IT-Lösung Künstlersozialkasse

Unfallversicherung Bund und Bahn

Gegenstand der Beschaffung ist die Erstellung einer neuen IT-Fachanwendung für den Bereich der Künstlersozialkasse. Die Anwendung soll die Geschäftsprozesse der Künstlersozialkasse darstellen und die interdisziplinären Verständigung zwischen verschiedenen internen und externen Schnittstellen vereinfachen. Die Anforderungen an die zu erstellende IT-Anwendung orientieren sich an einem Domänenmodel, das sich aus vier Fachfunktionen (Versicherte, Verwerter, Beitragsbuchhaltung, Querschnitt), einer Finanzfunktion, der Funktion Datenaustausch und dem Funktionsbereich der Basisdienste zusammensetzt. Beispielsweise sollen für die Prozessdomäne der Versicherten wesentliche Standardprozesse des Neu- und Wiedermeldeverfahrens und der Bestandspflege entwickelt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-09-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-09-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-09-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von Transaktionsverarbeitungssoftware und kundenspezifischer Software
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Beschaffung ist die Erstellung einer neuen IT-Fachanwendung für den Bereich der Künstlersozialkasse. Die Anwendung soll die Geschäftsprozesse der Künstlersozialkasse darstellen und die interdisziplinären Verständigung zwischen verschiedenen internen und externen Schnittstellen vereinfachen. Die Anforderungen an die zu erstellende IT-Anwendung orientieren sich an einem Domänenmodel, das sich aus vier Fachfunktionen (Versicherte, Verwerter, Beitragsbuchhaltung, Querschnitt), einer Finanzfunktion, der Funktion Datenaustausch und dem Funktionsbereich der Basisdienste zusammensetzt. Beispielsweise sollen für die Prozessdomäne der Versicherten wesentliche Standardprozesse des Neu- und Wiedermeldeverfahrens und der Bestandspflege entwickelt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von Transaktionsverarbeitungssoftware und kundenspezifischer Software 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Unfallversicherung Bund und Bahn
Postanschrift: Weserstraße 47
Postleitzahl: 26382
Postort: Wilhelmshaven
Kontakt
Internetadresse: http://www.lup-dataroom.com/NewIT4KSK 🌏
E-Mail: newit4ksk@leinemann-partner.de 📧
URL der Dokumente: http://www.lup-dataroom.com/NewIT4KSK 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 189-387243
ABl. S-Ausgabe: 189
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeantrag Es sind die unter http://lup-dataroom.com/NewIT4KSK abrufbaren Vordrucke (Teilnahmeantrag mit Eigenerklärung zur Eignung, Erklärung zum Einsatz anderer Unternehmen, Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, Eigenerklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft) zu verwenden. Die Teilnahmebedingungen sind in den Hinweisen zum Teilnahmeantrag konkretisiert. Der vollständige Teilnahmeantrag ist schriftlich, in deutscher Sprache und rechtsverbindlich unterschrieben mit den geforderten Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle in Papierform sowie in einfacher elektronischer Kopie auf einem Datenträger einzureichen. 2. Weitere Unterlagen Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1 (2)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Angebot als Anlage beizulegen. 3. Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV). Fehlende, lückenhafte oder auf sonstige Weise unzureichende Projektbeschreibungen im Rahmen der Referenzdarstellung werden nicht nachgefordert. 4. Eignungsleihe Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen hat der Bewerber — die anderen Unternehmen in seinem Angebot zu benennen. — die unter III.1.1 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Angebot beizubringen. — die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. — Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen. Erfüllt der jeweils vorgesehene Nachunternehmer die auf diesen zutreffenden Eignungskriterien nicht oder besteht ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB zu Lasten dieses Nachunternehmers, so hat der Bewerber diesen Nachunternehmer zu ersetzen. 5. Bewerber-/Bietergemeinschaft Bei Eingehung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft — ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird. — sind alle unter III.1.1 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. — sind die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerber-/Bietergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft, vorzulegen. 6. Unterauftragnehmer Wird beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile erst im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vorzulegen. 7. Mindestanforderungen/Bewertung Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. 8. Bewerberfragen Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 30.10.2017, 14.00 Uhr zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten. 9. Kosten Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Angebots und die Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt nicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und dient der Unfallversicherung von Angestellten bei Bundesbehörden und der Deutschen Bahn mit ihren Ablegern. Die Künstlersozialkasse ist ein unselbstständiger, jedoch haushalts- und vermögensmäßig gesonderter Geschäftsbereich der Unfallversicherung Bund und Bahn. Die Aufbauorganisation der Künstlersozialkasse besteht aus einer Geschäftsbereichsleitung und sechs Abteilungen mit insgesamt 13 untergeordneten Referaten.
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Gegenstand der hier ausgeschriebenen Beschaffung ist die Erstellung einer neuen IT-Fachanwendung für den Bereich der Künstlersozialkasse. Die Anwendung soll die Geschäftsprozesse der Künstlersozialkasse darstellen und die interdisziplinäre Verständigung zwischen verschiedenen internen und externen Schnittstellen vereinfachen. Die Anforderungen an die zu erstellende IT-Anwendung orientieren sich an einem Domänenmodel, das sich aus vier Fachfunktionen (Versicherte, Verwerter, Beitragsbuchhaltung, Querschnitt), einer Finanzfunktion, der Funktion Datenaustausch und dem Funktionsbereich der Basisdienste zusammensetzt. Beispielsweise sollen für die Prozessdomäne der Versicherten wesentlichen Standardprozesse für das Neu- und Wiedermeldeverfahren entwickelt werden. Dieses umfasst den Meldevorgang von Künstlern und Publizisten samt Anforderung aller notwendiger Unterlagen, die für die Feststellung der Versicherungspflicht erforderlich sind. Es endet mit dem Erlass eines Bescheides. Den fachlichen Anwendungsfällen sind dabei jeweils Prozesse (z. B. Fragebogen bereitstellen, Feststellungsverfügung prüfen oder erwirken u. ä.) sowie Erledigungsarten (z.B. Ablehnung – keine künstlerische Tätigkeit) zuzuordnen. Zudem enthalten sie technische Anwendungsfälle (z. B. Beitrag berechnen, Bescheid erstellen).
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Die neue Anwendung soll grundlegende Konzepte in einer übergreifenden Form als Basisdienste zur Verfügung stellen. Diese Grundkonzepte finden in allen Geschäftsprozessen Verwendung.
Die Modellierung der fachlichen Prozesse erfolgt durch Teilprozesse von fachlich wieder verwendbaren Abläufen.
Die Gesamtlaufzeit des Projektes beträgt etwa fünf Jahre. Projektbeginn ist voraussichtlich der 1. August 2018. Der Produktionsstart ist für den 1.8.2023 vorgesehen.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die folgenden Leistungen werden optional abgefragt. Sie müssen in der Gesamtarchitektur bereits vorgesehen sein. Eine spätere Implementierung muss daher zugesichert werden können, ohne dass grundlegende Änderungen an der Architektur und entsprechende Folgewirkungen notwendig werden. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf besteht nicht.
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1. Optionale fachliche Anforderungen
1.1 KSK Onlinekonto
Die Idee des KSK Onlinekontos schreibt den Ansatz der Onlinefunktionen fort und ergänzt die Funktionalitäten aus den Soll-Anforderungen mit dem Ziel einer Onlineserviceplattform mit folgenden Anforderungen:
— Authentifizierung gemäß gesetzlicher Vorgaben des BSI
— Bereitstellen eines Versicherten- oder Verwerterkontos
1.2 Nutzung neuer eIDAS Möglichkeiten
— Vertrauensdienste
— Elektronische Identifizierung
1.3 Anbindung an die BI Landschaft der UVB
2. Optionale technische Anforderungen
2.1 Auswahl einer neuen Scansoftware
2.2 Auswahl eines neuen Viewers
2.3 Auswahl und Migration des digitalen Archivs
3. Optionale Organisatorische Anforderungen
3.1 Pflege und Wartung des Systems (Varianten).
Nähere Informationen zu den Optionen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wilhelmshaven.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
a) Eigenerklärung zu § 123 GWB,
b) Eigenerklärung zu § 124 GWB,
c) Erklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes.
2. Eigenerklärung zur Eintragung in das Handelsregister gem. § 44 Abs. 1 VgV
Es ist die Erklärung über die Eintragung in das Handelsregister (Bei Bewerbung einer Kapitalgesellschaft) abzugeben. Mit dem Antrag auf Teilnahme ist eine aktuelle Kopie (nicht älter als 12 Monate) des Auszugs aus dem Handelsregister vorzulegen. Nachweis der Eintragung in das Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in welchem das Unternehmen ansässig ist.
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Wenn die Eigenerklärungen zu 1. lit. a) und b) nicht uneingeschränkt vorgelegt werden können, ist der Grund hierfür im Einzelnen in Form einer vom Bieter eigenständig zu erstellenden Eigenerklärung näher darzulegen. Es erfolgt in diesem Fall kein Ausschluss von der Teilnahme am Verfahren, wenn eine ausreichende Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB nachgewiesen wird oder der zulässige Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB abgelaufen ist. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB wird über einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen entschieden.
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Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Unternehmensdarstellung
2. Im Auftragsfall ist der Abschluss einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit den nachfolgend genannten Mindestdeckungssummen, welche über den Zeitraum der Vertragsausführung uneingeschränkt bestehen bleiben müssen, nachzuweisen:
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— 2 000 000 EUR pauschal für Personenschäden bei einer 2-fachen Jahresmaximierung und
— 500 000 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einer 2-fachen Jahresmaximierung.
3. Eigenerklärung zur Umsatzstruktur, § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV
a) Anzugeben ist der Gesamtjahresumsatz des Bewerbers (in EUR) bezogen auf die jeweils letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
b) Anzugeben ist der Umsatz (EUR) des Bewerbers der jeweils letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags betrifft.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung erfüllt, wenn Unternehmensdarstellung wie gefordert eingereicht.
zu 2) Mindestanforderung erfüllt, wenn Erklärung/Nachweis wie gefordert eingereicht.
zu 3a) Mindestanforderung ist ein Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 Jahren i. H. v. je 40 000 000 EUR.
zu 3b) Mindestanforderung ist ein Gesamtjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Jahren i. H. v. je 10 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Mitarbeiteranzahl:
a) durchschnittliche Gesamtmitarbeiteranzahl der letzten 3 Jahre
b) Anteil der Mitarbeiter, die im Wesentlichen mit Aufgaben der Projektleitung oder Teilprojektleitung befasst sind
c) Anteil der Mitarbeiter, die im Wesentlichen mit Aufgaben der Entwicklung von Softwarearchitekturen befasst sind
d) Anteil der Mitarbeiter, die im Wesentlichen mit Aufgaben der Fachkonzeption von Systemen in der öffentlichen Verwaltung mit Schwerpunkt Sozialversicherung befasst sind
e) Anteil der Mitarbeiter, die im Wesentlichen mit Aufgaben der Softwareentwicklung im Umfeld offener Systeme im JAVA oder Java-Script befasst sind
f) Anteil der Mitarbeiter, die im Wesentlichen mit Aufgaben der Qualitätssicherung und Tests befasst sind
2. Referenzen:
Zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers werden Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge gefordert. Es sind Referenzleistungen zugelassen, die in den letzten drei Jahren erbracht wurden.
Referenzgruppe 1
Geben Sie mind. 2 Projektreferenzen zur Ablösung eines Großrechnerverfahrens in Richtung einer neuen Technologieplattform an. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem danach, ob
— die Ablösung eines Großrechnerverfahrens im Umfeld COBOL oder Adabas/Natural vollzogen wurde,
— die neue Technologieplattform offene Technologien (JAVA, JavaScript) gem. SAGA-Vorgaben adressiert hat,
— es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt,
— eine Datenübernahme vollzogen wurde und
— ein Modell für die Wartung und Weiterentwicklung erarbeitet und ggf. umgesetzt wurde
Referenzgruppe 2
Geben Sie mind. 2 Projektreferenzen zur Entwicklung von Fachanwendungen an. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem danach, ob
— die Entwicklung auf quelloffenen, SAGA-konformen Standards (JAVA, JavaScipt) unter Nutzung von open-source Komponenten erfolgt,
— es sich bei der Fachanwendung um eine web-basierte Lösung handelt,
— es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt und
— besondere Anforderungen für den Datenschutz und die Datensicherheit bzw. Barrierefreiheit bestanden
Referenzgruppe 3
Geben Sie mind. 2 Projektreferenzen zur Entwicklung von Fachanwendungen im Bereich der Sozialversicherung an. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem danach, ob
— es sich bei der Entwicklung um Fachanwendungen im Umfeld der Kernprozesse eines Sozialversicherungsträgers handelt,
— es sich um einen öffentlichen Auftraggeber aus dem Umfeld der Sozialversicherung handelt,
— besondere Anforderungen für den Datenschutz und die Datensicherheit bestanden.
Referenzgruppe 4
Geben Sie mind. 2 Projektreferenzen zum Anforderungsmanagement und zur Konzeption im Bereich der Sozialversicherung an. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem danach, ob
— ein Anforderungsmanagement und eine fachliche Konzeption als Leistung mit dem Ziel einer Systementwicklung erbracht wurden,
— es sich um einen öffentlichen Auftraggeber aus dem Umfeld der Sozialversicherung handelt und
— eine enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen stattgefunden hat.
Referenzgruppe 5
Geben Sie mind. 2 Projektreferenzen zur Projektleitung in Softwareentwicklungsprojekten an. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem danach, ob
— die Entwicklung auf quelloffenen, SAGA-konformen Standards (JAVA, JavaScript) unter Nutzung open-source Komponenten erfolgt,
— eine Unterstützung oder ein Coaching des Kunden stattgefunden hat,
— ein gemischtes Projektteam aus Entwicklern, Architekten und fachlichen Experten gesteuert wurde,
— Releaseplanung und Releasemanagement Gegenstand der Tätigkeiten waren und
— ein möglichst vollständiger Projektzyklus (Konzeption, Realisierung, Test, Einführung) vollzogen wurde.
3. Qualitätssicherung
Zum Beleg der Einhaltung von Normen der Qualitätssicherung wird die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder ein gleichwertiger Nachweis für Qualitätssicherungsmaßnahmen gefordert.
Mindeststandards:
Zu 1a) Mindestanforderung 50 Mitarbeiter je Jahr
zu 1b) Mindestanforderung 5 Mitarbeiter je Jahr
zu 1c) Mindestanforderung 3 Mitarbeiter je Jahr
zu 1d) Mindestanforderung 4 Mitarbeiter je Jahr
zu 1e) Mindestanforderung 30 Mitarbeiter je Jahr
zu 1f) Mindestanforderung 5 Mitarbeiter je Jahr
zu 2) Mindestanforderung sind zwei Referenzen je Referenzgruppe. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben, hat der Bieter die beiden besten Referenzen für die Wertung zu kennzeichnen. Findet keine Kennzeichnung statt, wählt die Vergabestelle die am besten geeigneten Referenzen aus.
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Umfasst ein Referenzprojekt den Vergleichsinhalt mehrerer Referenzgruppen, kann es als Referenzprojekt für mehrere Referenzgruppen angegeben werden.
Die Referenzprojekte haben mindestens die nachfolgenden Angaben zu umfassen:
(1) Referenzname
(2) Name, Branche und Standort des Auftraggebers
(3) Ansprechpartner mit Name, Telefon und E-Mailadresse,
(4) Vertragslaufzeit,
(5) Vertragsumfang in Tagen und
(6) Beschreibung des Projektes
Allgemeine Mindestanforderung: Bestätigung der formalen Mindestanforderungen für die Angebote:
Zusammenarbeit Angebotsphase:
o Bereitschaft zur Angebotspräsentation
Zusammenarbeit Projekt (Bereitschaft zur Akzeptanz der nachfolgenden Rahmenbedingungen):
o Deutsche Sprache für Konzepte und Dokumentation (einzige Ausnahme Sourcecode-Dokumentation)
o Deutsche Sprache im Projekt
o Namentliche Nennung der Mitarbeiter insb. PL
o Austausch von MA nur im Einvernehmen mit Auftraggeber
o Austausch von MA auf Auftraggeberwunsch
o Benennung eines entscheidungsbefugten Vertreters für den PL
o Gewährleistung der Mitarbeiteranwesenheit des Kernteams vor Ort
o Ausschluss der Datenweitergabe an Stellen außerhalb der europäischen Union
Standards und Werkzeuge:
o Bereitschaft zur Nutzung der vorgegebenen Standards
o Bereitschaft zur Nutzung der vorgegebenen Produkte
o Bereitschaft zur Überprüfung und Zertifizierung durch Dritte
Datenschutz und Datensicherheit:
o Unterlagen kommen außerhalb des AG nur Befugten nach Freigabe durch den AG zur Kenntnis
o Mitarbeiter werden auf die Datenschutzrichtlinien des AG verpflichtet.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
2. Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre aus dem Tätigkeitsumfeld des Auftrages.
3. Mitarbeiteranzahl:
— durchschnittliche Gesamtmitarbeiteranzahl der letzten 3 Jahre;
— Anteil der Mitarbeiter, die im Wesentlichen mit Aufgaben der
Projektleitung oder Teilprojektleitung befasst sind für die letzten 3 Jahre;
Entwicklung von Softwarearchitekturen befasst sind für die letzten 3 Jahre;
Fachkonzeption von Systemen in der öffentlichen Verwaltung mit Schwerpunkt Sozialversicherung befasst sind für die letzten 3 Jahre;
Softwareentwicklung im Umfeld offener Systeme im JAVA oder Java-Script befasst sind für die letzten 3 Jahre;
Qualitätssicherung und der Tests befasst sind für die letzten 3 Jahre.
4. Vergleichbarkeit der zu benennenden Referenzen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Leinemann Partner Rechtsanwälte
Dokumente URL: http://www.lup-dataroom.com/NewIT4KSK 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeantrag
Es sind die unter http://lup-dataroom.com/NewIT4KSK abrufbaren Vordrucke (Teilnahmeantrag mit Eigenerklärung zur Eignung, Erklärung zum Einsatz anderer Unternehmen, Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, Eigenerklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft) zu verwenden. Die Teilnahmebedingungen sind in den Hinweisen zum Teilnahmeantrag konkretisiert. Der vollständige Teilnahmeantrag ist schriftlich, in deutscher Sprache und rechtsverbindlich unterschrieben mit den geforderten Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle in Papierform sowie in einfacher elektronischer Kopie auf einem Datenträger einzureichen.
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2. Weitere Unterlagen
Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1 (2)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Angebot als Anlage beizulegen.
3. Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV). Fehlende, lückenhafte oder auf sonstige Weise unzureichende Projektbeschreibungen im Rahmen der Referenzdarstellung werden nicht nachgefordert.
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4. Eignungsleihe
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen hat der Bewerber
— die anderen Unternehmen in seinem Angebot zu benennen.
— die unter III.1.1 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Angebot beizubringen.
— die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der
Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen. Erfüllt der jeweils vorgesehene Nachunternehmer die auf diesen zutreffenden Eignungskriterien nicht oder besteht ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB zu Lasten dieses Nachunternehmers, so hat der Bewerber diesen Nachunternehmer zu ersetzen.
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5. Bewerber-/Bietergemeinschaft
Bei Eingehung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft
— ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird.
— sind alle unter III.1.1 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft
vorzulegen.
— sind die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerber-/Bietergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft, vorzulegen.
6. Unterauftragnehmer
Wird beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile erst im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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7. Mindestanforderungen/Bewertung
Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
8. Bewerberfragen
Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 30.10.2017, 14.00 Uhr zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
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9. Kosten
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Angebots und die Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt nicht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2017/S 189-387243 (2017-09-28)