Jüdisches Krankenhaus Berlin, Neubau von zwei Anbauten an Haus B, Objektplanung für Gebäude nach §34ff HOAI 2013

Jüdisches Krankenhaus Berlin

Die zwei dreigeschossigen Anbauten sind Teil der Gesamtsanierung des Jüdischen Krankenhauses Berlin und nehmen insgesamt 24 Bettenzimmer auf. Die Baugenehmigung liegt vor. Brutto-Geschossfläche (BGF) für die Anbauten Haus B: 1 030 m. Gesamtkostenrahmen KG 300/400 Anbauten Haus B: ca. 3 326 000 EUR netto. Honorarzone IV gem. § 35 HOAI 2013. Die Beauftragung erfolgt für die 2. Stufe, LPH 5-9 gem. § 34 HOAI 2013.Hierfür sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2013 zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-10-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Die zwei dreigeschossigen Anbauten sind Teil der Gesamtsanierung des Jüdischen Krankenhauses Berlin und nehmen insgesamt 24 Bettenzimmer auf. Die Baugenehmigung liegt vor. Brutto-Geschossfläche (BGF) für die Anbauten Haus B: 1 030 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Jüdisches Krankenhaus Berlin
Postanschrift: Heinz-Galinski-Straße 1
Postleitzahl: 13347
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.juedisches-krankenhaus.de 🌏
E-Mail: markus.reich@jkb-online.de 📧
Telefon: +49 304994-2351 📞
Fax: +49 304994-2378 📠
URL der Dokumente: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-06 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-11 📅
Datum des Beginns: 2018-02-26 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 195-400630
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach). 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „3.1 Eigenerklärung des Bewerbers“, „3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“, „3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen. 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen. 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach §36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird. Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 288 344 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Für das Jüdische Krankenhaus Berlin ist die Erweiterung des Bestandsgebäudes Haus B um 2 Anbauten geplant. Diese Neubauten Anbau B-Ost und Anbau B-West erweitern die bestehenden Pflegestationen und gewährleisten den Nachweis der Planbettenzahl nach Krankenhausplan 2016. Die Maßnahme ist Teil der Gesamtmaßnahme zur Sanierung und Erweiterung des jüdischen Krankenhauses Berlin und dient aus zur Absicherung der Gesamtbettenzahlen in den weiteren Bauabschnitten der Gesamtmaßnahme. Die Realisierung erfolgt bei laufendem Krankenhausbetrieb und erfordert Eingriffe in die bestehende Bausubstanz.
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Mit der Errichtung und Inbetriebnahme der beiden dreigeschossigen Anbauten an Haus B werden die vorhandenen Pflegestationen um insgesamt 24 Bettenzimmer erweitert. Die Bettenzimmer der Anbauten sind in der Regel als Drei-Bettzimmer geplant, mit einer Ausnahme im 1.Obergeschoss des Anbau B-West, das mit 2 Vier-Bettzimmern der Chest-Pain-Unit belegt werden soll. Die Nutzungsfläche (NUF 1 – 6) der Baumaßnahme beträgt insgesamt 2.360 m2. Die Kostenobergrenze der Maßnahme beträgt insgesamt 5 155 175 EUR brutto (Gesamtbaukosten Brutto, ohne Grundstücks- und Finanzierungskosten).
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Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Objektplanung –Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) i. V. mit Anlage 10.1: Leistungsphasen 5 – 9.Die anrechenbaren Kosten für die Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betragen ca. 3 122 555,38 EUR.
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Geplante Auftragsvergabe: Februar 2018.
Geplanter Baubeginn: Oktober 2018.
Ziel der baulichen Fertigstellung: August 2019.
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 288 344 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung in Unterlage „3.1 Eigenerklärung“, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
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2) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) in den letzten 3 Jahren in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden 2 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.
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zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013): mind. 600 000 EUR brutto durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren. Bei mindestens 600 000 EUR brutto durchschnittlichem Jahresumsatz für entsprechende Leistungen in den letzten drei Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
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Für die Angaben des Bewerbers werden entsprechend dem oben genannten Wertungskriterium maximal 2 Punkte vergeben:
1 Punkte, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz (brutto) in den letzten drei Jahren für entsprechende Leistungen 600 000 EUR brutto und mehr beträgt.
2 Punkte, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz (brutto) in den letzten drei Jahren für entsprechende Leistungen 1 200 000 EUR brutto und mehr beträgt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von maximal drei Referenzen (A, B und C) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 3 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Personal des Bewerberbüros für die Referenz (Benennung des Projektleiters und der Örtlichen Bauüberwachung);
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung);
— Art der Nutzung (Sonstiges, Krankenhausbau oder eine sonstige mit entsprechenden Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z.B. Altenpflegeheim, Seniorenheim oder ähnliches);
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamtbaukosten und Kostengruppen 300+400+600);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche (NUF 1-6);
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei geforderte Referenzen eingereicht werden. Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz: Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
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Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z.B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betraute Dipl.-Ingenieure, Master, Bachelor: 6 Beschäftigte durchschnittlich in den letzten drei Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
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Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Bei mindestens 6 mit entsprechenden Leistungen betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- oder Bachelorabsolventen durchschnittlich in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
1 Punkte, wenn die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (festangestellte Ingenieure Diplom/Master/Bachelor) in den letzten 3 Jahren für entsprechende Leistungen 6 Mitarbeiter und mehr beträgt.
2 Punkte, wenn die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (festangestellte Ingenieure Diplom/Master/Bachelor) in den letzten 3 Jahren für entsprechende Leistungen 12 Mitarbeiter und mehr beträgt.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Mindestens Leistungsphasen 5 – 8 gem. § 34 HOAI (2013) müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Mindestens Leistungsphase 5 gem. § 34 HOAI (2013) muss begonnen haben.
— Projektgröße: Mindestanforderung Baukosten KG 300 + 400 + 600 größergleich 3 000 000 EUR brutto;
— Projektgröße: Mindestanforderung Nutzfläche (NUF 1 – 6) größergleich 700 m
— Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 3 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2014 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen A,B und C erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung):
— Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss ein Neubau sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer Nutzung (Krankenhausbau oder eine sonstige mit entsprechenden Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z. B. Altenpflegeheim, Seniorenheim oder ähnliches) sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer ist bereits erfolgt.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG);
— Art der Maßnahme (Neubau, Umbau / Sanierung);
— Art der Nutzung (Sonstiges, Krankenhausbau oder eine sonstige mit entsprechenden Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z.B. Altenpflegeheim, Seniorenheim oder ähnliches);
— Baukosten der KG 300 + 400 + 600 (mind. 3 000 000 EUR brutto);
— Nutzungsfläche NUF 1-6 (mind. 700 m
— Zusatzpunkte: Realisierung bei laufendem Betrieb, Die Zusatzpunkte können in einer oder mehreren Referenz/en nachgewiesen werden.
Angaben zum Referenzprojekt:
max. 12 Punkte können erreicht werden:
2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen
öffentlichen Auftraggeber handelt,
Neubau handelt,
Krankenhausbau oder eine sonstige mit entsprechenden Planungsanforderungen einhergehende Nutzungsart, z.B. Altenpflegeheim, Seniorenheim oder ähnliches handelt,
2 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn die
Baukosten (Kostengruppe 300+400+600) 6 000 000 EUR brutto und mehr betragen,
Nutzflächen (NUF 1-6) 1 400 m² und mehr betragen,
2 Punkte zusätzlich erhält ein Referenzprojekt, wenn die Realisierung bei laufendem Betrieb erfolgte.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/ Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master zuführen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/ Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L255S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
Mit den durch Summierung der erreichten Punkte ermittelten 5 Bewerbern mit den höchsten Gesamtpunktzahlen wird in die Angebotsphase eingetreten.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§75 Abs.6 VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Personaleinsatzkonzepts und fachliche Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehende Massnahme anhand persönlicher Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung Objektplanung im Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten.
Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe, z.B. anhand eines Vergleichsprojekts und unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen aufgrund des laufenden
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 25 %
Kostenkriterium: Stundensätze
Gewichtung der Kosten: 5 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung bürgerlichen Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Technik, Herr Reich
Adresse des Käuferprofils: http://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
Dokumente URL: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „3.1 Eigenerklärung des Bewerbers“, „3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“, „3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen.
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach §36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird. Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin – Luther – Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Jüdisches Krankenhaus Berlin, Abteilung Technik
Postanschrift: Heinz-Galinski-Straße 1
Postleitzahl: 13347
Quelle: OJS 2017/S 195-400630 (2017-10-06)