Gesamtorganisation Hallenhockey-WM 2018 in Berlin

Deutscher Hockey-Bund e. V.

Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) ist der für den deutschen Hockeysport für Feld und Halle ausschließlich zuständige olympische Sportverband. Im Rahmen dessen ist er Mitglied der Weltorganisation des Hockeysports, der Féderation International Hockey (FIH). Die FIH veranstaltet im Rahmen ihrer Zuständigkeit u.a. die Weltmeisterschaften der Damen und Herren in der Halle. Ende 2016 hat die FIH die Ausrichtung der Hallenhockey-WM 2018, die in der Zeit vom 7.-11.2.2018 in der Max-Schmeling-Halle in Berlin stattfinden wird, vertraglich an den DHB als zuständigen nationalen Hockeyverband übertragen. Der DHB erhält für die Ausrichtung der Hallenhockey-WM 2018 Zuwendungen vom Land Berlin auf Grundlage des landeseigenen Sportförderungsgesetzes (SportFG), so dass bei der Mittelverwendung die einschlägigen förderrechtlichen Bedingungen zu beachten sind. Der DHB möchtet nun die gesamte WM-Gesamtorganisation an einen erfahrenen Dienstleister zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-14 Auftragsbekanntmachung
2017-08-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Organisation von Sportveranstaltungen
Referenznummer: DHB_Nr. 1
Kurze Beschreibung:
Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) ist der für den deutschen Hockeysport für Feld und Halle ausschließlich zuständige olympische Sportverband. Im Rahmen dessen ist er Mitglied der Weltorganisation des Hockeysports, der Féderation International Hockey (FIH). Die FIH veranstaltet im Rahmen ihrer Zuständigkeit u.a. die Weltmeisterschaften der Damen und Herren in der Halle. Ende 2016 hat die FIH die Ausrichtung der Hallenhockey-WM 2018, die in der Zeit vom 7.-11.2.2018 in der Max-Schmeling-Halle in Berlin stattfinden wird, vertraglich an den DHB als zuständigen nationalen Hockeyverband übertragen. Der DHB erhält für die Ausrichtung der Hallenhockey-WM 2018 Zuwendungen vom Land Berlin auf Grundlage des landeseigenen Sportförderungsgesetzes (SportFG), so dass bei der Mittelverwendung die einschlägigen förderrechtlichen Bedingungen zu beachten sind. Der DHB möchtet nun die gesamte WM-Gesamtorganisation an einen erfahrenen Dienstleister zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Organisation von Sportveranstaltungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sportbezogene Dienstleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutscher Hockey-Bund e. V.
Postanschrift: Am Hockeypark 1
Postleitzahl: 41179
Postort: Mönchengladbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.hockey.de 🌏
E-Mail: martin.jansen@kapellmann.de 📧
Fax: +49 3039976991 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-14 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-18 📅
Datum des Beginns: 2017-06-14 📅
Datum des Endes: 2018-02-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 055-101975
ABl. S-Ausgabe: 55
Zusätzliche Informationen
Im DTVP-Vergabeportal (vgl. Ziff. I.3) sind zunächst nur diejenigen Unterlagen verfügbar, die für eine Entscheidung über eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren erforderlich sind. Weitere Unterlagen werden auch aus Gründen des Geheimnisschutzes nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vertragsgegenstand ist die Gesamtorganisation der in der Zeit vom 7.-11.2.2018 in der Berliner Max-Schmeling-Halle stattfindenden Hallenhockey-WM 2018 der Damen und Herren für den DHB durch den im Rahmen dieser Vergabe zu bestimmenden Dienstleister unter Beachtung des FIH-Vertrages zwischen der FIH und dem DHB sowie der geltenden Förderbestimmungen des Landes Berlin als Zuwendungsgeber (bisher nur vorzeitiger Maßnahmebeginn, Zuwendungsbescheid muss vom Dienstleister nach Vergabe unverzüglich beantragt werden).
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Um aufgrund des alternativlosen Veranstaltungsdatums sowie der Notwendigkeit einer zeitnahen Beantragung des Zuwendungsbescheides für die anteilige Finanzierung der Hallenhockey-WM 2018 Terminverzögerungen sowie weitere Schnittstellenrisiken zu vermeiden, soll der mit zuwendungsgeförderten Großveranstaltungen erfahrene Dienstleister die zur Gesamtorganisation der Hallenhockey-WM 2018 erforderlichen Leistungen im Wesentlichen selbst „aus einer Hand“ mit eigenen Mitarbeitern oder für ihn tätigen freiberuflichen Mitarbeitern erbringen, wobei vereinzelt auf externe Dritte als Nachunternehmer zurückgegriffen werden kann. Lediglich ein untergeordneter Leistungsanteil kann vom Dienstleister unter Beachtung der förderrechtlichen Bestimmungen des Landes Berlin als Fremdleistung an Dritte vergeben werden.
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Die Eigenleistungen betreffen insb.:
— Organisation Offizielle (Hockeyverbände);
— Veranstaltungsstätte (Konzeption/Vorbereitung/Herrichtung inkl. Betreuung der Genehmigungsprozesse und Einholung von Versicherungen, etc.);
— Personal (Organisation/Verwaltung inkl. Orga-Kommittee, etc.);
— Kommunikation und Bewerbung (PR/Marketing, etc.);
— Programmheft (Konzeption/Erstellung, etc.);
— Pressearbeit (Pressezentrum, Akkreditierung, Fotos, etc.);
— Website (Konzeption/Erstellung, etc.);
— TV-Produktion (Konzeption/Organisation, etc.);
— Rahmenprogramm (Konzeption/Organisation inkl. Ehrungen, etc.);
— Shuttledienst (Organisation der Fahrzeuge, Betreuung etc.);
— Buchhaltung (Erstellung/Verwaltung DHB-Veranstaltungsbudget, Konzeption/Durchführung Fremdvergaben, Dokumentation und Nachweis der Mittelverwendung gegenüber dem Zuwendungsgeber, etc.);
— Vermarktung (Erstellung Vermarktungskonzept inkl. -unterlagen, etc.).
Die zu vergebenden Fremdleistungen betreffen insb.:
— Veranstaltungshalle (alle Leistungen außerhalb des Vertrages mit der Max-Schmeling-Halle, d. h. Hallenböden, Tribüne, Spielmaterial, Technik, Catering, Moderation, DJ, etc.);
— Kommunikationsmittel (Werbemittel, Eintrittskartensystem, etc.).
Der DHB wird ein Veranstaltungskonto einrichten, über das der Dienstleister bei der Mittelverwendung für die Gesamtorganisation aufgrund der ihm einzuräumenden Kontovollmacht im Rahmen des zur Verfügung stehenden Veranstaltungsbudgets „in Namen und auf Rechnung“ des DHB verfügen kann. Die Mittelverwendung ist für den DHB sowie das Land Berlin als Zuwendungsgeber nach den einschlägigen förderrechtlichen Vorgaben zu dokumentieren/nachzuweisen.
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Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Zusätzliche Informationen:
Im DTVP-Vergabeportal (vgl. Ziff. I.3) sind zunächst nur diejenigen Unterlagen verfügbar, die für eine Entscheidung über eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren erforderlich sind. Weitere Unterlagen werden auch aus Gründen des Geheimnisschutzes nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Max-Schmeling-Halle; Am Falkplatz 1; 10437; Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3)) folgende Angaben vorzulegen:
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1. Angaben zum jährlichen Umsatz, der letzten 3 Kalenderjahre (2014, 2015, 2016), getrennt nach Jahren.
Mindeststandards:
— durchschnittlicher jährlicher Mindestumsatz netto (2014, 2015 und 2016): 300 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
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1. Referenzen zu den in den letzten 10 Jahren (seit 01/2007) abgeschlossenen Leistungen vergleichbarer Art (Dienstleistungen der unter Ziff. II.2.4 bezeichneten Art) mit Projektbeschreibung, den konkret erbrachten Organisationsleistungen, Größe des eingesetzten Projektteams, Angaben zum geschätzten Veranstaltungsvolumen, zum Leistungszeitraum sowie zum Auftraggeber nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten.
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2. Angaben zu den jahresdurchschnittlich zur Verfügung stehenden angestellten und freien Mitarbeitern der letzten 3 Kalenderjahre (2014, 2015, 2016), getrennt nach Jahren.
Mindeststandards:
1. Der Bewerber/ die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen für den Zeitraum der letzten 10 Jahre (seit 01/2007) mindestens 2 abgeschlossene Referenzprojekte über Leistungen vergleichbarer Art (Dienstleistungen der unter Ziff. II.2.4) bezeichneten Art) nachweisen und insoweit jeweils folgende Anforderungen erfüllen:
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— Gesamtorganisation einer Großveranstaltung im Bereich des Sports auf internationaler bzw. europäischer Ebene in Deutschland oder einem europäischen Mitgliedstaat;
— Zuwendungsgefördertes Projekt (mind. 100 000 EUR);
— Veranstaltungsvolumen von mind. 500 000 EUR;
— Projektteam bestehend aus mind. 6 Mitgliedern.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gelten die Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) sowie die nach dem Sportförderungsgesetz (SportFG) v. 6.1.1989 einschlägigen Förderbestimmungen des Landes Berlin (Sportförderrichtlinien Veranstaltungen – SFR V – vom 18.4.1995 idF v. 19.9.2002 / Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung – ANBest-P zum Zuwendungsbescheid). Diese sowie auch die Vorgaben des FIH-Vertrages 2016 (in englischer Sprache) zwischen dem FIH und dem DHB werden verbindliche Vertragsgrundlage für die Auftragsausführung.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer vom Auftraggeber festzusetzenden angemessenen Frist nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
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2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit (Referenzen, Personalausstattung, Umsatz) erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1 VgV. In Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten ausführen beziehungsweise die Dienstleistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV).
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3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf 3 bis maximal 5 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen der letzten 10 Jahre (ab 01/2007) vertieft betrachtet, welche vergleichbare Organisationsleistungen für eine vergleichbare Großveranstaltung im Bereich des Sports betreffen. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den weiteren Unternehmen, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden. Relevante Kriterien für die Beurteilung der Vergleichbarkeit eines Referenzprojekts mit dem hier in Rede stehenden Vorhaben sind in der Reihenfolge ihrer Priorität:
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— Gesamtorganisation von Großveranstaltungen im Bereich des Sports auf internationaler bzw. europäischer Ebene in Deutschland oder einem europäischen Mitgliedstaat;
— Öffentlich gefördertes Projekt;
— Veranstaltungsvolumen;
— Größe des Projektteams.
Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen und wird nach dem Verständnis des Auftraggebers von § 51 VgV auch nicht gefordert.
Bewerben sich weniger interessierte Unternehmen als die geplante Mindestzahl, wird das Verfahren auch mit weniger als 3 Bewerbern / Bietern durchgeführt (§ 51 Abs. 3 VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Referenzen Mitglieder Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): WM-Organisationskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Gewichtung des Preises: 20

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Olympischer Sportverband als Zuwendungsempfänger
Kontakt
Kontaktperson: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Herr RA Dr. Martin Jansen
Internetadresse: www.hockey.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt ausschließlich elektronisch über das in Ziff. I.3) per Internet-Link erreichbare Vergabeportal „DTVP“. Zur Teilnahme an der Kommunikation ist zunächst eine Registrierung auf dem DTVP-Vergabeportal erforderlich. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich sodann anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Das Bewerbungsformular wird ausschließlich elektronisch auf dem DTVP-Vergabeportal zur Verfügung gestellt. Auch die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das DTVP-Vergabeportal.
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2. Der Teilnahmeantrag enthält diverse Erklärungsvordrucke nebst Ausfüllhinweisen, namentlich einen Vordruck zu Angaben zur Person des Bewerbers und seinem Firmenprofil (Vordruck 1) und zu den im Auftragsfall vorgesehenen Mitgliedern des Projektteams (Vordruck 5) sowie zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben den Vordruck einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB (Vordruck 2), den Vordruck für die Angaben zum Umsatz und zu Mitarbeiterzahlen (Vordruck 3), den Vordruck für die Referenzangaben (Vordruck 4), den Vordruck für vorgesehene Nachunternehmen und sonstige Dritte sowie zur Eignungsleihe nach § 47 VgV (Vordruck 6) sowie den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck 7). Der Teilnahmeantrag nebst der danach geforderten Unterlagen ist elektronisch bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, z. Hd. Herrn RA Dr. Martin Jansen) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
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3. Aus Geheimhaltungsgründen werden die vollständigen Vergabeunterlagen inkl. Vertragsentwurf nur den im Teilnahmewettbewerb für das anschließende Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
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4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das DTVP-Vergabeportal übersendet werden.
5. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag im Wege der Eignungsleihe nach § 47 VgV zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
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6. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, mit ihrem verbindlichen Angebot die nach diesem Gesetz erforderlichen Verpflichtungserklärungen (zu Tariftreue/Mindestlohn, Frauenförderung, etc.) abzugeben, die im Verhandlungsverfahren ebenfalls rechtzeitig als Vordruck über das DTVP-Vergabeportal bereitgestellt werden.
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7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage der Erstangebote ohne Verhandlungen zu erteilen.
8. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVY4RW.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 055-101975 (2017-03-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Vertragsschluss betrifft die Gesamtorganisation der 6. Hallen Hockey-Weltmeisterschaften der Damen und Herren vom 7. bis 11.2.2018 in Berlin.
Gesamtwert des Auftrags: 519 265 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsher Hockey-Bund e. V.
Kontakt
E-Mail: michael.wolters@kapellmann.de 📧
Telefon: +49 3039976943 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 154-320096
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 055-101975
ABl. S-Ausgabe: 154

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hallen Hockeyweltmeisterschaften 2018 sind der höchste Wettbewerb dieser Sportart weltweit. Es werden je zwölf Mannschaften beiden Geschlechts den Titelträger in der Max-Schmeling-Halle in Berlin ermitteln. Der Veranstalter ist der Internationale Hockeyweltverband (FIH), der Ausrichter ist der Deutsche Hockey-Bund e. V. (DHB). Die Dienstleistungen, die der Auftragnehmer zu erbringen hat, betreffen etwa die Auswahl der Hotels für die Mannschaften, Betreuung der Offiziellen, die Organisationen der Veranstaltungsstätte, die Akquise und Betreuung des Personals während der Veranstaltung, die Kommunikation und Bewerbung der Veranstaltung, die Konzeption eines Programmheftes einschließlich der Preisliste, die Erstellung eines Website etc.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogene persönliche Qualifikation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der WM-Organisation (Konzept)
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-07-24 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Organisation des Breitensports
Kontakt
Kontaktperson: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
Quelle: OJS 2017/S 154-320096 (2017-08-10)