Großsporthalle Heidelberg

Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg

Planung und Bau einer multifunktional nutzbaren Sporthalle für 5 000 Zuschauer, ca. 8 300 m² Außenanlagen, auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-07-20 Auftragsbekanntmachung
2018-07-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Sporthallen
Referenznummer: 6-22790
Kurze Beschreibung:
Planung und Bau einer multifunktional nutzbaren Sporthalle für 5 000 Zuschauer, ca. 8 300 m² Außenanlagen, auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Sporthallen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Heidelberg, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg
Postanschrift: Bergheimer Straße 109
Postleitzahl: 69115
Postort: Heidelberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ggh-heidelberg.de 🌏
E-Mail: info@ggh-heidelberg.de 📧
Telefon: +49 622153050 📞
Fax: +49 62215305111 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15d4f84d339-2c94a28ce59d9ed4 🌏
URL der Teilnahme: http://www.auftragsboerse.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 139-284691
ABl. S-Ausgabe: 139
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens nebst weiterer Erklärungsvordrucke für den Teilnahmeantrag sowie Teilnahmebedingungen für den öffentlichen Teilnahmewettbewerb sind auf dem Vergabeportal www.auftragsboerse.de hinterlegt. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist elektronisch oder schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Vergabe Planung und Errichtung multifunktionale Sporthalle mit Außenanlagen“ oder dem auf dem Vergabeportal verfügbaren Kennzettel versehen bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle (nicht unter der Postanschrift des Auftraggebers, bitte beachten.) zur Abgabe der Teilnahmeanträge einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. 2. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail: info@ggh-heidelberg.de oder über das Fragen- und Antwortenforum des eVergabeportals bis spätestens zum 17.8.2017 einzureichen. Antworten auf Fragen sowie ergänzende Auskünfte zum Vergabeverfahren werden zeitgleich allen Unternehmen übermittelt, die sich auf dem Vergabeportal registriert bzw. einen Ansprechpartner mit Mailadresse benannt haben. 3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die nur beim Vorliegen eines wichtigen Grundes zum Austausch und bei nachgewiesen gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat. 4. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 2 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. 5. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich. 6. Entschädigung. Den Bietern wird eine Frist von ca. 8 Wochen zur Erarbeitung ihrer Angebote eingeräumt. Die Auftragsvergabe erfolgt nach den Vorschriften der VOB/A EU. Der Auftraggeber wird jedem Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen rechtzeitig eingereicht hat, eine Entschädigung gewähren: — alle Bieter erhalten unter diesen Voraussetzungen für die Einreichung ihrer gültigen ersten indikativen Angebote pauschal 10.000 EUR zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; — alle Bieter, die der Auftraggeber – nach der Verringerung der Anzahl der Angebote in den Verhandlungsrunden – zur Abgabe von endgültigen besten Angeboten auffordert, erhalten zusätzlich pauschal 10 000 EUR je Abgabe eines endgültigen Angebots (insgesamt höchstens 20 000 EUR) jeweils zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer; — derjenige Bieter, dem der Auftraggeber den Zuschlag erteilt, bekommt keine Entschädigung gewährt. Die Auftragsvergabe steht unter folgenden Vorbehalten: — Nach Abschluss der Verhandlungen liegt kein Angebot unterhalb der in den Vergabeunterlagen genannten Budgetobergrenze vor. — Vorliegen der Planreife des Bebauungsplans (Baurecht für die zu errichtenden baulichen Anlagen nach § 33 Abs. 1 BauGB).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 22 000 000 EUR 💰
Geschätzter Wert ohne MwSt: 22 000 000 EUR 💰
Dauer: 20 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 69124 Heidelberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.)
a)
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
b.) Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleiheeinbezogen ist, führen.
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c.) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem z. B. einschlägige Verpflichtungserklärungen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind auch für diese Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Anforderungen an die Eignung nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung des Auftraggebers innerhalb einer vom Auftraggeber zu setzenden Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann der Auftraggeber verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
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Vorstehende Ausführungen unter III.1.1. gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2.
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
— Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von jeweils mindestens 5 000 000 EUR oder Erklärung einer Versicherung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen. Die Deckungssumme muss mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
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Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
(2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens, bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
(3) Vorlage der geprüften Jahresabschlüsse der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist. Soweit ein Bewerber über keine geprüften Jahresabschlüsse verfügt oder deren Veröffentlichung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist und der Bewerber sie daher nicht vorlegen will, sind andere geeignete Nachweise (z. B.Steuerbilanzen oder sonstige geeignete Unterlagen vorzulegen.
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Mindeststandards:
„Umsatz des Unternehmens“: Von den Bewerbern ist ein durchschnittlicher Netto-Jahresgesamtumsatz (Planung und Bau) von mindestens 40 000 000 EUR in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren nachzuweisen. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft addiert.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Hinweis: Bewerber, die die Mindestreferenz nicht nachweisen können, werden nicht zum Verfahren zugelassen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft:
1.0. Mindestreferenz multifunktionale Sporthalle.
1.1. Der Bewerber muss mindestens zwei Referenzprojekte realisiert haben, die folgenden Anforderungen entsprechen: multifunktionale Sporthalle in der Auftragsart „schlüsselfertige Erstellung Bau“ oder „Planung und schlüsselfertige Erstellung Bau“; in der EU, Auftragswert mindestens 10 000 000 EUR netto; mindestens 3 000 Besucherplätze; als Neubau oder grundlegender Umbau; Inbetriebnahme im Zeitraum 2005 bis 2017 oder derzeit im Bau.
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Sofern ein Projekt in einer Arbeitsgemeinschaft realisiert wurde, muss der Anteil des Bewerbers am Projekt mindestens 50 % betragen haben. Sollten die Referenzprojekte nicht vom Bewerber, sondern von einem anderen ggfs. konzernverbundenen Unternehmen als AN ausgeführt worden sein, hat der Bewerber mit den Bewerbungsunterlagen darzustellen, dass er die Referenzerfahrungen personell und inhaltlich für das Projekt verfügbar machen wird.
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1.2. Mindestreferenz Außenanlagen.
Der Bewerber muss mindestens 2 Referenzprojekte realisiert haben, die folgenden Anforderungen entsprechen:
Bau von Verkehrsinfrastruktur mit Verkehrsflächen, Parkplätzen, sowie Grün- und Freiflächen inkl. de dazugehörigen technischen Einreichungen wie z. B. Entwässerungsmulden, Entwässerungskanälen, Beleuchtung und Beschilderung im städtischen Umfeld in der EU, Auftragswert mindestens 1 000 000 EUR netto; Neubau oder grundlegende Sanierung; Inbetriebnahme im Zeitraum 2005 bis 2017 oder derzeit im Bau.
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Hinweis: Die Mindestreferenz Außenanlagen muss nicht im Zusammenhang mit einer Veranstaltungsstätte stehen. Sofern das Projekt in einer Arbeitsgemeinschaft realisiert wurde, muss der Anteil des Bewerbers am Projekt mindestens 50 % betragen haben. Sollten die Referenzprojekte nicht vom Bewerber, sondern von einem anderen ggfs. konzernverbundenen Unternehmen als AN ausgeführt worden sein, hat der Bewerber mit den Bewerbungsunterlagen darzustellen, dass er die Referenzerfahrungen personell und inhaltlich für das Projekt verfügbar machen wird.
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2. Mindestreferenzen für den Architekten, TGA-Planer und den Außenanlagenplaner (oder Eigenplanung):
Benennt der Bewerber einen Architekten, einen TGA-Planer und/oder einen Außenanlagenplaner, der die Leistungen als Nachunternehmer erbringt, muss er sich bereits im Teilnahmeantrag dazu verpflichten, diesen im Rahmen der Errichtung der Halle mindestens mit der Planung der Leistungen der Phase II-IV HOAI sowie mit Leitdetails der Phase V, den Architekten zusätzlich mit künstlerischer Oberleitung der Phase V zu beauftragen. Der benannte Architekt und/oder Außenanlagenplaner kann sich nur einfach (als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer nur eines Bewerbers/einer Bewerbergemeinschaft) am Wettbewerb beteiligen. Mehrfachbewerbungen führen zwingend zum Ausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, an denen der Architekt oder Außenanlagenplaner beteiligt ist.
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2.1. Mindestreferenz des Architekten.
Hinweis: Bewerber, deren Architekt/ Eigenplanung die Mindestreferenz nicht nachweisen kann, werden nicht zum Verfahren zugelassen.
Der Architekt muss mindestens zwei realisierte Veranstaltungsstätten in der EU geplant haben, die folgenden Anforderungen entsprechen: Baukosten mindestens 10 000 000 EUR netto KG 200-700; mindestens 3 000 Zuschauerplätze; multifunktionales Nutzungskonzept mit sportlicher (Teil-) Nutzung als Neubau oder grundlegender (Teil)-Umbau; fertiggestellt im Zeitraum 2005 bis 2017 oder derzeit im Bau; Auftrag des Architekten mindestens HOAI Phase II-IV.
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Mindeststandards:
2.2. Mindestreferenz des TGA-Planers.
Hinweis: Bewerber, deren TGA-Planer/Eigenplanung die Mindestreferenz nicht nachweisen kann, werden nicht zum Verfahren zugelassen.
Der TGA-Planer muss mindestens eine realisierte Veranstaltungsstätten in der EU geplant haben, die folgenden Anforderungen entsprechen: Baukosten mindestens 5 000 000 EUR netto KG400; mindestens 3.000 Zuschauerplätze; multifunktionales Nutzungskonzept mit sportlicher (Teil-) Nutzung als Neubau
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oder grundlegender (Teil)-Umbau; fertiggestellt im Zeitraum 2005 bis 2017 oder derzeit im Bau; Auftrag des TGA-Planers mindestens HOAI Phase II-IV.
2.3. Mindestreferenz des Außenanlagenplaners.
Hinweis: Bewerber, deren Außenanlagenplaner/Eigenplanung die Mindestreferenz nicht nachweisen kann, werden nicht zum Verfahren zugelassen.
Der Außenanlagenplaner muss mindestens 2 Projekte in der EU zum Bau von Verkehrsinfrastruktur mit Verkehrsflächen, Parkplätzen, sowie Grün- und Freiflächen inkl. der dazugehörigen technischen Einrichtungen wie z. B. Entwässerungsmulden, Entwässerungskanäle, Beleuchtung und Beschilderung im städtischen Umfeld geplant haben, die folgenden Anforderungen entsprechen: Baukosten mindestens 1 000 000 EUR netto, Neubau oder grundlegende Sanierung; Inbetriebnahme im Zeitraum 2005 bis 2017 oder derzeit im Bau, Auftrag des Planers mindestens HOAI Phase II-IV.
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Darstellung der Referenzen auf maximal 2 DIN A4 Seiten pro Referenz unter Angabe von Auftraggeber mit Namen eines Ansprechpartners und dessen Telefonnummer, Beschreibung multifunktionales Nutzungskonzept, Dauer und Ort der Realisierung, Zeitpunkt der Fertigstellung, Anzahl Zuschauerplätze auf Sitz- und Stehtribünen, maximale Besucherkapazität in Innenräumen für nichtsportliche Veranstaltungen, Auftragswert.
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Weitere Information zu den Nachweisen der Leistungsfähigkeit des Bewerbers und des Architekten:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6b EU VOB/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Im Zweifel gelten die Begriffsfestlegungen der MVStättVerO Stand 07/2014 für die Auslegung bei der Beurteilung von Referenzen.
Referenzen werden nur dann für die Bewerberauswahl verwendet, wenn der Bewerber folgende Angaben macht: – Nennung und Beschreibung eines Referenzprojektes auf maximal 2 DIN-A4-Seiten unter Angabe von Auftraggeber mit Namen eines Ansprechpartners und Telefonnummer, – Hauptsportart, – Ort und Dauer der Verwirklichung, – Zeitpunkt der (geplanten) Fertigstellung, – Sitz- und Stehplatzanzahl, – Auftragswert. Es werden nur baulich realisierte Referenzen berücksichtigt (fertiggestellt oder im Bau). Der benannte Ansprechpartner sollte die deutsche oder englische Sprache beherrschen.
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Für die Teilnahmeanträge muss zwingend der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Bewerbungsbogen verwendet werden. Für die Angaben zu Referenzen sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden. Die Mindestreferenzen sind entsprechend der dortigen Vorgaben als solche zu kennzeichnen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1.) Für Bewerbergemeinschaften (BG) gilt: Rechtsform:; Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag (TA) als BG einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer BG muss eine ausdrückliche Erklärung der BG mit dem TA eingereicht werden, in der die Mitglieder der BG benannt werden sowie dasjenige Mitglied der BG, das die BG im Vergabeverfahren gegenüber dem AG rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der BG unterzeichnet sein. BG haben außerdem mit dem TA ein Organigramm einzureichen,aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der BG zuständig sind. Für die Bewerbergemeinschaftserklärung ist zwingend das vom AG bereitgestellte Formular„TA einer BG“ zu verwenden.
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2.) Im Auftragsfall: Vertragserfüllungssicherheit in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme. Mängelsicherheit in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
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2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit erfüllt.
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3. Stufe: Sollten mehr Bewerber die formellen Nachweise und die Mindestanforderungen zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit erfüllen als 6, so wird gemäß nachfolgendem Schema eine Rangfolge erstellt. Aufgefordert werden die ersten 6 Bewerber in dieser Rangfolge. Sofern zwei Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, werden diese in alphabetischer Reihenfolge gesetzt. Falls zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl an 6 gesetzt werden, werden beide Bewerber berücksichtigt und in diesem Fall 7 Bewerber eingeladen.
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Punkteschema zur Bewertung Referenzprojekte einschl. Mindestreferenzen.
Bewerber Referenzen Sporthalle: Referenzen Auftragswert 5 000 000 bis 10 000 000 EUR: 4 Punkte, Referenzen Auftragswert 10 000 001 bis 20 000 000 EUR: 8 Punkte, Referenzen Auftragswert ab 20 000 001 EUR: 10 Punkte.
Bewerber Referenzen Außenanlagen: Auftragswert ab 300 000 bis 500 000: 1 Punkt, Auftragswert 500 001 bis 1 000 000 EUR: 2 Punkte, Auftragswert ab 1 000 001 EUR: 2,5 Punkte.
Architekt: Referenzen Baukosten 5 000 000 bis 10 000 000 EUR (KG 200-700 netto): 4 Punkt, Referenzen Baukosten ab 10 000 001 EUR (KG 200-700 netto): 8 Punkte. Referenzen mit Leistungsumfang einschl. HOAI Phase V: 2 Zusatzpunkte pro Referenz. -
TGA-Planer: Referenzen Sporthalle Baukosten 3 000 000 bis 5 000 000 EUR (KG 400 netto): 2 Punkte, Referenzen Sporthalle Baukosten 5.000.001 bis 8.000.000 EUR (KG 400 netto): 4 Punkte,Referenzen Sporthalle Baukosten ab 8.000.001 EUR (KG 400 netto): 5 Punkte. Weiterhin: Referenzen Klimaneutrales Gebäude (gebäudetypunabhängig) Baukosten ab 3.000.000 EUR (KG 400 netto): Zusatzpunkt 1 Punkt pro Referenz.
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Außenanlagenplaner: Baukosten 300 000 bis 500 000 EUR: 1 Punkt, Baukosten ab 500 001 EUR: 2 Punkte mit Leistungsumfang einschl. HOAI Phase V: 0,5 Zusatzpunkte.
Sonstiges: Referenzen werden nur dann für die Bewerberauswahl verwendet, wenn der Bewerber folgende Angaben macht: – Nennung und Beschreibung eines Referenzprojektes auf maximal zwei DIN-A4-Seiten unter Angabe von Auftraggeber mit Namen eines Ansprechpartners und Telefonnummer, – Hauptsportart (für Referenz Sporthalle), – Ort und Dauer der Verwirklichung, – Zeitpunkt der (geplanten) Fertigstellung, – Sitz- und Stehplatzanzahl, – Auftragswert.
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Es werden nur Referenzen berücksichtigt, die fertiggestellt oder im Bau befindlich sind. Der benannte Ansprechpartner sollte die deutsche oder englische Sprache beherrschen. Für die Teilnahmeanträge muss zwingend der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Bewerbungsbogen verwendet werden.
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Für die Auswahl werden jeweils nur die drei besten Referenzen eines Bewerbers jeweils für „Sporthalle“, „Architekt“, „TGA-Planer“ und „Außenanlagenplaner“ berücksichtigt. Der Bewerber hat dafür für seine Referenzen eine Reihenfolge anzugeben; andernfalls wird der Auftraggeber eine Reihenfolge festlegen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-09-04 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-01-26 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: kommunales Tochterunternehmen
Kontakt
Internetadresse: www.ggh-heidelberg.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.auftragsboerse.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15d4f84d339-2c94a28ce59d9ed4 🌏
URL der Teilnahme: www.auftragsboerse.de 🌏
Internetadresse: www.auftragsboerse.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens nebst weiterer Erklärungsvordrucke für den Teilnahmeantrag sowie Teilnahmebedingungen für den öffentlichen Teilnahmewettbewerb sind auf dem Vergabeportal www.auftragsboerse.de hinterlegt.
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Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist elektronisch oder schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen. Teilnahmeantrag Vergabe Planung und Errichtung multifunktionale Sporthalle mit Außenanlagen“ oder dem auf dem Vergabeportal verfügbaren Kennzettel versehen bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle (nicht unter der Postanschrift des Auftraggebers, bitte beachten.) zur Abgabe der Teilnahmeanträge einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
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2. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail: info@ggh-heidelberg.de oder über das Fragen- und Antwortenforum des eVergabeportals bis spätestens zum 17.8.2017 einzureichen. Antworten auf Fragen sowie ergänzende Auskünfte zum Vergabeverfahren werden zeitgleich allen Unternehmen übermittelt, die sich auf dem Vergabeportal registriert bzw. einen Ansprechpartner mit Mailadresse benannt haben.
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3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die nur beim Vorliegen eines wichtigen Grundes zum Austausch und bei nachgewiesen gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
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4. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 2 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
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5. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
6. Entschädigung.
Den Bietern wird eine Frist von ca. 8 Wochen zur Erarbeitung ihrer Angebote eingeräumt. Die Auftragsvergabe erfolgt nach den Vorschriften der VOB/A EU.
Der Auftraggeber wird jedem Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen rechtzeitig eingereicht hat, eine Entschädigung gewähren:
— alle Bieter erhalten unter diesen Voraussetzungen für die Einreichung ihrer gültigen ersten indikativen Angebote pauschal 10.000 EUR zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer;
— alle Bieter, die der Auftraggeber – nach der Verringerung der Anzahl der Angebote in den Verhandlungsrunden – zur Abgabe von endgültigen besten Angeboten auffordert, erhalten zusätzlich pauschal 10 000 EUR je Abgabe eines endgültigen Angebots (insgesamt höchstens 20 000 EUR) jeweils zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer;
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— derjenige Bieter, dem der Auftraggeber den Zuschlag erteilt, bekommt keine Entschädigung gewährt.
Die Auftragsvergabe steht unter folgenden Vorbehalten:
— Nach Abschluss der Verhandlungen liegt kein Angebot unterhalb der in den Vergabeunterlagen genannten Budgetobergrenze vor.
— Vorliegen der Planreife des Bebauungsplans (Baurecht für die zu errichtenden baulichen Anlagen nach § 33 Abs. 1 BauGB).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen:
§ 160 GWB.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: OJS 2017/S 139-284691 (2017-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-07-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung und Bau einer multifunktional nutzbaren Sporthalle für 5 000 Zuschauer, ca. 8 300 m
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: m.hammel@ggh-heidelberg.de 📧
Telefon: +49 6221-5305259 📞
Fax: +49 6221-5305271 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-07-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-07-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 127-288885
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 139-284691
ABl. S-Ausgabe: 127

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-06-27 📅
Name: BAM Sports GmbH
Postort: Düsseldorf
Land: Deutschland 🇩🇪
Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg, Herrn Markus Hammel, Bergheimer Straße 109, 69115 Heidelberg

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Telefon: +49 7219264049 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postort: Karlsruhe
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2018/S 127-288885 (2018-07-04)