Kampfmitteldetektion und -bergung entlang von Seekabeltrassen zur Netzanbindung von geplanten Offshore-Windparks (OWP) von Lubmin in ein Vorranggebiet für Windenergie in der östlichen Ostsee
Das Beschaffungsvorhaben bezieht sich auf insgesamt maximal 3 Seekabeltrassen, die sich komplett offshore befinden, und zwar 3 lange Trassen mit einer Länge von bis zu 120 km.
Der Auftragsgegenstand wird in 2 Lose unterteilt, und zwar in einen Flachwasserbereich (Los 1) sowie einen festen Tiefwasserbereich (Los 2) sowie verschiedene, den Losen zugeordnete Optionsleistungen.
Beschreibung der zu erbringenden Leistungen je Los:
1) Flächenhafte Ortung zur Identifizierung von ferromagnetischen Anomalien im Bereich der geplanten Seekabeltrasse vom Anlandungspunkt Lubmin in ein Vorranggebiet für Windenergie.
2) Flächenhafte Bergung von Kampfmitteln im Bereich der geplanten Seekabeltrassen zwischen der Anlandung in Lubmin und Offshore-Windparks (OWP), die sich im Vorranggebiet für Windenergie in der östlichen Ostsee befinden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-12-06) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: 50Hertz Offshore GmbH
Postanschrift: Heidestraße 2
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Herr Stefan Dahlmann
E-Mail: stefan.dahlmann@50hertz.com📧
Region: Berlin🏙️
URL: www.50hertz.com🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Kampfmitteldetektion und -bergung entlang von Seekabeltrassen zur Netzanbindung von geplanten Offshore-Windparks (OWP) von Lubmin in ein Vorranggebiet für...”
Titel
Kampfmitteldetektion und -bergung entlang von Seekabeltrassen zur Netzanbindung von geplanten Offshore-Windparks (OWP) von Lubmin in ein Vorranggebiet für Windenergie in der östlichen Ostsee.
224046-2017
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Produkte/Dienstleistungen: Beseitigung von Waffen und Munition📦
Kurze Beschreibung:
“Das Beschaffungsvorhaben bezieht sich auf insgesamt maximal 3 Seekabeltrassen, die sich komplett offshore befinden, und zwar drei lange Trassen mit einer...”
Kurze Beschreibung
Das Beschaffungsvorhaben bezieht sich auf insgesamt maximal 3 Seekabeltrassen, die sich komplett offshore befinden, und zwar drei lange Trassen mit einer Länge von bis zu 120 km.
Der Auftragsgegenstand wird in zwei Lose unterteilt, und zwar in einen Flachwasserbereich (Los 1) sowie einen festen Tiefwasserbereich (Los 2) sowie verschiedene, den Losen zugeordnete Optionsleistungen.
Beschreibung der zu erbringenden Leistungen je Los:
1) Flächenhafte Ortung zur Identifizierung von ferromagnetischen Anomalien im Bereich der geplanten Seekabeltrasse vom Anlandungspunkt Lubmin in ein Vorranggebiet für Windenergie;
2) Flächenhafte Bergung von Kampfmitteln im Bereich der geplanten Seekabeltrassen zwischen der Anlandung in Lubmin und Offshore-Windparks (OWP), die sich im Vorranggebiet für Windenergie in der östlichen Ostsee befinden.
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Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Los 1 - Flachwasser.
Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Beseitigung von Waffen und Munition📦
Ort der Leistung: Vorpommern-Greifswald🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich von zwei geplanten Seekabeltrassen sowie optional für eine dritte Seekabeltrasse zwischen der...”
Beschreibung der Beschaffung
Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich von zwei geplanten Seekabeltrassen sowie optional für eine dritte Seekabeltrasse zwischen der Anlandung in Lubmin und Kilometerpunkt (KP 20).
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Detektions- und Bergungsleistungen für eine dritte Trasse.
Vergleiche Leistungsbeschreibung (Scope of Service) für optionale Leistungen des jeweiligen...”
Beschreibung der Optionen
Detektions- und Bergungsleistungen für eine dritte Trasse.
Vergleiche Leistungsbeschreibung (Scope of Service) für optionale Leistungen des jeweiligen Loses.
Maßgeblich für den Abruf dieser Leistungen ist unter anderem die entsprechende Kapazitätszuweisung der Bundesnetzagentur.
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Los 2 - Tiefwasser.
Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich von zwei geplanten Seekabeltrassen sowie optional für eine dritte Seekabeltrasse zwischen KP 20...”
Beschreibung der Beschaffung
Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich von zwei geplanten Seekabeltrassen sowie optional für eine dritte Seekabeltrasse zwischen KP 20 und dem Bündelungspunkt (KP 76) sowie weiterer optionaler Leistungen.
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Beschreibung der Optionen:
“Detektions- und Bergungsleistungen für eine dritte Trasse.
(Tiefwasser Base Case): Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich einer zum...”
Beschreibung der Optionen
Detektions- und Bergungsleistungen für eine dritte Trasse.
(Tiefwasser Base Case): Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich einer zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung nicht festen aber wahrscheinlichsten Seekabeltrassen zwischen Bündelungspunkt (KP 76) und den wahrscheinlichsten Offshore-Windparks.
(Restlängen): Flächenhafte Ortung und Räumung von Kampfmitteln im Bereich einer bisher nicht feststehenden Seekabeltrasse zwischen den Base-Case Seekabeltrassen bis zum noch nicht festgelegten OWP (Restlängen).
Vergleiche Leistungsbeschreibung (Scope of Service) für optionale Leistungen des jeweiligen Loses.
Maßgeblich für den Abruf dieser Leistungen ist unter anderem die entsprechende Kapazitätszuweisung der Bundesnetzagentur.
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2017/S 111-224046
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 1
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel: Los 1 - Flachwasser.
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-12-01 📅
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: N-Sea Offshore Wind B.V.
Nationale Registrierungsnummer: 53745388
Postanschrift: Industrieweg 29
Postort: Zierikzee
Postleitzahl: 4301RS
Land: Niederlande 🇳🇱
Telefon: +31 111456-000📞
E-Mail: c.noordhoek@n-sea.com📧
Fax: +31 111456-001 📠
Region: Zeeland 🏙️
URL: www.n-sea.com🌏
Der Auftragnehmer ist ein KMU
2️⃣
Los-Identifikationsnummer: 2
Titel: Los 2 - Tiefwasser.
“Fortsetzung von Ziffer III.1.4) Objektive Teilnahmeregeln und –Kriterien:
b) Form des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag ist komplett auf Deutsch oder...”
Fortsetzung von Ziffer III.1.4) Objektive Teilnahmeregeln und –Kriterien:
b) Form des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag ist komplett auf Deutsch oder Englisch, auf einem lesbaren Datenträger (z. B. CD) in einem geschlossenen Umschlag oder per E-Mail vorzulegen. Der Umschlag/die E-Mail muss mit dem Wort „vertraulich“ gekennzeichnet an die unter Ziffer I.1) Bekanntmachung benannte Adresse gerichtet sein und die von der EU-Bekanntmachungs-Nr. muss aufgetragen sein.
c) Allg. Erläuterungen zum Inhalt des Teilnahmeantrags:
(1) Aktuell bedeutet nicht älter als 6 Monate rückgerechnet vom Datum des Ablaufs der Teilnahmefrist.
(2) Falls ein Bewerber nicht wie gefordert eine Drittbescheinigung, z. B. einen Registereintrag, vorweisen kann, ist eine vergleichbare Drittbescheinigung vorzulegen und die Vergleichbarkeit durch entsprechende Erläuterung nachzuweisen.
(3) Ausländische Bewerber: Diese haben grundsätzlich die geforderten Erklärungen/Nachweise auf Deutsch oder Englisch bzw. in amtlich beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollte eine Erklärung/ein Nachweis gänzlich nicht geführt werden können, ist dies zu begründen, eine vergleichbare Erklärung/ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen und zu erläutern, warum die Vergleichbarkeit besteht.
(4) Bewerbergemeinschaften. Diese haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete und vollständig ausgefüllte Bewerbergemeinschaftserklärung einschließlich der Zusage der gesamtschuldnerischer Haftung abzugeben. Insbesondere der Aspekt der Übereinstimmung der Bildung der Bewerbergemeinschaft mit dem Kartellrecht ist zu beachten. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat die unter Ziffer III.1.1) und II.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Für die Erklärungen und Nachweise unter Ziffer III.1.3) gilt dies eingeschränkt, falls die Bewerbergemeinschaft eine Aufgabenteilung vorsieht und insofern z. B. bestimmte Referenzen nur von einem Bewerbergemeinschaftsmitglied vorgelegt werden können; eine gegebenenfalls eingeschränkte Vorlage von Erklärungen und Nachweisen ist von der Bewerbergemeinschaft erschöpfend in einer Anlage zur Bewerbergemeinschaftserklärung zu erläutern. Für Bewerbergemeinschaften gelten im Übrigen die gleichen Regeln wie für Bewerber
(5) Andere Unternehmen: Bewerber können sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe). Dann muss das andere Unternehmen eine Verpflichtungserklärung vorlegen, wonach es im Auftragsfall für den Bewerber eine konkret definierte Teilleistung erbringen wird. Sowohl Unternehmen, welche die Eignung an den Bewerber verleihen (Eignungsverleiher und Nachunternehmer), als auch solche anderen Unternehmen, die der Bewerber im Übrigen für die Leistungsausführung vorsehen möchte (Nachunternehmen), sind in einer Liste zusammenzufassen, wo Name und Sitz des anderen Unternehmens sowie der Leistungsteil formuliert ist, für den das andere Unternehmen vorgesehen ist.
Vergabeunterlagen:
Die mit der Veröffentlichung der Bekanntmachung abrufbaren Vergabeunterlagen werden zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe konkretisiert. Bekanntmachung und gleichzeitig abrufbare Vergabeunterlagen bieten im Sinne des Gesetzgebers eine vollständige Grundlage, um interessierten Unternehmen eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen (siehe Begründung zu § 41 SektVO).
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Fristen zur Einlegung eines Nachprüfungsantrags ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB. Zur Klarstellung wird diese Regelung komplett wiedergegeben. „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“.
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Quelle: OJS 2017/S 236-491294 (2017-12-06)