Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurde im Jahre 1970 erbaut und als Ganztagsschule konzipiert. Das heißt, dass sie seit Beginn mit Räumlichkeiten ausgestattet ist, die für einen Ganztagsbetrieb notwendig sind. Für die Schüler gehören hierzu die Freizeitbereiche für verschiedene Jahrgangsgruppen sowie die Mensa mit Kioskbetrieb. Ebenso verfügen die Lehrer über ein ausreichendes Raumangebot. Der gesamte Schulbetrieb findet in einem einzigen Gebäude statt. Sporthallen und Schwimmbad liegen auf dem Gelände, ebenso die Stadtteilbibliothek. Der Gebäudekomplex verfügt über eine Waschbetonfassade unbekannter Beton- und Betonstahlgüte mit sichtbaren Gebäudeschäden. Es sind Betonabplatzungen sowie freiliegende Bewehrungen sichtbar. Bedeutend ist, dass vor allen das ausreichende Feuchtigkeitsangebot an den witterungsbeanspruchten Bauteilen zu Rostbildung führt. Bei Korrosionsprozess vergrößert sich der Stahl an der Oberfläche auf sein mehrfaches Volumen. Hierdurch kommt es zu Absprengungen des überdeckenden Betons. Gemäß eines vorliegenden Gutachtens wurden die Abstandshalter sowie die Plattenbefestigungen in dem eingesehenen Bereich aus Edelstahl hergestellt. Durch die beschädigten Fassadenplatten besteht eine Gefährdung der Verkehrssicherheit. Aus diesem Grund wurden bereits Maßnahmen wie das Anbringen von Schutznetzen, Aufstellen von Zäunen und Entfernung loser Fassadenteile durchgeführt. Gleichzeitig werden regelmäßige Sichtungen zur Gefährdungsbeurteilung durchgeführt. Voraussichtlich ist das statische System der Fassade in seinem jetzigen Zustand ausgelastet. Es muss betrachtet werden ob die Demontage des alten Systems für die Neuerrichtung einer wärmegedämmten Fassade erforderlich ist. Die bestehenden Fenster im Hauptgebäude sollen erhalten bleiben. Sofern auf Basis der Fassadenplanung technische und wirtschaftliche Gründe eine bauliche Änderung der Fenster erfordern, ist dies im Rahmen des Auftrages zu betrachten. Ein Schadstoffgutachten für die Fugen und für die Wärmedämmung in der Fassade liegt vor. Das Schadenbild betrifft die Gesamtschule und die Giebelfassade der Turnhalle. Die Planung einer Interimslösung ist Bestandteil des Planungsauftrages. Die Fassadenfläche der Waschbetonelemente beträgt ca. 6 300 m². Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen. In den Leistungsbildern: — Objektplanung (hier auch Architektur), Leistungsphasen 1 bis 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-12-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: 430 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 430 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Mülheim an der Ruhr
Postanschrift: Hans-Böckler-Platz 5
Postleitzahl: 45468
Postort: Mülheim an der Ruhr
Kontakt
Internetadresse: http://www.muelheim-ruhr.de🌏
E-Mail: kay.alef@muelheim-ruhr.de📧
Telefon: +49 2084552510📞
Fax: +49 208455582510 📠
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter https://www.muelheim-ruhr.de/cms/index.php?action=auswahl&fuid=1faede14aa3c338c6a0eb10640197d60 herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen:
Anlage 2 — Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.
Die Verpflichtungserklärungen gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
(Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) vom 31. Januar 2017 sind vom Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit sie bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind vorzulegen. Die Verpflichtungserklärungen werden jedoch erst im Rahmen des Angebotsverfahrens von dem Bieter welcher den Zuschlag erhalten soll angefordert.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Bitte beachten Sie, daß die zwingend zu verwendende Bewerberunterlage ausschließlich zum Download unter https://www.muelheim-ruhr.de/cms/index.php?action=auswahl&fuid=1faede14aa3c338c6a0eb10640197d60 zur Verfügung steht. Die Abgabe der Bewerbungsunterlagen muß jedoch in Papierform unter Verwendung des Musterumschlages bei der o. g. Submissionsstelle erfolgen.
Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 10.1.2018an die in Abschnitt I.3) Kommunikation genannte Auskunftsstelle zu richten.
Anlage 2 — Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.
Die Verpflichtungserklärungen gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
(Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) vom 31. Januar 2017 sind vom Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit sie bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind vorzulegen. Die Verpflichtungserklärungen werden jedoch erst im Rahmen des Angebotsverfahrens von dem Bieter welcher den Zuschlag erhalten soll angefordert.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 10.1.2018an die in Abschnitt I.3) Kommunikation genannte Auskunftsstelle zu richten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule wurde im Jahre 1970 erbaut und als Ganztagsschule konzipiert.
Das heißt, dass sie seit Beginn mit Räumlichkeiten ausgestattet ist, die für einen Ganztagsbetrieb notwendig sind. Für die Schüler gehören hierzu die Freizeitbereiche für verschiedene Jahrgangsgruppen sowie die Mensa mit Kioskbetrieb. Ebenso verfügen die Lehrer über ein ausreichendes Raumangebot.
Das heißt, dass sie seit Beginn mit Räumlichkeiten ausgestattet ist, die für einen Ganztagsbetrieb notwendig sind. Für die Schüler gehören hierzu die Freizeitbereiche für verschiedene Jahrgangsgruppen sowie die Mensa mit Kioskbetrieb. Ebenso verfügen die Lehrer über ein ausreichendes Raumangebot.
Der gesamte Schulbetrieb findet in einem einzigen Gebäude statt.
Sporthallen und Schwimmbad liegen auf dem Gelände, ebenso die Stadtteilbibliothek.
Der Gebäudekomplex verfügt über eine Waschbetonfassade unbekannter Beton- und Betonstahlgüte mit sichtbaren Gebäudeschäden.
Es sind Betonabplatzungen sowie freiliegende Bewehrungen sichtbar.
Bedeutend ist, dass vor allen das ausreichende Feuchtigkeitsangebot an den witterungsbeanspruchten Bauteilen zu Rostbildung führt. Bei Korrosionsprozess vergrößert sich der Stahl an der Oberfläche auf sein mehrfaches Volumen. Hierdurch kommt es zu Absprengungen des überdeckenden Betons.
Bedeutend ist, dass vor allen das ausreichende Feuchtigkeitsangebot an den witterungsbeanspruchten Bauteilen zu Rostbildung führt. Bei Korrosionsprozess vergrößert sich der Stahl an der Oberfläche auf sein mehrfaches Volumen. Hierdurch kommt es zu Absprengungen des überdeckenden Betons.
Gemäß eines vorliegenden Gutachtens wurden die Abstandshalter sowie die Plattenbefestigungen in dem eingesehenen Bereich aus Edelstahl hergestellt.
Durch die beschädigten Fassadenplatten besteht eine Gefährdung der Verkehrssicherheit.
Aus diesem Grund wurden bereits Maßnahmen wie das Anbringen von Schutznetzen, Aufstellen von Zäunen und Entfernung loser Fassadenteile durchgeführt.
Gleichzeitig werden regelmäßige Sichtungen zur Gefährdungsbeurteilung durchgeführt.
Voraussichtlich ist das statische System der Fassade in seinem jetzigen Zustand ausgelastet.
Es muss betrachtet werden ob die Demontage des alten Systems für die Neuerrichtung einer wärmegedämmten Fassade erforderlich ist.
Die bestehenden Fenster im Hauptgebäude sollen erhalten bleiben. Sofern auf Basis der Fassadenplanung technische und wirtschaftliche Gründe eine bauliche Änderung der Fenster erfordern, ist dies im Rahmen des Auftrages zu betrachten.
Ein Schadstoffgutachten für die Fugen und für die Wärmedämmung in der Fassade liegt vor.
Das Schadenbild betrifft die Gesamtschule und die Giebelfassade der Turnhalle. Die Planung einer Interimslösung ist Bestandteil des Planungsauftrages.
Die Fassadenfläche der Waschbetonelemente beträgt ca. 6 300 m².
Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen.
In den Leistungsbildern:
— Objektplanung (hier auch Architektur), Leistungsphasen 1 bis 9.
Beschreibung der Optionen:
Es ist zu beachten, dass seitens des erfolgreichen Bieters die Leistungen zunächst vollständig bis zum Abschluss der Leistungsphase 2 zu bearbeiten sind.
Nach Abschluss der Leistungsphase 2 gehen die Ergebnisse in eine Entscheidungsvorlage ein.
Es wird vorgesehen die erforderliche Leistung stufenweise zu beauftragen.
Die Stufen werden wie folgt vorgesehen:
— Stufe 1: LP 1-2,
— Stufe 2: LP 3-4,
— Stufe 3: LP 5-7,
— Stufe 4: LP 8,
— Stufe 5: LP 9 (optional).
Zur Sicherstellung des laufenden Betriebes ist durch den Planer eine Interimslösung zu planen.
Diese hierzu erforderliche Leistung wird als besondere Leistung abgefragt.
Referenznummer: Is-pt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mülheim an der Ruhr
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Verpflichtungserklärungen gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) vom 31. Januar 2017 sind vorzulegen.
Die Verpflichtungserklärungen gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) vom 31. Januar 2017 sind vorzulegen.
Die Verpflichtungserklärungen werden jedoch erst im Rahmen des Angebotsverfahrens von dem Bieter, welcher den Zuschlag erhalten soll, angefordert.
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Anlage 5 - Nachweis der Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung.
Der Bieter hat spätestens bis zur Zuschlagserteilung den Nachweis zu führen, dass er über eine Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 1,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie über 1,0 Mio. EUR für Vermögensschäden verfügt. Mit Abgabe des Angebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherung oder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bieter hat spätestens bis zur Zuschlagserteilung den Nachweis zu führen, dass er über eine Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 1,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie über 1,0 Mio. EUR für Vermögensschäden verfügt. Mit Abgabe des Angebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherung oder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
Der endgültige Nachweis einer Versicherung mit den vorgenannten Versicherungssummen ist auf Anforderung durch den Auftraggeber mittels seiner Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Anlage 6 — Nachweis der Befähigung der Projektleitungen und Verantwortlichen.
Anlage 7 — Nachweis Projektreferenzen.
Gewertet werden insgesamt drei vergleichbare Projekte die jeweils durch die in Anlage 6 eingetragenen Projektverantwortlichen erbracht wurden.
Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, werden Referenzen der letzten 10 Jahre (November 2007 bis November 2017) gewertet.
Als Fertigstellung zählt im Allgemeinen der Abschluss der LP 8.
Mindestvoraussetzung zur Bewertung der Referenzprojekte ist jeweils für:
1. Projektleiter (Ansprechpartner des AG)
— Nachweis der Sanierung einer Fassade eines Gebäudes als Projektleiter eingeordnet in Honorarzone III mit einer Fassadenfläche von mindestens 5 000 m²,
— Nachweis der Sanierung einer Fassade eines Gebäudes als verantwortlicher Objektplaner eingeordnet in Honorarzone III mit einer Fassadenfläche von mindestens 5 000 m²,
3. Verantwortlicher Bauleiter Objektplanung
— Nachweis der Sanierung einer Fassade eines Gebäudes als verantwortlicher Bauleiter eingeordnet in Honorarzone III mit einer Fassadenfläche von mindestens 5 000 m²,
Anlage 8 — Erklärung zu beschäftigten und vorgesehenen Fach- und Führungskräften.
Erklärung über die Anzahl der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Fach- und Führungskräfte.
Ausschließlich fest angestellte Mitarbeiter werden gewertet.
Anlage 9 — Erklärung zur technischen Ausstattung.
Es sind Angaben zum Technologieeinsatz und den zu verwendenden EDV-Software zu machen.
Auftragsausführung
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: (1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 12 % Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 12 % (2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens mittlere Anzahl beschäftigter Ingenieure und Architekten der letzten 3 Jahre: 16 % (3) Fachliche Eignung des Bewerbers Projektleiter, Berufserfahrung in Jahren: 10 % Verantwortlicher Objektplanung, Berufserfahrung in Jahren: 10 % Verantwortlicher Bauleiter Objekt, Berufserfahrung in Jahren, Berufserfahrung in Jahren: 10 % (4) Projektreferenzen Projektreferenz 1 – Projektleiter: 10 % Projektreferenz 2 – verantwortlicher Objektplaner: 10 % Projektreferenz 3 – verantwortlicher Bauleiter: 10 % Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600. Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: (1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 12 % Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 12 % (2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens mittlere Anzahl beschäftigter Ingenieure und Architekten der letzten 3 Jahre: 16 % (3) Fachliche Eignung des Bewerbers Projektleiter, Berufserfahrung in Jahren: 10 % Verantwortlicher Objektplanung, Berufserfahrung in Jahren: 10 % Verantwortlicher Bauleiter Objekt, Berufserfahrung in Jahren, Berufserfahrung in Jahren: 10 % (4) Projektreferenzen Projektreferenz 1 – Projektleiter: 10 % Projektreferenz 2 – verantwortlicher Objektplaner: 10 % Projektreferenz 3 – verantwortlicher Bauleiter: 10 % Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600. Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2018-05-01 📅
Datum des Endes: 2020-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Is-pt
Zusätzliche Informationen
Anlage 2 — Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.
Die Verpflichtungserklärungen gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
(Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) vom 31. Januar 2017 sind vom Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit sie bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind vorzulegen. Die Verpflichtungserklärungen werden jedoch erst im Rahmen des Angebotsverfahrens von dem Bieter welcher den Zuschlag erhalten soll angefordert.
(Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG NRW) vom 31. Januar 2017 sind vom Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit sie bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind vorzulegen. Die Verpflichtungserklärungen werden jedoch erst im Rahmen des Angebotsverfahrens von dem Bieter welcher den Zuschlag erhalten soll angefordert.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum 10.1.2018an die in Abschnitt I.3) Kommunikation genannte Auskunftsstelle zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 211473055📞
Fax: +49 211472891 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u. a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u. a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
Quelle: OJS 2017/S 244-510888 (2017-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2017/S 244-510888
Kurze Beschreibung:
Objektplanung (hier auch Architektur), Leistungsphasen 1-9 für die Erneuerung der Fassade der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und der Turnhalle inklusive Interimslösung.
Gesamtwert des Auftrags: 456573.15 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mülheim an der Ruhr, Kreisfreie Stadt
🏙️
Die Fassadenfläche der Waschbetonelemente beträgt ca. 6 300 m
Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen in den Leistungsbildern:
— Objektplanung (hier auch Architektur), Leistungsphasen 1 bis 9 II.1.6)
Es ist zu beachten, dass seitens des erfolgreichen Bieters die Leistungen zunächst vollständig bis zum Abschluss der Leistungsphase 2 zu bearbeiten sind.
Nach Abschluss der Leistungsphase 2 gehen die Ergebnisse in eine Entscheidungsvorlage ein.
Es wird vorgesehen die erforderliche Leistung stufenweise zu beauftragen.
Die Stufen werden wie folgt vorgesehen:
— Stufe 1: LP 1-2,
— Stufe 2: LP 3-4,
— Stufe 3: LP 5-7,
— Stufe 4: LP 8,
— Stufe 5: LP 9 (optional).
Zur Sicherstellung des laufenden Betriebes ist durch den Planer eine Interimslösung zu planen.
Diese hierzu erforderliche Leistung wird als besondere Leistung abgefragt.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-10-27 📅
Name: SEHW Architektur GmbH
Postanschrift: Wikingerufer 7
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪 Berlin
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 456573.15 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.muelheim-ruhr.de🌏
Quelle: OJS 2018/S 209-478436 (2018-10-29)