise oder Erklärungen zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit anhand einer Prognose in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit und den Grad der Erfüllung der Leistungsanforderungen bewertet.
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Hierzu werden 3 Wertebereiche gebildet:
I. Wertebereich: 8 bis 10 Punkte werden je geforderter Angabe bei der Prognose eines hohen Wahrscheinlichkeitsgrades in Bezug auf die Erfüllung der Leistungsanforderungen vergeben.
II. Wertebereich: 4 bis 7 Punkte werden je geforderter Angabe bei der Prognose eines durchschnittlichen Wahrscheinlichkeitsgrades in Bezug auf die Erfüllung der Leistungsanforderungen vergeben.
III. Wertebereich: 0-3 Punkte werden je geforderter Angabe bei der Prognose eines geringen Wahrscheinlichkeitsgrades in Bezug auf die Erfüllung der Leistungsanforderungen vergeben.
Die Anzahl der hieraus erreichten (Gesamt-) Punkte wird addiert. Die 3 bis 5 Bewerber mit der höchsten Anzahl erreichter Punkte sollen nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Beträgt die Punkteabweichung zwischen dem dritt- und viertplatzierten bzw. dem viert- und fünftplatzierten Bewerber mehr als 20 %, wird der viert- bzw. fünftplatzierte Bewerber nicht zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bei Punktgleichheit der fünftplatzierten Bewerber entscheidet das Los.
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(2) Erfüllen mehrere Bewerber auf den Positionen 1 bis 3 aufgrund ihrer Punktegleicheit gleichermaßen die Anforderungen und beträgt die Anzahl geeigneter Bewerber auf der Grundlage der zugrunde gelegten Eignungskriterien bereits mehr als fünf, soll die Auswahl unter den Bewerbern durch Los getroffen werden, vgl.§ 75 Abs. 6 Vergabeverordnung (VgV).
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Beschleunigtes Verfahren:
Es ist beabsichtigt, mit den erfolgreichen Bewerbern eine Frist von 20 Kalendertagen zur Abgabe der Angebote zu vereinbaren, § 16 Abs. 6 VgV, da erste Ergebnisse bis zum Beginn des Monats November 2017 vorliegen müssen und die Vergabeunterlagen bereits mit den Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb bekanntgemacht wurden.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-06-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des privaten Rechts
Kontakt
Dokumente URL: http://kbb.eu/de/ausschreibungen/ausschreibungen.php 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei der unter I.1 genannten Anschrift schriftlich einzureichen.
Teilnahmeanträge können bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist zurückgenommen werden. Maßgeblich dafür ist der Eingangsstempel der Auftraggeberin.
Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verhandlungsverfahren.
Die Auftraggeberin behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene sowie fehlende Nachweise,Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Auftraggeberin kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. IS. 1750,3245), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) nur zulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, und
4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2017/S 083-160997 (2017-04-24)