Generalplaner Europaschule

Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund

Leistung als Generalplaner für das Projekt „Europaschule Brackel“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-08-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: F028/17
Kurze Beschreibung: Leistung als Generalplaner für das Projekt „Europaschule Brackel“.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Dortmund Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund
Postanschrift: Viktoriastraße 15
Postleitzahl: 44135
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dortmund.de 🌏
E-Mail: jbuchmann@stadtdo.de 📧
Telefon: +49 2315027072 📞
Fax: +49 2315029458 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFYLM2 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 167-343835
ABl. S-Ausgabe: 167
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird im Namen und auf Rechnung der IDV durchgeführt. Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen -Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden. Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW). Mit Angebotsabgabe sind die nach § 4, § 18 und § 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen vom Bieter und den bereits bekannten Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abzugeben. Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Bereitstellung der Unterlagen: Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.) Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYLM2.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
An der Gesamtschule Europaschule im Stadtbezirk Brackel besteht aufgrund wachsender Schülerzahlen zusätzlicher Raumbedarf.
Der bestehende 2-geschossige und teilunterkellerte Schulkomplex stammt aus dem Jahre 1998 und bietet derzeit Platz für 900 Schüler.
Auf Basis einer Machbarkeitsstudie soll der zusätzliche Raumbedarf in Form von zwei getrennt voneinander positionierten 2-geschossigen Erweiterungsbauten (Bauteile A und B) geschaffen werden.
Der zu schaffende Raumbedarf stellt sich insgesamt wie folgt dar:
— 8 Unterrichtsräume je 60 m
— 4 Differenzierungsräume je 30 m
— 1 Forum mit 350 m²,
— Ganztagsflächen mit 350 m²,
— WC-Anlagen,
— Nebenräume (Stuhllager, Spieleraum, Sozi),
Der am nordöstlichen Ende bestehende Mensabereich soll um das Bauteil A ergänzt werden und bildet somit den zukünftigen „Kopf“ des Schulkomplexes. Dieser soll mit einem 2-geschossigen Anbau die Nutzungsbereiche Forum und Ganztagsflächen (inkl. Sanitärbereiche und Nebenräume) erhalten. Die direkte Anbindung des Forums an die bestehende Mensa ermöglicht die Schaffung einer Fläche von über 1 000 m
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Der südwestliche Klassentrakt soll um das 2-geschossige Bauteil B erweitert werden. Dadurch werden die 8 Unterrichtsräume und 4 Differenzierungsräume geschaffen.
Erweiterung Bauteil A (Forum und Ganztagsflächen):
BGF: ca. 1 170 m
BRI: ca. 4 780 m
Erweiterung Bauteil B (Klassen):
BGF: ca. 1 030 m
BRI: ca. 3 515 m
BGF Erweiterung gesamt: ca. 2 200 m
BRI Erweiterung gesamt: ca. 8 300 m
Die Maßnahmen werden im laufenden Schulbetrieb ausgeführt.
Leistungen Generalplaner:
a) Objektplanung der Anbauten inkl. Anbindung an Bestand (Leistungsbild Gebäude, LP 1-9, ohne 7),
b) Fachplanung der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 8 (Leistungsbild Techni-sche Ausrüstung, LP 1-9, ohne 7),
c) Fachplanung / Nachweise für Schall- und Wärmeschutz (Leistungsbild Bauphysik analog Anlage 1.2 HOAI, LP 1-6),
d) Fachplanung der Tragwerksplanung (LP 1-6),
e) SiGeKO (Leistungsbild gem. AHO, Planung und Ausführung).
Die Brandschutztechnische Planung/Begleitung wird seitens AG direkt an den Brandschutzgutachter der Schule beauftragt, da das bestehende Brandschutzkonzept des Schulkomplexes erweitert wird.
Gleiches gilt für die Beauftragung des Bodengutachters. Auch in diesem Fall wird der AG direkt den Bodengutachter beauftragen. Es gilt möglichst zum Planungsbeginn des Generalplaners bereits erste Ergebnisse vorliegen zu haben.
Mit Abschluss der LP 2 soll eine vergleichende Lebenszykluskostenberechnung durchgeführt werden. Der Variantenvergleich soll den energetischen Mindeststandard nach Energieeinsparverordnung (EnEV/KfW 55) und den Passivhausstandard berücksichtigen.
Das Projektbudget über die Kostengruppen 200-700 wurde in Summe mit 5 200 000 EUR (Brutto) ermittelt.
Vorläufige Ausführungsfristen:
Ausführung LP 1-6 von 2/18 – 5/19
Ausführung LP 8 von 6/19 – 7/20
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Die Stadt Dortmund behält sich vor, nach Bedarf und nach Projektverlauf weitere Leistungen zu beauftragen. Nähere Angaben zum Leistungsumfang und der vertraglichen Ausgestaltung erfolgen in den Verdingungsunterlagen.
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Dauer: 29 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund; Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst.
Das Bewerbungsformular ist vollständig vom Bewerber auszufüllen, mit den geforderten Anlagen zu versehen
und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich zu
unterschreiben. Die Einreichung der Bewerbungen hat auf dem Postweg als Original in Papierform zu erfolgen.
Eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 42 VgV vorliegen ist
beizubringen (siehe Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es werden nach § 42 ff VgV folgende Eignungskriterien festgelegt:
— Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Abführung von Steuern, Gebühren und Beiträgen.
— Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden und 250 000 EUR für Vermögensschäden). Im Falle einer Bewerbergemein-schaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten unter Benennung des Generalplaners/federführenden Architekten als bevollmächtigten Vertreters.
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— Nachweis eines Handelsregisterauszugs, falls dieser nicht beigebracht werden kann (z. B. GbR), ist eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Handelsregistereintrags einzureichen.
— Nachweis der Mitarbeiterstruktur (Mindestkriterium: 10 Mitarbeiter in den folgenden Fachdisziplinen: Hochbau 4 MA, TGA 4 MA, Tragwerksplanung 2 MA),
— Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 9001 (sofern vorhanden),
— Erklärung über die verfügbare technische Ausrüstung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV,
— Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechende Dienstleistung Objektplanung, TGA und TWG in den letzten 3 Geschäftsjahren der Bewerber, separat ausgewiesen (Mindestkriterium: 600 000 EUR Umsatz für Generalplaner-Leistungen),
— Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Es sind jeweils 2 Referenzprojekte zu benennen und fließen in die Bewertung ein. In jeder Referenz sind Mindestkriterien (Investitionsvolumen, Nutzungstyp, Art der Gene-ralplanung und abgeschlossene Referenz, Bauen im Bestand und Bauen im laufenden Betrieb) und Bewertungskriterien vorgegeben.
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— Angabe welche Fachdisziplin mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benannten Büros in welcher Organisationsform bereits zusammengearbeitet wurde und bei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
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Mindeststandards:
Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen
entnommen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise gem. § 46 VgG sind mit der Bewerbung
abzugeben.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Berufsqualifikation nach § 75 Abs. 1-3 Vergabeverordnung (VgV).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit.
Erfüllung der zusätzlichen Bewertungskriterien. Bei gleicher Punktzahl von Bewerbern entscheidet das Los über
die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auslosung wird durch die am Verfahren nicht beteiligte
Submissionsstelle des Vergabe- und Beschaffungszentrums durchgeführt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Buchmann
Internetadresse: www.dortmund.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPSYYFYLM2 🌏
Postanschrift: Victoriastraße 15
Kontaktperson: Submissionsstelle
E-Mail: g19_1-submission@stadtdo.de 📧
Land: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Verfahren wird im Namen und auf Rechnung der IDV durchgeführt.
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen -Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr. 3.1 und 3.3 gebunden.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Mit Angebotsabgabe sind die nach § 4, § 18 und § 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen vom Bieter und den bereits bekannten Nachunternehmern und Verleihern von Arbeitskräften abzugeben.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
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Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYLM2.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: www.bezreg-muenster.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalender-tage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
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Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden
(§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S.o.
Quelle: OJS 2017/S 167-343835 (2017-08-29)