Gefahrenabwehr Teil II – Projektsteuerung

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Projektsteuerung;

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-10 Auftragsbekanntmachung
2018-10-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-07-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: VG-0454-2017-1156
Kurze Beschreibung: Projektsteuerung;
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Marburg-Biedenkopf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6031/167-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15cc4d5d5f3-65f8f61cb4471e4 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-10 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-15 📅
Datum des Beginns: 2017-10-30 📅
Datum des Endes: 2018-10-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 134-274480
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt. 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742). 6) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates - Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 240 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
In Stadtallendorf wurde während des 2. Weltkriegs von der WASAG eine Fabrik zur Herstellung von Sprengstoffen und Munition betrieben. Das ehemalige Werksgelände wird aktuell von der Bundeswehr in Teilbereichen genutzt.
Die Kontamination bzw. der Kontaminationsverdacht des Standortes basiert zum einen auf der Nutzung der Fläche als Sprengstoff- und Munitionsfabrik, zum anderen auf die Vernichtung von Sprengstoffen und Munition nach Kriegsende sowie die Bombardierung des Einsatzhafens (Flugplatz) Kirtorf. Hinzu kommt der Kontaminationsverdacht aus der seit 1960 folgenden militärischen Nutzung durch die Bundeswehr.
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Nach mehreren Teilschritten der Untersuchung und Bewertung liegt mit dem Gesamtkonzept zur Bearbeitung der Kontaminationsflächen sowie kampfmittelbelasteter Bereiche Teil 2 eine Unterlage zur systematischen Weiterbearbeitung vor. Zur Strukturierung der anstehenden Arbeiten wurden bereits die bekannten Kontaminationsflächen (KF) bzw. die Kontaminations-verdachtsflächen (KVF) vor dem Hintergrund der historischen Nutzung (Art und Menge der verwendeten umweltgefährdenden Materialien, Kenntnisse zur Munitionsbelastung) in Funktionsbereiche gegliedert. Bei der Definition der Funktionsbereiche wurden bereits Aspekte der aktuellen oder zu erwartenden zukünftigen Nutzung berücksichtigt (Änderungen der militärischen Nutzung, Trasse der geplanten Bundesautobahn BAB A49 usw.).
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Der Umfang der gesamten Sanierungsmaßnahme wird nach heutigem Wissenstand für die Bearbeitung aller anstehenden Maßnahmen mit geschätzten Kosten in Höhe von ca. 50 600 000 EUR brutto veranschlagt und erstreckt sich voraussichtlich über einen Zeitraum von 10 Jahren.
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Es ist vorgesehen, die Bauleistung in mehreren Bauabschnitten durchzuführen.
Die Liegenschaft wird ständig militärisch genutzt. Beim Betreten und Befahren militärischer Liegenschaften sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen einzuhalten.
Das Leistungsbild ist in der Anlage 7 „Aufgabenbeschreibung Projektsteuerungsleistung“ der Rahmenvereinbarung beschrieben. Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 1 Jahr. Sie verlängert sich automatisch, sofern diese nicht 3 Monate vorher gekündigt wird, um ein weiteres Jahr. Die max. Laufzeit beträgt 4 Jahre.
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Die Beauftragung der einzelnen Teilleistungen erfolgt mittels Abrufauftrag.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag verlängert sich automatisch, sofern er nicht 3 Monate vorher gekündigt wird, um ein weiteres Jahr. Die max. Laufzeit beträgt 4 Jahre.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt nach Erfordernis stufenweise dem Auftragnehmer gemäß der Rahmenvereinbarung Teilleistungen der Projektsteuerung sowie fachtechnischer Beratungsleistungen über den Abrufauftrag zum Rahmenvertrag.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: WASAG – Restgelände, Stadtallendorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen
2) Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736)
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV in Form eines Auszugs aus dem Berufs- und Handelsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gericht- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Projektsteuerung in den letzten 3 Geschäftsjahren in Euro (netto) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 5 000 000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Im Falle von geringeren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
zu 2) Mindestanforderung an den mittleren Jahresumsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Projektsteuerung der letzten 3 Geschäftsjahre mind.: 200 000 EUR/Jahr (netto).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich Projektsteuerung betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die Bearbeitung vorgesehenen Person durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 44 Abs. 3 (8) VgV und § 46 Abs. 3 (6) VgV und der Nachweis der Qualifikation der Mitarbeiter gem. Aufagbebeschreibung 3.1.1 und Anlage 5 einschl. zugehöriger Nachweise.
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3) Darstellung von drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben (zulässig sind auch Leistungen die nicht als Projektsteuerer durchgeführt wurden):
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— Art der durchgeführten Sanierungsmaßnahme (z. B. Altlasten in Boden und Gewässer, Kampfmittelräumung, Überwachung von Grundwassermessstellen etc.)
— Art der Nutzung (z. B. Bundeswehr, Chem. Betriebe, Deponie, Industrie etc.)
— Art der vorgefundenen Altlasten (z. B. aus Sprengstoffen etc.)
— Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
— Sanierungskosten (netto)
— Angabe der bearbeiteten Fläche (m
— Projekt-/Ausführungszeit
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Leistung, Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI oder Art und Umfang der Projektsteuerungsleistung mit erbrachten und beauftragten Leistungsstufen)
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Brutto)
— Leistungsstand der Referenz
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers
— Benennung des Projektleiters und stellv. Projektleiters
— Angabe ob die Leistung durch eigene Mitarbeiter durchgeführt wurde.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV:
Nachweis über mindestens 6 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 4 festangestellte Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen im Mittel der letzten drei Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre betraut sind.
Zu 3) Mindestforderungen an die 3 Referenzobjekte:
Für alle Referenzen:
— Altlastensanierung gem. Arbeitshilfe Boden- und Grundwasserschutz
— Bearbeitung in kontaminierten Flächen unter Angaben der vorgefundenen Belastung.
— dürfen nicht älter als 8 Jahre sein (Übergabe an den Nutzer).
— Der Projektbearbeitungsstand muss den Leistungsstand erreicht haben, dass mit der Ausführung begonnen wurde.
— Mind. 5 000 000 EUR Bruttosanierungskosten
— Aussage zur Kostendisziplin- und Termintreue
— Organigramm zur Mitarbeiterstruktur je Referenz
— Bescheinigung des Auftraggebers bzw. Eigenerklärung bei abgeschlossener Referenz
— Benennung des Projektleiters der Referenz
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzprojekte abgedeckt werden:
— Einbindung der Öffentlichkeit
— Projektbearbeitung unter den Belangen der EU-FFH Richtlinie bzw. des BNatSchG
— Einrichtung und Überwachung von Grundwassermessstellen
— Anwendung der Arbeitshilfe Kampfmittelräumung
— Sanierung in Verbindung mit Altlasten aus Sprengstoffen
— Projekt auf einer Liegenschaft der Bundeswehr
— Übergabe von Daten in das INSA-System
— Referenzprojekt ist an den Nutzer übergeben
Bei Nichteinhaltung der Mindestforderungen wird die Referenz nicht gewertet.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. drei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei Referenzen eingereicht werden.
Für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des Auftraggebers oder, falls diese nicht vorhanden sind, Eigenerklärungen vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist sowie Aussagen zu Kostendisziplin und Termintreue.
Bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann ebenfalls eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
ZUSATZINFORMATION bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener
Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 6) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Pkt. III.1.1), III.1.2), III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit.
(Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 12,5 %)
— Technische Leistungsfähigkeit.
(Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 12,5 %).
— Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung (Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften) (Gewichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 75 %)
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 35,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15cc4d5d5f3-65f8f61cb4471e4 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
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2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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6) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der
Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates -
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Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22)
entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der
anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter
Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1., 2. und 3. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-9499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bun.de 📧
Fax: +49 228-9499-163 📠
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2017/S 134-274480 (2017-07-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-10-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Projektsteuerung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032-8862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-10-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 204-465909
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 134-274480
ABl. S-Ausgabe: 204

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In Stadtallendorf wurde während des 2. Weltkriegs von der Wasag eine Fabrik zur Herstellung von Sprengstoffen und Munition betrieben. Das ehemalige Werksgelände wird aktuell von der Bundeswehr in Teilbereichen genutzt.
Nach mehreren Teilschritten der Untersuchung und Bewertung liegt mit dem Gesamtkonzept zur Bearbeitung der Kontaminationsflächen sowie kampfmittelbelasteter Bereiche Teil 2 eine Unterlage zur systematischen Weiterbearbeitung vor. Zur Strukturierung der anstehenden Arbeiten wurden bereits die bekannten Kontaminationsflächen (KF) bzw. die Kontaminationsverdachtsflächen (KVF) vor dem Hintergrund der historischen Nutzung (Art und Menge der verwendeten umweltgefährdenden Materialien, Kenntnisse zur Munitionsbelastung) in Funktionsbereiche gegliedert. Bei der Definition der Funktionsbereiche wurden bereits Aspekte der aktuellen oder zu erwartenden zukünftigen Nutzung berücksichtigt (Änderungen der militärischen Nutzung, Trasse der geplanten Bundesautobahn BAB A49 usw.).
Mehr anzeigen
Der Umfang der gesamten Sanierungsmaßnahme wird nach heutigem Wissenstand für die Bearbeitung aller anstehenden Maßnahmen mit geschätzten Kosten in Höhe von ca. 50,6 Mio. EUR brutto veranschlagt und erstreckt sich voraussichtlich über einen Zeitraum von 10 Jahren.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Wasag – Restgelände
Stadtallendorf

Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 35,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-12-15 📅
Name: Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Steinweg 4
Postort: Gehrden
Postleitzahl: 30989
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5108921720 📞
E-Mail: c.poggendorf@burmeier-ingenieure.de 📧
Land: Hannover 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2018/S 204-465909 (2018-10-19)