Freifläche Höllgelände

Gemeinde Illingen

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV / § 74 VgV ohne Planungswettbewerb.
Für die Durchführung der Planungsleistungen nach HOAI 2013 im Zusammenhang mit dem Projekt „Freifläche Höllgelände“ in Illingen sollen folgende Honorarleistungen beauftragt werden:
Grund- und besondere Leistungen nach Teil 3, Abschnitt 2 HOAI 2013, § 39 Leistungsbild Freianlagen:
— Sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen: 1-9 gemäß Anlage 11 HOAI 2013,
— besondere Leistungen nach Anlage 11 HOAI 2013.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-12-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: I001/2017
Kurze Beschreibung:
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV / § 74 VgV ohne Planungswettbewerb. Für die Durchführung der Planungsleistungen nach HOAI 2013 im Zusammenhang mit dem Projekt „Freifläche Höllgelände“ in Illingen sollen folgende Honorarleistungen beauftragt werden: Grund- und besondere Leistungen nach Teil 3, Abschnitt 2 HOAI 2013, § 39 Leistungsbild Freianlagen: — Sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen: 1-9 gemäß Anlage 11 HOAI 2013, — besondere Leistungen nach Anlage 11 HOAI 2013.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Neunkirchen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Illingen
Postanschrift: Hauptstraße 86
Postleitzahl: 66557
Postort: Illingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.giu.de 🌏
E-Mail: pascal.meiser@illingen.de 📧
Telefon: +49 6825409251 📞
Fax: +49 6825409256 📠
URL der Dokumente: http://www.giu.de/ausschreibungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-16 📅
Datum des Beginns: 2018-05-08 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 242-503443
ABl. S-Ausgabe: 242

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV / § 74 VgV ohne Planungswettbewerb.
Für die Durchführung der Planungsleistungen nach HOAI 2013 im Zusammenhang mit dem Projekt „Freifläche Höllgelände“ in Illingen sollen folgende Honorarleistungen beauftragt werden:
Grund- und besondere Leistungen nach Teil 3, Abschnitt 2 HOAI 2013, § 39 Leistungsbild Freianlagen:
— Sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen: 1-9 gemäß Anlage 11 HOAI 2013,
— besondere Leistungen nach Anlage 11 HOAI 2013.
Geschätzter Gesamtwert: 415 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
1. Auftragsgegenstand
Für die Durchführung der Planungsleistungen nach HOAI 2013 im Zusammenhang mit dem Pro-jekt „Freifläche Höllgelände“ in Illingen sollen folgende Honorarleistungen beauftragt werden:
2. Leistungsumfang
a) Sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen: 1-9 gemäß Anlage 11 HOAI 2013;
b) Nachfolgende besondere Leistungen nach Anlage 11 HOAI 2013:
01. LP 3: Mitwirken beim Beschaffen nachbarlicher Zustimmung;
02. LP 3: Erarbeiten besonderer Darstellungen, zum Beispiel Modelle, Perspektiven, Animationen;
03. LP 3: Beteiligung von externen Initiativ- und Betroffenengruppen bei Planung und Ausführung;
04. LP 3: Mitwirken bei Beteiligungsverfahren oder Workshops;
05. LP 4: Teilnahme an Sitzungen in politischen Gremien oder im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung;
06. LP 4: Mitwirken beim Einholen von Genehmigungen und Erlaubnissen nach Naturschutz-, Fach- und Satzungsrecht;
07. LP 8: Bauoberleitung, künstlerische Oberleitung;
08. LP 9: Überwachen der Entwicklungs-und Unterhaltungspflege.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 400 000 EUR 💰
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: noch nicht vergeben
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 66557 Illingen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen (Befähigungsnachweis) erfüllen.
Bei natürlichen Personen ist die fachliche Anforderung erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftslandes berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt, Architekt oder Ingenieur zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein vergleichbares Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Im Falle der beabsichtigten Vergaben von Unteraufträgen durch den Auftragnehmer muss der Unterauftragnehmer ebenfalls teilnahmeberechtigt sein.
Der Bewerber hat einen Nachweis zur Bauvorlageberechtigung im Rahmen des Teilnahmeantrags zu führen. Hierzu gelten die Bestimmungen des § 66 Landesbauordnung des Saarlandes (LBO) i. V. m. § 2 und § 6 Saarländisches Architekten- und Ingenieurkammergesetz (SAIG) zur Bauvorlageberechtigung. Für ausländische Bewerber wird insbesondere auf die Regelungen des § 6 Abs. 2 SAIG hingewiesen. Der Bewerber hat einen Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen zu führen. Bei Kapitalgesellschaften ist dieser durch Auszug aus dem Handelsregister bzw. vergleichbare Register und bei Bietergemeinschaften durch Vorlage einer Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters zu erbringen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Mindestumsatz in den letzten Geschäftsjahren (2014-2016) muss im Bereich Objektplanung Freianlagen jeweils mindestens 150 000 EUR (netto) betragen haben.
Einreichung vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen einschließlich sämtlicher Anlagen (Anlage A: Eigenerklärung nach § 123 GWB, Anlage B: Eigenerklärung nach § 124 GWB, Anlage C: Angaben über beabsichtigte Unteraufträge nach § 36 VgV, Anlage 2: Erklärung der Bewerbergemeinschaft, Anlage 3: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, Anlage 4: Unabhängigkeitserklärung nach § 73 Abs. 3 VgV, Anlage 5: Referenzbögen 1-4, Anlage 9: Formblatt Honorarkalkulation).
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Der Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung ist vorzulegen. Dieser Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein. Die Bestätigung eines Versicherungsmaklers ist nicht ausreichend.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert zu erbringen.
Mindeststandards:
Einreichung vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen einschließlich sämtlicher Anlagen (Anlage A: Eigenerklärung nach § 123 GWB, Anlage B: Eigenerklärung nach § 124 GWB, Anlage C: Angaben über beabsichtigte Unteraufträge nach § 36 VgV, Anlage 2: Erklärung der Bewerbergemeinschaft, Anlage 3: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, Anlage 4: Unabhängigkeitserklärung nach § 73 Abs. 3 VgV, Anlage 5: Referenzbögen 1-4, Anlage 9: Formblatt Honorarkalkulation).
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Der Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung ist vorzulegen. Dieser Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein. Die Bestätigung eines Versicherungsmaklers ist nicht ausreichend.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
In der 1. Stufe (Bewerbungsphase) sind berufliche und fachliche Eignungskriterien gefordert und nachzuweisen, die für die Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung erforderlich sind. Die fachliche und berufliche Eignung ist anhand von vier Referenzen nachzuweisen.
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Referenz 1 max. 25 Pkt.: Nachweis des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft über die Erbringung von Planungsleistungen gem. HOAI Objektplanung Freianlagen – Sonstige Freianlagen (Objektliste Anlage 11.2) bei einem Projekt mit vergleichbaren anrechenbaren Baukosten.
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— anrechenbare Baukosten (EUR netto) 500 000 EUR bis 1 000 000 EUR = 1 Pkt. x 5 (Wichtungsfaktor),
— anrechenbare Baukosten (EUR netto) > 1 000 000 EUR bis 1 500 000 EUR = 2 Pkt. x 5 (Wichtungsfaktor),
— anrechenbare Baukosten (EUR netto) > 1 500 000 EUR bis 2 000 000 EUR = 3 Pkt. x 5 (Wichtungsfaktor),
— anrechenbare Baukosten (EUR netto) > 2 000 000 EUR bis 2 500 000 EUR = 4 Pkt. x 5 (Wichtungsfaktor),
— anrechenbare Baukosten (EUR netto) > 2 500 000 EUR = 5 Pkt. x 5 (Wichtungsfaktor).
Referenz 2 max. 45 Pkt.: Nachweis des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft über die Erbringung von Planungsleistungen gem. HOAI Objektplanung Freianlagen – Sonstige Freianlagen (Objektliste Anlage 11.2) mit folgenden Honorarzonen.
— Honorarmäßige Zuordnung des Referenzprojektes in Honorarzone
III = 1 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor),
IV = 2 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor),
V = 3 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor).
Referenz 3 max. 60 Pkt.: Nachweis des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft über die Erbringung von Planungsleistungen gem. HOAI Objektplanung Freianlagen – Sonstige Freianlagen (Objektliste Anlage 11.2) mit vergleichbarem Leistungsumfang.
— Nachweis der Übernahme der Leistungsphasen
2-3 gemäß § 39 HOAI = 1 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor),
2-5 gemäß § 39 HOAI = 2 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor),
2-7 gemäß § 39 HOAI = 3 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor),
2-9 gemäß § 39 HOAI = 4 Pkt. x 15 (Wichtungsfaktor).
Referenz 4 max. 30 Pkt.: Nachweis des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft über die Erbringung von Planungsleistungen gem. HOAI Objektplanung Freianlagen – Sonstige Freianlagen (Objektliste Anlage 11.2) mit vergleichbarem städtebaulichem Anspruch.
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— innerörtliche bzw. -städtische Freianlagen = 1 Pkt. x 10 (Wichtungsfaktor),
— innerörtliche bzw. -städtische Freianlagen mit schwierigen topografischen Verhältnissen
= 1 Pkt. x 10 (Wichtungsfaktor),
und künstlicher Wasserfläche von mindestens 100 m
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1 Befähigung zur Berufsausübung

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Grundlage des Vergabeverfahrens ist die „Vergabeverordnung zur Vergabe öffentlicher Aufträge“ (VgV) – Ausgabe 2016.
Nach § 74 VgV in Verbindung mit § 17 VgV erfolgt aufgrund der vorliegenden anrechenbaren Kosten oberhalb der nach § 106 GWB vorgegebenen Schwellenwerte für freiberufliche Leistungen eine europaweite Vergabe in einem zweiaktigen Verhandlungsverfahren.
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Die Auftragnehmerauswahl erfolgt in zwei Stufen:
1. Stufe: Teilnahmewettbewerb (§ 17 Abs. 1 VgV);
2. Stufe: Verhandlungsverfahren (§ 17 Abs. 4 VgV).
Für die erste Stufe wurden von der Vergabestelle Eignungskriterien festgelegt. Die Eignungskriterien enthalten Mindestanforderungen (Ausschlusskriterien) sowie Bewertungskriterien. Der Nachweis der Eignung der Bewerber wird anhand von Formblättern und Referenzen abgefragt.
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Bewerber, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden von der Teilnahme am weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Anhand von vordefinierten Bewertungskriterien (Referenzen) wird eine Bewerberrangfolge gebildet. Die Bewertungsmatrix, aus der sich sowohl die Bewertungskriterien, als auch die zu erreichenden Wertungspunktzahlen und Wichtungsfaktoren ergeben, ist den Verdingungsunterlagen als Blankett beigefügt.
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In der ersten Stufe ist beabsichtigt, drei Bewerber, die die Eignungskriterien erfüllen und in der Bewerberrangfolge die höchste Gesamtpunktzahl erzielt haben, auszuwählen.
Bei Punktgleichheit in der Bewertung der Referenzen entscheidet das Los.
In der zweiten Stufe werden von den Bewerbern, die sämtliche Eignungskriterien erfüllen und in der Bewerberrangfolge die höchsten Platzierungen erreicht haben, zu Vergabegesprächen eingeladen. Den Zuschlag erhält derjenige, der gemäß der Zuschlags- und Auftragskriterien der Vergabestelle als der Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus den Vergabegesprächen hervorgeht.
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Zur Gewährleistung von Transparenz, Nachvollziehbar- und Nachprüfbarkeit wird das Auswahlverfahren dokumentiert.
Teilnahmeberechtigung und Zulassungsbereich:
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Die Verfahrenssprache ist Deutsch.
Gerichtsstand ist Ottweiler.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-02-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-05-11 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Büroorganisation und -ausstattung (max. 60 Punkte)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 4
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation, Qualifikation und Erfahrung des Projektteams (max. 120 Punkte)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 8
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit (max. 90 Punkte)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 6
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität (max. 90 Punkte)
Ausführungsfristen (max. 90 Punkte)
Kostenkriterium: Angebotspreis (max. 150 Punkte)
Gewichtung der Kosten: 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Gemeinde Illingen, Fachbereich 5 – Wirtschaft, Umwelt und Entwicklung
Adresse des Käuferprofils: http://www.giu.de/ausschreibungen/ 🌏
Dokumente URL: http://www.giu.de/ausschreibungen/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr – Vergabekammern des Saarlandes
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straßew 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6815014994 📞
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de 📧
Fax: +49 6815013506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Vorschriften der §§ 97 ff. GWB
Auf die Rügeobliegenheit des Bieters gem. § 160 Abs. 3 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen und die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages bei Versäumung der Rügefrist wird ausdrücklich hingewiesen. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
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Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist unzulässig soweit:
1. der Bieter den geltend gemachten verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt;
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die Aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle gerügt werden;
4 mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Der Bieter muss damit rechnen, dass bei Versäumnis der Rügefrist sein Nachprüfungsantrag ohne Sachprüfung als unzulässig zurückgewiesen wird. Dem Bieter wird daher empfohlen, ggf. rechtzeitig fachlichen Rechtsrat einzuholen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 242-503443 (2017-12-14)