Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen. Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung / Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten. Abschließend ist die fachtechnische Begleitung für den Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage bzw. die Sanierungsmaßnahme über einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren angefragt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-10-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-09-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 23/17
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung / Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Abschließend ist die fachtechnische Begleitung für den Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage bzw. die Sanierungsmaßnahme über einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren angefragt.
Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung / Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Abschließend ist die fachtechnische Begleitung für den Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage bzw. die Sanierungsmaßnahme über einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren angefragt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Umwelttechnische Beratung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Ref. II C 17 – Bodenschutz, Boden-, Altlasten- und Grundwassersanierung
Postanschrift: Brückenstraße 6
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.berlin.de/🌏
E-Mail: angela.ruemler@senuvk.berlin.de📧
Fax: +49 309025-2541 📠
URL der Dokumente: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/de/bekanntmachungen/🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-10-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-04 📅
Datum des Beginns: 2018-03-01 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 190-389240
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Entfällt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen.
Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung / Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung / Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Abschließend ist die fachtechnische Begleitung für den Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage bzw. die Sanierungsmaßnahme über einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren angefragt.
Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem. § 17 und § 73 VgV.
Im Wesentlichen werden die Leistungen zur Planung und Begleitung einer Grundwassersanierungsmaßnahme ausgeschrieben. Der Leistungsumfang orientiert sich an das Leistungsbild „Technische Ausrüstung“ der HOAI § 55 sowie Anlage 15 für die Anlagengruppe 7.2: komplexe technische Anlagen zur Grundwasserdekontaminierung. Das Angebot soll hierbei die Leistungsphasen 1 bis 8 umfassen. Weiterhin sind in Anlehnung an das Leistungsbild „Ingenieurbauwerke“ der HOAI § 43 sowie Anlage 12 für die Anlagengruppe 1 Planungsleistungen für die infrastrukturelle Erschließung der Grundwasserreinigungsanlage und die Errichtung von Sanierungsbrunnen (Förder- und Infiltrationsbrunnen) einzubeziehen. Gegenstand des angefragten Leistungsumfanges ist weiterhin eine Defizitanalyse zur Grundwasserbelastungssituation, die Planung, Ausschreibung und Begleitung von Grundwasseruntersuchungen zur Defizitbeseitigung sowie die fachtechnische Begleitung der Grundwassersanierungsmaßnahme.
Im Wesentlichen werden die Leistungen zur Planung und Begleitung einer Grundwassersanierungsmaßnahme ausgeschrieben. Der Leistungsumfang orientiert sich an das Leistungsbild „Technische Ausrüstung“ der HOAI § 55 sowie Anlage 15 für die Anlagengruppe 7.2: komplexe technische Anlagen zur Grundwasserdekontaminierung. Das Angebot soll hierbei die Leistungsphasen 1 bis 8 umfassen. Weiterhin sind in Anlehnung an das Leistungsbild „Ingenieurbauwerke“ der HOAI § 43 sowie Anlage 12 für die Anlagengruppe 1 Planungsleistungen für die infrastrukturelle Erschließung der Grundwasserreinigungsanlage und die Errichtung von Sanierungsbrunnen (Förder- und Infiltrationsbrunnen) einzubeziehen. Gegenstand des angefragten Leistungsumfanges ist weiterhin eine Defizitanalyse zur Grundwasserbelastungssituation, die Planung, Ausschreibung und Begleitung von Grundwasseruntersuchungen zur Defizitbeseitigung sowie die fachtechnische Begleitung der Grundwassersanierungsmaßnahme.
In der 1. Stufe des Verhandlungsverfahrens erfolgt ein EU-weiter Teilnahmewettbewerb, mit dem Ziel, aus den Bewerbern mindestens 3 maximal 5 geeignete Bewerber auszuwählen, die anschließend in der 2. Stufe von der Vergabestelle zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.
In der 1. Stufe des Verhandlungsverfahrens erfolgt ein EU-weiter Teilnahmewettbewerb, mit dem Ziel, aus den Bewerbern mindestens 3 maximal 5 geeignete Bewerber auszuwählen, die anschließend in der 2. Stufe von der Vergabestelle zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.
Fragen zum Vergabeverfahren können während der Teilnahmefrist bis 5 Tage vor dem Abgabetermin schriftlich, mit Betreff „Hauptstraße 13, Berlin – Lichtenberg, Fachplanung Grundwassersanierung“ an die unter Pkt. I.3 aufgeführte Kontaktstelle gestellt werden.
Fragen zum Vergabeverfahren können während der Teilnahmefrist bis 5 Tage vor dem Abgabetermin schriftlich, mit Betreff „Hauptstraße 13, Berlin – Lichtenberg, Fachplanung Grundwassersanierung“ an die unter Pkt. I.3 aufgeführte Kontaktstelle gestellt werden.
Der Bewerber hat während des Vergabeverfahrens bezüglich etwaiger Informationen (z. B. weitergehende Auskünfte auf Bewerberfragen von allgemeinem Interesse), die während des Verfahrens zusätzlich auf der Vergabeplattform des Landes Berlin eingestellt werden, eine Selbstinformationspflicht. Bewerber haben sich somit auf der Vergabeplattform regelmäßig und eigenverantwortlich über Ergänzungen zu informieren. Bewerber, die sich mit Verweis auf die Bezeichnung des Auftrags gem. Pkt. II.1.1 bei der unter Pkt. I.3 aufgeführten Kontaktstelle per Mail registrieren, bekommen diese zusätzlichen Informationen automatisch per Mail zugesandt.
Der Bewerber hat während des Vergabeverfahrens bezüglich etwaiger Informationen (z. B. weitergehende Auskünfte auf Bewerberfragen von allgemeinem Interesse), die während des Verfahrens zusätzlich auf der Vergabeplattform des Landes Berlin eingestellt werden, eine Selbstinformationspflicht. Bewerber haben sich somit auf der Vergabeplattform regelmäßig und eigenverantwortlich über Ergänzungen zu informieren. Bewerber, die sich mit Verweis auf die Bezeichnung des Auftrags gem. Pkt. II.1.1 bei der unter Pkt. I.3 aufgeführten Kontaktstelle per Mail registrieren, bekommen diese zusätzlichen Informationen automatisch per Mail zugesandt.
Beschreibung der Verlängerungen:
Es besteht die Option einer einmaligen Verlängerung der Sanierungsbegleitung um bis zu weitere 5 Jahre.
Zusätzliche Informationen: Entfällt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hauptstraße 13, 10317 Berlin – Lichtenberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften haben eine entsprechende Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung gem. Formblatt abzugeben. Nachweise sind jeweils von allen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft einzureichen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Die Einreichung der Bewerbung hat unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften haben eine entsprechende Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung gem. Formblatt abzugeben. Nachweise sind jeweils von allen Mitgliedern der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft einzureichen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Hinsichtlich der Befähigung zur Berufsausübung werden folgende Nachweise gefordert:
— Berufs- oder Handelsregisterauszug oder vergleichbare Bescheinigung;
— Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung über mind. 1 500 000 EUR;
— Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft mit Unfallversicherung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Einzureichen sind Angaben der letzten 3 Jahre 2014, 2015 und 2016:
— zum Jahresumsatz Gesamtbilanz;
— zum Jahresumsatz vergleichbarer Leistungen aus dem Bereich Altlastensanierung;
— zur Beschäftigtenzahl des Unternehmens.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichen sind:
— Angaben zum Projektteam / Berufserfahrungen / Qualifikationen;
— Lebensläufe und Projektreferenzen des Projektteams;
— Angabe zur Technische Ausstattung;
— Nachweis der Einhaltung von Normen zur Qualitätssicherung gem. § 49 VgV.
Geforderte Referenzprojekte können sich auf laufende bzw. abgeschlossene Projekte aus den letzten 5 Geschäftsjahren bis 2012 beziehen. Folgende Leistungen sind nachzuweisen:
— Sanierungsplanung Grundwasser mit Anlagentechnik hydraulische Grundwassersanierung für komplexe Kontaminationen mit mind. 3 unterschiedlichen Schadstoffparametern;
— Sanierungsplanung Grundwasser mit den relevanten Schadstoffen Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen;
— Sanierungsplanung Grundwasser mit hydraulischem Kreislauf (Einsatz von Förder- und Infiltrationsbrunnen);
— Sanierungsplanung Grundwasser mit Planung und hydraulischer sowie hydrochemischer Auswertung von Pumpversuchen;
— Sanierungsplanung Grundwasser unter Nutzung / Einbeziehung Ergebnisse Grundwassermodellierung;
— Planung Tiefbau und Erschließungsplanung sowie Planung Sanierungsbrunnen;
— Vergabeverfahren VOL, VOB und VgV im Oberschwellenbereich;
— Sanierungsbegleitung.
Bei der technischen Ausstattung wird der Einsatz von CAD-, AVA-, GIS- und GeODin-Software gewertet.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bewerbungsunterlagen haben die erforderlichen Angaben und Nachweise zu enthalten, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen haben die erforderlichen Angaben und Nachweise zu enthalten, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Eignungskriterien entsprechend den Anforderungen der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.
— Qualität, Vollständigkeit: Bewertungszahl max. 5 von 100 Punkten;
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: max. 10 von 100 Punkten;
— Technische und berufliche Leistungsfähigkeit max. 85 von 100 Punkten.
Ausschlussgründe:
— Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB;
— Keine Berufshaftpflichtversicherung bzw. entsprechende Erklärung;
— Kein Sachkundenachweis gem. DGUV 101-004 / Arbeiten in kontaminierten Bereichen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-11-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-03-31 📅
Wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften kann der Bieter ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang bei der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 106 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Beschaffungsunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 106 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Beschaffungsunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 106 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) geändert worden ist.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 190-389240 (2017-09-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-03-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung/Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Abschließend ist die fachtechnische Begleitung für den Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage bzw. die Sanierungsmaßnahme über einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren angefragt.
Ingenieurleistungen zur Planung einer Grundwassersanierungsmaßnahme für einen komplexen Grundwasserschaden mit mehreren Schadstoffen, darunter Chlorbenzole, Chlornitrobenzole, Chloraniline, Aniline, BTEX, LCKW, sprengstofftypische Verbindungen und Arsen.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung/Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Abschließend ist die fachtechnische Begleitung für den Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage bzw. die Sanierungsmaßnahme über einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren angefragt.
Gesamtwert des Auftrags: 196105.82 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung/Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Der Grundwasserschaden ist in Vorbereitung der Sanierungsplanung weitergehend zu erkunden. Ein Erkundungskonzept existiert und soll bei Erfordernis fortgeschrieben werden. Die zu planende Grundwassersanierungsmaßnahme umfasst die Planung von Förder- und Infiltrationsbrunnen, Pumpversuche, die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserreinigungsanlage sowie die infrastrukturelle Erschließung/Leitungsanbindung der Grundwasserreinigungsanlage und Brunnen. Bei der Sanierungsplanung ist mit einem externen Grundwassermodellierer zusammen zu arbeiten.
Der Bewerber hat während des Vergabeverfahrens bezüglich etwaiger Informationen (z.B. weitergehende Auskünfte auf Bewerberfragen von allgemeinem Interesse), die während des Verfahrens zusätzlich auf der Vergabeplattform des Landes Berlin eingestellt werden, eine Selbstinformationspflicht. Bewerber haben sich somit auf der Vergabeplattform regelmäßig und eigenverantwortlich über Ergänzungen zu informieren. Bewerber, die sich mit Verweis auf die Bezeichnung des Auftrags gem. Pkt. II.1.1 bei der unter Pkt. I.3 aufgeführten Kontaktstelle per Mail registrieren, bekommen diese zusätzlichen Informationen automatisch per Mail zugesandt.
Der Bewerber hat während des Vergabeverfahrens bezüglich etwaiger Informationen (z.B. weitergehende Auskünfte auf Bewerberfragen von allgemeinem Interesse), die während des Verfahrens zusätzlich auf der Vergabeplattform des Landes Berlin eingestellt werden, eine Selbstinformationspflicht. Bewerber haben sich somit auf der Vergabeplattform regelmäßig und eigenverantwortlich über Ergänzungen zu informieren. Bewerber, die sich mit Verweis auf die Bezeichnung des Auftrags gem. Pkt. II.1.1 bei der unter Pkt. I.3 aufgeführten Kontaktstelle per Mail registrieren, bekommen diese zusätzlichen Informationen automatisch per Mail zugesandt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-03-08 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften kann der Bieter ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang bei der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 106 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
1. Der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;