Krankenhaus-Erweiterungsbau für Einbeziehung und Neuordnung der Nutzungen OP-Abteilung, Intensivstation, Zentralsterilisation, Pädiatrie, Palliativstation
Die bestehenden Kliniken St. Marien- und St. Annastiftkrankenhaus in Ludwigshafen verfügen aktuell über 497 Planbetten, welche sich wie folgt aufgliedern:
St. Marienkrankenhaus: 10 Stationen, 1 Palliativstation, 1 neonatologische Station, 2 Intensivstationen, 1 Tagesklinik.
St. Annastiftkrankenhaus: 3 Kinderstationen, 2 Stationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, 1 Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie, 1 psychosomatische Kinderstation.
Die Planung beinhaltet folgende Bereiche:
Verlegung der Pädiatrie vom Standort St. Annastiftkrankenhaus an den Standort St. Marienkrankenhaus.
Neuorganisation des Zentral-OP mit 5 neuen OP-Räumen und 2 bestehenden Sälen mit entsprechenden Nebenräumen.
Zusammenführung von 2 bestehenden Intensivstationen zu einer großen Station mit Anbindung an den Zentral-OP.
Neubau einer Zentralsterilisation.
Neubau einer Palliativstation.
Das Projekt bezieht sich ausschließlich auf Planungs- und Baumaßnahmen am Standort des St. Marienkrankenhauses. Der Standort St. Annastiftkrankenhaus ist nicht Projektgegenstand.
Die Bereiche sollen so angeordnet werden, dass sich sinnvolle Ergänzungen / Erweiterungen der bestehenden Pflegeabteilungen beziehungsweise Funktionsstellen realisieren lassen.
Die zusätzlichen Flächen sind in einem Erweiterungsgebäude vorgesehen. Nach der Erweiterung soll in Anschlussbereichen der Bestand in mehreren Bauabschnitten neu strukturiert werden. Diese Anbindung ist Bestandteil der vorliegend ausgeschriebenen Leistungen.
Bestandsbetten werden am Standort St. Marienkrankenhaus nicht wegfallen. Die Planbettenzahl wird sich infolgedessen dort entsprechend erhöhen.
Um das Haus weiter wirtschaftlich betreiben zu können, sollen die Baumaßnahmen ohne Bettenverlust und bei laufendem Betrieb realisiert und umgesetzt werden.
Das 5-geschossige Erweiterungsgebäude soll die 57 Planbetten der Pädiatrie und der Palliativpflege, die 5 neuen OPs, die Zentralsterilisation sowie die Palliativstation aufnehmen. Es ist westlich des sogenannten Funktionstraktes vorgesehen. Durch diese räumliche Anordnung wird eine sinnvolle Ergänzung der Bestandsstrukturen angestrebt.
Zwischen dem Bestandsbaukörper und der Erweiterung ist die Einfügung einer neuen Erschließungszone vorgesehen.
Die Technik für das Erweiterungsgebäude muss zum Teil neu aufgebaut werden und die bestehende Technik ist nach Möglichkeit sinnvoll anzuschließen beziehungsweise zu ergänzen.
Die vorgeschlagene Verortung und Ausbildung des Erweiterungsbaukörpers muss im Zuge der weiteren Planung im Planungsteam und gemeinsam mit dem Bauherrn gefestigt und vertieft werden. Aus weiteren Bestandsuntersuchungen im Planungsverlauf können sich noch abweichende Gebäudestrukturen ergeben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2017-03-20
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Auftragsbekanntmachung
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2017-06-27
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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