Generalsanierung Wingertsbergschule Lorsch, Leistungen für Objektplanung Lph 1-9

Eigenbetrieb Schule + Gebäudewirtschaft Kreis Bergstraße

Bei dem Sanierungsobjekt handelt es sich um die Wingertsbergschule (Grundschule) in Lorsch im südhessischen Kreis Bergstraße.
Das Areal ist mit einem denkmalgeschützten Schulgebäude (Baujahr 1910) und einem Komplex aus ein- und zweigeschossigen Gebäuden (Schulgebäude, Pavillons und einem Verwaltungstrakt) aus dem Jahr 1961 bebaut. Die Grundschule wird derzeit von ca. 500 Kindern besucht. Darüber hinaus besteht für die Schule Erweiterungsbedarf. Das Betreuungsangebot der Schule soll angepasst und paktfähig ausgestattet werden.
Aufzustellen ist ein umfangreiches Modernisierungskonzept unter Berücksichtigung der Belange der Erhöhung der Nutzersicherheit im Brandfall, Ertüchtigung des Gebäudes zur Barrierefreiheit, Sanierung zum Schutz der Bausubstanz und energetischen Sanierung. Anzustellen ist ferner eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in welcher das Sanierungskonzept einem eventuellem Ersatzneubau gegenüber zustellen ist.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-21 Auftragsbekanntmachung
2017-08-29 Ergänzende Angaben
2018-03-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 2017/5638/22
Kurze Beschreibung:
Bei dem Sanierungsobjekt handelt es sich um die Wingertsbergschule (Grundschule) in Lorsch im südhessischen Kreis Bergstraße. Das Areal ist mit einem denkmalgeschützten Schulgebäude (Baujahr 1910) und einem Komplex aus ein- und zweigeschossigen Gebäuden (Schulgebäude, Pavillons und einem Verwaltungstrakt) aus dem Jahr 1961 bebaut. Die Grundschule wird derzeit von ca. 500 Kindern besucht. Darüber hinaus besteht für die Schule Erweiterungsbedarf. Das Betreuungsangebot der Schule soll angepasst und paktfähig ausgestattet werden. Aufzustellen ist ein umfangreiches Modernisierungskonzept unter Berücksichtigung der Belange der Erhöhung der Nutzersicherheit im Brandfall, Ertüchtigung des Gebäudes zur Barrierefreiheit, Sanierung zum Schutz der Bausubstanz und energetischen Sanierung. Anzustellen ist ferner eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in welcher das Sanierungskonzept einem eventuellem Ersatzneubau gegenüber zustellen ist.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bergstraße 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Eigenbetrieb Schule + Gebäudewirtschaft Kreis Bergstraße
Postanschrift: Gräffstr. 5
Postleitzahl: 64646
Postort: Heppenheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.kreis-bergstrasse.de 🌏
E-Mail: info@kreis-bergstrasse.de 📧
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5638-22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 163-336221
ABl. S-Ausgabe: 163
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung sind die vorgegebenen Formblätter Teilnehmerantrag, Erklärung zur Bewerbergemeinschaft und Referenzprojekt zu verwenden und rechtsverbindlich unterschrieben im Original fristgerecht einzureichen. Die Unterlagen stehen kostenlos zum Download siehe I.3) zur Verfügung. Fehlende Seiten des Teilnahmeantrags, der Referenzobjekte, der Bewerbergemeinschaftserklärung, fehlende Erklärungen oder fehlende Aussagen führen zum Ausschluss. Bei Bewerbergemeinschaften ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein eigener Teilnehmerantrag und die Formblätter Referenzprojekt und Erklärung zu Bewerbergemeinschaften abzugeben. Die Bewerbungsunterlagen sollen ungebunden mit einem Heftstreifen fixiert abgeben werden. Rückfragen können per E-Mail an die unter I.3 genannten Kontaktstelle gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei dem Sanierungsobjekt handelt es sich um die Wingertsbergschule (Grundschule) in Lorsch im südhessischen Kreis Bergstraße.
Das Areal ist mit einem denkmalgeschützten Schulgebäude (Baujahr 1910) und einem Komplex aus ein- und zweigeschossigen Gebäuden (Schulgebäude, Pavillons und einem Verwaltungstrakt) aus dem Jahr 1961 bebaut. Die Grundschule wird derzeit von ca. 500 Kindern besucht. Darüber hinaus besteht für die Schule Erweiterungsbedarf. Das Betreuungsangebot der Schule soll angepasst und paktfähig ausgestattet werden.
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Aufzustellen ist ein umfangreiches Modernisierungskonzept unter Berücksichtigung der Belange der Erhöhung der Nutzersicherheit im Brandfall, Ertüchtigung des Gebäudes zur Barrierefreiheit, Sanierung zum Schutz der Bausubstanz und energetischen Sanierung. Anzustellen ist ferner eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in welcher das Sanierungskonzept einem eventuellem Ersatzneubau gegenüber zustellen ist.
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Geschätzter Gesamtwert: 8 500 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Bruttogeschossfläche des Altbaus beträgt ca. 1 800 m² und die der Gebäudekomplexe aus den 60ziger Jahren etwa 1 900 m².
Die Durchführung der baulichen Maßnahmen muss mit Rücksicht auf den Schulbetrieb geschehen und sollte günstigstenfalls in den Ferien stattfinden bzw. nach Schulschluss oder Samstags.
Diese Ausschreibung umfasst Planungsleistungen nach HOAI 2013 Lph. 1-9 und sieht einen stufenweisen Abruf der Leistungen vor. In einem ersten Schritt soll die Beauftragung bis einschl. Lph. 2 erfolgen.
Für diese Maßnahme ist ein Budget in Höhe von ca. 8 500 000 EUR Netto vorgesehen.
„Die Gesamtbetrachtung der Schule als Sanierungsobjekt und die alternative Betrachtung eines Ersatzneubaus sind bis zum Abschluss der Leistungsphase 2 im Rahmen der besonderen Leistung nach HOAI §2 Abs.2“ durchzuführen.
Besondere Leistungen sind ebenso die Bautechnische Gesamtaufnahme der Bestandsgebäude der Schulanlage und die Möblierungsplanung.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 8 500 000 EUR 💰
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vorgesehen und sieht zunächst einen stufenweisen Abruf bis einschließlich Lph. 2 vor.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Justus-Liebig-Straße 27, 64653 Lorsch.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Schriftliche über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach gemäß §42(1) VgV in Verbindung § 123 GWB;
2. Schriftliche Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach gemäß §42(1) VgV in Verbindung §124 GWB;
3. Schriftliche Erklärung, dass die Erbringung der Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gemäß § 73 (3) VgV;
4. Nachweis eines Handelsregisterauszugs: Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen;
5. Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt, siehe auch III.2.1);
6. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG).
Die aufgelisteten Bedingungen Ziffern 1-6 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag.
(Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über die Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gemäß §47(1) VgV: Welche Leistungsteile sind davon betroffen und welche Unternehmen sind für die Beauftragung vorgesehen, Vorlage der Verpflichtungserklärung aller vorgesehenen Unternehmen.
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2. Erklärung über die Absicht Teile des Auftrags als Unterauftrag an Dritte zu vergeben: Welche Teile betrifft dies und wer ist als Unterauftragnehmer vorgesehen gemäß §36.
Die aufgelisteten Bedingungen Ziffern 1-2 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag.
(Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
1. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung, deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 2.00.000 EUR und für Sach- und Vermögensschäden mind. 2 000 000 EUR beträgt oder unterschriebene Erklärung des Versicherungsträgers, dass im Falle einer Beauftragung eine Deckung in erforderlicher Höhe vorgelegt werden kann gemäß §45(3)
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2. Angabe über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen (netto) in den letzten 3
Geschäftsjahren Geschäftsjahren (2014-2016) gemäß § 45 (1) VgV.
(Auswahlkriterium: Nachzuweisender Mindestumsatz für Planungsleistungen im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre: 150 000 EUR.
Die aufgelisteten Bedingungen Ziffern 1-2 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag.
(Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen von in den letzten 8 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen (Fertigstellung nach dem 1.8.2009) mit jeweiliger Kurzbeschreibung des Projektes.
Referenzen 1 bis 3 Objektplanung eines vergleichbaren Projekts. Die 3 Referenzbögen sind vollständig auszufüllen. Für alle Referenzen sind die nachfolgend dargestellten Informationen anzugeben und die geforderte Anlagen beizulegen. Fehlende Angaben und Unterschreitungen von Mindestforderungen führen zum Ausschluss der Referenz.
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Anforderungen an alle Referenzprojekte:
Es muss mindestens 1 Referenzprojekt eingereicht werden. Zur Erreichung der max. Wertung müssen alle 3 Referenzen eingereicht werden. Eine darüber hinaus gehende Anzahl wird nicht gewertet.
Erforderliche Angaben zu Referenzen:
— Beschreibung der Maßnahme inkl. Leistungszeitraum,
— Namensnennung der Projektbearbeiter und Projektorganigramm,
— Angabe des Auftraggebers (Name, Anschrift, Kommunikationsdaten) sowie Angabe der Referenzperson beim Auftraggeber,
— zusätzliche Darstellungen sind je Referenz auf max. 1 DIN A3 Blatt (gefaltet) zu beschränken,
— Angabe öffentlicher Auftraggeber (Wichtung Ja = 3,0 Pkt.),
— Ausführung einer denkmalgerechten Sanierung (Wichtung: denkmalgerechte Sanierung= 6 Pkte,Sanierung 3 Pkte),
— Nutzungsart Schulhof (Wichtung: vergleichbar: Grundschule = 6 Pkte, Schule = 4 Pkte, Bildungsbau z.B.:Hochschule, Berufsschule, Volkshochschule = 2 Pkte, Kinderbetreuung = 2 Pkte, Hochbauprojket = 1,5 Pkte),
— Mensa war Bestandteil des Projekts: 1 Pkt.,
— Baukosten KG 300 – 700 netto.
(Wichtung: > = 4 Mio EUR netto = 1,0 Pkte, = 17 Mio EUR netto = 2,5 Pkte, dazwischen erfolgt Interpolation)
— Aussage zu Kostendisziplin und Termintreue (Wichtung 3 Pkte);
— Ausführung im laufenden Betrieb (Wichtung: ja = 4 Pkte)
— Nutzfläche (Wichtung: > =1 800 m
— Leistungsumfang, Stand der Bearbeitung, Leistungsphasen nach HOAI (Wichtung: Lph. 2-8 beauftragt und 100 % erbracht = 3 Pkte, 4 Lph. beauftragt und erbracht = 1,5 Pkte)
Die aufgelistete Bedingung ist vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag (Formblatt im Download) schriftlich zu erklären bzw. nachzuweisen, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
1. Angaben aus der das jährliche Mittel der beschäftigten Mitarbeiter (MA), die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl-Ing. / Master Architektur in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist. Mindestanforderung: 4 MA Gesamt (Ausschlusskriterium).
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Anzahl der mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.-Ing. / Master Architektur Mindestanforderung: 3 MA mit Qualifikation Dipl.Ing. /Master Architektur, davon mind. 2 Geschäftsführer (Ausschlusskriterium).
2. Es muss mindestens 1 Referenzprojekt eingereicht werden.
3. Für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich mit Aussagen zu Kostendisziplin und Termintreue. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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4. Für alle Referenzen müssen mind. vier Leistungsphasen erbracht worden sein und bei mind. einer Referenz müssen alle Leistungsphasen vollständig erbracht sein.
5. Referenzen von vergleichbaren Leistungen müssen in den letzten 8 Jahren erbracht worden sein. (Fertigstellung nach dem 1.8.2009).
Die aufgelisteten Bedingungen 1-5 sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag und den Formblättern (im Download) schriftlich zu nachzuweisen, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaften.
Im Falle einer Unterauftragsvergabe an Dritte sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt des Auftragnehmers.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen gemäß §75(3) VgV. Siehe auch III.1.1).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Ausschluss zu spät eingegangener bzw. nicht unterschriebener Bewerbungen,
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
— Prüfung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien,
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (III.1.2): Mindestumsatz muss erfüllt sein,
— Technische Leistungsfähigkeit (III.1.3): Mindestanzahl Mitarbeiter gesamt, Mindestanzahl Mitarbeiter die mit vergleichbaren Leistungen betraut sind sowie entsprechende berufliche Qualifikation aufweisen,
— Technische Leistungsfähigkeit (III.1.3): Bis zu drei Referenzprojekte ergibt in summe max. 99 Punkte,
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen wird die Auswahl durch Los getroffen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-10-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.kreis-bergstrasse.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5638-22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Thomas Grüninger Architekten BDA
Postanschrift: Havelstraße 16
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Telefon: +49 6151392440 📞
E-Mail: wingertsbergschule@grueningerarchitekten.de 📧
Fax: +49 6151392450 📠
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.grueningerarchitekten.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Thomas Grüninger Architekten
Telefon: +49 6151/3924051 📞
Fax: +49 61613924050 📠

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung sind die vorgegebenen Formblätter Teilnehmerantrag, Erklärung zur Bewerbergemeinschaft und Referenzprojekt zu verwenden und rechtsverbindlich unterschrieben im Original fristgerecht einzureichen. Die Unterlagen stehen kostenlos zum Download siehe I.3) zur Verfügung.
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Fehlende Seiten des Teilnahmeantrags, der Referenzobjekte, der Bewerbergemeinschaftserklärung, fehlende Erklärungen oder fehlende Aussagen führen zum Ausschluss.
Bei Bewerbergemeinschaften ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein eigener Teilnehmerantrag und die Formblätter Referenzprojekt und Erklärung zu Bewerbergemeinschaften abzugeben.
Die Bewerbungsunterlagen sollen ungebunden mit einem Heftstreifen fixiert abgeben werden.
Rückfragen können per E-Mail an die unter I.3 genannten Kontaktstelle gestellt werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 163-336221 (2017-08-21)
Ergänzende Angaben (2017-08-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 166-342247
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 163-336221
ABl. S-Ausgabe: 166
Quelle: OJS 2017/S 166-342247 (2017-08-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-03-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei dem Sanierungsobjekt handelt es sich um die Wingertsbergschule (Grundschule) in Lorsch im südhessischen Kreis Bergstrasse. Das Areal ist mit einem denkmalgeschützten Schulgebäude (Baujahr 1910) und einem Komplex aus ein- und zweigeschossigen Gebäuden (Schulgebäude, Pavillons und einem Verwaltungstrakt) aus dem Jahr 1961 bebaut. Die Grundschule wird derzeit von ca. 500 Kindern besucht. Darüber hinaus besteht für die Schule Erweiterungsbedarf. Das Betreuungsangebot der Schule soll angepasst und paktfähig ausgestattet werden. Aufzustellen ist ein umfangreiches Modernisierungskonzept unter Berücksichtigung der Belange der Erhöhung der Nutzersicherheit im Brandfall, Ertüchtigung des Gebäudes zur Barrierefreiheit, Sanierung zum Schutz der Bausubstanz und energetischen Sanierung. Anzustellen ist ferner eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung in welcher das Sanierungskonzept einem eventuellem Ersatzneubau gegenüberzustellen ist.
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Gesamtwert des Auftrags: 638962.12 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 043-094530
ABl. S-Ausgabe: 43

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bruttogeschossfläche des Altbaus beträgt ca. 1 800 qm und die der Gebäudekomplexe aus den 60ziger Jahren etwa 1 900 qm.
Diese Ausschreibung umfasst Planungsleistungen nach HOAI 2013 LPH 1-9 und sieht einen stufenweisen Abruf der Leistungen vor. In einem ersten Schritt soll die Beauftragung bis einschl. LPH 2 erfolgen.
Für diese Maßnahme ist ein Budget in Höhe von ca. 5 500 000 EUR Netto für die Kostengruppen 300 + 400 vorgesehen. „Die Gesamtbetrachtung der Schule als Sanierungsobjekt und die alternative Betrachtung eines Ersatzneubaus sind bis zum Abschluss der Leistungsphase 2 im Rahmen der besonderen Leistung nach HOAI §2 Abs.2“ durchzuführen. Besondere Leistungen sind ebenso die Bautechnische Gesamtaufnahme der Bestandsgebäude der Schulanlage und die Möblierungsplanung.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vorgesehen und sieht zunächst einen stufenweisen Abruf bis einschließlich Lph 2 vor.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Justus-Liebig-Straße 27
64653 Lorsch

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-02-08 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Quelle: OJS 2018/S 043-094530 (2018-03-01)