Generalunternehmerleistungen (GU) zur Errichtung eines Fluggastterminals (T1-E) am BER

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Gegenstand der Ausschreibung sind die Generalunternehmerleistungen zur schlüsselfertigen und betriebsbereiten Errichtung des Neubaus des Fluggastterminals T1-E am Flughafen Berlin Brandenburg, einschl. der Verbindungsbauwerke des Terminals zum Gebäude Pier Nord und der zugehörigen Außenanlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-12 Auftragsbekanntmachung
2018-09-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-10-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Referenznummer: EB-2017-0380 (Aktenzeichen des Auftraggebers)
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind die Generalunternehmerleistungen zur schlüsselfertigen und betriebsbereiten Errichtung des Neubaus des Fluggastterminals T1-E am Flughafen Berlin Brandenburg, einschl. der Verbindungsbauwerke des Terminals zum Gebäude Pier Nord und der zugehörigen Außenanlagen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dahme-Spreewald 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Postanschrift: Einkauf/Bauvergabe, Gebäude B 027, 1. OG, Raum 50
Postleitzahl: 12529
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin-airport.de 🌏
E-Mail: einkauf@berlin-airport.de 📧
URL der Dokumente: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 199-410168
ABl. S-Ausgabe: 199
Zusätzliche Informationen
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Weitere zusätzliche Angaben gemäß Link: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt die Errichtung eines neuen Terminals, in dem ca. 6 000 000 Passagiere pro Jahr abgefertigt werden sollen. Ziel ist es, schlanke Prozesse bei einer hohen Produktivität und einer stetigen Auslastung zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme ist für 2020 beabsichtigt. Ausgehend von der Passagierzahl ergibt sich eine notwendige BGF von ca. 19 500 m
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Der Auftraggeber wird den Bieter auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung und einer Ausführungsplanung mit der Erbringung der notwendigen Bauleistungen und der Durchführung des Probebetriebes beauftragen.
Mit der baulichen Fertigstellung der Leistung geht die Inbetriebnahme und Inbetriebsetzung der Anlagen im Flughafenverbund einher.
Die Errichtung der Gepäckförderanlage ist nicht Bestandteil der GU-Leistungen und wird durch ein drittes Unternehmen erbracht. Dem GU obliegt die Koordination mit dem Errichter der Anlage im Hinblick auf die Gesamtfertigstellung des neuen Terminals.
Für die vorgesehenen Retail- und Gastronomieflächen sind in der Ausführung Leistungen durch Dritte im Sinne eines Schnittstellenmanagements zu berücksichtigen, ebenso für Beistellungen der beteiligten Behörden.
Der AN übernimmt sämtliche Pflichten des AG aus den §2 und 3 der BaustellV und die Verpflichtungen aus den § 55 und 56 der Brandenburgischen Landesbauordnung.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Optionen:
Option 1:
Ändern sich während der vertraglich vereinbarten Laufzeit gesetzliche oder sonstige Vorschriften oder werden neue Vorschriften eingeführt, die für die Errichtung, den Betrieb oder die Instandhaltung der beauftragten baulichen und technischen Anlagen gelten und wirkt sich dies auf den Leistungsumfang des Vertrages aus, ist der AN auf Verlangen des AG verpflichtet, seine Leistung entsprechend anzupassen, außer wenn sein Betrieb auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist (§§ 1 Abs. 3, Abs. 4 Nr. 1 Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B)).
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Darüber hinaus hat der AN nicht vereinbarte oder geänderte Leistungen, die zur Ausführung der vertraglichen Leistungen oder zum ordnungsgemäßen Betrieb und Instandhaltung der jeweiligen technischen Anlagen oder baulichen Anlagen erforderlich werden bzw. sind, auf Verlangen des AG mit auszuführen, außer wenn sein Betrieb auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist.
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Der AG kann Anordnungen i. S. d. (§§ 1 Abs. 3, Abs. 4 S. 1 Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) zu Art und Umfang der vertraglichen Leistungen, soweit geboten, auch hinsichtlich der Bau-/Planungstermine und –zeiten (Beschleunigungsanordnungen etc.) treffen, wenn der Betrieb des AN auf die dafür erforderlichen Leistungen eingerichtet ist und sie unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht unzumutbar sind. Die Vergütung für etwaige vorbenannte Anordnungen des AG berechnet sich gemäß den in den nachfolgend getroffenen Festlegungen.
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Die Vergütung für die vorstehend aufgeführten geänderten oder zusätzlichen Leistungen erfolgt auf der Grundlage der Preisermittlungsgrundlagen des Hauptvertrages (Urkalkulation) gemäß den einschlägigen Regelungen der VOB/B §§ 2 Abs. 5 ff.
Der Auftragnehmer ist daher bei einer vorbenannten Anordnung des Auftraggebers zu einer genauen Ableitung der geltend gemachten Preisanpassung/Zusatzvergütung verpflichtet. Der Auftragnehmer hat daher in Bezug auf die im Nachhinein angeordneten geänderten oder zusätzlichen Leistungen aus den Preisermittlungsgrundlagen (Urkalkulation) seine hierdurch geltend gemachten zusätzlichen oder geminderten Vergütungsansprüche durch Fortschreibung der betroffenen variablen Kosten (Personal-, Material- und Maschinenkosten) und der Fixkosten (allgemeine Geschäftskosten, Baustellengemeinkosten, Wagnis und Gewinn) darzulegen.
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Zusätzliche Informationen:
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Weitere zusätzliche Angaben gemäß Link: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Dahme Spreewald.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben sofern der Bewerber im Handelsregister eingetragen ist/sind (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag möglichst nicht älter als 6 Monate sein).
2.) Schriftliche Erklärungen folgenden Inhalts und Wortlautes:
Zur Prüfung von Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123 ff. GWB in Bezug auf den/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, haben die Bewerber und die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eine schriftliche Eigenerklärung gemäß einem auf der Vergabeplattform bereit gestellten Vordruck abzugeben.
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3) Bewerbergemeinschaften haben in der Bewerbergemeinschaftserklärung (vgl. Ziff. III.1.8) oder als Anlage zur Bewerbergemeinschaftserklärung eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts vorzulegen:
Sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. der Vertreter der Bewerbergemeinschaft haben/hat zu erklären, dass die Bildung der Bewerbergemeinschaft keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt.
Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw. dem Vertreter der Bewerbergemeinschaft zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe, sondern im Rahmen der benannten Bewerbergemeinschaft zu bewerben.
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Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.
Die vorstehenden Nachweise sind von jedem Bewerber und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern bzw. von konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Ziffer 1 und 2 ebenfalls in Bezug auf die Dritten/ Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
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Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/ Nachunternehmers bzw. der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen für den Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft in diesem Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
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Für die „Eigenerklärungen“ nach Ziffer III.1.1), Pkt. 2 und Pkt. 3 sowie für die „Verpflichtungserklärung“ und die „Erklärung zum Einsatz Dritter / Nachunternehmer“ stellt der Auftraggeber die v. g. Formulare auf seiner Internetseite https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, die von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften möglichst genutzt werden sollen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen zu verlangen.
Mindeststandards:
Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Unternehmens in den 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2014, 2015, 2016 abgeschlossen wurden.
Als „Mindestanforderung“ für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) von 60 000 000 EUR des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).
Die vorstehend genannten Nachweise sind sowohl von den Bewerbern als auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) unterschrieben einzureichen. Die Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden von der Vergabestelle addiert. Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen u. a. auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, werden die Umsätze ebenfalls von der Vergabestelle von allen Unternehmen addiert, sofern die u. g. Verpflichtungserklärung der vorstehend benannten vorgelegt wird. Auch in diesem Fall hat jedes Unternehmen die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) unterschrieben einzureichen.
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Soweit der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben/Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.1.1) Pkt. 1 und 2 auch für den Dritten / Nachunternehmer / konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers / konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für diesen Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen (durch eine „Verpflichtungserklärung“, Formular).
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1. Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten (Mindestanforderungen):
Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 aufgeführten Referenzen als Mindestanforderung folgende Leistungsarten und Leistungsumfänge erfüllen und deren vergleichbare nachfolgend benannten Leistungen ab dem 1.1.2006 erbracht worden und zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d. h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
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Die Referenzen müssen hinsichtlich der Leistungsart ausfolgenden Bereichen sein: Terminalgebäude oder Fluggastterminals oder Theater-, Opern, Konzertgebäude oder Krankenhäuser der Versorgungsstufe III (Universitätskliniken) oder Labor- oder Institutsgebäude oder Bauten für Strafvollzug, Parlaments- und Gerichtsgebäude, Kongresszentren oder Bildungszentren, Hotels, Mehrzweckhallen oder Großsportstätten, Errichtung von Einkaufs- oder Messezentren, Waren- oder Postverteilerzentren, Büro- und Verwaltungsgebäude.
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1.1 Mindestens 3 Referenzen aus dem unter 1. genannten Zeitraum,
Leistungsart: Baureferenz als Generalunternehmer für Hochbauprojekte gemäß Pkt. 1;
Leistungsumfang: ≥ 20 Mio. EUR netto Baukosten je Einzelauftrag.
2. Angaben zur personellen Leistungsfähigkeit (Mindestanforderungen):
Angaben zur beruflichen Qualifikation und Erfahrungen hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals. Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die aufgeführten Personen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
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2.1 Gesamtprojektleiter/-in:
— Dipl.-Ing. oder Master oder Bachelor oder vergleichbar;
— ≥ 10 Jahre Berufserfahrung, davon mindestens 5 Jahre in der Funktion eines Gesamtprojektleiters;
— mind. 1 Referenz als Gesamtprojektleiter für Hochbauprojekte hinsichtlich Art und Leistungszeitraum gemäß Pkt. 1;
— Leistungsumfang: ≥ 20 000 000 EUR netto Baukosten je Einzelauftrag.
2.2 Bauleiter/-in Hochbau:
— ≥ 7 Jahre Berufserfahrung, davon mindestens 5 Jahre in der Funktion eines Bauleiters Hochbau;
— mind. 1 Referenz als Bauleiter Hochbau für Gebäude innerhalb des Zeitraumes gemäß Punkt 1;
— Leistungsumfang: ≥ 10 Mio. EUR netto Baukosten je Einzelauftrag.
2.3 Bauleiter/-in Gebäudeleittechnik / Schwachstromanlagen:
— ≥ 7 Jahre Berufserfahrung, davon mindestens 5 Jahre in der Funktion eines Bauleiters TGA;
— mind. 1 Referenz als Bauleiter TGA für mindestens eine der Anlagengruppen Nr. 5 oder 8 gemäß § 53 HOAI, innerhalb des Zeitraumes gemäß Punkt 1;
— Leistungsumfang: ≥ 500 000 EUR netto Baukosten je Einzelauftrag.
2.4 Bauleiter/-in Elektrotechnik:
— mind. 1 Referenz als Bauleiter TGA der Anlagengruppe Nr. 4 gemäß § 53 HOAI, innerhalb des Zeitraumes gemäß Punkt 1;
2.5 Bauleiter/-in Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär:
— mind. 1 Referenz als Bauleiter TGA für mindestens zwei der Anlagengruppen Nr. 1, 2 oder 3 gemäß § 53 HOAI, innerhalb des Zeitraumes gemäß Punkt 1;
— Leistungsumfang: ≥ 1 000 000 EUR netto Baukosten je Einzelauftrag.
Für die vorbenannten geforderten Leitungsfunktionen gemäß Pkt. 2.2 bis 2.5 müssen mindestens 3 verschiedene Personen benannt werden. Die benannte Person muss alle Mindestanforderungen der jeweiligen Leitungsfunktion erfüllen. Die gemäß Pkt. 2.1 benannte Person darf keine der Funktionen 2.2 bis 2.5 wahrnehmen.
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Zur Darstellung der geforderten Angaben gibt es weitere Informationen unter Link: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der gem. Ziff. III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten.
Die Prüfung der Eignung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Der Auftraggeber wird alle Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für die Angebotsabgabe auswählen, die die Mindestanforderungen gemäß III.1.1) bis III.1.3) erfüllen und für die keine Ausschlussgründe nach §§ 123 ff. GWB bestehen.Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen, das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO bleibt unberührt.
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Beachten Sie u.a. die weiteren Informationen gem. Ziff. VI.3): Link: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme und Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Künftige Bietergemeinschaften müssen den „Teilnahmeantrag“ als Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
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— Für den Teilnahmeantrag von Bewerbergemeinschaften stellt die Vergabestelle ein Formular „Teilnahmeantrag inklusive Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formular) auf ihrer Internetseite https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, das von Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.
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Im Übrigen wird auf die Festlegungen in Ziff. III.1.1) verwiesen.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftraggeber wird die ausgewählten Bewerber nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zeitnah zur Abgabe des Angebots auffordern. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingereichten Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen.
Für alle wertungsfähigen finalen Angebote der Plätze 2 bis 5 wird im Falle der Auftragserteilung eine Aufwandsentschädigung i. H. v. 50 000 EUR gewährt. Der erstplatzierte Bieter erhält diese Aufwandsentschädigung nicht.
Die Vertragsgestaltung erfolgt als Pauschalpreisvertrag auf der Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung und einer Ausführungsplanung, ohne Preisgleitklausel für Stoffe und Lohn. Der Auftraggeber behält sich vor, ggf. die Leistungen auf Basis eines Leistungsverzeichnisses und einer Ausführungsplanung zu beauftragen.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: zu Händen von Frau Bähr
Internetadresse: www.berlin-airport.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.berlin-airport.de 🌏
Dokumente URL: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Grundsätzliches:
Die Vergabestelle betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des Verkehrs tätig. Die Vergabestelle führt als Sektorenauftraggeberin gem. § 100 Abs. 1, Nr. 2a GWB ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der SektVO durch. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb geführt (vgl. Ziff. IV.1.1). Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst ihre erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den Auftraggeber führt zur Versendung der Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen.
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Die in Ziffer II.2.7) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und der Anpassung und Aktualisierung.
2. Hinweise zum Teilnahmewettbewerb:
Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind 2-fach (1 Original und 1 Kopie, die Unterlagen sind entsprechen zu kennzeichnen) in deutscher Sprache bei der in Ziff. I.1) genannten Adresse einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich unter expliziter Angabe des Aktenzeichens (vgl. Ziff. II.1.1) auf dem Behältnis/Umschlag, in dem der Teilnahmeantrag eingereicht wird, sowie im Anschreiben zum Teilnahmeantrag zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin der Bewerbung bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig). Für die vorbenannte Kennzeichnung soll möglichst der von der Vergabestelle vorbereitete „Kennzettel“ (Formular) verwendet werden.
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Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis 1.11.2017 an die unter Ziff. I.1) bezeichnete Stelle lesbar eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziffer) II.1.1)) und des Aktenzeichens (vgl. ebenfalls unter Ziffer II.1.1)) an die E-Mail-Adresse einkauf@berlin-airport.de zu erfolgen. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen (u. a. die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen der Vergabestelle die das Ausschreibungsverfahren betreffen auf der folgenden Internetseite veröffentlichen: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
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Die Vergabestelle empfiehlt daher allen Bewerbern täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen und Klarstellungen der Vergabestelle sowie Antworten von Bewerberanfragen zu Ausschreibungsverfahren zu nutzen.
Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.1) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den in diesem Ausschreibungsverfahren geforderten Erklärungen und Nachweise inhaltlich übereinstimmen.
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Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert widergegeben wird.
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Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular der Europäischen Union sind weitere Auskünfte in der Anlage zur Auftragsbekanntmachung zu einzelnen Ziffern (wie in den Texten benannt) erhältlich unter: (URL) https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331/866-1719 📞
Fax: +49 331/866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1.
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 KT gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung, gerügt werden.
2.
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung gerügt werden
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3.
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung gerügt werden
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4.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen.
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5.
Die Vergabestelle weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße und in Bezug auf die Geltendmachung der Unwirksamkeit der Vergabe eines öffentlichen Auftrags zu beachten.
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Gemäß Richtlinie 2014/25/EU, Anlage XII C Nr. 19 wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
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Hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen wird auf den folgenden Link, Ziffer VI.4.3) verwiesen: (URL) https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Telefon: +49 228/9499-0 📞
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228/9499-400 📠
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Quelle: OJS 2017/S 199-410168 (2017-10-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-09-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf/Bauvergabe, Gebäude B 027, 1. OG, Raum 50

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-09-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 180-408826
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 199-410168
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) beabsichtigt die Errichtung eines neuen Terminals, in dem ca. 6 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden sollen. Ziel ist es, schlanke Prozesse bei einer hohen Produktivität und einer stetigen Auslastung zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme ist für 2020 beabsichtigt. Ausgehend von der Passagierzahl ergibt sich eine notwendige BGF von ca. 19 500 m
Mehr anzeigen
Zusätzliche Informationen:
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich nach Fertigstellung innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Dahme Spreewald

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-09-17 📅
Name: Zechbau GmbH
Postanschrift: Am Alten Sicherheitshafen 1
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28197
Land: Deutschland 🇩🇪
Bremen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 331 / 866-1719 📞
Fax: +49 331 / 866-1652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 KT gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung, gerügt werden;
2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung gerügt werden;
Mehr anzeigen
3) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung gerügt werden;
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4) Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen;
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5) Die Vergabestelle weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße und in Bezug auf die Geltendmachung der Unwirksamkeit der Vergabe eines öffentlichen Auftrags zu beachten.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 228 / 9499-0 📞
Quelle: OJS 2018/S 180-408826 (2018-09-17)