Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen. Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des UNESCO Welterbe Zollverein. Es handelt sich um eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung. Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt. Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden. Das Gebäude und alle Anlagenteile unterliegen in ihrer Gesamtheit dem Denkmalschutz.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-12-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-11-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-11-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des UNESCO Welterbe Zollverein.
Es handelt sich um eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt.
Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden.
Das Gebäude und alle Anlagenteile unterliegen in ihrer Gesamtheit dem Denkmalschutz.
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des UNESCO Welterbe Zollverein.
Es handelt sich um eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt.
Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden.
Das Gebäude und alle Anlagenteile unterliegen in ihrer Gesamtheit dem Denkmalschutz.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Zollverein
Postanschrift: Bullmannaue 11
Postleitzahl: 45327
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.zollverein.de🌏
E-Mail: susanne.kruber@zollverein.de📧
Telefon: +49 201/24681-319📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E85214547🌏
A) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ und die EEE ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle.
c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung.
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht.
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen.
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
g) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
h) Hinweis für Bewerber- / Bietergemeinschaften:
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
A) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ und die EEE ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle.
c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung.
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht.
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen.
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
g) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
h) Hinweis für Bewerber- / Bietergemeinschaften:
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des UNESCO Welterbe Zollverein.
Es handelt sich um eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt.
Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden.
Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden.
Das Gebäude und alle Anlagenteile unterliegen in ihrer Gesamtheit dem Denkmalschutz.
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Vergabe der Objektplanung und der Tragwerksplanung in Arbeitsgemeinschaft gemäß § 33 HOAI (Objektplanung) bzw. § 49 HOAI (Tragwerksplanung) für die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Vergabe der Objektplanung und der Tragwerksplanung in Arbeitsgemeinschaft gemäß § 33 HOAI (Objektplanung) bzw. § 49 HOAI (Tragwerksplanung) für die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die HD-Anlage ist Bestandteil des UNESCO Welterbe Zollverein.
Diese Hochdruckanlage ist eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung mit der hier verwirklichten Kombination aus geschlossenem Sockelbauwerk und aufsitzenden „Regal“-konstruktionen.
Diese Hochdruckanlage ist eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung mit der hier verwirklichten Kombination aus geschlossenem Sockelbauwerk und aufsitzenden „Regal“-konstruktionen.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt. Das Gebäude ist in drei durch Dehnungsfugen voneinander getrennte, gleich große Gebäudeabschnitte unterteilt. Die Fassaden sind durch liegende Rechteckfenster unter den Traufen und Stahlblechdoppeltüren gegliedert. Die Öffnungen sind teilweise nachträglich verändert worden.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt. Das Gebäude ist in drei durch Dehnungsfugen voneinander getrennte, gleich große Gebäudeabschnitte unterteilt. Die Fassaden sind durch liegende Rechteckfenster unter den Traufen und Stahlblechdoppeltüren gegliedert. Die Öffnungen sind teilweise nachträglich verändert worden.
Die vorangegangene Dach- und Fachsanierung des östlichen Gebäudeteils wird in 2017 abgeschlossen sein. In einem weiteren Schritt soll nun der westliche Gebäudeteil und damit abschließend das gesamte Bauwerk instandgesetzt werden. In dem westlichen Gebäudeabschnitt sind Kältemaschinen aus Betriebszeiten untergebracht. Dieser 1-geschossige Bereich der Halle mit einer Grundfläche von ca. 46,50m x 17,00m, misst eine Gebäudehöhe von ca. 4,60m. Auf dem Dach befinden sich weitere Behälter, Leitungen und Wartungsbrücken, die das Erscheinungsbild des Gebäudes prägen. Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch die auf dem Dach auf Betonsockeln montierten Pumpen, Rohre und Behälter sind stark geschädigt. Geländer und Wartungsgänge sind nicht mehr standfest. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen einer Instandsetzung wieder hergestellt werden.
Die vorangegangene Dach- und Fachsanierung des östlichen Gebäudeteils wird in 2017 abgeschlossen sein. In einem weiteren Schritt soll nun der westliche Gebäudeteil und damit abschließend das gesamte Bauwerk instandgesetzt werden. In dem westlichen Gebäudeabschnitt sind Kältemaschinen aus Betriebszeiten untergebracht. Dieser 1-geschossige Bereich der Halle mit einer Grundfläche von ca. 46,50m x 17,00m, misst eine Gebäudehöhe von ca. 4,60m. Auf dem Dach befinden sich weitere Behälter, Leitungen und Wartungsbrücken, die das Erscheinungsbild des Gebäudes prägen. Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch die auf dem Dach auf Betonsockeln montierten Pumpen, Rohre und Behälter sind stark geschädigt. Geländer und Wartungsgänge sind nicht mehr standfest. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen einer Instandsetzung wieder hergestellt werden.
Über dem Dach des östlichen Gebäudeteils erhebt sich eine dreigeschossige, offene Stahlkonstruktion „Regal“, welche dreiseitig mit Trapezblech bekleidet ist. Diese Konstruktion und die darauf befindlichen Behälter und Wartungsgänge sollen vorbehaltlich einer Finanzierung mit in das Sanierungskonzept des westlichen Gebäudeteils einfließen. Dies betrifft auch das kleinere Regal auf der Westseite.
Über dem Dach des östlichen Gebäudeteils erhebt sich eine dreigeschossige, offene Stahlkonstruktion „Regal“, welche dreiseitig mit Trapezblech bekleidet ist. Diese Konstruktion und die darauf befindlichen Behälter und Wartungsgänge sollen vorbehaltlich einer Finanzierung mit in das Sanierungskonzept des westlichen Gebäudeteils einfließen. Dies betrifft auch das kleinere Regal auf der Westseite.
Es liegen ein Sachverständigenbericht zur Standfestigkeit aus dem Jahre 2014 und ein Schadstoffkataster aus dem Jahr 2016 vor.
Im Rahmen der denkmalgerechten Instandsetzung sind folgende Maßnahmen durchzuführen um das Gebäude für spätere Nutzungen zu ertüchtigen:
— Betonsanierung der Tragkonstruktion und Anlagensockel – Demontagen, Lagerung und Wiedereinbau der hinsichtlich der Sicherung hinderlichen Anlagenelemente im Gebäude und auf dem Dach – Instandsetzung Dachfläche: Asphaltabdichtung, Attikaabläufe, Fallrohre und Grundleitungen – Sanierung/Wiederaufbau der Ziegelfassaden – Instandsetzung der Geländer- und Treppen-/ Metallanschlüsse – Instandsetzung der Fenster, Türen und Tore – Antrag/Abstimmung mit der Denkmalpflege Bezirksregierung Düsseldorf Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 der Objektplanung und die Leistungsphasen 1-6 für die Tragwerksplanung. Die Honorarzone III mit Honorarsatz: Mindestsatz wurde vom Fördergeber festgelegt.
— Betonsanierung der Tragkonstruktion und Anlagensockel – Demontagen, Lagerung und Wiedereinbau der hinsichtlich der Sicherung hinderlichen Anlagenelemente im Gebäude und auf dem Dach – Instandsetzung Dachfläche: Asphaltabdichtung, Attikaabläufe, Fallrohre und Grundleitungen – Sanierung/Wiederaufbau der Ziegelfassaden – Instandsetzung der Geländer- und Treppen-/ Metallanschlüsse – Instandsetzung der Fenster, Türen und Tore – Antrag/Abstimmung mit der Denkmalpflege Bezirksregierung Düsseldorf Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 der Objektplanung und die Leistungsphasen 1-6 für die Tragwerksplanung. Die Honorarzone III mit Honorarsatz: Mindestsatz wurde vom Fördergeber festgelegt.
Die Beauftragung für Objekt- und Tragwerksplanung erfolgt in 2 Stufen:
1.Stufe: LPH 1-4 2.Stufe: LPH 5-9 Mit der Planung und ersten Maßnahmen ist sofort nach Auftragserteilung Anfang Februar 2018 zu beginnen.
Die Maßnahme wird mit Bundes- und Landesmittel in Höhe von 1.987.005,- EUR netto für die Kostengruppen 300 und 400 finanziert.
Die Maßnahme muss bis zum 31.12.2021 abgeschlossen sein.
Der zeitliche Ablauf / die Verwendung der Mittel hat in folgendem Zeitrahmen zu erfolgen: 2018 ca. 30 %, 2019 ca. 30 %, 2020 ca. 25 %, 2021 ca. 15 %.
Dauer: 24 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kokerei Zollverein.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/ WTO-/ GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/ WTO-/ GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (Referenzliste) Für die Auflistung der Referenzprojekte ist das den Bewerbungsunterlagen beiliegende Formblatt „Liste der Referenzprojekte“ zu verwenden. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Liste der Referenzprojekte“ abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
A) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (Referenzliste) Für die Auflistung der Referenzprojekte ist das den Bewerbungsunterlagen beiliegende Formblatt „Liste der Referenzprojekte“ zu verwenden. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Liste der Referenzprojekte“ abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe hinsichtlich der Planungs- und Beratungsleistungen vergleichbar sein.
b) Präsentation von Referenzprojekten Es soll ein Referenzprojekt aus der Referenzliste auf insgesamt zwei Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig dargestellt werden. Aus der Präsentation soll die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.
b) Präsentation von Referenzprojekten Es soll ein Referenzprojekt aus der Referenzliste auf insgesamt zwei Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig dargestellt werden. Aus der Präsentation soll die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.
c) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weiterbeauftragung von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die weiterbeauftragt werden sollen, zu benennen (siehe Anlage „Eigenerklärung zu Nachunternehmen“). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
c) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weiterbeauftragung von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die weiterbeauftragt werden sollen, zu benennen (siehe Anlage „Eigenerklärung zu Nachunternehmen“). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
d) Eigenerklärung zur Eignungsleihe:
Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Anlage „Eigenerklärung zur Eignungsleihe“). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Anlage „Eigenerklärung zur Eignungsleihe“). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Architekt/ Ingenieur Nachweis durch Eigenerklärung des Bewerbers zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen (siehe EEE und Teilnahmeantrag) Nachweis der Berechtigung zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung für den Projektverantwortlichen. Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o.g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Architekt/ Ingenieur Nachweis durch Eigenerklärung des Bewerbers zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen (siehe EEE und Teilnahmeantrag) Nachweis der Berechtigung zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung für den Projektverantwortlichen. Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o.g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 Abs. 1 VgV (siehe EEE) b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bewertungskriterien zur Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme aufgefordert werden. Die Kriterien sind in einer Bewertungsmatrix dargestellt, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Nach formaler Prüfung der fristgerechten Einreichung und Vollständigkeit der geforderten Angaben, werden die verbleibenden Bewerbungen anhand folgender Kriterien geprüft (Gewichtung in Klammern):
… (Objektplaner) der Arbeitsgemeinschaft (5 %) Zur Bewertung wird jeweils der Mittelwert aus allen Referenzen der einzelnen Kriterien gebildet. Die Bewertungsmatrix kann beim Auftraggeber angefordert werden. Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix, werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen. Bei Punktgleichheit mehrerer Bewerber entscheidet das Los. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben jeweils bis zu 5 Punkte -je nach Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers- vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-12-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-02-28 📅
A) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ und die EEE ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle.
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle.
c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung.
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht.
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen.
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
g) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
h) Hinweis für Bewerber- / Bietergemeinschaften:
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, einzureichen.
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage (§ 160, Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Zollverein
Postanschrift: Bullmannaue 11
Postort: Essen
Postleitzahl: 45327
Telefon: +49 20124681-319📞
E-Mail: susanne.kruber@zollverein.de📧
Fax: +49 20124681-311 📠
Internetadresse: www.zollverein.de🌏
Quelle: OJS 2017/S 213-442778 (2017-11-03)
Ergänzende Angaben (2017-11-07) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 447490-2017
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des Unesco Welterbe Zollverein.
Es handelt sich um eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt.
Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden.
Das Gebäude und alle Anlagenteile unterliegen in ihrer Gesamtheit dem Denkmalschutz.
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Denkmalgerechte Instandsetzung der HD-Anlage West auf dem Gelände der stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen.
Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des Unesco Welterbe Zollverein.
Es handelt sich um eine technikgeschichtlich bedeutende Variante zu den Benzolfabriken früherer Bauart in baukünstlerisch bemerkenswerter Ausführung.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt.
Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch auf dem Dach montierte Behälter sind durch den Kokereibetrieb und durch Witterungseinflüsse stark geschädigt. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen der umfassenden Instandsetzung aller Bauteile wieder hergestellt werden.
Das Gebäude und alle Anlagenteile unterliegen in ihrer Gesamtheit dem Denkmalschutz.
Gesamtwert des Auftrags: 328463.44 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
a) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ und die EEE ausgefüllt und unterschrieben einzureichen;
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle;
c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung;
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen;
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
g) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
h) Hinweis für Bewerber- / Bietergemeinschaften:
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
a) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ und die EEE ausgefüllt und unterschrieben einzureichen;
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle;
c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung;
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen;
f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;
g) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;
h) Hinweis für Bewerber- / Bietergemeinschaften:
Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerbergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben jeweils eine eigene EEE entsprechend der Vorlage des Auftraggebers ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hochdruckanlage ist Bestandteil des Unesco Welterbe Zollverein.
Die HD-Anlage ist Bestandteil des Unesco Welterbe Zollverein.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt. Das Gebäude ist in 3 durch Dehnungsfugen voneinander getrennte, gleich große Gebäudeabschnitte unterteilt. Die Fassaden sind durch liegende Rechteckfenster unter den Traufen und Stahlblechdoppeltüren gegliedert. Die Öffnungen sind teilweise nachträglich verändert worden.
Der zum größten Teil eingeschossige Stahlbetonskelettbau aus dem Jahr 1958 (Arch. Fritz Schupp) wurde mit einer Fassade aus Zollverein typischem vorgesetzten Ziegelmauerwerk hergestellt. Das Gebäude ist in 3 durch Dehnungsfugen voneinander getrennte, gleich große Gebäudeabschnitte unterteilt. Die Fassaden sind durch liegende Rechteckfenster unter den Traufen und Stahlblechdoppeltüren gegliedert. Die Öffnungen sind teilweise nachträglich verändert worden.
Die vorangegangene Dach- und Fachsanierung des östlichen Gebäudeteils wird in 2017 abgeschlossen sein. In einem weiteren Schritt soll nun der westliche Gebäudeteil und damit abschließend das gesamte Bauwerk instandgesetzt werden. In dem westlichen Gebäudeabschnitt sind Kältemaschinen aus Betriebszeiten untergebracht. Dieser 1-geschossige Bereich der Halle mit einer Grundfläche von ca. 46,50 m x 17,00 m, misst eine Gebäudehöhe von ca. 4,60 m. Auf dem Dach befinden sich weitere Behälter, Leitungen und Wartungsbrücken, die das Erscheinungsbild des Gebäudes prägen. Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch die auf dem Dach auf Betonsockeln montierten Pumpen, Rohre und Behälter sind stark geschädigt. Geländer und Wartungsgänge sind nicht mehr standfest. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen einer Instandsetzung wieder hergestellt werden.
Die vorangegangene Dach- und Fachsanierung des östlichen Gebäudeteils wird in 2017 abgeschlossen sein. In einem weiteren Schritt soll nun der westliche Gebäudeteil und damit abschließend das gesamte Bauwerk instandgesetzt werden. In dem westlichen Gebäudeabschnitt sind Kältemaschinen aus Betriebszeiten untergebracht. Dieser 1-geschossige Bereich der Halle mit einer Grundfläche von ca. 46,50 m x 17,00 m, misst eine Gebäudehöhe von ca. 4,60 m. Auf dem Dach befinden sich weitere Behälter, Leitungen und Wartungsbrücken, die das Erscheinungsbild des Gebäudes prägen. Das Primärtragwerk aus Stahlbeton, die Ziegelflächen, die Dachhaut wie auch die auf dem Dach auf Betonsockeln montierten Pumpen, Rohre und Behälter sind stark geschädigt. Geländer und Wartungsgänge sind nicht mehr standfest. Die Standsicherheit des Gebäudes ist gefährdet und muss im Rahmen einer Instandsetzung wieder hergestellt werden.
— Betonsanierung der Tragkonstruktion und Anlagensockel,
— Demontagen, Lagerung und Wiedereinbau der hinsichtlich der Sicherung hinderlichen Anlagenelemente im Gebäude und auf dem Dach,
— Instandsetzung Dachfläche: Asphaltabdichtung, Attikaabläufe, Fallrohre und Grundleitungen,
— Sanierung/Wiederaufbau der Ziegelfassaden,
— Instandsetzung der Geländer- und Treppen-/ Metallanschlüsse,
— Instandsetzung der Fenster, Türen und Tore,
— Antrag/Abstimmung mit der Denkmalpflege Bezirksregierung Düsseldorf Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 der Objektplanung und die Leistungsphasen 1-6 für die Tragwerksplanung. Die Honorarzone III mit Honorarsatz: Mindestsatz wurde vom Fördergeber festgelegt.
— Antrag/Abstimmung mit der Denkmalpflege Bezirksregierung Düsseldorf Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 der Objektplanung und die Leistungsphasen 1-6 für die Tragwerksplanung. Die Honorarzone III mit Honorarsatz: Mindestsatz wurde vom Fördergeber festgelegt.
1.Stufe: LPH 1-4 2.Stufe: LPH 5-9. Mit der Planung und ersten Maßnahmen ist sofort nach Auftragserteilung Anfang Februar 2018 zu beginnen.
Die Maßnahme wird mit Bundes- und Landesmittel in Höhe von 1 987 005 EUR netto für die Kostengruppen 300 und 400 finanziert.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kokerei Zollverein
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Verständnis für die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektspezifische Organisation und Strukturierung
Erläuterung der bieterinternen Maßnahmen zur projektspezifischen Kosten- und Terminsicherung
Erläuterung des bieterinternen Dokumentations- und Berichtswesens am ausgeschriebenen Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation
Kostenkriterium: Höhe der Vergütung (Honorar)
Gewichtung der Kosten: 30 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-04-25 📅
Referenz Zusätzliche Informationen
a) Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag“ und die EEE ausgefüllt und unterschrieben einzureichen;
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle;
b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) zum betreffenden VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle;
c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung;
d) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;
e) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen;
g) eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;