Fahrdienstleistungen

Kassenärztliche Vereinigung Berlin

Bereitstellung von Fahrdienstleistungen für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Transport- und Beförderungsdienstleistungen (außer Abfalltransport)
Referenznummer: 030-17
Kurze Beschreibung:
Bereitstellung von Fahrdienstleistungen für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Transport- und Beförderungsdienstleistungen (außer Abfalltransport) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kassenärztliche Vereinigung Berlin
Postanschrift: Masurenallee 6A
Postleitzahl: 14057
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.kvberlin.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@kvberlin.de 📧
Telefon: +49 3031003-278 📞
Fax: +49 3031003-322 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y61YE9W 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-25 📅
Datum des Beginns: 2018-02-01 📅
Datum des Endes: 2019-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 140-287795
ABl. S-Ausgabe: 140
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y61YE9W.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Zur-Verfügung-Stellung von Einsatzwagen, Fahrern und die Erbringung von Beförderungsleistungen für Bereitschaftsdienstärzte im Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) der KV Berlin sowie der dazugehörigen medizinischen und technischen Gerätschaften in dem Gebiet der in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Einsatzregionen.
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Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KV Berlin) hat gem. § 75 SGB V die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung zu gewährleisten. Die Sicherstellung umfasst u. a. den ärztlichen Notdienst zu den sprechstundenfreien Zeiten (Notfalldienst). In Berlin wird dieser Dienst als „Ärztlicher Bereitschaftsdienst“ (ÄBD) bezeichnet. Der ÄBD ist ein Hausbesuchsdienst, der die Patienten nach Anforderung zu Hause ärztlich versorgt. Es geht bei diesem Dienst um die ambulante Notfallversorgung der Bevölkerung für das Berliner Stadtgebiet. Die KV Berlin organisiert den fahrenden ÄBD zurzeit an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Die Vertragslaufzeit beginnt voraussichtlich am 1.2.2018 und endet zunächst am 31.7.2019.
Der Vertrag verlängert sich zweimal automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht spätestens 6 Monate vor Ablauf schriftlich durch den Auftraggeber gekündigt wird.
Beschreibung der Optionen:
1. Option: 1.8.2019 bis 31.7.2020.
2. Option: 1.8.2020 bis 31.7.2021.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die in den Vergabeunterlagen als Anlage 3 enthaltene Eigenerklärung ist einzureichen und enthält unter lit. B. folgende Erklärungen zur Eignung:
(1) Der Bieter erklärt, dass:
1. eine Eintragung im Handelsregister erfolgt ist. Dem Angebot ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister (Kopie) beigefügt. Der Auszug ist zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate.
2. die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt sind. Dem Angebot ist der Nachweis einer Genehmigung nach § 49 BPefG für den Verkehr mit Mietwagen beigefügt.
3. sein Unternehmen gewerberechtlich ordnungsgemäß angemeldet ist und im entsprechenden Register eingetragen ist, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Dem Angebot ist ein aktueller Auszug aus dem Gewerberegister (Kopie) beigefügt. Der Auszug ist zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate.
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4. das von ihm für die Durchführung der Beförderungsleistungen eingesetzte Personal:
a. die deutsche Sprache fließend in Wort und Schrift beherrschen (sprechen, schreiben, verstehend und buchstabieren nach DIN 5009).
b. im Besitz einer gültigen unbefristeten Fahrerlaubnis der Klasse B der Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung) ohne Einschränkung ist und
c. im Besitz einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (Mietwagenschein) einschließlich der vorgeschriebenen Ortskenntnisprüfung für Berlin ist.
5. sein Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet ist und der Verpflichtung zur Beitragszahlung nachkommt und auch weiterhin nachkommen wird.
(2) Der Bieter verpflichtet sich:
1. Nachunternehmer nur unter der Voraussetzung zu beauftragen, dass dieser eine gleichlautende Erklärung abgibt.
2. Löhne und Gehälter – auch ausländischer Beschäftigter, sofern diese die Leistung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbringen – mindestens monatlich über Gehaltskonten zu überweisen und vollständige, überprüfbare deutschsprachige Unterlagen über die Beschäftigungsverhältnisse im Unternehmen bereitzuhalten sowie auf Anforderung dem Auftraggeber vorzulegen.
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3. im potenziellen Auftragsfall gemäß Arbeitnehmer-Entsendegesetz bzw. Mindestarbeitsbedingungengesetz personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsname, Geburtsort, Wohnanschrift) bekannt zu geben.
4. im potenziellen Auftragsfall bei der Zentralen Straßenverkehrsbehörde (Verkehrslenkung Berlin) eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 Absatz 1 Nr. 11 der Straßenverkehrsordnung zu beantragen und rechtzeitig vor Vertragsbeginn dem Auftraggeber vorzulegen.
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Die in den Vergabeunterlagen ferner geforderten Erklärungen sind einzureichen:
— Erklärung zur Bietergemeinschaft (Anlage 3a).
— Erklärung zu Unterauftragnehmer und Eignungsleihe (Anlage 3b).
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV (Anlage 4).
— Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung und Erklärung Frauenförderverordnung (Anlage 5).
— Besondere Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge und Eigenerklärung (Anlage 6).
— Besondere Vertragsbedingungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen und Eigenerklärung (Anlage 7).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die in den Vergabeunterlagen als Anlage 3 enthaltene Eigenerklärung ist einzureichen und enthält unter lit. C. folgende Erklärungen:
Der Bieter erklärt und bestätigt folgende Angaben:
(1) Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bezogen auf die mit dem gesamten Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen (Jahre 2014, 2015 und 2016).
(2) Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung.
(3) Insassenunfallversicherung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die in den Vergabeunterlagen als Anlage 3 enthaltene Eigenerklärung ist einzureichen und enthält unter lit. D. folgende Erklärungen:
(1) Der Bieter benennt zum Nachweis der Fachkunde und Leistungsfähigkeit eine Referenz, die mit dem gesamten Ausschreibungsgegenstand (Art und Umfang) vergleichbar ist. Die Referenz muss insgesamt schlüssig und nachvollziehbar erkennen lassen, dass der Bieter in fachlicher/technischer Hinsicht dazu in der Lage ist, die ausgeschriebenen Leistungen zu erbringen. Die angegebene Referenz darf nicht älter als 3 Jahre, gerechnet vom Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung, sein.
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(2) Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bezogen auf den gesamten Ausschreibungsgegenstand (Jahre 2014, 2015 und 2016).
(3) Der Bieter verpflichtet sich, im potenziellen Auftragsfall im Rahmen der Fahrzeugbereitstellung, die benötigten Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen und anforderungskonform bereitzustellen.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-08-25 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Verwaltung -Vergabestelle-
Internetadresse: www.kvberlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y61YE9W 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +39 3090138-316 📞
Fax: +49 3090137-613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, deren Klärung für die Angebotsabgabe wesentlich sind, so hat er die Vergabestelle unverzüglich, auf jeden Fall vor Angebotsabgabe, schriftlich per E-Mail darauf hinzuweisen, auch wenn er den Hinweis schon vorher in anderer Form gegeben hat.
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Etwaige Fragen zum Inhalt der Vergabeunterlagen und/oder zum Vergabeverfahren sind vom Bieter bis spätestens sieben Kalendertage vor dem Ablauf der Angebotsfrist per E-Mail zu stellen.
Die Vergabestelle wird den Bietern sachdienliche Auskünfte über die Vergabeunterlagen in schriftlicher Form erteilen, wenn und soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Einstellung der Angebote ersichtlich ist. Solche Auskünfte werden allen Bietern gleichzeitig mitgeteilt.
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Auskünfte während des Vergabeverfahrens werden grundsätzlich nur per E-Mail erteilt.
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle innerhalb von einer Frist von 10 Kalendertagen nach erkennen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1, 2 und 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder per E-Mail) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 2 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 140-287795 (2017-07-20)