FESH1 eHighway
Forschungs- und Entwicklungszentrum FH Kiel GmbH
Auftragsgegenstand ist die Planung und betriebsbereite Errichtung einer Gleichstrom-Oberleitungsanlage zur Erprobung von elektrisch betriebenen LKW auf einem Teilstück der Bundesautobahn A1 bei Lübeck in 2018. Dies beinhaltet alle nötigen Leistungen der Oberleitungsinfrastruktur einschl. der Energieversorgung, der Sicherheits-, Überwachungs- und Fernwirktechnik, die Beschaffung der erforderlichen Prüfnachweise sowie die Berücksichtigung wissenschaftlicher Vorhaben.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-11.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-08-11 | Auftragsbekanntmachung |
| 2018-04-04 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2017-08-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fahrleitungsbauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fahrleitungsbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stormarn 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungs- und Entwicklungszentrum FH Kiel GmbH
Postanschrift: Schwentinestr. 24
Postleitzahl: 24149
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.fh-kiel-gmbh.de 🌏
E-Mail: jan.bachmann@fh-kiel-gmbh.de 📧
Telefon: +49 4312184450 📞
Fax: +49 4312184451 📠
URL der Dokumente: http://vergabe.ehighway.sh 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-11 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 155-321316
ABl. S-Ausgabe: 155
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 10 134 454 EUR 💰
Kurze Beschreibung: Siehe oben II.1.4 und die öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 10 134 454 EUR 💰
Dauer: 10 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Zusätzliche Informationen:
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: IA39
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: An der Bundesautobahn A1 südwestlich des Autobahnkreuzes Lübeck.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-09-29 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-28 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Projekt FESH eHighway, Jan Bachmann
Internetadresse: www.fh-kiel-gmbh.de 🌏
Dokumente URL: http://vergabe.ehighway.sh 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640 📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 155-321316 (2017-08-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fahrleitungsbauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Planung und betriebsbereite Errichtung einer Gleichstrom-Oberleitungsanlage zur Erprobung von elektrisch betriebenen LKW auf einem Teilstück der Bundesautobahn A1 bei Lübeck in 2018. Dies beinhaltet alle nötigen Leistungen der Oberleitungsinfrastruktur einschl. der Energieversorgung, der Sicherheits-, Überwachungs- und Fernwirktechnik, die Beschaffung der erforderlichen Prüfnachweise sowie die Berücksichtigung wissenschaftlicher Vorhaben.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fahrleitungsbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stormarn 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungs- und Entwicklungszentrum FH Kiel GmbH
Postanschrift: Schwentinestr. 24
Postleitzahl: 24149
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.fh-kiel-gmbh.de 🌏
E-Mail: jan.bachmann@fh-kiel-gmbh.de 📧
Telefon: +49 4312184450 📞
Fax: +49 4312184451 📠
URL der Dokumente: http://vergabe.ehighway.sh 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-11 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 155-321316
ABl. S-Ausgabe: 155
Zusätzliche Informationen
Zu II.1.5 und II.2.6: Die Angabe bezieht sich auf das zur Verfügung stehende Budget. Für dieses ist eine maximale Streckenlänge innerhalb der Vorgaben des Auftraggebers zu realisieren.
Zu II.2.7: Die Angabe bezieht sich auf die Planungs- und Bauzeit bis zum Termin zur Gesamtabnahme. Das Vorhaben ist bis Ende 2018 umzusetzen, ausgehend von einem Zuschlag bis spätestens Ende Februar 2018.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 10 134 454 EUR 💰
Kurze Beschreibung: Siehe oben II.1.4 und die öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 10 134 454 EUR 💰
Dauer: 10 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Optionale Beauftragung mit Instandhaltungsleistungen für maximal 7 Jahre nach Gesamtfertigstellung. Einzelheiten sind in den Vergabeunterlagen geregelt und unterliegen ggf. den Verhandlungen.
Beschreibung der Optionen:
Optionale Beauftragung mit Instandhaltungsleistungen für maximale 7 Jahre nach Gesamtfertigstellung. Einzelheiten sind in den Vergabeunterlagen geregelt und unterliegen den Verhandlungen. Zudem sind Leistungsänderungen und Zusatzleistungen nach Maßgabe der VOB/B und der vertraglichen Regelungen vorbehalten.
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Zu II.1.5 und II.2.6: Die Angabe bezieht sich auf das zur Verfügung stehende Budget. Für dieses ist eine maximale Streckenlänge innerhalb der Vorgaben des Auftraggebers zu realisieren.
Zu II.2.7: Die Angabe bezieht sich auf die Planungs- und Bauzeit bis zum Termin zur Gesamtabnahme. Das Vorhaben ist bis Ende 2018 umzusetzen, ausgehend von einem Zuschlag bis spätestens Ende Februar 2018.
Zusätzlicher CPV-Code: IA39
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: An der Bundesautobahn A1 südwestlich des Autobahnkreuzes Lübeck.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Regeln und konkretisierende Beschreibungen und Einzelheiten zu den Bedingungen, Erklärungen und Nachweisen (III.1.1-III.1.3) sind in den öffentlich (Adresse oben I.3) bereitgestellten Vergabeunterlagen Teil A Teilnahmebedingungen, Abschnitt V, geregelt und zu beachten, ebenso die bereitgestellten Formblätter für den Teilnahmeantrag.
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Bedingungen: EK-1: Erlaubnis und Befähigung zur Berufsausübung. EK-2:Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.
Eigenerklärungen und Nachweise für die Leistungsbereiche:
BA1: Unternehmensprofil
BA2: Präqualifikationsnachweis Bau oder folgende Eigenerklärungen (bzw. Nachweise):
BA2.1: Keine Insolvenz o.Ä.
BA2.2: Keine Straftaten
BA2.3: Keine schweren Verfehlungen
BA2.4: Steuern und Abgaben
BA2.5: Nachweise Sozialversicherungsbeiträge
BA2.6: Berufsgenossenschaft
BA2.7: Beachtung Umwelt, Sozial-, Arbeitsrecht.
BA3: Keine Schwarzarbeit
BA4: Arbeitnehmer-Entsendegesetz
BA5: Beachtung Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG) seit dessen Inkrafttreten.
Eignungskriterien: EK-3: Umsatzstärke.
Eigenerklärungen/Nachweise:
WL1: Gesamtumsatz.
Eignungskriterien: EK-4: Berufliche Referenzen des Unternehmens.
Erklärungen/Nachweise:
TL1: Referenzen Ausführungsplanung Gleichstrom-Oberleitung.
TL2: Referenzen Errichtung Gleichstrom-Oberleitung.
TL3: Angaben zur Eignungsleihe / Verfügbarkeitsnachweis.
Zu TL1: Mindestanforderung ist die Ausführungsplanung für mindestens eine Gleichstrom-Oberleitung mit mindestens 2 km Gesamtlänge (beide Fahrtrichtungen addiert, bei Nutzung der Oberleitung für beide Fahrtrichtungen genügt also Streckenlänge von 1 km).
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Zu TL2: Mindestanforderung ist die Errichtung (einschl. Mast- und Leitungsbau und Installation der elektrotechnischen Anlagen) mindestens einer Gleichstrom-Oberleitung mit mindestens 2 km Gesamtlänge (beide Fahrtrichtungen addiert, bei Nutzung der Oberleitung für beide Fahrtrichtungen genügt also Streckenlänge von 1 km). Die Referenzprojekte zu TL1 und TL2 dürfen ganz oder teilweise identisch sein.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Beachtung der Tariftreuepflicht bzw. Pflicht zur Zahlung des vergabespezifischen Mindestlohns (9,99 EUR/h) nach § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG), Einräumung der im TTG vorgesehenen Rechte (Vertragsstrafe, Kündigungsrechte, Prüfungsrechte zu Gunsten des Auftraggebers und der zuständigen Behörden). Verpflichtungserklärungen nach dem TTG sind mit dem Angebot einzureichen (also noch nicht mit dem Teilnahmeantrag, nicht zu verwechseln mit der Eigenerklärung III.1.1 BA5, die schon mit dem Teilnahmeantrag einzureichen ist!).
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Referenzen: Gesamt-Streckenlänge der gem. TL2 (s. unten III.1.3) genannten errichteten Gleichstrom-Oberleitungen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-09-29 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-28 📅
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Projekt FESH eHighway, Jan Bachmann
Internetadresse: www.fh-kiel-gmbh.de 🌏
Dokumente URL: http://vergabe.ehighway.sh 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren wird für alle Leistungen einheitlich als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 119 Abs. 2 und 5 GWB, § 2 VgV, § 3 EU Nr. 3 VOB/A 2016, § 3a EU Abs. 2 Nr. 1 VOB/A 2016 geführt.
Es sind zunächst innerhalb der oben IV.2.2. angegebenen Frist Teilnahmeanträge mit den geforderten Erklärungen und Nachweise zu stellen (also noch keine Angebote einzureichen).
Hierfür möglichst zu verwendende Formblätter sind unter der oben I.3 genannten URL als Bestandteil der Vergabeunterlagen verfügbar.
Die unter IV.2.2 genannte Frist gilt für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber werden gesondert zur Abgabe des Erstangebots aufgefordert (vgl.IV.2.3). Wie oben schon angegeben, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, die Vergabeentscheidung bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu treffen, also nicht in Verhandlungen über diese einzutreten.
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Zu I.3: Die Vergabeunterlagen stehen vollständig, uneingeschränkt und unentgeltlich unter der dort genannten URL zur Verfügung.
Die Vergabeunterlagen (insbes. Teil A, Teilnahmebedingungen) enthalten wichtige Informationen schon für den Teilnahmewettbewerb und sind für den Teilnahmeantrag zu beachten.
Teilnahmeanträge und Angebote sind schriftlich abzugeben. Elektronische Teilnahmeanträge und Angebotesind unzulässig.
Für die sonstige Kommunikation ist zu beachten, dass E-Mails nicht den Anforderungen von § 11a EU Abs. 2 VOB/A 2016 an Vertraulichkeit und Sicherheit genügen. Der Auftraggeber behält sich vor, einfache E-Mails unberücksichtigt zu lassen. Zu den Kommunikationsformen und insbes. zum Versand geschützter E-Mails und zur Möglichkeit der Beantragung eines Kennworts finden sich Hinweise in den Vergabeunterlagen (Teil A, Teilnahmebedingungen, Abschnitt IV.1. c)).
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Antworten auf für den Teilnahmewettbewerb relevante Fragen werden unter der zu I.3 genannten URL bereitgestellt.
Eine Kostenerstattung/Angebotsentschädigung wird nur den für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerbern gewährt, die ordnungsgemäße Angebote abgeben, aber keinen Zuschlag erhalten (Bedingungen und Einzelheiten in den Vergabeunterlagen, Teil A, Abschnitt IV.14), und zwar in Höhe von 30 000 Euro brutto. Weitergehende Ansprüche von teilnehmenden Unternehmen auf Vergütung oder Kostenersatz aus der Verfahrensteilnahme sind ausgeschlossen.
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Bieter haben mit der Angebotsabgabe (nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag) für sich und ihre Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit bei Angebotsabgabe bereits bekannt, die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG) erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. Eine Nichteinreichung führt, wenn auch eine Nachforderung erfolglos bleibt, zum Ausschluss.
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Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge oder den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen, die Vergabeunterlagen grundlegend geändert werden müssen oder andere schwerwiegende Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) entsprechend § 17 EU VOB/A 2016 vorbehalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640 📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Verfahren unterliegt der Nachprüfung durch die Vergabekammer.
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer jedoch unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet, auf den Tag des Zugangs kommt es nicht an (§ 134 GWB).
Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässig erfolgter Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesamtwert des Auftrags: 10 134 454 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 066-146214
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 155-321316
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.5: Das Kriterium Preis gilt für die (optionale) Instandhaltung.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Siehe oben II.1.4. Der in II.1.7 angegebene Wert ist ohne Optionen gerechnet.
Beschreibung der Optionen:
Zusätzliche Informationen: Zu II.2.5: Das Kriterium Preis gilt für die (optionale) Instandhaltung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: An der Bundesautobahn A1 südwestlich des Autobahnkreuzes Lübeck
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Streckenlänge der Versuchsanlage
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Umsetzungskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Konzepts Eigenforschung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Gewichtung des Preises: 5 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-03-15 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2018/S 066-146214 (2018-04-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Planung und betriebsbereite Errichtung einer Gleichstrom-Oberleitungsanlage zur Erprobung von elektrisch betriebenen LKW auf einem Teilstück der Bundesautobahn A1 bei Lübeck. Dies beinhaltet alle nötigen Leistungen der Oberleitungsinfrastruktur einschl. der Energieversorgung, der Sicherheits-, Überwachungs- und Fernwirktechnik, die Beschaffung der erforderlichen Prüfnachweise sowie die Berücksichtigung wissenschaftlicher Vorhaben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 066-146214
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 155-321316
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.5: Das Kriterium Preis gilt für die (optionale) Instandhaltung.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Siehe oben II.1.4. Der in II.1.7 angegebene Wert ist ohne Optionen gerechnet.
Beschreibung der Optionen:
Option für Verlängerung der Versuchsanlage im Zuge der Errichtung (vorbehaltlich entspr. Fördermittel),
Optionale Beauftragung mit Instandhaltungsleistungen für maximale 7 Jahre nach Gesamtfertigstellung,
Zudem sind Leistungsänderungen und Zusatzleistungen nach Maßgabe der VOB/B und der vertraglichen Regelungen vorbehalten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: An der Bundesautobahn A1 südwestlich des Autobahnkreuzes Lübeck
Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Streckenlänge der Versuchsanlage
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Umsetzungskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Konzepts Eigenforschung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Gewichtung des Preises: 5 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-03-15 📅
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB).
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. Gerichtet werden kann ein Nachprüfungsantrag nach der Auftragsvergabe (= Zuschlagserteilung, Vertragsschluss) nur noch auf Feststellung der Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages aufgrund von § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB vor Zuschlagserteilung oder wegen unzulässig erfolgter Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union (zur hier erfolgten Auftragsbekanntmachung vgl. oben IV.2.1).
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Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat jedoch der Auftraggeber (wie hier durch die vorliegende Bekanntmachung) die erfolgte Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union.
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