Hochschule Geisenheim (HSG) – Neubau von 4 Gebäuden im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakets 2020 – Leistungen der Tech. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, teilw. 7, 8 gem. § 53 ff. HOAI LPH 2-9
Im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt. Heureka-Maßnahme: — Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage HSP-Maßnahmen: — Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung, — Neubau Logistik als Lehrgebäude, — Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit. Derzeit wird mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche vorliegen. Zu vergeben sind Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen. Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 werden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-02-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-02-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: A.0455.072106_HSG_HKLS
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt.
Heureka-Maßnahme:
— Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage
HSP-Maßnahmen:
— Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung,
— Neubau Logistik als Lehrgebäude,
— Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit.
Derzeit wird mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche vorliegen.
Zu vergeben sind Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 werden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt.
Heureka-Maßnahme:
— Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage
HSP-Maßnahmen:
— Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung,
— Neubau Logistik als Lehrgebäude,
— Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit.
Derzeit wird mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche vorliegen.
Zu vergeben sind Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 werden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheingau-Taunus-Kreis
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de📧
Telefon: +49 6031167-0📞
Fax: +49 6031167-126 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6393🌏
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
6) Termine:
Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 13. KW. Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe für das Los 1 (GTZ) erfolgt erst in der 26. KW, da hier aufgrund der speziellen Nutzungsanforderung das Ergebnis des Architektenwettbewerbs als Anlage beigefügt werden soll.
Die Vergabeverhandlungen für die Lose 2 – 4 finden voraussichtlich in der 19. und 20. KW statt. Die Vergabeverhandlung für das Los 1 sind in der 32. KW angesetzt.
7) Wertung Eignungs- und Zuschlagskriterien:
Eine Übersicht/Erläuterungen der Eignungskriterien sowie eine Übersicht/Erläuterung der Kriterien der Verhandlungsverfahren liegen dieser Bekanntmachung als Matrix Stufe 1 und 2 bei.
8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
6) Termine:
Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 13. KW. Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe für das Los 1 (GTZ) erfolgt erst in der 26. KW, da hier aufgrund der speziellen Nutzungsanforderung das Ergebnis des Architektenwettbewerbs als Anlage beigefügt werden soll.
Die Vergabeverhandlungen für die Lose 2 – 4 finden voraussichtlich in der 19. und 20. KW statt. Die Vergabeverhandlung für das Los 1 sind in der 32. KW angesetzt.
7) Wertung Eignungs- und Zuschlagskriterien:
Eine Übersicht/Erläuterungen der Eignungskriterien sowie eine Übersicht/Erläuterung der Kriterien der Verhandlungsverfahren liegen dieser Bekanntmachung als Matrix Stufe 1 und 2 bei.
8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Heureka-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt.
Heureka-Maßnahme:
— Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage
HSP-Maßnahmen:
— Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung,
— Neubau Logistik als Lehrgebäude,
— Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit.
Derzeit wird mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche vorliegen.
Zu vergeben sind Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 werden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Geschätzter Gesamtwert: 890 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Getränketechnologische Zentrum ist derzeit sehr beengt in nicht mehr funktionalen Altbauten an der Rüdesheimer Straße 28 untergebracht. Es wird sowohl in der Lehre wie auch in der Forschung als wichtiger Baustein genutzt und ist aus Sicherheits- und Hygienestandardgründen zeitnah durch einen, den heutigen Anforderungen entsprechenden, Neubau zu ersetzen. Im Kern ist dieser Bereich ein Lebensmittelbetrieb, der die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben für die Herstellung von Lebensmitteln entsprechend der EUVO 852 aus dem Jahr 2004 erfüllen muss.
Das Getränketechnologische Zentrum ist derzeit sehr beengt in nicht mehr funktionalen Altbauten an der Rüdesheimer Straße 28 untergebracht. Es wird sowohl in der Lehre wie auch in der Forschung als wichtiger Baustein genutzt und ist aus Sicherheits- und Hygienestandardgründen zeitnah durch einen, den heutigen Anforderungen entsprechenden, Neubau zu ersetzen. Im Kern ist dieser Bereich ein Lebensmittelbetrieb, der die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben für die Herstellung von Lebensmitteln entsprechend der EUVO 852 aus dem Jahr 2004 erfüllen muss.
Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „EinWegeProduktion“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z. B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen.
Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „EinWegeProduktion“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z. B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen.
Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt 2 700 m
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17.5.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung:
— Anlagengruppe 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen),
— Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen),
— Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen),
— Anlagengruppe 7 (Nutzungsspezfische Anlagen),
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken),
gemäß § 53 ff. HOAI (2013) Leistungsphasen 2+3, teilweise 4 sowie 5-9 und als besondere Leistung die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Die anrechenbaren Kosten der TGA Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß § 53 ff. HOAI (KG 410, KG 420, KG 430, KG 470 und KG 480) betragen in Summe ca. 1 560 000 EUR netto.
Geplante Auftragsvergabe: September 2017
Geplanter Baubeginn: 2. Quartal 2019
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, vorbehaltlich der haushaltsrechlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Dauer: 30 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftrag den Auftragnehmer mit Vertragsabschluss mit der Erbringung der Leistungsstufe 1, Leistungsphase 2.
Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphase 3 und teilweise Leistungsphase 4 der Leistungsstufe 1 und den Leistungsstufen 2, 3, 4 und 5.
Ein Rechtsanspruch auf eine Geamtbeauftragung besteht nicht.
Bezeichnung des Loses: Neubau Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in zwei Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 1 240 m
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in zwei Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 1 240 m
Das neue Hörsaalgebäude beherbergt vorrangig Flächen für den Lehr- und Seminarbetrieb. Dabei wird hier unterschieden zwischen Seminarfläche mit nicht ansteigendem Gestühl für kleine bis mittlere Gruppenstärke sowie Hörsaalfläche mit ansteigendem Gestühl für Großgruppen im Vorlesungsbetrieb/Tagungscharakter.
Das neue Hörsaalgebäude beherbergt vorrangig Flächen für den Lehr- und Seminarbetrieb. Dabei wird hier unterschieden zwischen Seminarfläche mit nicht ansteigendem Gestühl für kleine bis mittlere Gruppenstärke sowie Hörsaalfläche mit ansteigendem Gestühl für Großgruppen im Vorlesungsbetrieb/Tagungscharakter.
Die anrechenbaren Kosten der TGA Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gemäß § 53 ff. HOAI (KG 410, KG 420, KG 430 und KG 480) betragen in Summe ca. 1,05 Mio. EUR netto.
Geplante Auftragsvergabe: Juni 2017
Geplanter Baubeginn: 3. Quartal 2018
Bezeichnung des Loses: Neubau Praktikum Lebensmittelsicherheit
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Aufgrund des im WS2015/16 gestarteten neuen Bachelor-Studiengangs Lebensmittelsicherheit wird an der Hochschule Geisenheim der Neubau eines Praktikumgebäudes benötigt. Das Praktikumgebäude beherbergt vorrangig Flächen für den Labor, Lehr- und Seminarbetrieb, für Büros und Besprechungen sowie für Umkleiden und sanitäre Anlagen. Hierzu gibt es gesonderte Anforderungen an die Ausstattung der Labore (Sicherheitsstufen) für die Praktika der Studierenden.
Aufgrund des im WS2015/16 gestarteten neuen Bachelor-Studiengangs Lebensmittelsicherheit wird an der Hochschule Geisenheim der Neubau eines Praktikumgebäudes benötigt. Das Praktikumgebäude beherbergt vorrangig Flächen für den Labor, Lehr- und Seminarbetrieb, für Büros und Besprechungen sowie für Umkleiden und sanitäre Anlagen. Hierzu gibt es gesonderte Anforderungen an die Ausstattung der Labore (Sicherheitsstufen) für die Praktika der Studierenden.
Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 530 m
Das Gebäude soll als wichtigster Bestandteil einen größeren Laborbereich auf einer Ebene beinhalten. Der gesamte Laborbereich muss so ausgestattet sein, dass gemäß Schutzstufe 2 nach der BiostoffV mit Mikroorganismen der Risikogruppe S2 gearbeitet werden kann, und gemäß Stufe 1 (S1) nach der GenTSV gearbeitet werden darf.
Das Gebäude soll als wichtigster Bestandteil einen größeren Laborbereich auf einer Ebene beinhalten. Der gesamte Laborbereich muss so ausgestattet sein, dass gemäß Schutzstufe 2 nach der BiostoffV mit Mikroorganismen der Risikogruppe S2 gearbeitet werden kann, und gemäß Stufe 1 (S1) nach der GenTSV gearbeitet werden darf.
Die anrechenbaren Kosten der TGA Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß § 53 ff. HOAI (KG 410, KG 420, KG 430, KG 470 und KG 480) betragen in Summe ca. 590 000 EUR netto.
Geplanter Baubeginn: 2. Quartal 2018
Bezeichnung des Loses: Neubau Logistik
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logsitik finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangsschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminarund Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt 632 m
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logsitik finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangsschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminarund Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt 632 m
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17. Mai 2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Die anrechenbaren Kosten der TGA Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gemäß § 53 ff. HOAI (KG 410, KG 420, KG 430 und KG 480) betragen in Summe ca. 355 000 EUR netto.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geisenheim.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegestz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 ff. HOAI (2013) in den letzten 3 Jahren in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 ff. HOAI (2013) in den letzten 3 Jahren in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für:
Los 1: Personenschäden 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden 0,45 Mio. EUR,
Los 2: Personenschäden 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden 0,50 Mio. EUR,
Los 3: Personenschäden 1 500 000 EUR und für sonstige Schäden 0,30 Mio. EUR,
Los 4: Personenschäden 1 600 000 EUR und für sonstige Schäden 0,15 Mio. EUR,
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.
zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 – 3, 7 und 8 gemäß § 53 ff. 55 HOAI (2013).
Durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren
für Los 1: 215 000 EUR (netto)
für Los 2: 155 000 EUR (netto)
für Los 3: 100 000 EUR (netto)
für Los 4: 65 000 EUR (netto)
Bei einer Bewerbung für mehrere Lose gelten die Mindestanforderungen in Summe.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1-3, 7 und 8 gem. § 53 ff.HOAI (2013) betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1-3, 7 und 8 gem. § 53 ff.HOAI (2013) betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe der Berufserfahrung in Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen) für Leistungen gem. § 53 ff.HOAI (2013) der verfügbaren Projektleitung;
3) Angabe der Berufserfahrung in Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen) für Leistungen gem. § 53 ff.HOAI (2013) der verfügbaren Bauüberwachung;
4) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
5) Darstellung von mindestens zwei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 7 Jahren (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2010) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, etc.);
— Art der Nutzung (Schulbau, Hochschulbau, Laborgebäude, Seminargebäude, Hörsaalgebäude, Verwaltungsgebäude, Schule, etc.);
— Angabe zu speziellen Anforderung der jeweiligen Lose hinsichtlich vergleichbarer Nutzung analog Abfrage Projektdatenblatt;
— Projektgröße, durch Angabe der anrechenbaren Kosten (Anl.Gr. 1 – 3 und 8 gem. § 53 HOAI (2013) (KG 410, KG 420, KG 430 und KG 480);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche;
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Anlagengruppen, Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Leistungsstand der Referenz;
— Art des Auftraggebers (privater/öffentlicher);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den entsprechenden Projektdatenblätten (losweise differenzierte Projektdatenblätter) des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind. Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage 735 Projektdatenblatt“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den entsprechenden Projektdatenblätten (losweise differenzierte Projektdatenblätter) des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind. Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage 735 Projektdatenblatt“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachwe.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1-3, 7 und 8 gem. § 53 ff. HOAI (2013) betrauten Dipl.-Ingenieure, Master, Bachelor: 4 Beschäftigte für Los 1, 3 Beschäftigte für Los 2 sowie jeweils 2 Beschäftigte für Los 3 und 4; durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen). Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 1-3, 7 und 8 gem. § 53 ff. HOAI (2013) betrauten Dipl.-Ingenieure, Master, Bachelor: 4 Beschäftigte für Los 1, 3 Beschäftigte für Los 2 sowie jeweils 2 Beschäftigte für Los 3 und 4; durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen). Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsbild: Mindestens drei der Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. § 53 HOAI (2013) müssen beauftragt sein; liegen in der Referenzen drei Anlagengruppen jedoch nicht die Anlagengruppe 8 vor, wird die Referenz zu 50 % gewertet die Anlagengruppe 8 kann in einer separaten Referenz nachgewiesen werden sofern diese die Mindestanforderungen an Leistungsumfang, Leistungszeitraum und Projektanforderungen erfüllen;
— Leistungsbild: Mindestens drei der Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. § 53 HOAI (2013) müssen beauftragt sein; liegen in der Referenzen drei Anlagengruppen jedoch nicht die Anlagengruppe 8 vor, wird die Referenz zu 50 % gewertet die Anlagengruppe 8 kann in einer separaten Referenz nachgewiesen werden sofern diese die Mindestanforderungen an Leistungsumfang, Leistungszeitraum und Projektanforderungen erfüllen;
— Leistungsumfang: Jeweils mindestens 80 % Grundleistung gemäß §§ 53 ff. HOAI in mindestens drei Anlagengruppen müssen erbracht sein;
— Leistungszeitrum: Gewertet werden Referenzen der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2010);
— Projektgröße: Mindestanforderung anrechenbare Kosten (KG 410, KG 420, KG 430 und KG 480) größergleich 450 000 EUR für Los 1, 325 000 EUR für Los 2; 180 000 EUR für Los 3 und 100 000 EUR für Los 4.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung): Mindestens 2 wertbare Referenzen.
Die Bewertung der Eignung erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Kriterien:
— Qualifikation verfügbare Projektleitung: Wenig geeignet 0 Punkte, teilweise geeignet 8 Punkte, weitestgehend geeignet 16 Punkte, voll geeignet 24 Punkte;
— Referenz mit der Anwendung des öffentl. Vergaberechtes: Nicht vergleichbar 0 Punkte, Anwendung des öffentlichen Vergaberechts 12 Punkte, Anwendung des öffentlichen Vergaberechts für Bund, Land, Kreis oder Kommune 24 Punkte;
— Referenz vergleichbarer Größe: Nicht vergleichbar 0 Punkte, teilweise vergleichbar 12 Punkte, voll vergleichbar 24 Punkte;
— 2 Referenzen vergleichbarer Nutzung: max. 120 Punkte (max. 60 Punkte je Referenz, teilweise vergleichbar 30 Punkte, voll vergleichbar 60 Punkte).
Eine losweise Übersicht sowie Erläuterungen der Eignungskriterien liegen dieser Bekanntmachung als Matrix bei.
Hinweise: Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden. Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben. Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.) Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben. Es können maximal 4 Referenzen in die Wertung eingehen.
Hinweise: Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden. Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben. Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.) Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben. Es können maximal 4 Referenzen in die Wertung eingehen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtlich geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtlich geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-04-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium: Honorarangebot inkl. Nebenkosten
Gewichtung der Kosten: 10
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
6) Termine:
Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 13. KW. Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe für das Los 1 (GTZ) erfolgt erst in der 26. KW, da hier aufgrund der speziellen Nutzungsanforderung das Ergebnis des Architektenwettbewerbs als Anlage beigefügt werden soll.
Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 13. KW. Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe für das Los 1 (GTZ) erfolgt erst in der 26. KW, da hier aufgrund der speziellen Nutzungsanforderung das Ergebnis des Architektenwettbewerbs als Anlage beigefügt werden soll.
Die Vergabeverhandlungen für die Lose 2 – 4 finden voraussichtlich in der 19. und 20. KW statt. Die Vergabeverhandlung für das Los 1 sind in der 32. KW angesetzt.
7) Wertung Eignungs- und Zuschlagskriterien:
Eine Übersicht/Erläuterungen der Eignungskriterien sowie eine Übersicht/Erläuterung der Kriterien der Verhandlungsverfahren liegen dieser Bekanntmachung als Matrix Stufe 1 und 2 bei.
8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 032-057831 (2017-02-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des HEUREKA-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt.
HEUREKA-Maßnahme:
— Getränke technologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage.
HSP-Maßnahmen:
— Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung,
— Neubau Logistik als Lehrgebäude,
— Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit.
Es wurde mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet.
Zu vergeben waren Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 wurden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Im Rahmen des HEUREKA-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt.
HEUREKA-Maßnahme:
— Getränke technologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage.
HSP-Maßnahmen:
— Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung,
— Neubau Logistik als Lehrgebäude,
— Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit.
Es wurde mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet.
Zu vergeben waren Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 wurden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Gesamtwert des Auftrags: 1 019 697 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Im Rahmen des HEUREKA-Programms und des Hochschulpakets (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt.
HEUREKA-Maßnahme:
— Getränke technologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage.
Es wurde mit einem Architektenwettbewerb die Realisierung von vier konkreten Bauvorhaben in die Wege geleitet.
Zu vergeben waren Ingenieurleistungen für die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, teilweise 7, 8 gemäß § 53 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Die Leistungen für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 wurden parallel hierzu in einer separaten Bekanntmachung ausgeschrieben.
Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „EinWegeProduktion“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z.B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen.
Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „EinWegeProduktion“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z.B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen.
Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt 2 700 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 8,8 Mio. € netto geschätzt.
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17.3.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung:
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken) gemäß § 53 ff. HOAI (2013) Leistungsphasen 2+3, teilweise 4 sowie 5-9 und als besondere Leistung die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Die anrechenbaren Kosten der TGA Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß § 53 ff. HOAI (KG 410, KG 420, KG 430, KG 470 und KG 480) betragen in Summe ca. 1,56 Mio. EUR netto.
Mit der Leistungserbringung war sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsabschluss mit der Erbringung der Leistungsstufe 1, Leistungsphase 2.
Kurze Beschreibung:
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in zwei Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 1.240 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300-400) aktuell auf ca. 5,4 Mio. € netto geschätzt.
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in zwei Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 1.240 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300-400) aktuell auf ca. 5,4 Mio. € netto geschätzt.
— Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen)
Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 530 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,6 Mio. € netto geschätzt.
Die anrechenbaren Kosten der TGA Anlagengruppen 1, 2, 3, 7und 8 gemäß § 53 ff. HOAI (KG 410, KG 420, KG 430, KG 470 und KG 480) betragen in Summe ca. 590 000 EUR netto.
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logsitik finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangsschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminar- und Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen. Die Nutzfläche 1 — 6 beträgt 632 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,2 Mio. € netto geschätzt.
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logsitik finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangsschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminar- und Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen. Die Nutzfläche 1 — 6 beträgt 632 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,2 Mio. € netto geschätzt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geisenheim
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-22 📅
2017-09-26 📅
2017-10-06 📅
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Vergabe Freiberufliche Leistungen
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rüge pflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabe stelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rüge pflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabe stelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2018/S 118-268705 (2018-06-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-06-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: A.0455.072106_HSG_NOW
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der vom Land Hessen aufgelegten Hochschulprogramme soll die 2013 neu gegründete Hochschule Geisenheim University ausgebaut werden. Hierzu wurde auf der Grundlage des Ergebnisses eines städtebaulichen Wettbewerbs ein nichtoffener Realisierungswettbewerb für vier Bauvorhaben nach RPW 2013 ausgelobt.
Drei Gebäude entstehen im Rahmen des Programms HSP 2020 INVEST Phase III und sollen für die Aufnahme zusätzlicher Studierender bis Ende 2019 fertiggestellt sein.
Der Neubau des Getränketechnologischen Zentrums (GTZ) wird im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA finanziert. Als Baubeginn wird 2019 angestrebt.
Zu vergeben waren Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Im Rahmen der vom Land Hessen aufgelegten Hochschulprogramme soll die 2013 neu gegründete Hochschule Geisenheim University ausgebaut werden. Hierzu wurde auf der Grundlage des Ergebnisses eines städtebaulichen Wettbewerbs ein nichtoffener Realisierungswettbewerb für vier Bauvorhaben nach RPW 2013 ausgelobt.
Drei Gebäude entstehen im Rahmen des Programms HSP 2020 INVEST Phase III und sollen für die Aufnahme zusätzlicher Studierender bis Ende 2019 fertiggestellt sein.
Der Neubau des Getränketechnologischen Zentrums (GTZ) wird im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA finanziert. Als Baubeginn wird 2019 angestrebt.
Zu vergeben waren Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Gesamtwert des Auftrags: 2351309.74 EUR 💰
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Architekturentwurf📦
Im Rahmen der vom Land Hessen aufgelegten Hochschulprogramme soll die 2013 neu gegründete Hochschule Geisenheim University ausgebaut werden. Hierzu wurde auf der Grundlage des Ergebnisses eines städtebaulichen Wettbewerbs ein nichtoffener Realisierungswettbewerb für vier Bauvorhaben nach RPW 2013 ausgelobt.
Im Rahmen der vom Land Hessen aufgelegten Hochschulprogramme soll die 2013 neu gegründete Hochschule Geisenheim University ausgebaut werden. Hierzu wurde auf der Grundlage des Ergebnisses eines städtebaulichen Wettbewerbs ein nichtoffener Realisierungswettbewerb für vier Bauvorhaben nach RPW 2013 ausgelobt.
Drei Gebäude entstehen im Rahmen des Programms HSP 2020 INVEST Phase III und sollen für die Aufnahme zusätzlicher Studierender bis Ende 2019 fertiggestellt sein.
Der Neubau des Getränketechnologischen Zentrums (GTZ) wird im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA finanziert. Als Baubeginn wird 2019 angestrebt.
Zu vergeben waren Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI 2013 für die 4 Neubauten in separaten Baulosen.
Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden.
Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden.
Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben.
Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 2 738 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 9,8 Mio. EUR brutto geschätzt.
Ziel des Verhandlungsverfahrens im Anschluss an den nichtoffenen Realisierungswettbewerb war die Vergabe der Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 33 ff. HOAI (2013).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphase 3 und 4 der Leistungsstufe 1 und den Leistungsstufen 2, 3, 4 und 5.
Kurze Beschreibung:
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in 2 Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 1 240 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300-400) aktuell auf ca. 6,0 Mio. EUR brutto geschätzt.
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in 2 Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca. 1 240 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300-400) aktuell auf ca. 6,0 Mio. EUR brutto geschätzt.
Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt ca 526 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,8 Mio. EUR brutto geschätzt.
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logsitik finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangsschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminar- und Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt 632 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,5 Mio. EUR brutto geschätzt.
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logsitik finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangsschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminar- und Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen. Die Nutzfläche 1 – 6 beträgt 632 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,5 Mio. EUR brutto geschätzt.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Platzierung im Wettbewerb
Gesamtergebnis nach Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept
Projektorganisation
Kostenkriterium: Honorarangebot
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-27 📅
2017-09-21 📅
Quelle: OJS 2018/S 118-268761 (2018-06-20)