Kokerei Hansa, Dach- und Fachsanierung der Salzfabrik und Abtreiberbühne, Dortmund – Objektplanungsleistungen

Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI zur denkmalgerechten Sanierung und Umnutzung des Gebäudekomplexes Salzlager, Salzfabrik und Abtreiberbühne Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-04-12 Auftragsbekanntmachung
2017-09-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI zur denkmalgerechten Sanierung und Umnutzung des Gebäudekomplexes Salzlager, Salzfabrik und Abtreiberbühne Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Postanschrift: Kokerei Hansa, Emscherallee 11
Postleitzahl: 44369
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.industriedenkmal-stiftung.de 🌏
E-Mail: schmitz@industriedenkmal-stiftung.de 📧
Telefon: +49 23193112264 📞
Fax: +49 23193112210 📠
URL der Dokumente: http://ausschreibung.helmus-ingenieure.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 075-145130
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet. Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind über Helmus & Cie. Ingenieure, Bundesallee 243, 42103 Wuppertal, Fon +49/202/7994138, Fax +49/202/2654755, E-Mail info@helmus-ingenieure.de, http://www.ausschreibung.helmus-ingenieure.de abrufbar. Auskunftsersuchen sowie jegliche Kommunikationen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über Helmus & Cie. Ingenieure, Kontaktdaten siehe oben, zu richten bzw. zu führen. Informationspflicht des Bewerbers: Die Bewerber sind verpflichtet, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Änderungen oder Aktualisierungen in den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Änderungen oder Aktualisierungen werden unverzüglich auf der zuvor genannten Internetseite veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen und Aktualisierungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen bzw. Aktualisierungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen: Sollte der Teilnahmeantrag bereits versandt worden sein, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zuvor genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird, — der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. In diesem Fall muss dem Auftraggeber der neue Teilnahmeantrag vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen, — der alte Teilnahmeantrag – ergänzt um das Aktualisierungs- bzw. Änderungsschreiben – aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit, diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Aktualisierungs- bzw. Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. In diesem Fall muss das unterzeichnete Aktualisierungs- bzw. Änderungsschreiben dem Auftraggeber vor Ablauf der Teilnahmefrist vorliegen, — der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Aktualisierungen bzw. Änderungen angepasst werden muss. Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die unter Denkmalschutz stehende Kokerei Hansa in Dortmund wurde im Rahmen eines Kokereineubau- und Rationalisierungsprogrammes der Vereinigten Stahlwerke AG als eine der ersten Großkokereien ab 1927/28 errichtet. Sie ist heute die letzte nahezu vollständig erhaltene Kokerei dieser Zeit. Das Industriedenkmal befindet sich seit 1997 im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die den Standort sukzessive baulich sichert und das hochrangige Denkmal im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen auf dem Besucherpfad „Natur und Technik“ für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Kokerei Hansa ist ein Ankerpunkt auf der vom Regionalverband Ruhr getragenen Route der Industriekultur und der Route Industrienatur und ein Standort des Emscherlandschaftsparks.
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Das Salzlager, die Salzfabrik und die Abtreiberbühne bilden eine bauliche und funktionale Einheit. Sie befinden sich auf der sogenannten „Weißen Seite“ im Westen des Kokereiareals und prägen das Erscheinungsbild der „Weißen Straße“ der Kokerei Hansa maßgeblich.
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Aus städtebaulicher, architektonischer und denkmalpflegerischer Sicht ist es unerlässlich, das Ensemble als Ganzes zu erhalten und entsprechend zu sanieren. Darüber hinaus birgt das Ensemble ein hohes Nutzungspotential als Veranstaltungsstätte. Während das Salzlager bereits durch eine nutzungsneutrale Dach- und Fachsanierung mit Städtebaufördermitteln (2012-2017) instandgesetzt wird, befinden sich die Salzfabrik und die Abtreiberbühne noch in einem unsanierten Zustand und sind teilweise einsturzgefährdet.
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Die Abtreiberbühne wurde bereits im Jahre 2010 in einer ersten Sicherungsmaßnahme bearbeitet, indem der Bereich unterhalb der Decke mit Beton verfüllt wurde. Auf diese Weise wurde das Einstürzen der Decke verhindert. Zur Sicherung des Erlebnispfades auf der „Weißen Straße“ und des „Roten Platzes“ musste die Westfassade der Salzfabrik im Jahre 2014 notgesichert werden.
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Ziel der Maßnahme ist die denkmalgerechte Dach- und Fachsanierung der Salzfabrik und der Abtreiberbühne. Perspektivisch zielt die Maßnahme darauf, das Ensemble als Versammlungsstätte für den Stadtteil zu etablieren. Dieses Vorhaben wird von der Stadt Dortmund, der Kultur Ruhr GmbH, der örtlichen Bezirksvertretung und vom Regionalverband Ruhr unterstützt. Die Stadt Dortmund betrachtet das Projekt als einen wesentlichen Baustein im Rahmen ihres Generationenprojekts „Nordwärts 2025“, welches die Menschen, die Wirtschaft und die allgemeine Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt.
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Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Nachweis über den Eintrag in das Handels- oder Partnerschaftsregister (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder).
— Bauvorlageberechtigung zumindest eines Mitglieds.
— Mitgliedschaft (ggf. aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft) in einer Architekten- und / oder Ingenieurkammer.
— Eigenerklärung (ggf. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft), dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es werden folgende Angaben gefordert:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016).
— Eigenerklärung über die Bürogröße (Anzahl der Mitarbeiter mit Diplom oder gleichwertigem Abschluss) des Büros / der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren.
— Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Nachweise für jedes Mitglied beigebracht werden.
— Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben / Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist ggf. nachzufordern. Eine Verpflichtung dazu besteht nicht. Sind ausreichend Bewerbungen eingegangen, entfallen Nachforderungen.
— Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für Sach- und sonstige Schäden hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird.
— Versicherungsschutz gem. obiger Aufzählung.
— Eigenerklärung, dass sich kein weiteres Mitglied des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft bewirbt.
— Vollständige Verwendung der vom Auslober beigestellten Formulare
— Abfassung in deutscher Sprache. Bei anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung beigefügt werden.
Die Anpassung etwaig noch nicht ausreichender Deckungssummen kann durch eine Eigenerklärung über die geplante Erhöhung der Versicherungssummen im Auftragsfall als Anlage zum Teilnahmeantrag ersetzt und im Auftragsfall nachgeholt werden.
Bewerbergemeinschaften müssen im Teilnahmeantrag
a) Einen bevollmächtigten, federführenden Vertreter sowie
b) Alle Mitglieder der BIEGE / ARGE schriftlich benennen.
Alle benannten Mitglieder müssen den Teilnahmeantrag unterzeichnen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es dürfen je Kriterium bis zu drei Referenzprojekte aus dem Zeitraum der letzten 10 Jahre auf den beigestellten Unterlagen benannt werden. Dabei erfolgt die Bewertung wie folgt:
— Erfahrung mit vergleichbaren Bauaufgaben, hier: Sanierung von Industrie- und Produktionsanlagen mit hohem Stalhbauanteil,
— Erfahrung mit Denkmalschutz-Objekten,
— Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern,
— Erfahrung mit vergleichbarer Projektfinanzierung,
— Erfahrung mit schadstoffbelasteten Objekten.
Die Referenzprojekte werden so gewertet, wie der Bewerber sie den Kriterien zuordnet. Für die volle Punktzahl sind 3 Referenzen hinreichend. Da für jedes Kriterium die aus Bietersicht geeignetsten Referenzen gewählt werden können, sind bis zu 15 Referenzprojekte anführbar.
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Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen der Abschluss der Leistungen im Zeitraum vom 1.1.2008 bis zum Tag der Bekanntmachung erfolgte. (Vgl. Eignungstabelle in den Bewerbungsunterlagen).
Mindeststandards:
— Erfahrung vergleichbare Bauaufgaben: mindestens 2 Referenzen,
— Erfahrung Denmalschutz-Objekte: mindestens 2 Referenzen,
— Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern: mindestens 2 Referenzen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Architekt, Kammermitglied, Bauvorlageberechtigung.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftrag unterliegt den Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW und des Mindestlohngesetzes. Mit dem Angebot werden entsprechende Erklärungen dazu angefordert. Es wird bereits jetzt darauf hingeweisen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
An dem Verfahren sollen mindestens drei und max. fünf Bewerber teilnehmen. Es werden die bis zu fünf Interessenten mit der höchsten Gesamtpunktzahl der Eignungsmatrix ausgewählt.
Erzielen mehrere Bewerber / Bewerbergemeinschaften die gleiche Punktzahl, wird der Bieterkreis erweitert. Es werden dann alle Bewerber zugelassen, die die fünfthöchste Punktzahl erreicht haben.
Der Auslober behält sich vor, das Verfahren auch dann weiterzuführen, wenn die geplante Mindestzahl an Bewerbern nicht erreicht wird.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-05-30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-08-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Schlüssigkeit der vorgeschlagenen Projektstruktur und Aufgabenverteilungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wirksamkeit des Systems der Kostensteuerung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der inhaltlichen Projektaussagen
Qualität der Präsentation
Schlüssigkeit des vorgeschlagenen Terminplan-Entwurfs mit wesentlichen Vorgängen
Qualifikation des Bearbeitungsteams
Kostenkriterium: Angebotspreis für die Gesamtleistung
Gewichtung der Kosten: 20

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Selbstständige Stiftung privaten Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Internetadresse: www.industriedenkmal-stiftung.de 🌏
Dokumente URL: http://ausschreibung.helmus-ingenieure.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmus & Cie. Ingenieure GmbH
Postanschrift: Bundesallee 243
Postort: Wuppertal
Postleitzahl: 42103
Telefon: +49 2027994138 📞
E-Mail: info@helmus-ingenieure.de 📧
Fax: +49 2022654755 📠
Land: Wuppertal, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.helmus-ingenieure.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
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Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind über Helmus & Cie. Ingenieure, Bundesallee 243, 42103 Wuppertal, Fon +49/202/7994138, Fax +49/202/2654755, E-Mail info@helmus-ingenieure.de, http://www.ausschreibung.helmus-ingenieure.de abrufbar.
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Auskunftsersuchen sowie jegliche Kommunikationen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über Helmus & Cie. Ingenieure, Kontaktdaten siehe oben, zu richten bzw. zu führen.
Informationspflicht des Bewerbers:
Die Bewerber sind verpflichtet, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Änderungen oder Aktualisierungen in den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Änderungen oder Aktualisierungen werden unverzüglich auf der zuvor genannten Internetseite veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen und Aktualisierungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Änderungen bzw. Aktualisierungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:
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Sollte der Teilnahmeantrag bereits versandt worden sein, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zuvor genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern
— der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und
kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird,
ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. In diesem Fall muss dem Auftraggeber der neue Teilnahmeantrag vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen,
— der alte Teilnahmeantrag – ergänzt um das Aktualisierungs- bzw. Änderungsschreiben – aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit, diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Aktualisierungs- bzw. Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. In diesem Fall muss das unterzeichnete Aktualisierungs- bzw. Änderungsschreiben dem Auftraggeber vor Ablauf der Teilnahmefrist vorliegen,
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— der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Aktualisierungen bzw. Änderungen angepasst werden muss.
Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-arnsberg.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: www.bezreg-arnsberg.nrw.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der Vergabekammer (s. VI.4.1) bis zur Zuschlagserteilung gestellt werden. Die Zuschlagserteilung erfolgt gemäß § 101a GWG erst nach dortigem Fristablauf. Der Antrag ist unzulässig, wenn der Vergabeverstoß bereits im Vergabeverfahren hätte erkannt werden können und nicht unverzüglich (innerhalb von 14 Tagen Frist) gerügt wurde. Gleiches gilt für die Einwände gegen die Bekanntmachung, wenn sie nicht bis Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurde. Die o. a. Vergabekammer erteilt auch direkt Auskünfte zur Einlegungvon Rechtsbehelfen.
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Quelle: OJS 2017/S 075-145130 (2017-04-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-09-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 223211.09 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur Kokerei Hansa
Postanschrift: Emscherallee 11

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 183-375451
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 075-145130
ABl. S-Ausgabe: 183

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Salzlager, die Salzfabrik und die Abtreiberbühne bilden eine bauliche und funktionale Einheit. Sie befinden sich auf der sogenannten „Weißen Seite“ im Westen des Kokereiareals und prägen das Erscheinungsbild der„Weißen Straße“ der Kokerei Hansa maßgeblich.
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Aus städtebaulicher, architektonischer und denkmalpflegerischer Sicht ist es unerlässlich, das Ensemble als Ganzes zu erhalten und entsprechend zu sanieren. Darüber hinaus birgt das Ensemble ein hohes Nutzungspotential als Veranstaltungsstätte. Während das Salzlager bereits durch eine nutzungsneutrale Dach-
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und Fachsanierung mit Städtebaufördermitteln (2012-2017) instandgesetzt wird, befinden sich die Salzfabrik und die Abtreiberbühne noch in einem unsanierten Zustand und sind teilweise einsturzgefährdet.
Die Abtreiberbühne wurde bereits im Jahre 2010 in einer ersten Sicherungsmaßnahme bearbeitet, indem der Bereich unterhalb der Decke mit Beton verfüllt wurde. Auf diese Weise wurde das Einstürzen der Decke verhindert. Zur Sicherung des Erlebnispfades auf der „Weißen Straße“ und des „Roten Platzes“ musste die Westfassade der Salzfabrik im Jahre 2014 notgesichert werden. Ziel der Maßnahme ist die denkmalgerechte Dach- und Fachsanierung der Salzfabrik und der Abtreiberbühne. Perspektivisch zielt die Maßnahme darauf, das Ensemble als Versammlungsstätte für den Stadtteil zu etablieren. Dieses Vorhaben wird von der Stadt Dortmund, der Kultur Ruhr GmbH, der örtlichen Bezirksvertretung und vom Regionalverband Ruhr unterstützt. Die Stadt Dortmund betrachtet das Projekt als einen wesentlichen Baustein im Rahmen ihres Generationenprojekts „Nordwärts 2025“, welches die Menschen, die Wirtschaft und die allgemeine Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-04 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsverfahren kann bei der Vergabekammer (s. VI.4.1) bis zur Zuschlagserteilung gestellt werden. Die Zuschlagserteilung erfolgt gemäß § 101a GWG erst nach dortigem Fristablauf. Der Antrag ist unzulässig, wenn der Vergabeverstoß bereits im Vergabeverfahren hätte erkannt werden können und nicht unverzüglich (innerhalb von 14 Tagen Frist) gerügt wurde. Gleiches gilt für die Einwände gegen die Bekanntmachung, wenn sie nicht bis Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurde. Die o. a. Vergabekammer erteilt auch direkt Auskünfte zur Einlegung von Rechtsbehelfen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2017/S 183-375451 (2017-09-19)