Leistung als Generalplaner für das Projekt „Baulose 70-73 – Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestellen und Zugangsbauwerke Kohlgartenstr., Voßkuhle, Lübkestr., Max-Eyth-Str. und Stadtkrone Ost“

Stadt Dortmund – Vergabe- und Beschaffungszentrum

Leistung als Generalplaner für das Projekt „Baulose 70-73 – Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestellen und Zugangsbauwerke Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost“ in den Leistungsbildern Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Freianlagen und technische Ausrüstung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-04-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-04-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: F006/17
Kurze Beschreibung:
Leistung als Generalplaner für das Projekt „Baulose 70-73 – Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestellen und Zugangsbauwerke Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost“ in den Leistungsbildern Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Freianlagen und technische Ausrüstung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Ingenieur- und Hochbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Dortmund – Vergabe- und Beschaffungszentrum
Postanschrift: Viktoriastraße 15
Postleitzahl: 44141
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dortmund.de 🌏
E-Mail: mbartz@stadtdo.de 📧
Telefon: +49 2315023466 📞
Fax: +49 2315029458 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPSYYFYCJE%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-07 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 072-137346
ABl. S-Ausgabe: 72
Zusätzliche Informationen
Für die Erbringung der Leistungen wird ein Generalplaner bzw. eine Bietergemeinschaft gesucht, der bzw. die die folgenden Leistungen erbringt: LP 1-6 für die Verkehrsplanung der Stadtbahngewerke, LP 1-6 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke, LP 2-4 und 6 im Leistungsbild Tragwerksplanung, LP 1-6 im Leistungsbild Freianlagen, LP 1-6 im Leistungsbild der technischen Ausrüstung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Bestand ist die Stadtbahnstrecke 82 von der Hst. Kohlgartenstr. bis zur Haltestelle Stadtkrone Ost für den Einsatz des B-Wagens ausgebaut. Die Bahnsteighöhe in diesem Streckenabschnitt beträgt 38cm ü. SO.
Aufgrund des PBefG besteht die Forderung, die Barrierefreiheit im ÖPNV in Deutschland bis zum 1.1.2022 möglichst vollständig herzustellen. Das Fahrzeugkonzept des Bahnbetreibers DSW21 sieht eine Nutzung der barrierefrei ausgebauten Haltestellen ab 2022 vor. In diesem Kontext ist die Planung zur Herstellung der Barrierefreiheit inkl. Zugangsanlagen an den 5 Bestandshaltestellen Kohlgartenstr., Voßkuhle, Lübkestr., Max-Eyth-Str. und Stadtkrone Ost in Mittellage der B1 zu erstellen. Die Umgestaltung der Bahnanlagen und der Brückenneubau sind in Entwurf und Baudurchführung untereinander abzustimmen.
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Das geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen des Bauvorhabens beträgt einschließlich des Planungsaufwands 32 200 000 EUR
Im Rahmen der Vorplanung wurden bereits Vorzugsvarianten aufgetragen, bewertet und vom Rat der Stadt Dortmund am 29.9.2016 beschlossen.
Folgendes Konzept liegt demnach zugrunde:
Die Stadtbahn wird außerhalb der Haltestellenbereiche weitgehend im Bestand geführt. Im Bereich der Hst. erfolgt zur Herstellung der Mittelbahnsteige lediglich eine Aufweitung der Gleise.
Kohlgartenstr.: Seitenbahnsteige mit südl. Aufzug und nördl. Treppe
Voßkuhle/ Lübkestr.: Mittelbahnsteig
Max-Eyth-Str./ Stadtkrone Ost: Mittelbahnsteig mit Aufzug und Treppe
Der Neubau der Stadtbahnhaltestellen soll möglichst in Modulbauweise und Fertigbauelementen mit einer Bahnsteighöhe von 94cm ü.SO inkl. betriebstechnische Ausrüstung erfolgen.
Erforderliche Gleisverlegungen sind mit Anpassung der Fahrleitungsanlage unter Aufrechthaltung des Betriebes der Strecke 82 und der vorhandenen Zuwegungen erforderlich.
Ein Um- oder Neubau der Brückenbauwerke einschließlich der Rampen- und Treppenbauwerke ist zur Neugestaltung der Zugänge zu den Stadtbahnhaltestellen notwendig:
Kohlgartenstr./
Stadtkrone Ost: – Abriss und Ersatzneubau der Zugangsbrücke
— Grünplanung Park nördlicher Zugang (Stadtkrone Ost)
Voßkuhle: – höhengleicher Zugang
Lübkestr.: – Abriss der vorhandenen Brücke
Max-Eyth-Str.: – Gutachterliche Stellungnahme zur Abwägung Neu- oder Umbau
— weitere Planung entsprechend Abwägungsergebnis
Brücken- und Rampenbauwerke sind einheitlich und städtebaulich harmonisch in den Gesamtbereich B1 einzufügen.
Umbau und Anpassungen der Fahrleitungsanlage sind hinsichtlich der Überplanung für den tatsächlich erfolgenden Umbau der gesamten Strecke erforderlich. Kettenwerke von Hst. Hauptfriedhof bis in die Rampe Kohlgartenstr. sind zu überarbeiten.
Durch die Änderungen der Gleislagen ist ein Umbau bzw. teilweise Neubau der Fahrleitungsanlage erforderlich. Dazu müssen Höhenverläufe und Gleiswechselmöglichkeiten für den Havariefall mit deren Schalteranordnungen und Gleisquerungen beachtet werden.
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Anforderungen durch die geänderte DIN EN 50119 und die technische Aufsichtsbehörde sind zu beachten. Die Erbringung einer prüffähigen statischen Berechnung der Maststandorte ggfls. mit Gegenprüfung durch einen Prüfstatiker ist erforderlich. Besonderheit des Fahr- und Freileitungsbaues mit eingespannten Bodenverhältnissen ist zu beachten.
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Die Mastgründung mittels Bohrpfahlverfahren hat sich durchgesetzt. Stellen, an denen eine Blockfundament-Gründung erfolgen soll, sind wirtschaftlich gegenzurechnen.
In Ergänzung zum beschlossenen Konzept ist im Zuge der Vorentwurfs- und Entwurfsbearbeitung folgendes Alternativkonzept zu prüfen und zu bewerten:
Die Gleistrasse verbleibt im Bestand, die Haltestellen Voßkuhle, Lübkestr. und Max-Eyth-Str. werden mit Seitenbahnsteigen ausgeführt. Es ergibt sich stellenweise durch Verschwenken der Fahrbahn ein Eingriff in den Fahrbahnbereich des südlichen Westfalendamms.
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Die gesamte Baumaßnahme muss „unter Betrieb“ (ÖPNV und IV) durchgeführt werden. Dies ist insbesondere bei der Erstellung der Brückenbauwerke zu beachten.
Dauer: 60 Monate
Zusätzliche Informationen:
Für die Erbringung der Leistungen wird ein Generalplaner bzw. eine Bietergemeinschaft gesucht, der bzw. die die folgenden Leistungen erbringt:
LP 1-6 für die Verkehrsplanung der Stadtbahngewerke,
LP 1-6 im Leistungsbild Ingenieurbauwerke,
LP 2-4 und 6 im Leistungsbild Tragwerksplanung,
LP 1-6 im Leistungsbild Freianlagen,
LP 1-6 im Leistungsbild der technischen Ausrüstung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dortmund; Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Nachweise sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst.
Das Bewerbungsformular ist vollständig vom Bewerber auszufüllen, mit den geforderten Anlagen zu versehen und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigtem Vertreter rechtsverbindlich zu unterschreiben. Die Einreichung der Bewerbungen hat auf dem Postweg als Original in Papierform zu erfolgen.
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Eine Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 42 VgV vorliegen ist beizubringen (siehe Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Bewerber haben Nachweise der finanziellen und
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entsprechend § 46 VgV durch Vorlage der folgenden Nachweise zu belegen:
1) Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes.
2) Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Erteilung öffentlicher Aufträge von der zuständigen Stadtkasse am Sitz des Unternehmens bzw. der Zweigstelle, die das Angebot abgibt.
3) Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung die für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung (Mind. 3 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden und 250 000 EUR für Vermögensschäden).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten unter Benennung des Generalplaners/federführenden Architekten als bevollmächtigten Vertreters.
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4) Nachweis eines Handelsregisterauszugs, falls dieser nicht beigebracht werden kann (z. B. GbR), ist eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Handelsregistereintrags einzureichen.
5) Nachweis der Mitarbeiterstruktur (Mindestkriterium 25 Mitarbeiter).
6) Nachweis einer Zertifizierung nach DIN ISO 9001 (sofern vorhanden).
7) Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechende Planungsleistungen von Verkehrsanlagen, Objektplanung bei Ingenieursbauwerken, Planung bei Freianlagen, Tragwerksplanung und Fahrleitungsplanung in den letzten 3 Geschäftsjahren der Bewerber, separat ausgewiesen (Mindestkriterium: 2 000 000 EUR Gesamtumsatz)
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8) Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Für die oben genannten Leistungsbilder sind jeweils 2 Referenzprojekte zu benennen und fließen in die Bewertung ein. In jeder Referenz sind Mindestkriterien (Investitionsvolumen, Nutzungstyp, Art der Planung und abgeschlossene Referenz) und Bewertungskriterien vorgegeben.
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9) Angabe welche Fachdisziplin mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benannten Büros in welcher Organisationsform bereits zusammengearbeitet wurde und bei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben,
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muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden;
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Auskünfte werden ausschließlich über die in Ziffer I.1) genannte zuständige Stelle erteilt.
Bitte beachten Sie, dass die Nachweise 1 + 2 nicht älter als 6 Monate sein dürfen. Die Frist wird ab dem Tag des Ablaufs der in der Vergabebekanntmachung genannten Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge zurück berechnet; dies gilt auch für den Fall einer nachträglichen Verlängerung der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge.
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Bitte reichen Sie die Unterlagen in doppelter Ausfertigung ein. Zur Vereinfachung der Bearbeitung bitten wir um die Einhaltung der oben aufgeführten Reihenfolge und entsprechende Gliederung.
Mindeststandards: Die Mindeststandards können dem Bewerbungsbogen entnommen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Nachweise gem. § 46 VgG sind mit der Bewerbung abzugeben.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Berufsqualifikation nach § 75 Abs. 1-3 Vergabeverordnung (VgV).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllung der geforderten Mindestkriterien der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Erfüllung der zusätzlichen Bewertungskriterien. Bei gleicher Punktzahl von Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. Die Auslosung wird durch die am Verfahren nicht beteiligte Submissionsstelle des Vergabe- und Beschaffungszentrums durchgeführt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Bartz
Internetadresse: www.dortmund.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPSYYFYCJE%22 🌏
Kontaktperson: Submissionsstelle
E-Mail: g19_1-submission@stadtdo.de 📧
Land: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber ist an die Bestimmungen des Runderlasses des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen – Verhütung und Bekämpfung von Korruption in der öffentlichen Verwaltung- vom 26.4.2005 – IR 12.2.2006-Nr.
3.1 und 3.3 gebunden.
Für die Auftragsvergabe gelten die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW).
Die nach dem TVgG-NRW erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind von demjenigen Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieter) innerhalb einer nach Tagen genau bestimmten Frist vorzulegen. Die Frist wird mindestens 3 Werktage betragen und darf fünf Werktage nicht überschreiten.
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Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, den Nachunternehmer und den Verleiher von Arbeitskräften zur Bestätigung der Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Bereitstellung der Unterlagen:
Es erfolgt eine elektronische Bereitstellung auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr (zu den unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ genannten Nutzungsbedingungen können die Vergabeunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.)
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Bekanntmachungs-ID: CXPSYYFYCJE.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: www.bezreg-muenster.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird
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(§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB).
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Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden
(§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: S. o.
Quelle: OJS 2017/S 072-137346 (2017-04-07)