Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt ausgewählte nigrische Gebietskörperschaften bei der Bewältigung von Auswirkungen von Migrationsbewegungen. Das Vorhaben „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ ist in 12 Gemeinden und 3 Regionen (Agadez, Tahoua und Zinder) tätig. Im Rahmen dieser TZ-Maßnahme sind bedarfsorientierte Fortbildungen zugunsten lokaler und regionaler Stakeholder geplant. Ziel dieser Maßnahmen ist es zum einen, ein breites Verständnis für Aspekte der Migration aufzubauen. Zum anderen sollen die Fortbildungen dazu beitragen, dass relevante Akteure in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen der Migration auf lokale Entwicklung zu analysieren, resultierende Potentiale zu identifizieren und diese in Form von Maßnahmen umzusetzen. Mit der Umsetzung der mit „Konzeption und Durchführung von Capacity Development Maßnahmen“ benannten Leistung wird ein Unterauftragnehmer beauftragt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2017-03-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Wirtschaftshilfe an das Ausland
Referenznummer: 81210575
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt ausgewählte nigrische Gebietskörperschaften bei der Bewältigung von Auswirkungen von Migrationsbewegungen. Das Vorhaben „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ ist in 12 Gemeinden und 3 Regionen (Agadez, Tahoua und Zinder) tätig. Im Rahmen dieser TZ-Maßnahme sind bedarfsorientierte Fortbildungen zugunsten lokaler und regionaler Stakeholder geplant. Ziel dieser Maßnahmen ist es zum einen, ein breites Verständnis für Aspekte der Migration aufzubauen. Zum anderen sollen die Fortbildungen dazu beitragen, dass relevante Akteure in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen der Migration auf lokale Entwicklung zu analysieren, resultierende Potentiale zu identifizieren und diese in Form von Maßnahmen umzusetzen. Mit der Umsetzung der mit „Konzeption und Durchführung von Capacity Development Maßnahmen“ benannten Leistung wird ein Unterauftragnehmer beauftragt.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt ausgewählte nigrische Gebietskörperschaften bei der Bewältigung von Auswirkungen von Migrationsbewegungen. Das Vorhaben „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ ist in 12 Gemeinden und 3 Regionen (Agadez, Tahoua und Zinder) tätig. Im Rahmen dieser TZ-Maßnahme sind bedarfsorientierte Fortbildungen zugunsten lokaler und regionaler Stakeholder geplant. Ziel dieser Maßnahmen ist es zum einen, ein breites Verständnis für Aspekte der Migration aufzubauen. Zum anderen sollen die Fortbildungen dazu beitragen, dass relevante Akteure in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen der Migration auf lokale Entwicklung zu analysieren, resultierende Potentiale zu identifizieren und diese in Form von Maßnahmen umzusetzen. Mit der Umsetzung der mit „Konzeption und Durchführung von Capacity Development Maßnahmen“ benannten Leistung wird ein Unterauftragnehmer beauftragt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Wirtschaftshilfe an das Ausland📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Postanschrift: Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Kontakt
Internetadresse: http://www.giz.de🌏
E-Mail: hugues.dandjinou@giz.de📧
Telefon: +49 619679-1266📞
Fax: +49 619679-801266 📠
URL der Dokumente: http://www.giz.de/ausschreibungen-dienstleistungen🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-03-03 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-08 📅
Datum des Beginns: 2017-07-01 📅
Datum des Endes: 2019-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 047-086343
ABl. S-Ausgabe: 47
Zusätzliche Informationen
Consultingfirmen (Unterauftragnehmer), die einen Vertrag für einen dauerhaften Einsatz im Niger mit der GIZ abschließen und die selbst nationales Personal einstellen, können die Steueridentifikationsnummer der lokalen GIZ im Einsatzland nicht verwenden. Consultingfirmen im Einsatzland müssen eine eigene Steueridentifikationsnummer besorgen, um die Lohnsteuer ihres nationalen Personals abzuführen.
Consultingfirmen (Unterauftragnehmer), die einen Vertrag für einen dauerhaften Einsatz im Niger mit der GIZ abschließen und die selbst nationales Personal einstellen, können die Steueridentifikationsnummer der lokalen GIZ im Einsatzland nicht verwenden. Consultingfirmen im Einsatzland müssen eine eigene Steueridentifikationsnummer besorgen, um die Lohnsteuer ihres nationalen Personals abzuführen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grund seiner geographischen Lage ist der Niger ein bevorzugtes Transitland für Migranten auf dem Weg nach Nordafrika und Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von bis zu 330.000 Transitmigranten im letzten Jahr aus. Gleichzeitig sind viele Nigrer aus dem Süden des Landes saisonal als Arbeitsmigranten in Bewegung (vor allem nach Nigeria und in die Elfenbeinküste, aber auch in die Region Agadez). Auf Grund fehlender Beschäftigungs- und Arbeitsmarktchancen einhergehend mit einem hohen Bevölkerungswachstum sieht sich eine wachsende Zahl an Nigrer/-innen gezwungen, nach Algerien zu migrieren, wo vor allem Frauen und Kinder als Hausangestellte, Bettler oder Prostituierte arbeiten.
Auf Grund seiner geographischen Lage ist der Niger ein bevorzugtes Transitland für Migranten auf dem Weg nach Nordafrika und Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von bis zu 330.000 Transitmigranten im letzten Jahr aus. Gleichzeitig sind viele Nigrer aus dem Süden des Landes saisonal als Arbeitsmigranten in Bewegung (vor allem nach Nigeria und in die Elfenbeinküste, aber auch in die Region Agadez). Auf Grund fehlender Beschäftigungs- und Arbeitsmarktchancen einhergehend mit einem hohen Bevölkerungswachstum sieht sich eine wachsende Zahl an Nigrer/-innen gezwungen, nach Algerien zu migrieren, wo vor allem Frauen und Kinder als Hausangestellte, Bettler oder Prostituierte arbeiten.
Diese Migrationsbewegungen haben einerseits massive Auswirkungen auf die nigrischen Gemeinden entlang der Migrationsrouten. Die ohnehin mangelnde Versorgung der Bevölkerung mit Basisdienstleistungen (Wasser, Gesundheit, Energie, Bildung) wird durch die durchreisenden Menschen zusätzlich erschwert. Andererseits ist infolge eines sich verändernden Sozialgefüges und der vor allem in der Region Agadez wirkenden oft illegalen Migrationswirtschaft eine Schwächung des sozialen Zusammenhalts in nigrischen Gemeinden zu beobachten.
Diese Migrationsbewegungen haben einerseits massive Auswirkungen auf die nigrischen Gemeinden entlang der Migrationsrouten. Die ohnehin mangelnde Versorgung der Bevölkerung mit Basisdienstleistungen (Wasser, Gesundheit, Energie, Bildung) wird durch die durchreisenden Menschen zusätzlich erschwert. Andererseits ist infolge eines sich verändernden Sozialgefüges und der vor allem in der Region Agadez wirkenden oft illegalen Migrationswirtschaft eine Schwächung des sozialen Zusammenhalts in nigrischen Gemeinden zu beobachten.
Im Auftrag des Treuhandfonds für Afrika der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für International Zusammenarbeit (GIZ) ausgewählte nigrische Gemeinden und Regionen, um diese Auswirkungen der unterschiedlichen Migrationsbewegungen besser zu managen. Die TZ-Maßnahme „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ interveniert in den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder. Geplant ist zunächst eine Unterstützung von 12 Gemeinden und 3 Regionen mit ca. 750.000 Einwohnern. Das Vorhaben verfolgt einen Mehrebenenansatz und konzentriert sich auf drei Handlungsfelder:
Im Auftrag des Treuhandfonds für Afrika der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für International Zusammenarbeit (GIZ) ausgewählte nigrische Gemeinden und Regionen, um diese Auswirkungen der unterschiedlichen Migrationsbewegungen besser zu managen. Die TZ-Maßnahme „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ interveniert in den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder. Geplant ist zunächst eine Unterstützung von 12 Gemeinden und 3 Regionen mit ca. 750.000 Einwohnern. Das Vorhaben verfolgt einen Mehrebenenansatz und konzentriert sich auf drei Handlungsfelder:
1) Förderung des nationalen Dialogs zu den Erfahrungen mit dem Management der Auswirkungen der Migration,
2) Befähigung der Gemeinden zur Analyse der lokalen Auswirkungen der Migrationsdynamiken,
3) Umsetzung prioritärer Entwicklungs- und Infrastrukturmaßnahmen in den Gemeinden.
Im Rahmen der Handlungsfelder 2 und 3 sind umfangreiche, bedarfsorientierte Fortbildungsmaßnahmen zugunsten lokaler und regionaler Stakeholder in den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder geplant. Ziel dieser Fortbildungsmaßnahmen ist es zum einen, ein breites Verständnis für Chancen und Risiken der Migration aufzubauen. Zum anderen sollen die Fortbildungen dazu beitragen, dass kommunale, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen der Migration auf die lokale Entwicklung zu analysieren, resultierende Entwicklungspotentiale zu identifizieren und diese in Form von Maßnahmen umzusetzen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Fortbildungsmodule entwickelt und in den unterstützen Gemeinden und Regionen umgesetzt. Darüber hinaus soll ein Konzept für ein kontinuierliches „on-the-job“-Training erarbeitet werden, das auf Aspekte der Organisationsentwicklung sowie der nachhaltigen Strukturbildung fokussiert. Mit der Konzipierung und Umsetzung dieses Leistungspakets wird ein Unterauftragnehmer betraut.
Im Rahmen der Handlungsfelder 2 und 3 sind umfangreiche, bedarfsorientierte Fortbildungsmaßnahmen zugunsten lokaler und regionaler Stakeholder in den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder geplant. Ziel dieser Fortbildungsmaßnahmen ist es zum einen, ein breites Verständnis für Chancen und Risiken der Migration aufzubauen. Zum anderen sollen die Fortbildungen dazu beitragen, dass kommunale, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen der Migration auf die lokale Entwicklung zu analysieren, resultierende Entwicklungspotentiale zu identifizieren und diese in Form von Maßnahmen umzusetzen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Fortbildungsmodule entwickelt und in den unterstützen Gemeinden und Regionen umgesetzt. Darüber hinaus soll ein Konzept für ein kontinuierliches „on-the-job“-Training erarbeitet werden, das auf Aspekte der Organisationsentwicklung sowie der nachhaltigen Strukturbildung fokussiert. Mit der Konzipierung und Umsetzung dieses Leistungspakets wird ein Unterauftragnehmer betraut.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftrag kann bei gleichem Umfang um bis zu 6 Fachmonate verlängert werden. Voraussetzung ist, dass der Oberauftraggeber einer Laufzeitverlängerung des Auftrags zustimmt.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: T05-EUTF-SAH-NE-02-01.
Zusätzliche Informationen:
Consultingfirmen (Unterauftragnehmer), die einen Vertrag für einen dauerhaften Einsatz im Niger mit der GIZ abschließen und die selbst nationales Personal einstellen, können die Steueridentifikationsnummer der lokalen GIZ im Einsatzland nicht verwenden. Consultingfirmen im Einsatzland müssen eine eigene Steueridentifikationsnummer besorgen, um die Lohnsteuer ihres nationalen Personals abzuführen.
Consultingfirmen (Unterauftragnehmer), die einen Vertrag für einen dauerhaften Einsatz im Niger mit der GIZ abschließen und die selbst nationales Personal einstellen, können die Steueridentifikationsnummer der lokalen GIZ im Einsatzland nicht verwenden. Consultingfirmen im Einsatzland müssen eine eigene Steueridentifikationsnummer besorgen, um die Lohnsteuer ihres nationalen Personals abzuführen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Niger.
Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Französisch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-04-19 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gem. § 160 Abs. 3 unzulässig soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Quelle: OJS 2017/S 047-086343 (2017-03-03)
Ergänzende Angaben (2017-03-23) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die ursprünglich vorgesehene Abgabefrist der Angebote unmittelbar nach den Osterferien liegt und um den Bietern mehr Zeit zu gewähren, um qualitativ gute Angebote abzugeben, wird die Frist für die Abgabe der Angebote auf den 27.4.2017 verlängert. Der vorgesehene Projektstart (1.7.2017) bleibt unverändert.
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die ursprünglich vorgesehene Abgabefrist der Angebote unmittelbar nach den Osterferien liegt und um den Bietern mehr Zeit zu gewähren, um qualitativ gute Angebote abzugeben, wird die Frist für die Abgabe der Angebote auf den 27.4.2017 verlängert. Der vorgesehene Projektstart (1.7.2017) bleibt unverändert.
Quelle: OJS 2017/S 061-114565 (2017-03-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 047 202 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auf Grund seiner geographischen Lage ist der Niger ein bevorzugtes Transitland für Migranten auf dem Weg nach Nordafrika und Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von bis zu 330 000 Transitmigranten im letzten Jahr aus. Gleichzeitig sind viele Nigrer aus dem Süden des Landes saisonal als Arbeitsmigranten in Bewegung (vor allem nach Nigeria und in die Elfenbeinküste, aber auch in die Region Agadez). Auf Grund fehlender Beschäftigungs- und Arbeitsmarktchancen einhergehend mit einem hohen Bevölkerungswachstum sieht sich eine wachsende Zahl an Nigrer/-innen gezwungen, nach Algerien zu migrieren, wo vor allem Frauen und Kinder als Hausangestellte, Bettler oder Prostituierte arbeiten.
Auf Grund seiner geographischen Lage ist der Niger ein bevorzugtes Transitland für Migranten auf dem Weg nach Nordafrika und Europa. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von bis zu 330 000 Transitmigranten im letzten Jahr aus. Gleichzeitig sind viele Nigrer aus dem Süden des Landes saisonal als Arbeitsmigranten in Bewegung (vor allem nach Nigeria und in die Elfenbeinküste, aber auch in die Region Agadez). Auf Grund fehlender Beschäftigungs- und Arbeitsmarktchancen einhergehend mit einem hohen Bevölkerungswachstum sieht sich eine wachsende Zahl an Nigrer/-innen gezwungen, nach Algerien zu migrieren, wo vor allem Frauen und Kinder als Hausangestellte, Bettler oder Prostituierte arbeiten.
Im Auftrag des Treuhandfonds für Afrika der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für International Zusammenarbeit (GIZ) ausgewählte nigrische Gemeinden und Regionen, um diese Auswirkungen der unterschiedlichen Migrationsbewegungen besser zu managen. Die TZ-Maßnahme „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ interveniert in den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder. Geplant ist zunächst eine Unterstützung von 12 Gemeinden und 3 Regionen mit ca. 750 000 Einwohnern. Das Vorhaben verfolgt einen Mehrebenenansatz und konzentriert sich auf drei Handlungsfelder:
Im Auftrag des Treuhandfonds für Afrika der Europäischen Union und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für International Zusammenarbeit (GIZ) ausgewählte nigrische Gemeinden und Regionen, um diese Auswirkungen der unterschiedlichen Migrationsbewegungen besser zu managen. Die TZ-Maßnahme „Management der Migrationsherausforderungen in Niger“ interveniert in den Regionen Agadez, Tahoua und Zinder. Geplant ist zunächst eine Unterstützung von 12 Gemeinden und 3 Regionen mit ca. 750 000 Einwohnern. Das Vorhaben verfolgt einen Mehrebenenansatz und konzentriert sich auf drei Handlungsfelder: