Generalunternehmer (GU) – Bau Verdichterstation (VDS) Brackel

Gasunie Deutschland GmbH & Co. KG

Der Vertragsgegenstand des Generalunternehmer-Anlagenbauvertrag (GU-Vertrag) umfasst das vollständige Projektmanagement (Termin – und Ablaufplanung, Beschaffungs-, Bau- , SGU- und Qualitätsmanagement, Controlling), Schnittstellenmanagement, vollständige Planung: Übernahme der vom Auftraggeber beigestellten Entwurfsplanung (Basic Engineering), Fortsetzung und Abschluss der Genehmigungsplanung und Erstellung der Ausführungsplanung (Detailed Engineering); Beschaffung, Herstellung, Errichtung und Bau der Verdichterstation, einschließlich Tief- und Erdbauarbeiten, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Rohrleitungsbau, Kabelverlegung, Hoch- und Tiefbau, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, Sanitäreinrichtungen, Elektrotechnik (Niederspannung / Hochspannung), Instrumentierung, Prozessleitsystem und Nebensysteme, Netzanbindung, Anbindung (Tie-in) und Mechanischer Fertigstellung, die Kalte- und Heiße Inbetriebnahme (IBN), Probebetrieb mit Leistungs- und Zuverlässigkeit-Tests, Organisation aller erforderlichen Abnahmen, die Durchführung der vorläufigen Betriebsführung mit Sicherheitsverantwortung, die Schulung des zukünftigen Betriebspersonals für den Regelbetrieb, die Abarbeitung von aufgetretenen Restpunkten, Instandhaltung, fortlaufende Dokumentation, Übergabe der Enddokumentation sowie Gewährleistung bis zum Projektabschluss durch den Auftragnehmer (AN).
Der AN hat bzgl. der Planung die vorliegende Entwurfsplanung (Basic Engineering) fertigzustellen und die Genehmigungsplanung abzuschließen bzw. fortzuführen, sowie die Ausführungsplanung (Detailed Engineering) zu erstellen.
Die weiteren Einzelheiten sind dem Dokument „N032-ILF-AS-00930 Kurzbeschreibung Scope of Work (Leistungserbringung) zum Generalunternehmervertrag (GU-Vertrag) – Bau der Verdichterstation Brackel“ zu entnehmen. Diese Dokument ist unter der elektronischen Adresse https://www.gasunie.de/main-menu/downloads/einkauf/eu-tender-generalunternehmer-gu-bau-verdichterstation-vds-brackel abrufbar.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-02-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-20 Auftragsbekanntmachung
2017-03-16 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2017-01-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Menge oder Umfang:
Der Vertragsgegenstand des Generalunternehmer-Anlagenbauvertrag (GU-Vertrag) umfasst das vollständige Projektmanagement (Termin – und Ablaufplanung, Beschaffungs-, Bau- , SGU- und Qualitätsmanagement, Controlling), Schnittstellenmanagement, vollständige Planung: Übernahme der vom Auftraggeber beigestellten Entwurfsplanung (Basic Engineering), Fortsetzung und Abschluss der Genehmigungsplanung und Erstellung der Ausführungsplanung (Detailed Engineering); Beschaffung, Herstellung, Errichtung und Bau der Verdichterstation, einschließlich Tief- und Erdbauarbeiten, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Rohrleitungsbau, Kabelverlegung, Hoch- und Tiefbau, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, Sanitäreinrichtungen, Elektrotechnik (Niederspannung / Hochspannung), Instrumentierung, Prozessleitsystem und Nebensysteme, Netzanbindung, Anbindung (Tie-in) und Mechanischer Fertigstellung, die Kalte- und Heiße Inbetriebnahme (IBN), Probebetrieb mit Leistungs- und Zuverlässigkeit-Tests, Organisation aller erforderlichen Abnahmen, die Durchführung der vorläufigen Betriebsführung mit Sicherheitsverantwortung, die Schulung des zukünftigen Betriebspersonals für den Regelbetrieb, die Abarbeitung von aufgetretenen Restpunkten, Instandhaltung, fortlaufende Dokumentation, Übergabe der Enddokumentation sowie Gewährleistung bis zum Projektabschluss durch den Auftragnehmer (AN).Der AN hat bzgl. der Planung die vorliegende Entwurfsplanung (Basic Engineering) fertigzustellen und die Genehmigungsplanung abzuschließen bzw. fortzuführen, sowie die Ausführungsplanung (Detailed Engineering) zu erstellen.Der AN hat bzgl. der Planung die vorliegende Entwurfsplanung (Basic Engineering) fertigzustellen und die Genehmigungsplanung abzuschließen bzw. fortzuführen, sowie die Ausführungsplanung (Detailed Engineering) zu erstellen.Zum Leistungsumfang (SOW) des ANs für den GU gehören:1. Allgemeine Leistungen der Projektabwicklung.2. Planung.3. Beschaffung.4. Herstellung, Errichtung und Bau.5. Inbetriebnahme, Abnahme und Schulung.6. Abschluss der Restarbeiten und Übergabe der Enddokumentation.7. Allgemeine Anforderungen für die Leistungserbringung.Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Dokument: N032-ILF-AS-00930 Scope of Work (Kurzbeschreibung) Generalunternehmer – Bau der VDS Brackel, abrufbar unter der elektronischen Adresse: https://www.gasunie.de/main-menu/downloads/einkauf/EU-Tender Generalunternehmer (GU)-Bau Verdichterstation (VDS) Brackel.40 000 00082 000 000
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gasunie Deutschland GmbH & Co. KG
Postanschrift: Pelikanplatz 5
Postleitzahl: 30177
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.gasunie.de 🌏
E-Mail: eu-tender_gu_vds-brackel@gasunie.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-02-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 017-028927
ABl. S-Ausgabe: 17
Zusätzliche Informationen
1) Teilnahmeanträge bzw. die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zur oben unter Ziffer IV.3.4) genannten Frist schriftlich und an den entsprechende Stellen der Formblätter handschriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag/Paket mit der äußerlichen Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag im EU-Vergabeverfahren Generalunternehmer (GU) – Bau Verdicherstation (VDS) Brackel "Bitte nicht öffnen“ an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. Zusätzlich ist zum Original ein USB-Speicherstick beizufügen, der den Teilnahmeantrag im PDF-Format enthält. Sofern das Original des Teilnahmeantrags und die elektronische Version des Teilnahmeantrags inhaltlich voneinander abweichen, ist nur das Original maßgeblich. Entscheidend für die Einhaltung der oben genannten Frist und die inhaltliche Prüfung ist der entsprechende Eingang des schriftlichen Originals. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden zwingend ausgeschlossen. Im Übrigen wird auf die Teilnahmebedingungen verwiesen, die unter der Ziffer I.1) genannten elektronischen Adresse abzurufen sind. 2) Enthalten die Bekanntmachung oder die Teilnahmeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung eines Bewerbers/einer Bewerbergemeinschaft gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. 3) Für die Teilnahme an dieser Ausschreibung wird keine Entschädigung gewährt. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. 4) Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage von Erstangeboten zu vergeben, ohne in Verhandlung zu treten. 5) Der Auftraggeber (GUD) behält sich ferner vor, das vorliegende Verhandlungsverfahren einzustellen, § 57 SektVO. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn alle eingegangenen Angebote unwirtschaftlich oder auszuschließen sind. Eine Einstellung des Vergabeverfahrens kann ferner insbesondere aus folgenden Gründen erfolgen (“besondere Einstellungsgründe“, zum Projekthintergrund wird auf die Teilnahmebedingungen verwiesen): Die Umsetzung der Errichtung der Verdichterstation (VDS) und damit die Erforderlichkeit zum Bau der Verdichterstation (VDS) sind durch GUD und die Mitglieder der BTG-NEL noch nicht abschließend entschieden; die sog. Final Investment Decision der GUD sowie der Mitglieder der BTG NEL ist somit noch nicht getroffen worden. Dies liegt daran, dass der unter Ziffer 2 der Teilnahmebedingungen genannte Entwurf NEP Gas, der die Errichtung der VDS als umzusetzende Maßnahme enthält, erst vom 1.4.2016 datiert. Der aktuelle Planungsstand sieht vor, dass die VDS, wenn sie realisiert wird, mit Wirkung zum 7.11.2019 zur Verfügung steht. Das Projekt der VDS steht deshalb zum Zeitpunkt der Bekanntmachung unter bestimmten Unwägbarkeiten. Angesichts des vorbezeichneten Termins zum 7.11.2019 ist aber gleichwohl mit der Umsetzung des Projekts zu beginnen, um die Fertigstellung rechtzeitig zu ermöglichen. Die Final Investment Decision ist insbesondere von folgender nicht abschließend aufgeführter Bedingung abhängig, so dass das Vergabeverfahren insbesondere eingestellt werden kann, wenn das Projekt VDS Brackel nicht Bestandteil des durch die Bundesnetzagentur genehmigten Netzentwicklungsplan Gas 2016 wird. Das Projekt VDS Brackel wird im Netzentwicklungsplan Gas 2016 derzeit unter der Bezeichnung Erweiterung NEL (ID-Nr. 110-08) mit einer Verdichterleistung i. H. v. 100MW geführt. 6) Der Leistungsumfang, Anzahl der Verdichter, kann sich im Laufe des Verhandlungsverfahrens verändern. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaften müssen in der Lage sein, die Erbringung der Leistung von der Planung bis einschließlich Bau von bis zu 5 Verdichtereinheiten durchführen zu können.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Vertragsgegenstand des Generalunternehmer-Anlagenbauvertrag (GU-Vertrag) umfasst das vollständige Projektmanagement (Termin – und Ablaufplanung, Beschaffungs-, Bau- , SGU- und Qualitätsmanagement, Controlling), Schnittstellenmanagement, vollständige Planung: Übernahme der vom Auftraggeber beigestellten Entwurfsplanung (Basic Engineering), Fortsetzung und Abschluss der Genehmigungsplanung und Erstellung der Ausführungsplanung (Detailed Engineering); Beschaffung, Herstellung, Errichtung und Bau der Verdichterstation, einschließlich Tief- und Erdbauarbeiten, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Rohrleitungsbau, Kabelverlegung, Hoch- und Tiefbau, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, Sanitäreinrichtungen, Elektrotechnik (Niederspannung / Hochspannung), Instrumentierung, Prozessleitsystem und Nebensysteme, Netzanbindung, Anbindung (Tie-in) und Mechanischer Fertigstellung, die Kalte- und Heiße Inbetriebnahme (IBN), Probebetrieb mit Leistungs- und Zuverlässigkeit-Tests, Organisation aller erforderlichen Abnahmen, die Durchführung der vorläufigen Betriebsführung mit Sicherheitsverantwortung, die Schulung des zukünftigen Betriebspersonals für den Regelbetrieb, die Abarbeitung von aufgetretenen Restpunkten, Instandhaltung, fortlaufende Dokumentation, Übergabe der Enddokumentation sowie Gewährleistung bis zum Projektabschluss durch den Auftragnehmer (AN).
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Der AN hat bzgl. der Planung die vorliegende Entwurfsplanung (Basic Engineering) fertigzustellen und die Genehmigungsplanung abzuschließen bzw. fortzuführen, sowie die Ausführungsplanung (Detailed Engineering) zu erstellen.
Die weiteren Einzelheiten sind dem Dokument „N032-ILF-AS-00930 Kurzbeschreibung Scope of Work (Leistungserbringung) zum Generalunternehmervertrag (GU-Vertrag) – Bau der Verdichterstation Brackel“ zu entnehmen. Diese Dokument ist unter der elektronischen Adresse https://www.gasunie.de/main-menu/downloads/einkauf/eu-tender-generalunternehmer-gu-bau-verdichterstation-vds-brackel abrufbar.
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Menge oder Umfang:
Der Vertragsgegenstand des Generalunternehmer-Anlagenbauvertrag (GU-Vertrag) umfasst das vollständige Projektmanagement (Termin – und Ablaufplanung, Beschaffungs-, Bau- , SGU- und Qualitätsmanagement, Controlling), Schnittstellenmanagement, vollständige Planung: Übernahme der vom Auftraggeber beigestellten Entwurfsplanung (Basic Engineering), Fortsetzung und Abschluss der Genehmigungsplanung und Erstellung der Ausführungsplanung (Detailed Engineering); Beschaffung, Herstellung, Errichtung und Bau der Verdichterstation, einschließlich Tief- und Erdbauarbeiten, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Rohrleitungsbau, Kabelverlegung, Hoch- und Tiefbau, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, Sanitäreinrichtungen, Elektrotechnik (Niederspannung / Hochspannung), Instrumentierung, Prozessleitsystem und Nebensysteme, Netzanbindung, Anbindung (Tie-in) und Mechanischer Fertigstellung, die Kalte- und Heiße Inbetriebnahme (IBN), Probebetrieb mit Leistungs- und Zuverlässigkeit-Tests, Organisation aller erforderlichen Abnahmen, die Durchführung der vorläufigen Betriebsführung mit Sicherheitsverantwortung, die Schulung des zukünftigen Betriebspersonals für den Regelbetrieb, die Abarbeitung von aufgetretenen Restpunkten, Instandhaltung, fortlaufende Dokumentation, Übergabe der Enddokumentation sowie Gewährleistung bis zum Projektabschluss durch den Auftragnehmer (AN).
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Der AN hat bzgl. der Planung die vorliegende Entwurfsplanung (Basic Engineering) fertigzustellen und die Genehmigungsplanung abzuschließen bzw. fortzuführen, sowie die Ausführungsplanung (Detailed Engineering) zu erstellen.
Zum Leistungsumfang (SOW) des ANs für den GU gehören:
1. Allgemeine Leistungen der Projektabwicklung.
2. Planung.
3. Beschaffung.
4. Herstellung, Errichtung und Bau.
5. Inbetriebnahme, Abnahme und Schulung.
6. Abschluss der Restarbeiten und Übergabe der Enddokumentation.
7. Allgemeine Anforderungen für die Leistungserbringung.
Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Dokument: N032-ILF-AS-00930 Scope of Work (Kurzbeschreibung) Generalunternehmer – Bau der VDS Brackel, abrufbar unter der elektronischen Adresse: https://www.gasunie.de/main-menu/downloads/einkauf/EU-Tender Generalunternehmer (GU)-Bau Verdichterstation (VDS) Brackel.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 40 000 000 💰
82 000 000 💰
Beschreibung der Optionen: Ersatzteillieferungen, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.
Referenznummer: EU-Tender Generalunternehmer (GU) - Bau Verdichterstation (VDS) Brackel
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brackel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die unter Ziffer III zwingend geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind Formblätter
vorgegeben, welche zwingend zu verwenden und – soweit zutreffend – zusammen mit den darin geforderten
Erklärungen (Angaben) und Nachweisen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind. Die Formblätter sind
abgerufen werden können. Der vorgegebene Text in den Formblättern
darf nicht verändert werden. Angaben zu den Unterauftragnehmern sowie deren Leistungen werden erst mit
der Aufforderung zur Abgabe des indikativen Angebots abgerufen und insoweit auch geprüft. Hinsichtlich
einer Eignungsleihe wird auf § 47 SektVO sowie auf die unter der oben genannten elektronischen Adresse
abrufbaren Teilnahmebedingungen verwiesen.
Unvollständige Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Das Recht zur Nachforderung fehlender
Erklärungen (Angaben) und Nachweise gemäß § 51 SektVO bleibt hiervon unberührt.
Unternehmen aus Staaten, in denen die geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise nicht erteilt werden können, haben gleichwertige Erklärungen (Angaben) und Nachweise vorzulegen. Soweit Nachweise
nicht in einer Sprache eines EU-Mitgliedsstaats abgefasst sind, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
eine einfache Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Nachweisen reicht eine Kopie aus. Der
Auftraggeber behält sich aber vor, das Original zu einem späteren Zeitpunkt des Vergabeverfahrens sich
vorlegen zu lassen.
A0 – Anschreiben Teilnahmeantrag einschl. Erklärung zur Richtigkeit der gemachten Angaben.
A1 – Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregisters oder eines vergleichbaren Dokuments des Landes, in dem das jeweilige Unternehmen ansässig ist; dieser darf nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist sein. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften ist dieser Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. (Kopie ausreichend).
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A2 – Angaben zu dem Bewerber bzw. zu jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Firma, Adresse, Kontaktdaten zum Ansprechpartner).
A3 – Unternehmensbeschreibung: Funktionale Beschreibung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft inklusive Organisationschart, Standorten des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft inkl. Angabe der jeweiligen Anzahl an Mitarbeitern und Beschreibung der grundsätzlichen Kompetenzen sowie der Unternehmenshistorie des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (auf max. 4 DIN A 4 Seiten).
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A4 – Darstellung der gesellschaftsrechtlichen Eigentümerstruktur des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Beteiligungsverhältnisse des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (auf max.4 DIN A4 Seiten).
A5 – Eigenerklärung jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zur Vertretungsbefugnis und zur gesamtschuldnerischen Haftung von Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft (soweit zutreffend).
A6 – Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB und/oder § 124 GWB vorliegen und dass keine Person rechtskräftig verurteilt worden ist, deren Verhalten nach § 123 Abs. 3 GWB dem Unternehmen zuzurechnen ist und dass gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes gegen Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer der nachfolgenden Straftaten: § 324 Strafgesetzbuch (Gewässerverunreinigung), § 324a Strafgesetzbuch (Bodenverunreinigung), § 325 Strafgesetzbuch (Luftverunreinigung), § 325a Strafgesetzbuch (Verursachen von Lärm, Erschütterungen und nichtionisierenden Strahlen), § 326 Strafgesetzbuch (Unerlaubter Umgang mit Abfällen), es gilt § 123 Abs. 2 GWB entsprechend. Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften ist diese Erklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Im Fall einer Eignungsleihe ist diese Erklärung auch vom betreffenden anderen Unternehmen einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A7 – Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 10 000 000 EUR pro Schadensereignis und mindestens 20 000 000 EUR pro Kalenderjahr für Körper-, Sach- und Vermögensschäden (Kopie ausreichend) oder eine Eigenerklärung, dass eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung im Fall der Zuschlagserteilung abgeschlossen wird.
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A8 – Nachweis einer Umwelthaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR pro Schadensereignis und mindestens 10 000 000 EUR pro Kalenderjahr für Körper-, Sach- und Vermögensschäden (Kopie ausreichend) oder eine Eigenerklärung, dass eine entsprechende Umwelthaftpflichtversicherung im Fall der Zuschlagserteilung abgeschlossen wird.
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A9 – Aktuelle Bonitätsauskunft von Creditreform oder vergleichbar (nicht älter als 4 Wochen seit Ablauf der Teilnahmefrist) mit einem Bonitätsindex von höchstens 299 (Wertung nach Creditreform oder vergleichbar) (Kopie ausreichend) oder Eigenerklärung, dass nach Creditreform oder vergleichbar ein Bonitätsindex von höchstens 299 (Wertung nach Creditreform oder vergleichbar) für das Unternehmen besteht. Hinweis: Bewerber/ Bewerbergemeinschaften können Einwände und/oder Korrekturen vorbringen, sofern die Bonitätsauskunft aus ihrer Sicht nicht zutreffend sein soll. Diese Einwände/Korrekturen müssen so substantiiert sein, dass der Auftraggeber sie überprüfen kann. Im Falle einer Eigenerklärung behält sich der Auftraggeber vor, die entsprechende Bonitätsauskunft zwecks Verifizierung der Eigenerklärung selbst einzuholen.
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A10 – Freistellungsbescheinigung gem. §48(1) EStG (Kopie ausreichend) oder Eigenerklärung, dass zum Beginn der Auftragsausführung eine solche vorliegt.
A 11 – Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags (Engineering und Bau von Anlagen im Energiesektor) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.Bei einer Bewerbergemeinschaft ist diese Erklärung mit den entsprechenden Angaben von jedem Mitglied abzugeben. Dabei muss der Mindestumsatz bezogen auf den Umsatz im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags für jedes Geschäftsjahr jeweils bei 25 000 000 EUR liegen. Bei einer Bewerbergemeinschaft reicht es aus, wenn ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft diesen geforderten Mindestumsatz erreicht.
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Geforderte Mindeststandards:
Zu A7: Mindestens 10 000 000 EUR pro Schadensereignis und mindestens 20 000 000 EUR pro Kalenderjahr für Körper-, Sach- und Vermögensschäden.
Zu A8: Mindestens 5 000 000 EUR pro Schadensereignis und mindestens 10 000 000 EUR pro Kalenderjahr für Körper-, Sach- und Vermögensschäden.
Zu A9: Bonitätsindex von höchstens 299 (Wertung nach Creditreform oder vergleichbar).
Zu A11: Mindestumsatz bezogen auf den Umsatz im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags (Engeineering und Bau von Anlagen im Energiesektor) für jedes Geschäftsjahr jeweils bei mindestens 25 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A12- Vorlage des Zertifikates Sicherheitsmanagementsystem nach OHSAS 18001 oder VCA oder SCC** (Kopie ausreichend) oder vergleichbar (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen). Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied ein solches Zertfikat oder vergleichbar einreichen (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen), es sei denn, dieses Mitglied soll ausschließlich Planungsleistungen erbringen.
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Zusätzlich erklärt der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Eigenerklärung, dass sein zertifiziertes System auf den gesamten Ausschreibungsgegenstand Anwendung findet. Der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft erklärt sich ferner bereit, dass der Auftraggeber dieses System überprüfen darf.
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A13- Vorlage des Zertifikates Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001: 2008 oder 2015 (Kopie ausreichend) oder vergleichbar (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen). Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied ein solches Zertfikat oder vergleichbar einreichen (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen).
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A14 – Vorlage des Zertifikates Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001:2004 oder 2015 (Kopie ausreichend) oder vergleichbar (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen). Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn ein Mitglied dieses Zertifikat oder vergleichbar einreicht (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen).
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Zusätzlich erklärt der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Eigenerklärung, dass sein zertifiziertes System auf den gesamten Ausschreibungsgegenstand Anwendung findet. Der Bewerber / das Mitglied Bewerbergemeinschaft erklärt sich ferner bereit, dass der Auftraggeber dieses System überprüfen darf.
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Für den Fall einer Bewerbergemeinschaft, bei der nicht alle Mitglieder das o. g. Zertifikat oder vergleichbar und die Eigenerklärung einreichen, erklärt das jeweilige Mitglied, dass es bei der Auftragsausführung die aus dem Zertifikat resultierenden Vorgaben einhalten wird.
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A15 – Eigenerklärung zur Einhaltung des vom Auftraggeber abgefassten und zur Verfügung gestellten Verhaltenskodex Geschäftliches Verhalten Lieferanten.
A16 – Eigenerklärung, dass bei der Herstellung der ausschreibungsgegenständlichen Leistungen die vollständigen technischen Anforderungen des DVGW Regelwerks beachtet und erfüllt werden.
A17 – Vorlage des Zertifikates DVGW 301 G1/W1 für Rohrleitungsbauunternehmen (Kopie ausreichend) oder vergleichbar (die Vergleichbarkeit ist durch das Unternehmen mit Einreichung der Teilnahmeunterlagen nachzuweisen).
A18 – Eigenerklärung, dass die Anforderungen für das Arbeiten an Gasversorgungsanlagen nach DVGW 1000 „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas (Gasversorgungsanlagen)"" bei der Auftragsausführung eingehalten werden oder bei Vorlage einer TSM Zertifizierung einschließlich des Nachweises der TSM Bestätigung (Kopie ausreichend) ist keine Eigenerklärung notwendig.
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A19 – Eigenerklärung dass die Anforderungen für das Arbeiten an Gasversorgungsanlagen nach DVGW 1200 „Grundsätze und Organisation des Bereitschaftsdienstes für Gas- und Wasserversorgungsunternehmen“ bei der Auftragsausführung eingehalten werden oder
bei Vorlage einer TSM Zertifizierung einschließlich des Nachweises der TSM Bestätigung ist keine Eingenerklärung notwendig.
A20 – Eigenerklärung, dass die Vorgaben nach WHG (Wasserhaushaltsgesetz) bei Auftragsausführung eingehalten werden.
A21 – Eigenerklärung, dass bei der Leistungserbringung bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand die jeweiligen technischen Anforderungen DIN EN 50110 "Betrieb von elektrischen Anlagen" vollständig beachtet und erfüllt werden.
A22 – Eigenerklärung, dass bei der Leistungserbringung bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand die jeweiligen technischen Anforderungen einer Zertifizierung nach DVGW G493-2 ""Qualifikationskriterien für
Unternehmen zur Instandhaltung von Gasanlagen"" vollständig beachtet und erfüllt werden sowie zum Zeitpunkt der Leistungserbringung das Zertifikat DVGW G493-2 oder vergleichbar nachgewiesen wird.
A23 – Eigenerklärung, dass bei der Leistungserbringung bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand die jeweiligen technischen Anforderungen erfüllt und alle Arbeiten im Rahmen der Instandhaltung nach DVGW G495 durchgeführt werden sowie zum Zeitpunkt der Leistungserbringung das Zertifikat DVGW G495 oder vergleichbar nachgewiesen wird.
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A24 – Verpflichtungserklärung für Eignungsleihe (soweit zutreffend).
A25 – Referenzen.
Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft legt folgende Referenz bzw. folgende Referenzen vor (es ist bei jeder eingereichten Referenz die Firma mit Anschrift und der Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail Adresse zu benennen). Es sind nur abgeschlossene Referenzen der letzten 15 Jahre einzureichen (d. h. der Fertigstellungstermin darf nicht länger als 15 Jahre zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist zurückliegen), mit Ausnahme im u. g. Fall 1b Buchstabe f): Hier muss die Referenz aus den letzten 5 Jahren eingereicht werden.
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Mindestanforderungen (vgl. auch ergänzend "Geforderte Mindeststandards" unten):
A. Bei jeder Referenz sind die mit dem Leistungsgegenstand der Referenz verbundenen bzw. zuordbaren Anforderungen aus dem DVGW-Regelwerk entsprechend eingehalten worden. Dies bedeutet, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nicht zwingend das DVGW-Regelwerk als solches eingehalten hat, sondern dass die erfüllten Anforderungen aus dem/den im Referenzprojekt angewandten Regelwerk/angewendeten Regelwerken mit den Anforderungen des DVGW-Regelwerks vergleichbar sind. Hierzu hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eine Eigenerklärung einzureichen. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nicht unmittelbar nach dem DVGW-Regelwerk in dem Referenzprojekt gearbeitet hat, sondern nach vergleichbaren Anforderungen, hat er/sie diese Vergleichbarkeit umfassend darzulegen.
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B. Es ist bei jeder eingereichten Referenz die Firma mit Anschrift und der Ansprechpartner mit Anschrift, Telefonnummer und Mail-Adresse zu benennen.
C. Zu jeder Referenz ist die Angabe zu machen, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den mit dem Referenzgeber (Auftraggeber) vereinbarten Termin zum Projektende eingehalten hat.
1a: Eine Referenz (Gesamtreferenz) als Generalunternehmer für den Bau einer Verdichterstation mit mind. 2 elektrischen angetriebenen Verdichtern mit einer Mindestleistung >= 15 MW pro Verdichter in der EU mit den Leistungsbestandteilen wie folgt beschrieben (1 000 Punkte = volle Punktzahl).
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Die Referenz muss folgendes beinhalten: das vollständige Projektmanagement (Termin – und Ablaufplanung, Beschaffungs-, Bau- , SGU- und Qualitätsmanagement, Controlling), Schnittstellenmanagement, vollständige Planung: Übernahme der vom Auftraggeber beigestellten Entwurfsplanung (Basic Engineering), Fortsetzung und Abschluss der Genehmigungsplanung und Erstellung der Ausführungsplanung (Detailed Engineering); Beschaffung, Herstellung, Errichtung und Bau der Verdichterstation, einschließlich Tief- und Erdbauarbeiten, Versorgungs- und Entsorgungsleitungen, Rohrleitungsbau, Kabelverlegung, Hoch- und Tiefbau, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, Sanitäreinrichtungen, Elektrotechnik (Niederspannung / Hochspannung), Instrumentierung, Prozessleitsystem und Nebensysteme, Netzanbindung, Anbindung (Tie-in) und Mechanischer Fertigstellung, die Kalte- und Heiße Inbetriebnahme (IBN), Probebetrieb mit Leistungs- und Zuverlässigkeit-Tests, Organisation aller erforderlichen Abnahmen, die Durchführung der vorläufigen Betriebsführung mit Sicherheitsverantwortung, die Schulung des zukünftigen Betriebspersonals für den Regelbetrieb, die Abarbeitung von aufgetretenen Restpunkten, Instandhaltung, fortlaufende Dokumentation, Übergabe der Enddokumentation sowie Gewährleistung bis zum Projektabschluss.
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1b: Falls der Nachweis durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für 1a. nicht erbracht werden kann, sind durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft folgende mögliche Referenzen auch einzeln zu erbringen, wobei die einzelnen Referenzen zur Erfüllung mehrere der nachfolgenden Punkte a-g) verwendet werden dürfen, d. h. dieselbe Referenz kann z. B. für a) und c) oder für a, d) und e) verwendet werden usw. (max. erreichbare Punktzahl 1 000 Punkte):
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a) Nachweis einer Referenz über das Projektmanagement (Termin – und Ablaufplanung, Beschaffungs-, Bau- , SGU- und Qualitätsmanagement, Controlling, Schnittstellenmanagement ) für ein Großprojekt (Hauptverantwortlichkeit) für den Bau einer Verdichterstation oder den Bau einer Erdgas- oder Ölanlage mit einem Projektwert > 35 000 000 EUR innerhalb der EU (200 Punkte)
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b) Nachweis von 2 Referenzen im Engineering einer Verdichterstation oder Erdgas- oder Ölanlage für Projekte mit einem Projektwert > 35 000 000 EUR. Die Referenzen beinhalten die Prüfung der Entwurfsplanung (Basic Engineering), Fortführung der Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung (Detailed Engineering).
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(Punkte max. 100 – je Referenz 50 Punkte).
c) Nachweis jeweils bezogen für den Bau einer Verdichterstation für Erdgastransport / Hochdruck-Erdgas-Anlagen für die Gewerke (insgesamt möglich 350 Punkte):
* Nachweis einer Referenz zur Durchführung
der Tiefbau- und Erdarbeiten einschl. der Erstellung von Fundamenten für Verdichter nach API 617 für das gesamte Projekt (100 Punkte);
des Rohrleitungsbaus inkl. der Versorgungs- und Entsorgungsleitungen und der Netzanbindung (Tie In) für das gesamte Projekt (100 Punkte);
* Nachweis einer Referenz zum Hochbau – Bau von Verdichterhallen, Elektro- und Betriebsgebäude einschl. Wartungsgebäude. Diese beinhaltet auch Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik, die Büro- und Sanitäreinrichtungen (100 Punkte);
* Nachweis einer Referenz zur Installation von Nebenaggregaten, wie Pressluft; Notstromaggregat; USV Anlage der Installation (Gas-/Pressluftleitungen) (50 Punkte).
Für die zuvor genannten Kompetenzen unter c) sind wenigstens 2 der oben genannten Kompetenzen in einer (1) Referenz für dasselbe Projekt dazustellen (Beispiel: Tiefbau- und Erdarbeiten und Rohrleitungsbau in einer Referenz).
d) Nachweis einer Referenz für die durchgeführte Inbetriebnahme einer Verdichterstation. Diese beinhaltet auch die mechanische Fertigstellung, die Kalte- und Heiße Inbetriebnahme (IBN), Probebetrieb mit Leistungs- und Zuverlässigkeit-Tests sowie die Organisation aller erforderlichen Abnahmen (50 Punkte).
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e) Nachweis einer Referenz für den vorläufigen Betrieb einer Verdichterstation mit Sicherheitsverantwortung bis Übernahme durch den Auftraggeber oder den eigenständigen Betrieb einer Verdichterstation. (50 Punkte).
f) Nachweis einer Referenz für den Bau einer Verdichterstation oder einer Erdgas- oder Ölanlage, in der der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die vollständige Verantwortung im Bereich der Installation der E-Technik einschl. Niederspannung und Hochspanungsanlagen (NSV/HSV) inklusive Planung, Kabelverlegung, Aufbau und Installation der Anlage einschl. der Befugnis zur Schaltberechtigung vom damaligen Auftraggber hatte. Die Durchführung erfolgte innerhalb der letzten 5 Jahre (100 Punkte).
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g) Nachweis einer Referenz für die Planung (Engineering), Lieferung und Inbetriebnahme von Stationsleitsystemen und Instrumentierung, im Zusammenhang mit Verdichterstationen oder anderen Öl- oder Gasanlagen (150 Punkte).
Hinweis: Für den Fall, dass ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft die Referenz eines anderen Unternehmens (d. h., das kein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist) zum Nachweis seiner Eignung einreicht (Eignungsleihe), so muss dieses andere Unternehmen erklären, das es die entsprechenden Mittel für die Auftragsausführung zur Verfügung stellen wird. Hierzu sind dann die Formblätter A 24 sowie A 6 entsprechend auszufüllen und einzureichen. Falls das andere Unternehmen nicht als Unterauftragnehmer eingesetzt werden soll, wird der Auftraggeber prüfen, ob die Eignung weiterhin besteht.
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Wertung der Referenzen:
Die Auswahl der Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach dem Eignungskriterium A25, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, wird wie folgt vorgenommen:
Wenn der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Referenz (Gesamtreferenz) als Generalunternehmer für den Bau einer Verdichterstation in der EU einschl. der Leistungsbestandteile wie sie unter Ziffer 1a) beschrieben sind (1 000 Punkte = volle Punktzahl) einreicht, sind die Unterpunkte von 1b) nicht mehr nachzuweisen. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat die volle Punktzahl erzielt, wenn er/sie in der Referenz alle Leistungsbestandteile der Ziffer 1a) gesondert genannt und aufgeführt hat.
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Falls der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die vollständige Referenz A25 als Gesamtreferenz (1a) nicht erbringen kann, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaften die Möglichkeit, über die Einzelreferenzen a) -g) wie unter 1b) beschrieben das Eignungskriterium zu erfüllen.
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Insgesamt ist bei dem Eignungskriterium eine Mindestpunktzahl von >= 500 Punkten zu erreichen. Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die diese Punktzahl nicht erreichen, werden nicht berücksichtigt bzw. zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Aus dem Kreis der Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die die o. g. Mindestpunktzahlen erreichen, werden die 3 zur Angebotsabgabe aufgefordert, die die höchste Punktzahl insgesamt erreicht haben. Sofern der Punkteabstand zwischen dem Drittplatzierten und dem und den nachfolgenden Platzierten (Vierplatzieren, Fünfplatzierten usw.) nicht mehr als um insgesamt 5 % abweicht, werden auch diese zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Geforderte Mindeststandards:
Zu Ziffer A12, A13, A14 jeweils Anwendbarkeit des zertifizierten Systems auf den gesamten Ausschreibungsgegenstand.
Zu A25:
D. Der für jede Referenz vorgegebene Inhalt muss durch die eingereichte Referenz vollständig erfüllt bzw. abgedeckt werden.
E. Die Referenzprojekte müssen im vorgegebenen Zeitraum liegen (15 bzw. 5 Jahre).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft (einschließlich einer Absicherung von Mängelansprüchen über den Zeitraum der Gewährleistung sowie von Ansprüchen auf Zahlung von Vertragsstrafe und pauschalierten Schadensersatz, auch wenn diese erst nach Abnahme fällig werden sollten) und Zahlungsbürgschaften sind Teil der Vertragsbedingungen;
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Gesamtschuldnerische Haftung im Fall einer Bietergemeinschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abrechnung/Bezahlung der erbrachten Leistungen erfolgt monatlich nach tatsächlich erbrachter Leistung (CRT Modell).
Sonstige besondere Bedingungen:
Als kritische Aufgabe ist das Projektmanagement inklusive Bauleitung und Qualitätssicherung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft selbst zu erbringen und darf daher nicht auf Unterauftragnehmer übertragen werden.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Imke Heinemeyer
URL der Dokumente: https://www.gasunie.de/main-menu/downloads/einkauf/eu-tender-generalunternehmer-gu-bau-verdichterstation-vds-brackel 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-08-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 413115-1334 📞
Internetadresse: http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/ 🌏
Fax: +49 413115-2943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen sowie auf die
Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von
Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
„Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“.
Quelle: OJS 2017/S 017-028927 (2017-01-20)
Ergänzende Angaben (2017-03-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 056-104915
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 017-028927
ABl. S-Ausgabe: 56
Quelle: OJS 2017/S 056-104915 (2017-03-16)