Generalsanierung der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels, Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude, Leistungsphasen 3 bis einschl. 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI

Landkreis Lichtenfels

Der Auftraggeber ist Schulträger bzw. Dienstanbieter im Sinne des TDG/MDStV der Staatlichen Berufsschule, Goldbergstraße 5, 96215 Lichtenfels. Die Berufsschule ist ein Quaderbau und seit 1959 in Betrieb. Durch die Erweiterung um Fach- und Klassenräume und eine Mehrzweckturnhalle im Jahre 1985 sowie dem Neubau des IT-Bereichs im Jahre 2008 und der Neugestaltung des Schulbistros entstand ein in seiner Form einzigartiger Schulkomplex. Der Auftraggeber beabsichtigt die Durchführung einer Generalsanierung des Altbaus nach den bereits vorliegenden Ergebnissen der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) und der Vorplanung (Leistungsphase 2). Nach der Kostenschätzung betragen die Baukosten insgesamt 4 300 000 EUR netto.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-10-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 80759-2017
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber ist Schulträger bzw. Dienstanbieter im Sinne des TDG/MDStV der Staatlichen Berufsschule, Goldbergstraße 5, 96215 Lichtenfels. Die Berufsschule ist ein Quaderbau und seit 1959 in Betrieb. Durch die Erweiterung um Fach- und Klassenräume und eine Mehrzweckturnhalle im Jahre 1985 sowie dem Neubau des IT-Bereichs im Jahre 2008 und der Neugestaltung des Schulbistros entstand ein in seiner Form einzigartiger Schulkomplex. Der Auftraggeber beabsichtigt die Durchführung einer Generalsanierung des Altbaus nach den bereits vorliegenden Ergebnissen der Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) und der Vorplanung (Leistungsphase 2). Nach der Kostenschätzung betragen die Baukosten insgesamt 4 300 000 EUR netto.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lichtenfels 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Lichtenfels
Postanschrift: Kronacher Straße 28-30
Postleitzahl: 96215
Postort: Lichtenfels
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-lichtenfels.de 🌏
E-Mail: stefan.weisser@landkreis-lichtenfels.de 📧
Telefon: +49 957118272 📞
Fax: +49 957118521 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-26 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-31 📅
Datum des Beginns: 2018-03-15 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 209-433759
ABl. S-Ausgabe: 209
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber führt das Vergabeverfahren als mehrstufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) durch: — Stufe I des Verhandlungsverfahrens: Teilnahmewettbewerb — Stufe II des Verhandlungsverfahrens: Zuschlagsverfahren mit Verhandlungsgespräch.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 400 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Ziel der Generalsanierung ist insbesondere die energetische Sanierung von Dach und Wänden einschl. der Fenster, die vor ca. 15 Jahren ausgetauscht wurden. Haustechnik und Schallschutz sind zu überarbeiten; in den Klassenzimmern gibt es derzeit einen unangenehmen Nachhall. Der Auftraggeber hat 2016/2017 bereits ca. ca. 400 000 EUR netto in den Brandschutz investiert.
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Für das Honorar des Auftragnehmers wird die Honorarzone III zugrunde gelegt. Die mitzuverarbeitende Bausubstanz hat einen Wert von ca. 460 000,00 EUR netto.
In der Leistungsphase 8 wird die persönliche Anwesenheit des (stellvertretenden) Projektleiters vor Ort, d. h. auf der Baustelle von ca. drei Mal pro Woche à jeweils ca. drei bis vier Stunden vertraglich vorgesehen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 400 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Es ist folgende stufenweise Beauftragung vorgesehen:
1. Stufe: Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).
2. Stufe: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsphasen 5 bis einschl. 7 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).
3. Stufe: Objektüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 8 und 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungen der ersten Stufe. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber führt das Vergabeverfahren als mehrstufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) durch:
— Stufe I des Verhandlungsverfahrens: Teilnahmewettbewerb
— Stufe II des Verhandlungsverfahrens: Zuschlagsverfahren mit Verhandlungsgespräch.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lichtenfels, DE.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 73 Abs. 3 VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen;
(3) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:
(1) Erklärung über den Umsatz (netto) in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung) gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV in den Geschäftsjahren 2014, 2015 und 2016;
(2) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 10 Monate) mit den Deckungssummen je Schadensfall:
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— Personenschäden: 2 000 000 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden: 2 000 000 EUR.
Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bieters, dass im Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, beizufügen.
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Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z.B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen:
(1) Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2014, 2015, 2016) ersichtlich ist;
(2) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV
(3) Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu den für die technische Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem sind folgende Angaben erforderlich, nämlich
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(a) die jeweils branchenspezifische Berufserfahrung in Jahren im Zusammenhang mit den zu vergebenden oder vergleichbaren Leistungen;
(b) jeweils maximal 3 Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten 5 Jahren (2012, 2013, 2014, 2015 und 2016) begonnene und abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird als Referenz gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen mit den Leistungen der Leitungsphase 3 begonnen und die Leistungsphase 8 abgeschlossen wurde. Es können auch solche Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam tätig waren. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:
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— Durchführung einer Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahme, mind. Leistungsphase 3 bis einschl. 8,
— im Bereich Schule,
— im laufenden Betrieb,
— für einen öffentlichen Auftraggeber,
— unter Verwendung staatlicher Zuwendungen (Bund oder Land).
(4) Angabe von maximal 3 Referenzen des Büros nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten über in den letzten 5 Jahren (2012, 2013, 2014, 2015 und 2016) begonnene und abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Eine Maßnahme wird als Referenz gewertet, wenn in dem vorgenannten Zeitrahmen mit den Leistungen der Leitungsphase 3 begonnen und die Leistungsphase 8 abgeschlossen wurde. Es können auch die Referenzprojekte angegeben werden, die als personenbezogene Referenzen beim Projektleiter und / oder stellvertretenden Projektleiter benannt wurden, sofern diese im Büro des Bewerbers erbracht wurden. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen. Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die entsprechende Anzahl an Bewerbern, die zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungsgesprächen aufgefordert wird, wird in Rangfolge absteigend ausgehend von der insgesamt höchsten Punktzahl ermittelt. Dabei ergibt sich die Gewichtung aus den Verfahrensbedingungen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-12-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-03-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landratsamt Lichtenfels – Bauamt, Herr Stefan Weisser
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Mit dem Teilnahmeantrag sind alle nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise einzureichen. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars nebst den dazugehörigen Anlagen möglich.
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Der Teilnahmeantrag ist bei der Vergabestelle schriftlich und mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Dabei ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit dem dafür in dem Bewerbungsformular vorgesehenen Adressetikett zu versehen und einzureichen.
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Alle Bewerber und Bieter erhalten bis zum beabsichtigten Verhandlungsgespräch im Zuschlagsverfahren Gelegenheit zur umfangreichen Einsicht in sämtliche Projektunterlagen, die für die Abgabe des Teilnahmeantrages sowie eines Honorarangebotes und das Verhandlungsgespräch erforderlich sind.
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Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie haben mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
(1) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
(2) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
(3) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
(4) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531837 📠
Internetadresse: https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2017/S 209-433759 (2017-10-26)