Grundwasserschutzzusatzberatung in den Trinkwassergewinnungsgebieten der Kooperation Trinkwasserschutz IG Weser

Stadtwerke Bad Pyrmont GmbH

Erbringung der Grundwasserschutzzusatzberatung für die Kooperation Trinkwasserschutz IG-Weser für einen Zeitraum vom 1.3.2018 bis 30.6.2023 auf Grundlage des Schutzkonzeptes. Die Beratung beinhaltet insbesondere die zur Erreichung der im Schutzkonzept beschriebenen Ziele erforderlichen Leistungen. Die Beratung beinhaltet die in der Anlage („Leistungsverzeichnis zur Zusatzberatung“) zur Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben zum Trinkwasserschutz in Trinkwassergewinnungsbieten im Rahmen der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (Kooperationsprogramm Trinkwasserschutz; RdErl. d. MU v. 23.11.2007 – 23-01373/10/03; Nds. MBl. Nr. 52/2007, 1727ff.) aufgeführten Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-12-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-11-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-11-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-11-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
Menge oder Umfang:
Grundwasserschutzzusatzberatung für den Zeitraum vom 1.3.2018 bis 30.6.2023 auf Grundlage des Schutzkonzeptes vom 28.6.2017. Die Beratungskulisse umfasst 6 760 ha Landwirtschaftliche Nutzfläche in 27 Wassergewinnungsgebieten.900 0001 000 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Bad Pyrmont GmbH
Postanschrift: Südstraße 3
Postleitzahl: 31812
Postort: Bad Pyrmont
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-bad-pyrmont.de 🌏
E-Mail: meyer@stw-bp.de 📧
Telefon: +49 5281915-0 📞
Fax: +49 5281915-145 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-09 📅
Einreichungsfrist: 2017-12-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 217-452534
ABl. S-Ausgabe: 217
Zusätzliche Informationen
1. Schutz- und Beratungskonzept: Das Schutz- und Beratungskonzept auf dessen Grundlage die Grundwasserschutzzusatzberatung erbracht werden soll wurde bereits erstellt. Dieses Konzept ist Grundlage des Verhandlungsverfahrens. Es ist damit zu rechnen, dass sich auch der Verfasser des Schutz- und Beratungskonzepts in diesem Verfahren bewerben wird. Anhaltspunkte für eine Verfälschung des Wettbewerbs oder für Wettbewerbsvorteile des Konzepterstellers sind hierdurch nicht zu erkennen. Sollten sich im Laufe des Verfahrens derartige Anhaltspunkte ergeben, wird der Auftraggeber geeignete Maßnahmen ergreifen, um diese zu unterbinden bzw. auszugleichen. 2. Teilnahmewettbewerb: Notwendige zusätzliche Formblätter zum Teilnahmeantrag sind per Mail bei der Kontaktstelle: meyer@stw-bp.de kostenlos anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist bis zu dem unter IV.3.4) genannten Termin in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „Vergabe Grundwasserschutzzusatzberatung – Teilnahmeantrag“ bei der ausschreibenden Stelle einzureichen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang beim Auftraggeber, nicht der Poststempel. Verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag beinhaltet die unter III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben und Erklärungen. Die dort gewählte Nummerierung ist zu übernehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben und Erklärungen binnen einer Frist von 6 Kalendertagen nachzufordern. Sofern der Antrag auch nach Ablauf der Nachforderungsfrist noch unvollständig ist, wird der Antrag ausgeschlossen. 3. Aufforderung zur Angebotsabgabe: Der Auftraggeber beschränkt die Gesamtzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden auf drei. Zur Abgabe eines Angebots werden ausschließlich Bewerber aufgefordert, die über die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) verfügen. Geeignet sind Bewerber, wenn sie die unter III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Unterlagen eingereicht und die geforderten Mindestbedingungen erfüllt haben. Sofern mehr Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern eingehen als Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, so findet eine Auswahlentscheidung durch den Auftraggeber statt. Hierfür bewertet der Auftraggeber die gem. III.2.2) erklärten Umsätze für vergleichbare Aufgaben der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, die gem. III.2.3) angegebenen Referenzprojekte, die mit der vorliegenden Aufgabe vergleichbar sind und das gem. III.2.2) zu benennende Projektteam unter besonderer Berücksichtigung des Projektverantwortlichen. Für jede Kategorie vergibt der Auftraggeber maximal 10 Punkte. Die Kategorien gehen in folgender Wichtung in die Wertung ein: 40 % Referenzen in den vergangenen drei Jahren, 20 % Umsatz für vergleichbare Aufgaben der letzten 3 Jahre, 40 % Bewertung des Projektteams. Nach diesem Verfahren wählt der Auftraggeber unter den geeigneten Bewerbern 3 aus, die er zur Abgabe von Angeboten auffordern wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Erbringung der Grundwasserschutzzusatzberatung für die Kooperation Trinkwasserschutz IG-Weser für einen Zeitraum vom 1.3.2018 bis 30.6.2023 auf Grundlage des Schutzkonzeptes. Die Beratung beinhaltet insbesondere die zur Erreichung der im Schutzkonzept beschriebenen Ziele erforderlichen Leistungen. Die Beratung beinhaltet die in der Anlage („Leistungsverzeichnis zur Zusatzberatung“) zur Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben zum Trinkwasserschutz in Trinkwassergewinnungsbieten im Rahmen der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (Kooperationsprogramm Trinkwasserschutz; RdErl. d. MU v. 23.11.2007 – 23-01373/10/03; Nds. MBl. Nr. 52/2007, 1727ff.) aufgeführten Leistungen.
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Menge oder Umfang:
Grundwasserschutzzusatzberatung für den Zeitraum vom 1.3.2018 bis 30.6.2023 auf Grundlage des Schutzkonzeptes vom 28.6.2017. Die Beratungskulisse umfasst 6 760 ha Landwirtschaftliche Nutzfläche in 27 Wassergewinnungsgebieten.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 900 000 💰
1 000 000 💰
Referenznummer: 01-STWBP-2017
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
Europäischer Landwirschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Trinkwasserschutzgebiete: Aerzen, Amelgatzen, Deckbergen, Emme, Engern/Ahe, Glessequelle, Goldbeck, Groß Berkel, Großenwieden, Haarbach, Halvestorf, Hameln-Süd, Heinekamp, Herrenteich, Hohenborn, Klein Berkel, Lauenstein, Levedagsen, Meiborssen, Ockensen, Rumbeck, Salzhemmendorf, Schwöbber, Stadthagen/Wendthagen, Sülbeck, Thüste, Wallensen.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.
Darstellung des Unternehmens inklusive eines Leistungsportfolios auf höchstens vier DIN-A-4-Seiten(Arial, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5)
2.
Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Vertretungsberechtigten, der Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse.
3.
Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach §21 Abs.1 Nr.1-7 SektVO vorliegen.
4.
Eigenerklärung des Unternehmens, auf welche Weise es wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, z.B. zu gesellschaftlichen Beteiligungen oder zu gesellschaftsrechtlichen Beziehungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
5.
Eigenerklärung des Unternehmens über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
6.
Eigenerklärung des Unternehmens über erbrachte oder noch andauernde und mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Leistungen der letzten 3 Kalenderjahre (2014 – 2016) unter Nennung des (öffentlichen oder privaten) Auftraggebers, eines Ansprechpartners, des Auftragswertes und des Auftragszeitraums (Mindestvoraussetzung ist die Benennung von drei Referenzen deren Laufzeit mind. ein Jahr betrug oder deren laufender Vertrag zumindest ein Jahr besteht).
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7.
Eigenerklärung des Unternehmens über die in den letzten 3 Kalenderjahren (2014 – 2016) durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter unter separater Nennung der Führungskräfte.
8.
Eigenerkärung des Unternehmens über den vorgesehenen Projektverantwortlichen sowie die übrigen Mitglieder des Projektteams unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation. Die Mitglieder des Projektteams müssen die notwendige Beratungskompetenz durch einen (Fach-)Hochschulabschluss in den Fachgebieten Agrarwissenschaften, Forstwissenschaften und Agrarökologie bzw. Geologie, Landespflege oder Geografie jeweils mit entsprechender Zusatzqualifikation oder mindestens dreijähriger Berufserfahrung als Gewässerschutzberater nachweisen. Jedes Mitglied des Projektteams muss die deutsche Sprache fließend beherrschen.
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9.
Eigenerklärung des Unternehmens darüber, in welchen Teilbereichen im Auftragsfall die Beauftragung von Nachunternehmern vorgesehen ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
10.
Eigenerklärung des Unternehmens über die vorhandene oder im Auftragsfall zu beschaffende technische Ausrüstung.
11.
Darstellung des Unternehmens darüber, wie im Auftragsfall sichergestellt wird, dass jederzeit ein Mitglied des Projektteams innerhalb von 24 Stunden vor Ort im Beratungsgebiet sein kann.
12.
Eigenerklärung darüber, dass das Unternehmen das Projektteam so ausgewählt hat, dass eine Aufnahme der Tätigkeit zum 1.3.2018 (bei Verzögerungen der Vergabe unverzüglich nach Verfahrensabschluss) sichergestellt ist.
13.
Eigenerklärung des Unternehmens darüber wie im Auftragsfall einschlägige Kenntnisse der naturräumlichen, hydrogeologischen, bodenkundlichen sowie landwirtschaftlichen Verhältnisse wie sie in der Region des beschriebenen Maßnahmengebietes vorherrschen erlangt werden.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung darüber abgeben, dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Gleichzeitig haben sie einen dem Auftraggeber gegenüber bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Ebenso haben sie anzugeben, wie im Auftragsfall die Arbeitsteilung zwischen Mitgliedern der Bietergemeinschaft erfolgen soll. Mitglieder einer Bietergemeinschaft dürfen sich nicht durch eine weitere Bewerbung (Einzelbewerbung oder als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft) an diesem Verfahren beteiligen. Der Auftraggeber behält sich vor, Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach beworben haben, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip vom weiteren Verfahren auszuschließen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadtwerke GmbH, Vergabestelle
Internetadresse: www.stadtwerke-bad-pyrmont.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2018-03-01 📅
Datum des Endes: 2023-06-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist der Antrag auf
Nachprüfung unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Nähere Angaben zur Einlegung von Rechtsbehelfen:
„Informationsblatt zum Rechtsschutz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge“ unter www.bundeskartellamt.de
Quelle: OJS 2017/S 217-452534 (2017-11-09)