Fachplanung Tragwerksplanung GNUE MLU Halle-Wittenberg für die denkmalgerechte Sanierung Institutsgebäude und Neuerrichtung eines Laborgebäudes und eines Herbariums

Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)

Das unter Denkmalschutz stehende Institutsgebäude des Institutsbereiches Geobotanik und Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg soll saniert werden. Für das Herbarium und das Labor soll jeweils ein Ergänzungsneubau entstehen. Das Seminargebäude und das ehemalige Gewächshaus sollen rückgebaut werden. Die Sanierungsmaßnahmen im Institutsgebäude und die Errichtung der Ergänzungsneubauten müssen den künftigen Anforderungen und Ansprüchen der Nutzer (Martin-Luther-Universität) gerecht werden und sind im Einklang mit denkmalschutzrechtlichen Belangen umzusetzen.
Gesamtkosten (KG200-700): brutto 12 782 000 EUR,
Bauwerkskosten (KG300+400): brutto 9 285 000 EUR.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-19 Auftragsbekanntmachung
2017-12-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: Geobotanik Tragwerksplanung
Kurze Beschreibung:
Das unter Denkmalschutz stehende Institutsgebäude des Institutsbereiches Geobotanik und Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg soll saniert werden. Für das Herbarium und das Labor soll jeweils ein Ergänzungsneubau entstehen. Das Seminargebäude und das ehemalige Gewächshaus sollen rückgebaut werden. Die Sanierungsmaßnahmen im Institutsgebäude und die Errichtung der Ergänzungsneubauten müssen den künftigen Anforderungen und Ansprüchen der Nutzer (Martin-Luther-Universität) gerecht werden und sind im Einklang mit denkmalschutzrechtlichen Belangen umzusetzen. Gesamtkosten (KG200-700): brutto 12 782 000 EUR, Bauwerkskosten (KG300+400): brutto 9 285 000 EUR.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)
Postanschrift: An der Fliederwegkaserne 21
Postleitzahl: 06130
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: https://blsa.sachsen-anhalt.de/ 🌏
E-Mail: poststelle-hal.blsa@sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 345-482360 📞
Fax: +49 345-48238999 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=163343 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-19 📅
Einreichungsfrist: 2017-07-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-21 📅
Datum des Beginns: 2017-11-20 📅
Datum des Endes: 2022-02-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 117-235079
ABl. S-Ausgabe: 117
Zusätzliche Informationen
Bei einer Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 (2) VgV ist das Bewerbungsformular von jedem Mitglied separat vorzulegen sowie eine Erklärung zur Bewerbergemeinschaft. Rückfragen zu diesem Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail an die unter Pkt. I.3) genannte Adresse zu richten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das unter Denkmalschutz stehende Institutsgebäude des Institutsbereiches Geobotanik und Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg soll saniert werden. Für das Herbarium und das Labor soll jeweils ein Ergänzungsneubau entstehen. Das Seminargebäude und das ehemalige Gewächshaus sollen rückgebaut werden. Die Sanierungsmaßnahmen im Institutsgebäude und die Errichtung der Ergänzungsneubauten müssen den künftigen Anforderungen und Ansprüchen der Nutzer (Martin-Luther-Universität) gerecht werden und sind im Einklang mit denkmalschutzrechtlichen Belangen umzusetzen.
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Gesamtkosten (KG200-700): brutto 12 782 000 EUR,
Bauwerkskosten (KG300+400): brutto 9 285 000 EUR.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungsphasen 2 bis 6 und 8 (örtliche Bauüberwachung) für Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung gemäß HOAI § 51 ff. i. V. m. Anlage 14 zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 2 bis 3 für die Maßnahme der Sanierung Institutsgebäudes und die Errichtung des Laborgebäudes und des Herbariums beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 für Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich am 28.02.2022.
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Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 2-3 für die grundhafte, denkmalgerechte Sanierung des Institutsgebäudes und die Neuerrichtung eines Laborgebäudes und eines Herbariums beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE- Programm.
Zusätzliche Informationen:
Bei einer Bewerbergemeinschaft gemäß § 43 (2) VgV ist das Bewerbungsformular von jedem Mitglied separat vorzulegen sowie eine Erklärung zur Bewerbergemeinschaft. Rückfragen zu diesem Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail an die unter Pkt. I.3) genannte Adresse zu richten.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Kirchtor 1, 06108 Halle, Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://dms.henkel-pm.de/s/48AXkOSB1b05v1u
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag = Bewerbungsformular ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels für den Umschlag unterschrieben (Ausschlussgrund) (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme Angaben zum Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter.
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A Angaben zum Bewerber:
1) Angaben zur Identität des Bewerbers: Firmenbezeichnung, Postanschrift mit Straße und PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Telefon, Fax, E-Mail, Internetadresse, Zweigstelle/Niederlassung.
2) Allgemeine Angaben: Handelt es sich um ein Kleinstunternehmen, kleines Unternehmen, mittleres Unternehmen oder großes Unternehmen – bei Bewerbergemeinschaften: Angaben zur Einordnung des Unternehmens für jedes Mitglied; Rechtsform gem. § 43 (1) VgV; Bestätigung Bewerber gem. § 73 (3) VgV.
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3) Art der Teilnahme: Angabe Art der Bewerbung – Einzelbewerbung oder Bewerbergemeinschaft (bei Bewerbergemeinschaft gem. § 43 (2) VgV Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorlegen); bei Bewerbungsgemeinschaft: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.
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4) Angaben zu Nachunternehmern, deren Kapazität gem. § 36 VgV in Anspruch genommen werden.
5) Angaben zur Eignungsleihe gem. § 47 (1) VgV. Falls ja: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen als Anlage (Formblatt).
B Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen:
1) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung gem. § 123 GWB.
2) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe).
3) Eigenerklärung zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
C Eignungskriterien.
1) Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV: Nachweis Eintragung in Handelsregister: Kopie Handelsregisterauszug; falls nicht vorliegend: Begründung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Bewerbers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in EUR brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Bereich Tragwerksplanung gemäß § 51 ff. HOAI 2013 für die Jahre 2014, 2015, 2016.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) der durchschnittlichen Jahresumsätze aus dem Bereich Tragwerksplanung ausreichend.
Mindeststandards:
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage.
2) Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin/der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Qualifikation Projektteam, Wichtung siehe II.2.9).
1) Angaben vorgesehener Projektleiter TWP, stellvertretenden Projektleiter TWP: Name; Berufliche Qualifikation; Berufserfahrung in Jahren, Mindestanforderung 3 Jahre; Tabellarischer Lebenslauf.
2) Persönliche Referenz Projektleiter TWP: Mitwirkung des vorgesehenen PL TWP bei der Tragwerksplanung eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) mind. 1 500 000 EUR, mind. LPH 3-6 erbracht, LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2014 bis 30.6.2017
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3) Persönliche Referenz stellvertretender Projektleiter TWP: Mitwirkung des vorgesehenen stellvertretenden PL TWP bei der Tragwerksplanung eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) mind. 1,5 Mio. EUR, mind. LPH 3-6 erbracht, LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2014 bis 30.6.2017
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Weitere Angaben für persönliche Referenzen Projektleiter, stellvertretender Projektleiter: Bezeichnung und Beschreibung Baumaßnahme; Angaben AG: Bezeichnung, Ansprechpartner, Telefonnr.; Leistungszeitraum (Abschluss LPH 6 mit Monat/Jahr); Funktion im Projekt; Erbrachte Leistungsphasen; Bauwerkskosten
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Hinweis: Persönliche Referenzen können auch die als Mindestreferenzen und/ oder zusätzlichen Referenzen genannten Projekte beinhalten.
Obergrenze für einzureichende Referenzen legt der AG nicht fest, d. h. es ist zulässig, dass Bewerber mehr als die 2 geforderten Mindestreferenzen einreichen. Bewertet werden jedoch ausschließlich eingereichte Mindestreferenzen. Für den Fall, dass Bewerber mehr als 2 Referenzen einreicht, die Mindestanforderungen der Referenz A und B erfüllen, hat er anzugeben, welche Referenz der AG für seine Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird AG die ersten 2 eingereichten Referenzen seiner Auswahl zu Grunde legen.
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Mindeststandards:
Qualifikation Projektleiter TWP und stellvertretender Projektleiter TWP (Abschluss mind. Master, Bauingenieurwesen oder vergleichbar und Berufserfahrung mind. 3 Jahre), siehe IV.3) und Bepunktung unter II.2.9). Es ist nicht zulässig, dass der Projektleiter TWP und der stellvertretende Projektleiter TWP in Personalunion auftreten.
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Referenz gem. § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV:
2 Mindestreferenzen:
Referenzobjekt A: Fachplanung Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) von mind. 1 500 000 EUR brutto; LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum 1.6.2014 bis 30.6.2017,
Referenzobjekt B: Fachplanung Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) mind. 2 500 000 EUR; LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum 1.6.2014 bis 30.6.2017,
Für die Mindestreferenzen ist zwingend eine Referenzbescheinigung vorzulegen.
Wichtung siehe Pkt. II.2.9).
Folgende Angaben für Referenzobjekt A und B: Bezeichnung u. Beschreibung Baumaßnahme; Auftraggeber: Bezeichnung, Ansprechpartner, Telefonnr.; Angabe, ob öffentlicher AG; Leistungszeitraum: Leistungsbeginn, Abschluss LPH 6 (Monat/Jahr); Erbrachte LPH gem. § 51 HOAI; Bauwerkskosten KG 300-400 in Mio. EUR brutto; Referenz steht unter Denkmalschutz ja/nein; Vorlage Referenzblätter: Beschreibung u. Vorstellung des Projektes auf max. 2 Blatt DIN A4. Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch einen Grundriss, ein Gebäudeschema od. -schnitt und Fotos enthalten. Referenzschreiben sind als sonstige Anlagen gesondert beizufügen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (2) und (3) VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage Bewerbungsformular beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Es werden max. die 4 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
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Auswahlkriterien:
Zu III.1.2) Wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 10 %;. Durchschnitt Umsätze letzten 3 abgeschl. Geschäftsjahre im Bereich Tragwerksplanung gem. Teil 4 (1) HOAI §51 ff. in EUR brutto,
Zu III.1.3) Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 90 %; davon:
1. Mindestreferenz A – Fachplanung Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) von mind. 1 500 000 EUR brutto; LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum 1.6.2014 bis 30.6.2017; Gesamtgewichtung 30 %;
2. Mindestreferenz B – Fachplanung Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) mind. 2 500 000 EUR; LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum 1.6.2014 bis 30.6.2017; Gesamtgewichtung 20 %;
3. Qualifikation Projektteam, Gesamtgewichtung 40 %, davon:
3.1 Berufserfahrung vorgesehener Projektleiter TWP, Wichtung 10 %;
3.2 Persönliche Referenz Projektleiter TWP, Mitwirkung des vorgesehenen Projektleiters bei der Tragwerksplanung eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) mind. 1 500 000 EUR, mind. LPH 3-6 erbracht, LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2014 bis 30.6.2017, Wichtung 10 %;
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3.3 Berufserfahrung des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters TWP, Wichtung 10 %;
3.4 Persönliche Referenz stellvertretender Projektleiter TWP, Mitwirkung des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters TWP bei der Tragwerksplanung eines Gebäudes, Bauwerkskosten (KG 300 und KG 400) mind. 1 500 000 EUR, mind. LPH 3-6 erbracht, LPH 6 abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2014 bis 30.6.2017, Wichtung 10 %;
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Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten kann der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage 2 zum Bewerbungsformular) entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-08-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Oleak
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=163343 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: hpm Henkel Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Könneritzstraße 15
Postort: Dresden
Kontaktperson: Frau Schick-Flachowsky
Telefon: +49 351-87323806 📞
E-Mail: mlu@henkel-pm.de 📧
Fax: +49 351-87323811 📠
Land: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.henkel-pm.de 🌏
Postleitzahl: 01067

Referenz
Zusätzliche Informationen
Unterschrift auf Abschlusserklärungen: Die Unterzeichnenden erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind und Sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Unterzeichnenden erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
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Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über Bewerbungsformular, das um die in den Ziffern III.1) u. III.2) dieser Veröffentlichung geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen ist. Teilnahmeantrag ist im Original in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels fristgerecht einzureichen. Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern geforderte Angaben und Nachweise nicht auf Anforderung innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden können. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
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Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der AN die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gem. den Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger Zustimmung des AG ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.
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Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge (Ausschlusskriterium).
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Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
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Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst – Kamieth – Straße 2
Postort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345-5141529 📞
Fax: +49 345-5141529 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)
Postanschrift: An der Fliederwegkaserne 21
Postleitzahl: 06130
Internetadresse: https://blsa.sachsen-anhalt.de/ 🌏
Quelle: OJS 2017/S 117-235079 (2017-06-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-12-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das unter Denkmalschutz stehende Institutsgebäude des Institutsbereiches Geobotanik und Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg soll saniert werden. Für das Herbarium und das Labor soll jeweils ein Ergänzungsneubau entstehen. Das Seminargebäude und das ehemalige Gewächshaus sollen rückgebaut werden. Die Sanierungsmaßnahmen im Institutsgebäude und die Errichtung der Ergänzungsneubauten müssen den künftigen Anforderungen und Ansprüchen der Nutzer (Martin-Luther-Universität) gerecht werden und sind im Einklang mit denkmalschutzrechtlichen Belangen umzusetzen. Gesamtkosten (KG200-700): brutto 12 782 000 €. Bauwerkskosten (KG300+400): brutto 9 285 000 €.
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Gesamtwert des Auftrags: 200 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: beatrice.oleak@sachsen-anhalt.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 238-494505
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 117-235079
ABl. S-Ausgabe: 238

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesamtkosten (KG200-700): brutto 12 782 000 €.
Bauwerkskosten (KG300+400): brutto 9 285 000 €.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungsphasen 2 bis 6 und 8 (örtliche Bauüberwachung) für Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung gemäß HOAI § 51 ff. i.V.m. Anlage 14 zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 2 bis 3 für die Maßnahme der Sanierung Institutsgebäudes und die Errichtung des Laborgebäudes und des Herbariums beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 8 für Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich am 28.2.2022.
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE- Programm

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise
Projektanalyse zu Leistung
Gewichtung des Preises: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-30 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Unterschrift auf Abschlusserklärungen: Die Unterzeichnenden erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind u. Sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Unterzeichnenden erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
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Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über Bewerbungsformular, das um die in den Ziffern III.1) u. III.2) dieser Veröffentlichung geforderten Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Teilnahmeantrag ist im Original in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels fristgerecht einzureichen. Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern geforderte Angaben und Nachweise nicht auf Anforderung innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden können. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.
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Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, od. ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium).
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Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Ernst - Kamieth - Straße 2
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt. 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2017/S 238-494505 (2017-12-07)