HS Geisenheim, Verhandlungsverfahren Tragwerksplanung

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Im Rahmen des HEUREKA-Programms und des Hochschulpakts (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt: Heureka-Maßnahmen: Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage; HSP-Maßnahmen: Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung, Neubau Logistik als Lehrgebäude, Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit; Für die Realisierung der vier konkreten Bauvorhaben wurde ein Architektenwettbewerb in die Wege geleitet. Derzeit laufen die Verhandlungsgespräche mit den Preisträgern des Architektenwettbewerbes. Das Ergebnis wird voraussichtlich in der 25. KW 2017 vorliegen. Zu vergeben sind Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI für die vier Neubauten in drei separaten Baulosen.;

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-05-22 Auftragsbekanntmachung
2019-03-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2020-04-15 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2017-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: VG-0455-2017-0825
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des HEUREKA-Programms und des Hochschulpakts (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt: Heureka-Maßnahmen: Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage; HSP-Maßnahmen: Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung, Neubau Logistik als Lehrgebäude, Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit; Für die Realisierung der vier konkreten Bauvorhaben wurde ein Architektenwettbewerb in die Wege geleitet. Derzeit laufen die Verhandlungsgespräche mit den Preisträgern des Architektenwettbewerbes. Das Ergebnis wird voraussichtlich in der 25. KW 2017 vorliegen. Zu vergeben sind Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI für die vier Neubauten in drei separaten Baulosen.;
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheingau-Taunus-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6031/167-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15bd76a2b26-7223966748965316 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-22 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-27 📅
Datum des Beginns: 2017-10-02 📅
Datum des Endes: 2021-01-29 📅
2020-04-30 📅
2020-03-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 101-201637
ABl. S-Ausgabe: 101
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 2) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 4) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742). 5) Eine Bewerbung für einzelne Lose ist nicht möglich. Im Falle einer Aufforderung zur Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter dazu bereit Angebote für alles Lose einzureichen. Der Auftraggeber behält sich die Losweise Zuschlagserteilung vor (siehe „Matrix Stufe 2“). 6) Termine: Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 27. KW. Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Vergabeverhandlungen finden voraussichtlich in der 33. KW statt. 7) Wertung Eignungs- und Zuschlagskriterien: Eine Übersicht/Erläuterungen der Eignungskriterien sowie eine Übersicht/Erläuterung der Kriterien der Verhandlungsverfahren liegen dieser Bekanntmachung als Matrix Stufe 1 und 2 bei. 8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand: Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufserkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates am 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI, EU, Nr. L 255S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgaben entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 522 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Getränketechnologische Zentrum ist derzeit sehr beengt in nicht mehr funktionalen Altbauten an der Rüdesheimer Straße 28 untergebracht. Es wird sowohl in der Lehre wie auch in der Forschung als wichtiger Baustein genutzt und ist aus Sicherheits- und Hygienestandardgründen zeitnah durch einen, den heutigen Anforderungen entsprechenden, Neubau zu ersetzen. Im Kern ist dieser Bereich ein Lebensmittelbetrieb, der die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben für die Herstellung von Lebensmitteln entsprechend der EU-VO 852 aus dem Jahr 2004 erfüllen muss.
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Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „Ein-Wege-Produktion“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z. B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen.
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Der Bau erfolgt in Massivbauweise. Für die Produktionshalle ist ein Schwerlastaufzug und ein Laufkran vorgesehen sowie die Befahrbarkeit mit einem Gabelstapler.
Die Nutzfläche 1-6 beträgt 2 700 m². Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 8 800 000 EUR netto geschätzt.
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17.5.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI (2013) i. V. mit Anlage 14.1: Leistungsphasen 2-6.
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2013 betragen in Summe ca. 3 730 000 EUR netto.
Geplante Auftragsvergabe: September 2017
Geplanter Baubeginn: 2. Quartal 2019
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Erbringung der Leistungsstufe 1 (LPH 2-3). Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsstufen 1 (LPH 4), 2 und 3.
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Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Bezeichnung des Loses: Neubau Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in zwei Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen.
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Die Nutzfläche 1-6 beträgt ca. 1 240 m². Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300-400) aktuell auf ca. 5 400 000 EUR netto geschätzt.
Das neue Hörsaalgebäude beherbergt vorrangig Flächen für den Lehr- und Seminarbetrieb. Dabei wird hier unterschieden zwischen Seminarfläche mit nicht ansteigendem Gestühl für kleine bis mittlere Gruppenstärke sowie Hörsaalfläche mit ansteigendem Gestühl (teilbar) für Großgruppen im Vorlesungsbetrieb/Tagungscharakter.
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Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2013 betragen in Summe ca. 2 200 000 EUR netto.
Geplanter Baubeginn: 3. Quartal 2018
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Erbringung der Leistungsstufe 1. Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsstufen 2 und 3.
Bezeichnung des Loses: Neubau Praktikum Lebensmittelsicherheit und Neubau Logistik
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Aufgrund des im WS 2015/16 gestarteten neuen Bachelor-Studiengangs Lebensmittelsicherheit wird an der Hochschule Geisenheim der Neubau eines Praktikumgebäudes benötigt. Das Praktikumgebäude beherbergt vorrangig Flächen für den Labor-, Lehr- und Seminarbetrieb, für Büros und Besprechungen sowie für Umkleiden und sanitäre Anlagen. Hierzu gibt es gesonderte Anforderungen an die Ausstattung der Labore (Sicherheitsstufen) für die Praktika der Studierenden.
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Die Nutzfläche 1-6 beträgt ca. 530 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,6 Mio. EUR netto geschätzt.
Das Gebäude soll als wichtigster Bestandteil einen größeren Laborbereich auf einer Ebene beinhalten. Der gesamte Laborbereich muss so ausgestattet sein, dass gemäß Schutzstufe 2 nach der BiostoffV mit Mikroorganismen der Risikogruppe S2 gearbeitet werden kann, und gemäß Stufe 1 (S1) nach der GenTSV gearbeitet werden darf. Ggf. ist ein Schutz gegen Gebäudeschwingungen vorzusehen.
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Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI für das Gebäude PLMS (Praktikum Lebensmittelsicherheit) betragen in Summe ca. 1 000 000 EUR netto.
Der interdisziplinäre Studiengang „Logistik und Management Frischprodukte“ kombiniert betriebswirtschaftliche mit technisch naturwissenschaftlichen Inhalten aus dem Gartenbau- und Agrarbereich. Die Studierenden entwickeln eine ganzheitliche Sichtweise der gesamten Wertschöpfungskette für Frischprodukte wie Obst, Gemüse, Schnittblumen oder Milch und Fleischprodukte von den Produzenten bis zum Konsumenten. Im Neubau Logistik (Log) finden relevante Teile der Ausbildung statt, insbesondere in den Studiengangschwerpunkten Logistik und Betriebswirtschaftslehre. Der Neubau soll insgesamt ein Seminar- und Bürogebäude für den Studiengang Logistik mit ergänzender Fläche für die Professur im Fach Nachhaltigkeit umfassen.
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Die Nutzfläche 1-6 beträgt 632 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2 200 000 EUR netto geschätzt.
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2013 für das Gebäude Log betragen in Summe ca. 940 000 EUR netto
Geplanter Baubeginn PLMS: 2. Quartal 2018
Geplanter Baubeginn Log: 3. Quartal 2018
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geisenheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBI. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich Fachplanung Tragwerksplanung
gem. § 49 HOAI (2013) in den letzten 3 Kalenderjahren 2014, 2015 und 2016 in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für:
Los 1: Personenschäden 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden 2 300 000 EUR,
Los 2: Personenschäden 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden 1 800 000 EUR,
Los 3: Personenschäden 1 900 000 EUR und für sonstige Schäden 1 700 000 EUR.
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.
Als Mindesteignung gelten die Deckungssummen für das Los 1. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
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zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (2013). Durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Kalenderjahren 2014, 2015 und 2016: mindestens 390 000 EUR (netto).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
2) Darstellung von mindestens zwei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 7 Jahren (Abschluss der Grundleistungen nicht vor 2010) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Neubau, Erweiterung, Umbau, etc.);
— Art der Nutzung (Schulbau, Hochschulbau, Laborgebäude, Seminargebäude, Verwaltungsgebäude, Produktionsgebäude, etc.);
— Angaben zu weitgespannten Decken/ Dachtragwerken
— Angaben zur Konstruktion des Tragwerkes (z.B. Stahlbetonkonstruktion)
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (KG 300+400);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche (NF 1-6);
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Leistungsstand der Referenz;
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den entsprechenden Projektdatenblätten des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind. Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage 735 Projektdatenblatt“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
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Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist.
Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine Eigenerklärung abzugeben. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 2) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Jeweils mindestens 80 % Grundleistung gemäß § 51 HOAI (2013) müssen erbracht sein;
— Leistungszeitrum: Gewertet werden Referenzen der letzten 7 Jahre (Abschluss der Grundleistungen nicht vor 2010);
— Projektgröße: Mindestanforderung anrechenbare Kosten (KG 300+400) größergleich 5,0 Mio EUR
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung): Mindestens 2 wertbare Referenzen.
Die Bewertung der Eignung erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Kriterien:
— Referenz mit der Anwendung des öffentl. Vergaberechtes: Nicht vergleichbar 0 Punkte, Anwendung des öffentlichen Vergaberechts 30 Punkte, Anwendung des öffentlichen Vergaberechts für Bund, Land, Kreis oder Kommune 60 Punkte;
— Referenz mit weitgespannten Decken/ Dachtragwerk: Nicht vergleichbar 0 Punkte, voll vergleichbar 80 Punkte;
— Referenzen mit vergleichbarer Konstruktion: Nicht vergleichbar 0 Punkte, voll vergleichbar 60 Punkte;
Eine Übersicht sowie Erläuterungen der Eignungskriterien liegen dieser Bekanntmachung als Matrix bei.
Hinweise: Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden. Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben. Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.) Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben.
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Es können maximal 3 Referenzen in die Wertung eingehen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
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Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5,00
Kostenkriterium: Honorarangebot inkl. Nebenkosten
Gewichtung der Kosten: 10,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15bd76a2b26-7223966748965316 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
2) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
4) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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5) Eine Bewerbung für einzelne Lose ist nicht möglich. Im Falle einer Aufforderung zur Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter dazu bereit Angebote für alles Lose einzureichen. Der Auftraggeber behält sich die Losweise Zuschlagserteilung vor (siehe „Matrix Stufe 2“).
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6) Termine:
Die Auswahl der Bieter, die zur Vergabeverhandlung eingeladen werden, erfolgt im Anschluss der Auswertung des Teilnahmeverfahrens voraussichtlich in der 27. KW. Ausgewählte Bieter erhalten im Anschluss eine Aufforderung zur Angebotsabgabe sowie eine Einladung zu den Vergabeverhandlungen. Die Vergabeverhandlungen finden voraussichtlich in der 33. KW statt.
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7) Wertung Eignungs- und Zuschlagskriterien:
Eine Übersicht/Erläuterungen der Eignungskriterien sowie eine Übersicht/Erläuterung der Kriterien der Verhandlungsverfahren liegen dieser Bekanntmachung als Matrix Stufe 1 und 2 bei.
8) Angaben zu einem besonderen Berufsstand:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufserkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates am 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI, EU, Nr. L 255S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgaben entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 101-201637 (2017-05-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des HEUREKA-Programms und des Hochschulpakts (HSP) 2020 werden für die HS Geisenheim folgende Gebäude neu erstellt: Heureka-Maßnahmen: Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage; HSP-Maßnahmen: Hörsaalgebäude als Hochschulgebäude Vorlesung, Neubau Logistik als Lehrgebäude, Neubau Lehr- und Laborgebäude der Lebensmittelsicherheit; Für die Realisierung der 4 konkreten Bauvorhaben wurde ein Architektenwettbewerb in die Wege geleitet. Derzeit laufen die Verhandlungsgespräche mit den Preisträgern des Architektenwettbewerbes. Das Ergebnis wird voraussichtlich in der 25. KW 2017 vorliegen. Zu vergeben sind Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI für die 4 Neubauten in 3 separaten Baulosen.;
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Gesamtwert des Auftrags: 491245.61 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
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Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 049-112981
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 101-201637
ABl. S-Ausgabe: 49

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Nutzfläche 1-6 beträgt 2.700 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 8,8 Mio. EUR netto geschätzt.
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2013 betragen in Summe ca. 3,73 Mio. EUR netto.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Erbringung der Leistungsstufe 1 (LPH 2-3). Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsstufen 1 (LPH 4), 2 und 3. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Kurze Beschreibung:
Mit dem neuen Hörsaalgebäude sollen notwendige Flächen für die Lehre geschaffen werden. Neben einem großen, in 2 Bereiche teilbaren Hörsaal sollen verschiedene Seminarräume in das Gebäude integriert werden. Ein Foyer soll der Verteilung der Besucher dienen und bei Tagungen als repräsentativer Eingangsbereich fungieren. Hinzu kommen die notwendigen technischen Nebenräume und Büroflächen.
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Die Nutzfläche 1-6 beträgt ca. 1 240 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300-400) aktuell auf ca. 5,4 Mio. EUR netto geschätzt.
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2013 betragen in Summe ca. 2,2 Mio. EUR netto.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit der Erbringung der Leistungsstufe 1. Der Auftraggeber beabsichtigt, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel, eine stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsstufen 2 und 3. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Kurze Beschreibung:
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI für das Gebäude PLMS (Praktikum Lebensmittelsicherheit) betragen in Summe ca. 1,0 Mio. EUR netto.
Die Nutzfläche 1-6 beträgt 632 qm. Für diese Maßnahme werden die Bauwerkskosten (KG 300+400) aktuell auf ca. 2,2 Mio. EUR netto geschätzt.
Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI 2013 für das Gebäude Log betragen in Summe ca. 0,94 Mio. EUR netto
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geisenheim

Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot inkl. Nebenkosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 10,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-05-25 📅
Name: Prof. kind & partner (pkp)
Postanschrift: Bahnhofstrasse 28
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65185
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6111669090 📞
E-Mail: monika.zwaetz@kind-partner.de 📧
Land: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 208512.32 EUR 💰
Name: R & P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Trakehner Straße 7-9
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60487
Telefon: +49 69/24750140 📞
E-Mail: info@ruffert-ingenieure.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 137862.82 EUR 💰
Name: KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH
Postanschrift: Hilpertstraße 20
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Telefon: +49 6151885-334 📞
E-Mail: semmel.kerstin@kuk.de 📧
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 144870.47 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2019/S 049-112981 (2019-03-06)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 208512.32 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 077-182791
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 049-112981
ABl. S-Ausgabe: 77

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Getränketechnologisches Zentrum mit Einbau einer Abfüllanlage.
Kurze Beschreibung:
Das Getränketechnologische Zentrum ist derzeit sehr beengt in nicht mehr funktionalen Altbauten an der Rüdesheimer Straße 28 untergebracht. Es wird sowohl in der Lehre wie auch in der Forschung als wichtiger Baustein genutzt und ist aus Sicherheits- und Hygienestandardgründen zeitnah durch einen, den heutigen Anforderungen entsprechenden, Neubau zu ersetzen. Im Kern ist dieser Bereich ein Lebensmittelbetrieb, der die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben für die Herstellung von Lebensmitteln entsprechend der EU-VO 852 aus dem Jahr 2004 erfüllen muss. Das neue Gebäude ist in Teilen ein Produktionsgebäude und muss daher unproblematisch von LKW mit Hänger und Sattelzügen angefahren werden können. Zum Be- und Entladen ist ein Ladehof erforderlich. Das Erdgeschoss soll als Produktionshalle eine lichte Geschosshöhe von mindestens 5 m aufweisen, eine direkte Anlieferung über ein großes Tor vom Ladehof aus ist zudem erforderlich. Das Gebäude kann einen großen Keller für Technikanlagen aufweisen. Neben den Produktionsräumen und Nebenflächen sind auch in kleinerem Umfang Büroflächen vorgesehen. Die Produktionsräume müssen teilweise gekühlt und belüftet werden, entsprechende Anlagen sind deshalb mit unterzubringen. Da es sich um Produktionsflächen handelt, können sie in weiten Bereichen nur über Fensterbänder belichtet werden, die eine geschlossene Wand von mindestens 2,5 m Höhe über dem Boden erlauben. Die Produktion muss als „Ein-Wege-Produktion" durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass keine Wege sich kreuzen dürfen und z. B. die Anlieferung der Früchte und der Abtransport von Trester und Abfall von der Produktion, der Abfüllung und der Lagerung getrennt sein müssen. Der Bau erfolgt in Massivbauweise. Für die Produktionshalle ist ein Schwerlastaufzug und ein Laufkran vorgesehen sowie die Befahrbarkeit mit einem Gabelstapler. Die Nutzfläche 1-6 beträgt 2 700 qm.
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Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung" vom 17. Mai 2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI (2013) i. V. mit Anlage 14.1: Leistungsphasen 2-6.
Quelle: OJS 2020/S 077-182791 (2020-04-15)