Der Markt Goldbach, Landkreis Aschaffenburg, plant die Sanierung der Grund- und Mittelschule in Goldbach. Die südlichen Gebäudeteile der Grund- und Mittelschule aus den 1950er bzw. 1960er Jahren sollen generalsaniert, die aus den 1990er Jahren stammenden nördlichen Gebäudeteile nur teilsaniert werden. In den Gebäuden sollen nur partiell Reparaturen und Ausbesserungen durchgeführt werden. Die Offene Ganztagsschule ist das Bindeglied zwischen Grund- und Mittelschule. Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen. Terminvorausschau: — Beginn der Planungsleistungen: sofort nach Beendigung des VgV-Verfahrens, — Beginn Baumaßnahme: I. Quartal 2019, — geplante Fertigstellung Baumaßnahme: 2024, — Abschluss Verwendungsnachweis: 2025.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-08-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Der Markt Goldbach, Landkreis Aschaffenburg, plant die Sanierung der Grund- und Mittelschule in Goldbach.
Die südlichen Gebäudeteile der Grund- und Mittelschule aus den 1950er bzw. 1960er Jahren sollen generalsaniert, die aus den 1990er Jahren stammenden nördlichen Gebäudeteile nur teilsaniert werden.
In den Gebäuden sollen nur partiell Reparaturen und Ausbesserungen durchgeführt werden. Die Offene Ganztagsschule ist das Bindeglied zwischen Grund- und Mittelschule.
Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
Terminvorausschau:
— Beginn der Planungsleistungen: sofort nach Beendigung des VgV-Verfahrens,
— Beginn Baumaßnahme: I. Quartal 2019,
— geplante Fertigstellung Baumaßnahme: 2024,
— Abschluss Verwendungsnachweis: 2025.
Der Markt Goldbach, Landkreis Aschaffenburg, plant die Sanierung der Grund- und Mittelschule in Goldbach.
Die südlichen Gebäudeteile der Grund- und Mittelschule aus den 1950er bzw. 1960er Jahren sollen generalsaniert, die aus den 1990er Jahren stammenden nördlichen Gebäudeteile nur teilsaniert werden.
In den Gebäuden sollen nur partiell Reparaturen und Ausbesserungen durchgeführt werden. Die Offene Ganztagsschule ist das Bindeglied zwischen Grund- und Mittelschule.
Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
Terminvorausschau:
— Beginn der Planungsleistungen: sofort nach Beendigung des VgV-Verfahrens,
— Beginn Baumaßnahme: I. Quartal 2019,
— geplante Fertigstellung Baumaßnahme: 2024,
— Abschluss Verwendungsnachweis: 2025.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Aschaffenburg, Landkreis
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Markt Goldbach, vertreten durch den 1. Bürgermeister, Herrn Thomas Krimm
Postanschrift: Sachsenhausen 19
Postleitzahl: 63773
Postort: Goldbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.markt-goldbach.de🌏
E-Mail: sabine.hofmann@markt-goldbach.de📧
Telefon: +49 6021-5006-42📞
Fax: +49 6021-5006-49 📠
URL der Dokumente: http://markt-goldbach.de/aktuelles/ausschreibungen🌏
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI Leistungsphasen 1 – 8 ab Beauftragung und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI Leistungsphasen 1 – 8 ab Beauftragung und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Markt Goldbach, Landkreis Aschaffenburg, plant die Sanierung der Grund- und Mittelschule in Goldbach.
Die südlichen Gebäudeteile der Grund- und Mittelschule aus den 1950er bzw. 1960er Jahren sollen generalsaniert, die aus den 1990er Jahren stammenden nördlichen Gebäudeteile nur teilsaniert werden.
In den Gebäuden sollen nur partiell Reparaturen und Ausbesserungen durchgeführt werden. Die Offene Ganztagsschule ist das Bindeglied zwischen Grund- und Mittelschule.
Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
Terminvorausschau:
— Beginn der Planungsleistungen: sofort nach Beendigung des VgV-Verfahrens,
— Beginn Baumaßnahme: I. Quartal 2019,
— geplante Fertigstellung Baumaßnahme: 2024,
— Abschluss Verwendungsnachweis: 2025.
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff.);
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst Lph. 1 – 2;
— Mitwirken bei Förderverfahren und Verwendungsnachweis;
— Die Bauausführung soll in einem Zuge mit zeitlich aufeinanderfolgenden Bauabschnitten erfolgen;
— Die Beauftragung ist abhängig von der Förderzusage und der Bereitstellung der Finanzmittel;
— Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Die Grundschule wird zurzeit dreizügig betrieben. Durch die gestiegene Kinderzahl ist eine Aufstockung auf vier Züge erforderlich. Der Pausenhof für die Grundschule soll vom Sportbereich getrennt und in den Süden verlegt werden.
Das im Gebäudeteil der Grundschule befindliche Hallenbad wurde 2012 inklusive Schwimmbadtechnik und Umkleiden saniert. Die angrenzenden Kellerräume wurden ebenfalls im Jahr 2012/13 umgebaut und müssen nur in das Brandschutzkonzept eingebunden werden.
Das im Gebäudeteil der Grundschule befindliche Hallenbad wurde 2012 inklusive Schwimmbadtechnik und Umkleiden saniert. Die angrenzenden Kellerräume wurden ebenfalls im Jahr 2012/13 umgebaut und müssen nur in das Brandschutzkonzept eingebunden werden.
In der Mittelschule werden in Zukunft 10 Klassen unterrichtet.
Der Pausenhof nördlich der Mittelschule bleibt erhalten.
Die Offene Ganztagsschule ist inzwischen in der Grund- und Mittelschule eingerichtet. Es wird angestrebt, einen eigenen Bereich für die Offene Ganztagsschule für beide Schulen gemeinsam zu schaffen. Derzeit werden hier 109 Kinder betreut. In Zukunft werden dies schätzungsweise 150 – 165 Kinder sein. Die Offene Ganztagsschule ist das Bindeglied zwischen Grund- und Mittelschule.
Die Offene Ganztagsschule ist inzwischen in der Grund- und Mittelschule eingerichtet. Es wird angestrebt, einen eigenen Bereich für die Offene Ganztagsschule für beide Schulen gemeinsam zu schaffen. Derzeit werden hier 109 Kinder betreut. In Zukunft werden dies schätzungsweise 150 – 165 Kinder sein. Die Offene Ganztagsschule ist das Bindeglied zwischen Grund- und Mittelschule.
Es ist wichtig, dass die Kinder nach dem Schulunterricht einen separaten nichtschulischen Bereich betreten. Gewünscht ist eine wettergeschützte Verbindung und eine räumliche Nähe zum Haupttrakt der Grundschule wegen der Nutzung der schulischen Räumlichkeiten.
Es ist wichtig, dass die Kinder nach dem Schulunterricht einen separaten nichtschulischen Bereich betreten. Gewünscht ist eine wettergeschützte Verbindung und eine räumliche Nähe zum Haupttrakt der Grundschule wegen der Nutzung der schulischen Räumlichkeiten.
Hier soll auch die Mensa untergebracht werden, in der die Kinder in mindestens zwei Schichten zu Mittag essen. Nach dem Mittagessen gehen sie dann in ihre Gruppenräume in der Offenen Ganztagsschule nutzen aber zeitgleich auch schulische Räumlichkeiten wie zum Beispiel Werkraum, Turnhalle, Theaterraum und Ruheraum, weshalb die räumliche Distanz nicht zu groß sein sollte. In einem verbindenden Bereich soll auf einer Art Marktplatz eine Gemeinschaftsfläche entstehen, auf der gemeinsame Aktivitäten der Kinder verschiedener Jahrgangsstufen stattfinden können. Hier könnten Kicker, Platz für Brettspiele und andere Spielangebote bereitgestellt werden.
Hier soll auch die Mensa untergebracht werden, in der die Kinder in mindestens zwei Schichten zu Mittag essen. Nach dem Mittagessen gehen sie dann in ihre Gruppenräume in der Offenen Ganztagsschule nutzen aber zeitgleich auch schulische Räumlichkeiten wie zum Beispiel Werkraum, Turnhalle, Theaterraum und Ruheraum, weshalb die räumliche Distanz nicht zu groß sein sollte. In einem verbindenden Bereich soll auf einer Art Marktplatz eine Gemeinschaftsfläche entstehen, auf der gemeinsame Aktivitäten der Kinder verschiedener Jahrgangsstufen stattfinden können. Hier könnten Kicker, Platz für Brettspiele und andere Spielangebote bereitgestellt werden.
Es wird angestrebt, zur Verpflegung die naheliegende Küche der Sporthallengaststätte zu nutzen, sodass lediglich ein Cateringbereich eingeplant werden muss. Im Fall, dass dies nicht möglich wäre, müsste eine eigene Küche in der Schule für die Zubereitung von ca. 150 Mahlzeiten vorgesehen werden.
Es wird angestrebt, zur Verpflegung die naheliegende Küche der Sporthallengaststätte zu nutzen, sodass lediglich ein Cateringbereich eingeplant werden muss. Im Fall, dass dies nicht möglich wäre, müsste eine eigene Küche in der Schule für die Zubereitung von ca. 150 Mahlzeiten vorgesehen werden.
Zusammenfassung aus den pädagogischen Konzepten:
Grundschule (GS):
— Lernlandschaften mit Marktplatz-Konzept
— Jede Klasse erhält ein Klassenzimmer. Keine Doppelnutzung.
— Jeder Jahrgangsstufe ist ein Jahrgansstufenzimmer JSZ zuzuordnen.
— Mehrfachnutzung auch für Hausaufgabenbetreuung.
— Flurnutzung, Lerninseln vor Klassenzimmern.
Ausstattung:
— Medientechnik und Anschlüsse nach zukunftsfähigem Stand.
— Schienensysteme mit auswechselbaren Tafeln in den Unterrichtsräumen.
— Einbau-, Spind-und Fachsysteme.
Mittelschule (MS):
— Jeder Klasse ein Klassenzimmer. Keine Doppelnutzung.
— Jeder Jahrgangsstufe ist ein Jahrgansstufenzimmer (JSZ) zuzuordnen.
Offene Ganztagsschule (OGS):
— Halboffenes Raumkonzept
— Eigenes Gebäude, Anbau oder Aufstockung für GS und MS.
— Mit Mensa für GS und MS gemeinsam mit Cateringbereich oder Küche.
— Gemeinsame Nutzung von beiden Schulen mit direktem Zugang zum Außenbereich der Schule.
— Kleiner eigener Außenbereich.
— Ermöglichung der Umsetzung von Gemeinschaftsprojekten der GS und MS (Marktplatz).
Dauer: 90 Monate
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung der weiteren Leistungsphasen der Grundleistungen nach HOAI sowie ausgewählter Besonderer Leistungen nach II.2.4).
Zusätzliche Informationen:
Die unter II.2.7) angegebene Laufzeit ist geschätzt für die Grundleistungen der HOAI Leistungsphasen 1 – 8 ab Beauftragung und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung.
Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Markt Goldbach, Landkreis Aschaffenburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) fristgerechter Eingang der Bewerbung beim Auftraggeber § 53 VgV? (Ausschlusskriterium),
b) Wurde die Bewerbung rechtskräftig unterschrieben VgV § 53? (Ausschlusskriterium),
c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium),
d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV,
e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV,
f) Nachweis der Bauvorlageberechtigung erbracht VgV § 75 (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61BayBO),
g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht,
h) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug,
i) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder auch freie Mitarbeiter) berufen § 36/46 VgV, so ist gesondert nachzuweisen:
i1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe des Nachunternehmers oder freien Mitarbeiters § 47 VgV,
i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag durch Nachunternehmer oder freie Mitarbeiter bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10,
i.3) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis h) durch Nachunternehmer oder freie Mitarbeiter
i.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch Nachunternehmer oder freie Mitarbeiter
j) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben:
j.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,
j.2) Erklärung zur Rechtsform,
j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied,
j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,
j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,
j.6) Organigramm zur Leistungserbringung,
j.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis h) durch jedes Mitglied,
j.8) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach III.1.2) durch jedes Mitglied.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens
3 000 000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 3 000 000 EUR beträgt.
Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Erklärung über den jährlichen Umsatz in EUR brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier: Objektplanung Gebäude) der letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter)
— sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende)
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Beispielprojekten der Projektbearbeiter (in vergleichbarer Position), die die geforderten Leistungen tatsächlich erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiter/in, (mind. Dipl.-Ing. Architektur od. vergleichbar)
— dessen Stellvertreter/in,
— ein weiterer Projektmitarbeiter/in,
Für den Projektleiter/in ist anzugeben, ob er bei den 2 Beispielreferenzen nach III.1.3.b. als Projektleiter/in tätig war. Der Bauleiter (Objektüberwachung) ist anzugeben.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/ Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Angabe und Beschreibung der selbst erbrachten Leistungen bei bis zu 2 Referenzobjekten, die mit den Planungsanforderungen der Bauaufgabe vergleichbar sind.
Je Referenz sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild,
— Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Planungsanforderung der genannten Referenz mit der Aufgabenstellung,
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z.B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer,
— Projektleiter des AN
— Angaben der Bauwerkskosten nach DIN 276 und der Einzelkosten in der 1. Ebene für die KGR 300 und 400 in Euro brutto,
— Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung nach DIN 276 in Euro brutto mit Erläuterung bei Abweichungen,
— Angaben zum Honorar (Honorarzone und Honorarsatz) und Honorar in Euro brutto für die selbst erbrachten Leistungen,
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nichtfertig gestellten Bauvorhaben: Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nichtfertig gestellten Bauvorhaben: Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Terminangaben getrennt zu Planungszeit und zu Bauzeit, Angabe des Inbetriebnahmedatums
— aktuelles Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers welches den tatsächlich erbrachten Leistungsstand wiedergibt
Nachweis Besonderer Qualifikationen / Erfahrung bei jeweils max. 2 Referenzobjekten über:
— Planung und Bauausführung für Bildungseinrichtungen
— für energetisch effiziente Bauvorhaben
— im bautechnischen Brandschutz
— besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) bei vergleichbaren öffentlichen Bauvorhaben
— Erfahrung bei Planung und Ausführung hinsichtlich Barrierefreiheit / Inklusion
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme ab dem 1.1.2012 erfolgte. Laufende Bauvorhabenwerden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o.g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Ein Referenzprojekt kann ein oder auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o. g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.
Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, etc.).
Mindeststandards:
1. Qualifikation des Projektleiter/in mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. Architekt oder vergleichbar.
2. Es werden mind. 3 Personen als Projektteam gefordert.
3. Gewertet werden Projekte in Bearbeitung oder deren Inbetriebnahme nach dem 1.1.2012 erfolgt ist.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Leistungsteil der Gebäudeplanung ist Architekten vorbehalten.
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen (Architekten) angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind.
Der Bewerber muss nachweisen, dass er gemäß BayBO Art. 61 bauvorlageberechtigt ist.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Der Vertrag wird auf Basis des HAV-KOM Vertragsmusters Architektenvertrag Gebäude einschl. AVB und ZVB geschlossen.
Ein Mustervertrag im Entwurf kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Formale Ausschlussgründe / Mindestkriterien nach III.1.1).
— Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach III.1.2) (max. Punktezahl: 10 Punkte).
— Berufliche Leistungsfähigkeit nach III.1.3a) (max. Punktezahl: 50 Punkte).
— Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3b) (max. Punktezahl: 70 Punkte).
— Besondere Technische Leistungsfähigkeit nach III.1.3c) (max. Punktezahl: 25 Punkte).
— Technische Ausstattung nach III.1.3d) (max. Punktzahl: 5 Punkte).
Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 160 Punkten. Ein Muster der detaillierten Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 160 Punkten. Ein Muster der detaillierten Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahl- und der Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-10-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umsetzung der Fachkunde und Qualifikation auf die gestellte Aufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation / Qualitätssicherung /Dokumentation/Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aussagen zu geplanten Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten und Terminen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz vor Ort
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation und Qualifikation des Bewerbers bezogen auf die gestellte Aufgabe
Gewichtung des Preises: 20
b) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
c) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
d) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim AUFTRAGGEBER einzureichen (VgV § 53).
e) Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
f) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
g) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
g) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
h) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
h) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
i) gesonderte Formulare (z. B. Teilnahmeanträge) werden nicht ausgegeben bzw. sind nicht erforderlich.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Regierung von Mittelfranken, Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@regmfr.bayern.de📧
Fax: +49 981531837 📠
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 165-340003 (2017-08-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 974731.98 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff.),
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst LPH 1 – 2,
— Mitwirken bei Förderverfahren und Verwendungsnachweis,
— Die Bauausführung soll in einem Zuge mit zeitlich aufeinanderfolgenden Bauabschnitten erfolgen,
— Die Beauftragung ist abhängig von der Förderzusage und der Bereitstellung der Finanzmittel,
Hier soll auch die Mensa untergebracht werden, in der die Kinder in mindestens 2 Schichten zu Mittag essen. Nach dem Mittagessen gehen sie dann in ihre Gruppenräume in der Offenen Ganztagsschule nutzen aber zeitgleich auch schulische Räumlichkeiten wie zum Beispiel Werkraum, Turnhalle, Theaterraum und Ruheraum, weshalb die räumliche Distanz nicht zu groß sein sollte. In einem verbindenden Bereich soll auf einer Art Marktplatz eine Gemeinschaftsfläche entstehen, auf der gemeinsame Aktivitäten der Kinder verschiedener Jahrgangsstufen stattfinden können. Hier könnten Kicker, Platz für Brettspiele und andere Spielangebote bereitgestellt werden.
Hier soll auch die Mensa untergebracht werden, in der die Kinder in mindestens 2 Schichten zu Mittag essen. Nach dem Mittagessen gehen sie dann in ihre Gruppenräume in der Offenen Ganztagsschule nutzen aber zeitgleich auch schulische Räumlichkeiten wie zum Beispiel Werkraum, Turnhalle, Theaterraum und Ruheraum, weshalb die räumliche Distanz nicht zu groß sein sollte. In einem verbindenden Bereich soll auf einer Art Marktplatz eine Gemeinschaftsfläche entstehen, auf der gemeinsame Aktivitäten der Kinder verschiedener Jahrgangsstufen stattfinden können. Hier könnten Kicker, Platz für Brettspiele und andere Spielangebote bereitgestellt werden.
— Lernlandschaften mit Marktplatz-Konzept,
— Jede Klasse erhält ein Klassenzimmer. Keine Doppelnutzung,
— Jeder Jahrgangsstufe ist ein Jahrgansstufenzimmer JSZ zuzuordnen,
— Mehrfachnutzung auch für Hausaufgabenbetreuung,
— Medientechnik und Anschlüsse nach zukunftsfähigem Stand,
— Schienensysteme mit auswechselbaren Tafeln in den Unterrichtsräumen,
— Jeder Klasse ein Klassenzimmer. Keine Doppelnutzung,
— Halboffenes Raumkonzept,
— Eigenes Gebäude, Anbau oder Aufstockung für GS und MS,
— Mit Mensa für GS und MS gemeinsam mit Cateringbereich oder Küche,
— Gemeinsame Nutzung von beiden Schulen mit direktem Zugang zum Außenbereich der Schule,
— Kleiner eigener Außenbereich,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Markt Goldbach, Landkreis Aschaffenburg
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation/Qualitätssicherung/Dokumentation/Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-12-08 📅
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich III – Planen und Bauen, Frau Sabine Hofmann, Sachsenhausen 19, 63773 Goldbach
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;