Heizung, Dampf und Kälte – Sanierung Energiezentrale
Max-Planck-Gesellschaft, GV, Ref. VIII d – VOB
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die komplette Sanierung der Energieerzeugungsanlagen des Max-Planck-Institutes in Göttingen am Faßberg im Zuge der Beendigung des Contracting-Modells mit der EON über den Betrieb der Dampf-, Wärme- und Kälteerzeugungsanlagen.
Zukünftig sollen die Energieerzeugungsanlagen wieder vom Max-Planck-Institut übernommen und in Eigenregie betrieben werden.
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-02-21.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2017-02-21 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2017-02-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
Referenznummer: 01212_VOB_BICH_40
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göttingen 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Ref. VIII d – VOB
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de 📧
Telefon: +49 892108-0 📞
Fax: +49 892108-1344 📠
URL der Dokumente: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏
URL der Teilnahme: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-25 📅
Datum des Beginns: 2017-08-07 📅
Datum des Endes: 2019-05-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 040-072437
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Beschleunigtes Verfahren: Aufgrund der Dringlichkeit nach § 16 Abs.3 VgV.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-04-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des privaten Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Max-Planck-Gesellschaft, Sachgebiet Vergabemanagement
Dokumente URL: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2017/S 040-072437 (2017-02-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
Referenznummer: 01212_VOB_BICH_40
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die komplette Sanierung der Energieerzeugungsanlagen des Max-Planck-Institutes in Göttingen am Faßberg im Zuge der Beendigung des Contracting-Modells mit der EON über den Betrieb der Dampf-, Wärme- und Kälteerzeugungsanlagen.
Zukünftig sollen die Energieerzeugungsanlagen wieder vom Max-Planck-Institut übernommen und in Eigenregie betrieben werden.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göttingen 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft, GV, Ref. VIII d – VOB
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de 📧
Telefon: +49 892108-0 📞
Fax: +49 892108-1344 📠
URL der Dokumente: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏
URL der Teilnahme: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-25 📅
Datum des Beginns: 2017-08-07 📅
Datum des Endes: 2019-05-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 040-072437
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
Bei diesem Verfahren handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und aus einer Angebotsphase.
Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens „den Teilnahmewettbewerb“ ist folgendes zu beachten:
Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die den Vergabeunterlagen beiliegende Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden. Die für den Teilnahmeantrag bereitgestellten Unterlagen sind von Ihnen unter https://portal.deutsche-evergabe.de/ bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin uneingeschränkt und vollständig abrufbar.
Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages erfolgt ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. In Ergänzung zum MPG-Bewerbungsbogen gem. Bekanntmachung geforderter Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen sind diese formlos dem Teilnahmeantrag beizufügen. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über diese Plattform und den oben genannten Link unter Angebe der Referenznummer 01212_VOB_BICH_40 zu richten. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell unter oben genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens, gilt folgendes:
Ebenfalls unter o. g. Link uneingeschränkt und vollständig abrufbar sind, die für das Verhandlungsverfahren die Angebotsphase (2. Stufe) zu verwendenden Vergabeunterlagen, dazu gehören diverse VHB-Formblätter, das Leistungsverzeichnis und etwaige Anlagen zum Leistungsverzeichnis. Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe nach abgeschlossener Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge beginnt für die ausgewählten Teilnehmer die Angebotsphase. Ihr Angebot geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin an o. g. Link ausschließlich elektronisch ab. Dabei ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer in der Angebotsphase (2.Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1.Phase (Teilnahmewettbewerb). Wichtige Fragen und Antworten sind für Sie unter o. g. Link zu stellen und werden hierüber beantwortet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die komplette Sanierung der Energieerzeugungsanlagen des Max-Planck-Institutes in Göttingen am Faßberg im Zuge der Beendigung des Contracting-Modells mit der EON über den Betrieb der Dampf-, Wärme- und Kälteerzeugungsanlagen.
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Zukünftig sollen die Energieerzeugungsanlagen wieder vom Max-Planck-Institut übernommen und in Eigenregie betrieben werden.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund einer Zeichenanzahl Begrenzung in diesem Formular nicht die vollständige Beschreibung abgebildet werden kann. Die komplette Beschreibung steht Ihnen als Anlage „ II.2.4) Beschreibung der Beschaffung“ in den Vergabeunterlagen unter https://portal.deutsche-evergabe.de/ unentgeltlich, uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung.
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Ausgangssituation
Zur Heizungs-, Dampf- und Kälteversorgung des Max-Planck-Institutes für biophysikalische Chemie (MPI bpc) und die Heizungsversorgung des Max-Planck-Institutes für Dynamik und Selbstorganisation (MPI ds) befinden sich am Standort am Faßberg eine Heiz- und eine Kältezentrale. Von den jeweiligen Zentralen aus erfolgt die Versorgung über entsprechende Energieversorgungsnetze zu den auf der Liegenschaft befindlichen Gebäuden (Forschungseinrichtungen, Verwaltung, Küche, Kindergarten, Werkstätten u.a.).
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Dampf- und Heizungsversorgung (Baujahr 1998/99)
Die Wärmeerzeugung in der Heizzentrale erfolgt mittels 2 Hochdruckdampferzeugern (6 barü) mit einer Leistung von jeweils 3,5 MW (5 t/h). Beide Kessel werden mit Erdgas betrieben.
Die beiden Wärmeerzeuger werden aus einem Speisewasserbehälter (6 m3) über Speisewasserpumpen mit Speisewasser versorgt. Zur Erfüllung der Anforderungen an die Speisewasserqualität ist in der Heizzentrale eine Wasseraufbereitungsanlage (Enthärtung, VE-Wasseranlage, Dosierung) installiert.
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Der erzeugte Dampf wird über einen Hochdruckdampfverteiler auf die einzelnen Wärmeverbraucher verteilt. Neben den direkten Dampfverbrauchern in den Gebäuden, werden 2 Rohrbündelwärmetauscher in der Heizzentrale mit einer Übertragungsleistung von 3,5 bzw. 1,5 MW mit Dampf beschickt. Mittels
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dieser Wärmetauscher erfolgt sekundärseitig die Erzeugung von Pumpenwarmwasser (90/70°C) zur Heizungsversorgung. Ein weiterer Abgang auf dem Dampfverteiler dient der Beheizung des Speisewasserbehälters.
Der kondensierte Dampf wird an den Verbraucherschwerpunkten gesammelt, als Druckkondensat in die Heizzentrale gepumpt und dem Kondensatgefäß (3,8 m3) zugeführt. Mittels Pumpen wird das Kondensat von hier zum Speisewassergefäß zurückgepumpt.
Abschlämm- und Absalzwasser aus den Dampfkesseln werden durch einen Mischkühler, der im UG aufgestellt ist, abgekühlt und in das städtische Abwasser geleitet.
Auf der Sekundärseite der oben beschriebenen Rohrbündelwärmetauscher (Dampf/PWW) erfolgt die Umwälzung des Heizungswassers mit 3 Netzpumpen für das MPI bpc. Das MPI ds ist indirekt über einen Plattenwärmetauscher (1 300 kW) an das primäre Heizungsnetz angebunden und wird sekundärseitig mit zwei weiteren Netzpumpen versorgt. Zur Druckhaltung im PWW-Netz ist eine pumpengesteuerte Druckhalteanlage mit einem Membranausdehnungsgefäß (2 m3) installiert.
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Für die Grundlastwärmeerzeugung ist in den Rücklauf des PWW-Netzes ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von ca. 400 kW eingebunden, das im UG des Heizhauses aufgestellt ist. Das BHKW wurde im Jahr 2014 erneuert.
Zur Abführung der Abgase der beiden Kessel und des BHKW-Moduls ist ein Stahlbetonschornstein mit einer Höhe von ungefähr 55 m und einem Außendurchmesser am Fuß von 3 m vorhanden.
Kälteversorgung
Die Kälteerzeugung ist im Nebengebäude der Heizzentrale untergebracht. Derzeit sind drei Kompressionskältemaschinen installiert. Vorhanden sind zwei NH3-Kältemaschinen mit einer Kälteleistung von je 600 kW und eine R134A-Kältemaschine mit 700 kW. Alle Maschinen sind mit Direktverflüssigern ausgerüstet, die auf dem Dach der Kältezentrale aufgestellt sind.
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Die Kälteverteilung erfolgt mit drei Netzpumpen über ein Kaltwassernetz bis zu den Verbrauchern in den einzelnen Gebäuden. Die kaltwasserseitige Druckhaltung erfolgt über eine Kompressordruckhaltung.
Umfang der Baumaßnahme
Mit der beschriebenen Baumaßnahme sollen folgende, wesentliche Maßnahmen umgesetzt werden:
— Erneuerung der kompletten Wärmeerzeugungsanlage (WEA).
— Einbindung des Bestands-BHKW in die neue Wärmeerzeugungsanlage.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist zudem durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch die Eigenerklärung gem. Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
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Die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen sind auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder die Eigenerklärung VHB 124 sowie nach Aufforderung die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
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Das Formblatt 124 liegt als Anlage den Vergabeunterlagen bei.
Einheitliche Europäische Eigenerklärungen (EEE) werden ebenfalls akzeptiert. Falls Sie sich auf eine in einem anderen Vergabeverfahren für die Max-Planck-Gesellschaft abgegebene EEE berufen und keine neue EEE einreichen möchten, ist anzugeben bei welchem Verfahren und bei welcher Stelle diese abgegeben wurde. Auch ist zu beachten, dass nur eine EEE aus einem anderen Vergabeverfahren berücksichtigt werden kann, wenn der Auftragsgegenstand und die Rahmenbedingungen vergleichbar sind.
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Die Ausführungen zur Präqualifikation, zum Formblatt VHB 124 und zur EEE gelten für Ziffern III.1.2 und III.1.3 entsprechend.
Falls Sie sich als Bewerbergemeinschaft bewerben, ist in Bezug auf die Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3 Folgendes zu beachten:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen.
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Die Bewerbergemeinschaftserklärung steht den Bewerbern als Anlage zum Vordruck „MPG-Bewerbungsbogen“, unter https://portal.deutsche-evergabe.de/ uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung und ist für den Teilnahmeantrag zu verwenden.
Erforderliche Nachweise nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zu erbringen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1):
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerbungsbogen zu verwenden. Der MPG-Bewerbungsbogen steht den Bewerbern unter https://portal.deutsche-evergabe.de/ uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung und ist für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1):
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Bewerbungsbogen inkl. Anlagen zu einzureichen. Der MPG-Bewerbungsbogen steht den Bewerbern unter https://portal.deutsche-evergabe.de/ uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung und ist für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Nachfolgend geforderte Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizulegen:
(1) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters jeweils unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation / Berufszulassung und Angabe persönlicher Referenzprojekte mit Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe der entsprechenden Betriebszugehörigkeit.(Die Angaben sind einzutragen unter Punkte 3.1, 3.4.1 und 3.4.2 im MPG-Bewerbungsbogen. Sollte der Platz zur Darstellung der persönlichen Referenzen nicht ausreichen, sind die jeweiligen Vordrucke des MPG-Bewerbungsbogens in Eigenregie zu vervielfältigen und zu verwenden.)
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(2) Darstellung der vorgesehenen Struktur des konkret einzusetzen beabsichtigten Projektteams für die hier im Wettbewerb stehende Sanierung von Energieerzeugungsanlagen unter Angabe der vorgesehenen Personen, gegliedert nach Berufsgruppen und des jeweiligen Aufgabenbereiches (einzutragen unter Punkt 3.2 im MPG-Bewerbungsbogen);
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(3) Angabe/Erklärung der zugesicherten Eigenleistungsquote (einzutragen unter Punkt 3.3 im MPG-Bewerbungsbogen);
(4) Angaben von abgeschlossenen Referenzprojekten des Bewerbers als technischer Generalunternehmer, für unter Ziffer II.2.4 beschriebene vergleichbare Sanierungen von Energieerzeugungsanlagen in den letzten 7 Jahren (einzutragen unter Punkt 4.1 im MPG-Bewerbungsbogen);
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(5) Angaben von abgeschlossenen Referenzprojekten des Bewerbers für wie unter Ziffer II.2.4 beschriebene vergleichbare Maßnahmen im laufenden Betrieb in den letzten 5 Jahren (einzutragen unter Punkt 4.2 im MPG-Bewerbungsbogen);
(6) Angaben von abgeschlossenen Referenzprojekten des Bewerbers für die jeweils einzelnen technischen
Anlagen (a-d) in den letzten 5 Jahren für wie unter Ziffer II.2.4 beschriebene vergleichbare Maßnahme (einzutragen unter Punkte 4.3.1-4.3.4 im MPG-Bewerbungsbogen):
a) Dampfanlagen (> 2 t/h, Sattdampf 10 bar)
b) Kälteanlagen (> 2 MW) mit Kompressions- und Absorptionskältemaschinen
c) Blockheizkraftwerk BHKWs (> 500 kWel)
d) Netzprotokoll BACnet für die Gebäudeautomation
(7) Bei diesem Vergabeverfahren wird die Ausführung der kritischen Aufgaben als Eigenleistungsquote gefordert. Die Positionen die mindestens in Eigenleistung zu erbringen sind, sind der Anlage „Eigenleistungen“, die den Bewerbern als Anlage zu den Vergabeunterlagen zur Verfügung stehen, zu entnehmen. Die Einhaltung der Eigenleistungsquote ist unter Punkt 3.3 im MPG-Bewerbungsbogen zu bestätigen.
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Für die oben geforderten Kriterien sind die jeweils nachstehend vorgegebenen Mindeststandards unbedingt zu
beachten.
— Mindestanforderungen für die Anzahl der Mitarbeiter: 10 technische Mitarbeiter (Ingenieure, Techniker) und 30
fest angestellte gewerbliche Mitarbeiter (Monteure); (die Angaben sind einzutragen unter Ziffer 3.2 des MPG-Bewerbungsbogen);
— Die Einhaltung der unter Ziffer III.1.3) (7) in Verbindung mit der Anlage „Eigenleistungen“ geforderten
Eigenleistungen;
— mind. 2 vergleichbare Referenzprojekte gem. Ziffer III.1.3) (4) mit einer Herstellsumme von mindestens 3 000 000
EUR Netto je Referenzprojekt;
— mind. 1 Referenzprojekt im laufenden Betrieb gem. Ziffer III.1.3) (5);
— mind. jeweils 1 vergleichbare Referenz gem. Ziffer III.1.3) (6) a-d; falls in einer Referenz mehrere technische
Anlagen abgedeckt sind, kann diese auch mehrfach genannt werden.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt in einem zweistufigen Verfahren:
(1) Auf der 1. Stufe wird zunächst die Vollständigkeit der geforderten Erklärungen/Unterlagen geprüft und ggfs. einmalig, wo zulässig, unter Setzung einer Frist (6 Kalendertage) nachgefordert. Liegen nach Ablauf dieser Frist die Angaben, Erklärungen und Nachweise weiterhin nicht bzw. nicht vollständig vor, so wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen.
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(2) Soweit auf der 1. Stufe kein Ausschluss des jeweiligen Bewerbers erfolgt, wird auf der 2. Stufe anhand der vorgelegten Angaben und Unterlagen geprüft, ob der jeweilige Bewerber die geforderten Mindestbedingungen erfüllt und auch im Übrigen über die grundsätzliche Eignung für die Durchführung des Projektes verfügt. Bei Nichterfüllung wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen.
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Die verbleibenden Bewerber, welche nicht aus formalen Gründen ausgeschlossen werden mussten und die die Mindestanforderungen erfüllen, werden auf der Grundlage der bereits mit dieser Bekanntmachung uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Das unverbindlich vorgesehene Datum für die Aufforderung zur Angebotsabgabe ist der 19.4.2017.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-04-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des privaten Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Max-Planck-Gesellschaft, Sachgebiet Vergabemanagement
Dokumente URL: https://portal.deutsche-evergabe.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei diesem Verfahren handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb und aus einer Angebotsphase.
Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens „den Teilnahmewettbewerb“ ist folgendes zu beachten:
Für den Teilnahmeantrag sind der MPG-Bewerbungsbogen und die den Vergabeunterlagen beiliegende Bewerbergemeinschaftserklärung nach Maßgabe der vorliegenden Bekanntmachung zu verwenden. Die für den Teilnahmeantrag bereitgestellten Unterlagen sind von Ihnen unter https://portal.deutsche-evergabe.de/ bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Schlusstermin uneingeschränkt und vollständig abrufbar.
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Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages erfolgt ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe Ihres Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. In Ergänzung zum MPG-Bewerbungsbogen gem. Bekanntmachung geforderter Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen sind diese formlos dem Teilnahmeantrag beizufügen. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Mit elektronischer Abgabe eines Teilnahmeantrages wird Einverständnis hiermit erklärt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über diese Plattform und den oben genannten Link unter Angebe der Referenznummer 01212_VOB_BICH_40 zu richten. Die eingegangenen Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren, stehen stets aktuell unter oben genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
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Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens, gilt folgendes:
Ebenfalls unter o. g. Link uneingeschränkt und vollständig abrufbar sind, die für das Verhandlungsverfahren die Angebotsphase (2. Stufe) zu verwendenden Vergabeunterlagen, dazu gehören diverse VHB-Formblätter, das Leistungsverzeichnis und etwaige Anlagen zum Leistungsverzeichnis. Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe nach abgeschlossener Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge beginnt für die ausgewählten Teilnehmer die Angebotsphase. Ihr Angebot geben Sie bitte bis zum in der Aufforderung zur Angebotsabgabe genannten Termin an o. g. Link ausschließlich elektronisch ab. Dabei ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung Ihres Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer in der Angebotsphase (2.Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1.Phase (Teilnahmewettbewerb). Wichtige Fragen und Antworten sind für Sie unter o. g. Link zu stellen und werden hierüber beantwortet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB)“.
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