Ingenieurleistungen HOAI §§§§ 43, 47, 51, 55 für die Planung eines Teststandgebäudes für Forschungs-Raketenantriebe

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt den Neubau eines Teststandgebäudes für Forschungs-Raketenantriebe. Hierfür sind die Planungsleistungen an eine Arbeitsgemeinschaft aus Ingenieurbüros der erforderlichen Fachrichtungen oder einen Generalplaner zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-18 Auftragsbekanntmachung
2017-09-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beabsichtigt den Neubau eines Teststandgebäudes für Forschungs-Raketenantriebe. Hierfür sind die Planungsleistungen an eine Arbeitsgemeinschaft aus Ingenieurbüros der erforderlichen Fachrichtungen oder einen Generalplaner zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Freising 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Postanschrift: Langer Grund
Postleitzahl: 74239
Postort: Hardthausen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dlr.de 🌏
E-Mail: dominik.goetzl@dlr.de 📧
URL der Dokumente: http://keke.de/html/bewerber.html 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-18 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-22 📅
Datum des Beginns: 2017-06-15 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 057-105939
ABl. S-Ausgabe: 57
Zusätzliche Informationen
Siehe Vergabeunterlagen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfügt am Standort Lampoldshausen im Landkreis Heilbronn über in Europa auf dem Gebiet der Entwicklung und des Betriebes von Raketentriebwerksprüfständen einmalige Kompetenzen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich das hier ansässige Institut für Raumfahrtantriebe mit seinen heute über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem wichtigen Partner der europäischen Raumfahrt entwickelt.
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Im Teststandgebäude werden an Raketenantrieben mit einem Schub von bis zu 75 kN und einem Eigengewicht von bis 500 kg die Grundlagen der Prozesse in Raketenbrennkammern erforscht. Es ist eine Kranbahn mit 1 000 kg Nutzlast erforderlich. Im Treibstofflager werden Wasserstoff, Methan und Ethanol gelagert.
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Für das Gebäude ist eine Baugenehmigung und eine emissionsrechtliche Genehmigung erforderlich. Für den Standort besteht ein rechtsgültiger Bebauungsplan.
Das Bauwerk soll gem. Bedarfsplan über folgende Räume mit einer Gesamt-Nutzfläche von ca. 550m
— Testzelle,
— Diagnoseräume,
— Überdachte Treibstofflager,
— EDV-Raum,
— Überdache Lagerfläche,
— Haustechnikräume + WC.
Im Bauwerk befinden sich keine ständigen Arbeitsplätze.
Es ist das Bauwerk mit technischer Gebäudeausrüstung sowie die Anbindung an die bestehende Infrastruktur zu planen.
Folgende Leistungen sollen vergeben werden:
Planung Ingenieurbauwerk § 43 HOAI, LPH 2-9 und örtliche Bauleitung
Tragwerksplanung § 51 HOAI, LPH 2-6
Elektroanlagenplanung §§ 53,55 HOAI Anlagengruppen 3, 4 und 8, LPH 2-3 und 5-9
HKLS-Planung §§ 53,55 HOAI Anlagengruppen 1, 2 und 3, LPH 2-3, teilw. 4 und 5-9
Verkehrsanlagenplanung § 47 HOAI LPH 2-9 der Gebäudezufahrt und örtliche Bauleitung
Planerische Schwerpunkte werden die Bauwerksplanung mit Explosionsschutzanforderungen, die Schwachstromtechnik mit Anbindung an einen Leitstand in einem benachbarten Gebäude sowie die Planung von besonderen Löschanlagen sein. Die Leitstandplanung ist nicht Gegenstand des Auftrages.
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Neben obigen Leistungen werden emissionsrechtliche Planungsleistungen, Beratungsleistungen sowie die Planung der nutzerspezifischen Anlagentechnik (insbesondere Treibstoffversorgung) erforderlich sein, diese sind jedoch nicht vom Bieter zu leisten.
Neben den Grundleistungen werden besondere Leistungen der jeweiligen Ingenieurfachrichtungen vergeben.
Für das Vorhaben werden auch Mittel aus Zuwendungen eingesetzt. Im Fall einer Arbeitsgemeinschaft beim Bieter ist die Arbeitsgemeinschaft der Auftragnehmer. Der Auftraggeber verwendet Vertragsmuster in Anlehnung an die RB Bau.
Die Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Auftragsvergabe begonnen werden. Der Bauantrag und die Unterlagen für das ZBau-Verfahren müssen in einer Planungszeit von 6 Wochen erstellt werden.
Beschreibung der Verlängerungen: Bei Verlängerung der Planungs- oder Bauzeit bei dieser einmaligen Beschaffung.
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung in Auftragsstufen.
Zusätzliche Informationen: Siehe Vergabeunterlagen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hardthausen Lkr. Heilbronn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Angaben der Bewerbung sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen, der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt wird. Der Teilnahmeantrag ist mittels Eigendownload erhältlich unter http://keke.de/html/bewerber.html Rubrik aktuelles für Bewerber und Wettbewerbsteilnehmer-.
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Die in dieser Ankündigung und im Teilnahmeantrag genannten Nachweise sind der Bewerbung als Anlage beizufügen. Formlose oder unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Gefordert werden:
1.) Im Bewerbungsbogen: Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB und § 48 VgV;
2.) Im Bewerbungsbogen: Angaben zur wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 36 Abs. 1 VgV; soweit gegeben;
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation gem. Punkt III.2.1;
4.) bei juristischen Personen Auszug aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist.
Mindeststandards:
Siehe Teilnahmeantrag (Punkt 5.0 Auswahlkriterium a) und b). Es werden Angaben gefordert zu:
— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren;
— Erklärung über Anzahl der Mitarbeiter und deren Berufsgruppen und Berufserfahrung in Jahren;
— Angabe des Auftragsteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben;
— Berufshaftpflichtversicherung über mind. 5 000 000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Bewerbergemeinschaft oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe Teilnahmeantrag (Punkt 5.0 Auswahlkriterien c) bis g) Nachweise gemäß § 46 Abs. 3 VgV; die Matrix zur Auswahl ist im Bewerbungsbogen enthalten.
Die Angaben und Erklärungen im Bewerbungsbogen (siehe Ziffer III.1.1) dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren. Es werden Angaben gefordert zu:
1.) Darstellung der zur Verfügung stehenden technischen Ausstattung.
2.) Darstellung von vergleichbaren Referenzprojekten, Mindestbedingung an die Referenzen zu Objektplanung Ingenieurbauwerke § 43 HOAI ist die Erbringung der LPH 8 HOAI § 43 nach 1.1.2014 mit Angabe zu:
— Auftraggeber, öffentlich oder privat,
— Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer,
— Nutzung und Nutzungsanteile in den Referenzprojekten,
— Beauftragte und erbrachte Leistungen/Angabe der erbrachten Leistungsphasen,
— Einsatz mit Umfang von Subunternehmern oder freien Mitarbeitern,
— Benennung der Auftragnehmer für die Leistungen im Umfang des Auftrages dieser Veröffentlichung, die nicht vom Bewerber erbracht wurden,
— Vertragsverhältnis des Bewerbers zum Auftraggeber,
— Zeitlicher Aufwand der Leistungserbringung, Bauabschnitte,
— Kosten KG 300 und 400 gem. DIN 276 brutto.
3.) Darstellung von vergleichbaren Referenzprojekten zu Technischer Gebäudeausrüstung § 55 HOAI, Tragwerksplanung § 51 HOAI, Mindestbedingung an die Referenzen ist Baubeginn nach 1.1.2014 mit Angabe zu:
— Kosten KG 300, bzw. KG 400 gem. DIN 276 brutto,
— Erfahrung Brandmeldeanlagen,
— Angaben zum Gebäude und der technischen Erschließung, Datennetze, GLT, Löscheinrichtungen,
— Besonderheiten der Baukonstruktion z. B. zum Explosionsschutz.
Die Anzahl der Referenzobjekte, die in die Gewichtung aufgenommen werden, ist begrenzt (siehe Punkt 5.0 im Teilnahmeantrag).
Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen.
Wurde ein Referenzprojekt durch eine ARGE geleistet, kann nur der tatsächlich erbrachte Leistungsanteil des Bewerbers gewertet werden. Hierzu muss der genaue Leistungsanteil in den Bewerbungsunterlagen angegeben werden.
Referenzprojekte können sich bei den Kriterien d) bis g) ohne Punkteabzug wiederholen.
Sofern mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, ein Losverfahren durchzuführen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
A)
Bauvorlageberechtigung für das ausgeschriebene Vorhaben gem. LBD
b)
— Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist;
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— Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
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Die Nachweise des Ingenieurs bzw. der Ingenieure werden für die Fachrichtungen HLS-Ingenieurwesen sowie zudem Elektroingenieurwesen gefordert.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Teilnahmeantrag Punkt 1.1 und Punkt 2.1.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern: Siehe Vergabeunterlagen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-07-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: eingetragener Verein (e. V.)
Kontakt
Kontaktperson: Herr Dominik Götzl
Dokumente URL: http://keke.de/html/bewerber.html 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kellerer und Kellerer
Postanschrift: Franziskanerstr. 26
Postort: München
Postleitzahl: 81669
Kontaktperson: z. Hd. Fr. Blaschke
Telefon: +49 8945911770 📞
E-Mail: vergabe@keke.de 📧
Land: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.keke.de 🌏
Kontaktperson: z. Hd. Frau Blaschke
E-Mail: vgv@keke.de 📧
Fax: +49 8945911778 📠

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Evtl. sieht der Auftraggeber einen Termin zur Besichtigung der Bestandsgebäude durch die Bieter in der Angebotsphase vor.
2) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.3) genannten Kontaktstelle eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift als Papiere abzugeben. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5, der mit dem Bewerbungsbogen zu erhalten ist, zu versehen.
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3) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
4) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt.
5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
6) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte.
7) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens Fragen von Bewerbern eingehen, deren Beantwortung über die in der Auftragsbekanntmachung bzw. im Teilnahmeantrag hinausgehende Informationen enthält, werden die Fragen und Antworten auf der Internetseite, auf der die sonstigen Bewerbungsunterlagen zu finden sind, als Fragen- und Antwortliste bekannt gemacht.
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8) Die Bewerbungsunterlagen können auf der Internetseite unter dem Link http://keke.de/html/bewerber.html heruntergeladen werden. Der Umfang der zur Verfügung stehenden Unterlagen ist im Teilnahmeantrag aufgelistet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894880 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
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Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Siehe VI.4.1)
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 057-105939 (2017-03-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-09-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 520 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Heilbronn, Landkreis 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 170-349064
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 057-105939
ABl. S-Ausgabe: 170

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bauwerk soll gem. Bedarfsplan über folgende Räume mit einer Gesamt-Nutzfläche von ca. 550 m² verfügen:

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bürostruktur und Personaleinsatz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und Leistungsumfan
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und fachliches Angebot zum planungsverantwortlichen Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und fachliches Angebot zum koordinierenden Ingenieurbauwerks-Planers
Arbeitsweise und fachliches Angebot zum koordinierenden Elektroplanungs-Ingenieur
Kostenkriterium: Höhe des Honorars
Gewichtung der Kosten: 20 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-08-22 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Eingetragener Verein (e. V.)

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften
in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der
Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3
GWB).
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postort: München
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2017/S 170-349064 (2017-09-01)