Leistungen der Generalplanung für die Fassadensanierung des Instituts für Technische Chemie der Technischen Universität Berlin

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau

Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um einen zweigeschossigen Flachbau mit Abmessungen 109 m x 29 m und einem siebengeschossigen Hochbau mit Abmessungen 18 m x 57 m in Stahlbetonskelettbauweise mit Kellergeschoss. Im Gebäude befinden sich Chemielabore, Laserlabore, Lager, Verwaltungsbereiche, Seminarräume und Werkstätten. Die Fassade besteht aus einer hinterlüfteten Vorhangfassade, gem. DIN 18516, mit zum Teil verglasten und verkleideten Fassadenbändern. Die verkleideten Bänder sind in Kunststoff (schlagzähes PVC) auf einer Unterkonstruktion aus Holzlattungen mit einem Metallrahmen ausgeführt. Die Fassade ist brennbar, erfüllt nicht die Brandschutzbestimmungen und muss gegen nicht brennbares Material ausgetauscht werden. Zuzüglich müssen ebenfalls brennbare und teilweise undichte Dachaufbauten erneuert werden. Die neue Fassade muss mit dem Denkmalschutz abgestimmt und durch diesen genehmigt werden. Hierzu sind im Rahmen der Vorplanung Musterstücke zu entwerfen und herzustellen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-27 Auftragsbekanntmachung
2018-11-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-10-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 199_TechnCH_TU-Fassade_GP
Kurze Beschreibung:
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um einen zweigeschossigen Flachbau mit Abmessungen 109 m x 29 m und einem siebengeschossigen Hochbau mit Abmessungen 18 m x 57 m in Stahlbetonskelettbauweise mit Kellergeschoss. Im Gebäude befinden sich Chemielabore, Laserlabore, Lager, Verwaltungsbereiche, Seminarräume und Werkstätten. Die Fassade besteht aus einer hinterlüfteten Vorhangfassade, gem. DIN 18516, mit zum Teil verglasten und verkleideten Fassadenbändern. Die verkleideten Bänder sind in Kunststoff (schlagzähes PVC) auf einer Unterkonstruktion aus Holzlattungen mit einem Metallrahmen ausgeführt. Die Fassade ist brennbar, erfüllt nicht die Brandschutzbestimmungen und muss gegen nicht brennbares Material ausgetauscht werden. Zuzüglich müssen ebenfalls brennbare und teilweise undichte Dachaufbauten erneuert werden. Die neue Fassade muss mit dem Denkmalschutz abgestimmt und durch diesen genehmigt werden. Hierzu sind im Rahmen der Vorplanung Musterstücke zu entwerfen und herzustellen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: eignung_fbt_hochbau@sensw.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3321 📞
Fax: +49 3090139-3301 📠
URL der Dokumente: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-27 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 209-433910
ABl. S-Ausgabe: 209
Zusätzliche Informationen
— zu Ziff. II.2.5.) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in der Vergabeunterlage – „Information zum Verhandlungsgespräch“; — Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB Hochbau) zum Vertrag; LHO Berlin und AV LHO; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/ ; Bürgerliches Gesetzbuch BGB (keine abschließende Auflistung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sollen Generalplanerleistungen mit den im Folgenden aufgeführten Leistungen vergeben werden. Die Koordination der Leistungen ist vom Generalplaner zu leisten.
Die Leistungsstufe 1 wird fest beauftragt. Darauf folgende Leistungsstufen können optional je Leistungsstufe beauftragt werden.
1. Planungsleistung Objektplanung (§§ 33 ff. HOAI)
Leistungsstufe 1 (LPH 2) – Vorplanung
Leistungsstufe 2 (LPH 3, 4 und 5)- Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung (Option)
Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7)- Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe (Option)
Leistungsstufe 4 (LPH 8 ) – Objektüberwachung, Bauüberwachung, Dokumentation (Option)
Leistungsstufe 5 (LPH 9 ) – Objektbetreuung (Option)
2.1 Planungsleistungen Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI)
Besondere Leitungen: Beurteilung und Nachweise für die Fassadenunterkonstruktion
2.2 Leistungen in der Tragwerksplanung (LPH 2-6) zum evtl. notwendigen Nachweis der Tragfähigkeit der Dachflächen für die Aufnahme von Photovoltaikanlagen. (Option)
3. Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) der Anlagengruppen 4 und 6
4. Beratungsleistungen aus dem Leistungsbild Bauphysik (HOAI Anlage 1)
In Anlehnung an das Leistungsbild der HOAI inkl. allen erforderlichen Nachweisen inkl. EnEV
Die Baukostenobergrenze beträgt inkl. Honorare 12 500 000 EUR brutto und ist zwingend einzuhalten. Grundlage der Beauftragung sind sämtliche Anlagen inkl. Vertragsmuster, die dieser Bekanntmachung beigefügt sind.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst wird die Leistungsstufe 1 der Generalplanungsleistung beauftragt. Zum Auftragsumfang der Generalplanung gehören optional die unter II.2.11 aufgeführten Leistungen. Der Auftraggeber behält sich eine ggf. stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsstufen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung oder einzelner Optionen besteht nicht. Es ist beabsichtigt, den Auftrag an einen Generalplaner (ggf. mit Nachunternehmern) zu vergeben.
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Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Bereits mit der Bewerbung muss angegeben werden, wie die Leistungserbringung in der Gemeinschaft erfolgen soll. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben die Erklärungen ABau IV306F und IV307F ausgefüllt und unterschrieben mit dem Angebot abzugeben.
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Reisekosten werden nicht erstattet. Diese sind bei der Angebotserstellung zu beachten.
Der Beginn der Leistungserbringung soll unverzüglich nach der Beauftragung erfolgen.
Bei der Baumaßnahme handelt es sich, in Teilen, um ein Hochhaus bei dem der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 Meter über der festgelegten Geländeoberfläche liegt.
Dauer: 84 Monate
Beschreibung der Optionen:
1) Objektplanung:
Leistungsstufe 2 – Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung (LPH 3,4 und 5)
Leistungsstufe 3 – Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe (LPH 6 und 7)
Leistungsstufe 4 – Objektüberwachung, Bauüberwachung und Dokumentation (LPH 8)
Leistungsstufe 5 – Objektbetreuung (LPH 9)
2) Planung Technische Gebäudeausrüstung:
Leistungsstufe 4 – Objektüberwachung, Bauüberwachung und Dokumentaion (LPH 8)
Jede Leistungsstufe kann optional beauftragt werden.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung oder einzelner Leistungsstufen besteht nicht.
3) Leistungen in der Tragwerksplanung zum evtl. notwendigen Nachweis der Tragfähigkeit der Dachflächen für die Aufnahme von Photovoltaikanlagen. (LPH 2-6)
Jede Leistung kann optional beauftragt werden.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung oder einzelner Leistungsteile besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
— zu Ziff. II.2.5.) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in der Vergabeunterlage – „Information zum Verhandlungsgespräch“;
— Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB Hochbau) zum Vertrag; LHO Berlin und AV LHO; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/ ; Bürgerliches Gesetzbuch BGB (keine abschließende Auflistung).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Technische Universität Berlin
Institut für Technische Chemie
Straße des 17. Juni 124
10623 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Erklärung zum Wirtschaftsteilnehmer/Unternehmen, Inhaber und ggf. wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen.
b) Erklärung zur Eintragung in Handels– oder Berufsregister.
c) Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den/die Inhaber/Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens.
d) Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB sowie von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB.
Die vom Auftraggeber vorausgefüllte und den Vergabeunterlagen beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen und zu unterschreiben. Die EEE ist in Papierform mit Unterschrift dem Auftraggeber zu übermitteln. Nichtvorliegende Unterschriften führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. (siehe Ziffer VI.3).
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Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber- /Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im weiteren ausgeführt) auszufüllen, da bestimmte Mindeststandards, Eignungskriterien / Kriterien zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer von verschiedenen Unternehmen erfüllt werden.
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Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE vorlegen.
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Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Teil II Abschnitt C erfordert eine EEE mit den Abschnitten A und B dieses Teils und Teil III sowie die
Informationen nach IV und V soweit sie für die spezifischen Kapazitäten relevant sind.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer / Unterauftragnehmer einsetzen will (gem. EEE Teil II D, d.h. ohne Eignungsleihe), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Unternehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen und hat Angaben in Teil II A und B und das nicht vorliegen von Ausschlussgründen in Teil III bei dem von ihm vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen.
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EEE Teil IV:
Zur Prüfung aller festgelegten Eignungskriterien ist zwingend die vom AG erzeugte EEE „espd-request.xml“ Datei ausgefüllt und eigenhändig unterschrieben und soweit erforderlich die Zusatzerklärung zur EEE einzureichen. Fehlende oder nicht unterschriebene EEE führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. Gleiches gilt bei einer fehlenden Zusatzerklärung zur EEE, sofern die Angaben nicht in der unterschriebenen EEE enthalten sind. Weitere Unterlagen, wie z.B. die Anwendung des Globalvermerks werden nicht gewertet und bleiben unberücksichtigt, sie führen auch nicht zum Ersatz der EEE.
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EEE Teil V:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien / Vorschriften / Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Achtung: Von § 56 Absatz 2 VgV 2016 wird kein Gebrauch gemacht.
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein Allgemeines Infoblatt zum Down- / Upload der EEE und der Leitfaden des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Ausfüllen der EEE eingestellt.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz 1 Nr. 3 und 4 Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung abzugeben. Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B nicht den geforderten Angaben entsprechen, wird mit der EEE erklärt, dass der Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen kann. Eine Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 2.000.000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen wird verlangt. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben.
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Mit Angebotsabgabe ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten
Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als
erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Im Falle einer Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine „objektbezogene“ Versicherung als Arbeitsgemeinschaft erforderlich.
— Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV:
1. den allgemeinen Jahresumsatz (netto) des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre (2014/2015/2016) als auch der entsprechend durchschnittliche,
2. den spezifischen Jahresumsatz (netto) in den Tätigkeitsbereichen in den letzten 3 Jahren (2014/2015/2016) als auch der entsprechenden durchschnittliche.
Die Umsätze für die geforderten Dienstleistungen müssen leistungsbezogen sein und nach Leistungen der Generalplanung differenziert werden:
Objektplanung insbesondere Fassadensanierungsmaßnahmen,
Fachplanung Technische Ausrüstung,
Fachplanung Tragwerk,
Beratungsleistungen Bauphysik.
Mindeststandards:
— Der jährliche Gesamtumsatz in den vergangenen 3 Jahren muss im Mittel 300 000 EUR brutto betragen
— Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen nach Ziffer III.1.2) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers:
a) Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bietergemeinschaft, gegliedert nach den Berufsgruppen Architekt und Ingenieur.
b) Benennung der vorgesehenen Projektmitarbeiter, die für die Erbringung der Leistungen vorgesehen sind. Für jede benannte Person ist eine Auflistung mit folgenden Angaben den Unterlagen zur Angebotsabgabe beizufügen: Name, Nachname, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Nachweis über die Befähigung zur
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Übernahme der geforderten Leistungen wie Hochschul – oder Fachhochschulausbildung (Dipl.- Ing. FH/TH bzw.
Master an Fachhochschulen, Universitäten oder gleichwertig)in einer Fachrichtung des Bauwesens sowie Weiterbildung mit Abschluss (als Nachweis
dienen Zeugniskopien oder Urkunden für den jeweiligen Abschluss) und Berufsjahre nach Studienabschluss,
c) persönliche Referenzen nach Studienabschluss mit Angaben zum Bearbeitungsumfang, zu den Brutto-Gesamtkosten nach DIN 276 KG 300 bis 400, zum Bearbeitungszeitraum und ggfls. Übergabe an den Bauherren.
— Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Brutto-Baukosten (KG 200 – 400 nach DIN 276), Anschrift, Ansprechpartner, Erreichbarkeit des öffentlichen oder privaten Auftraggebers.
Es sind mind. 2 Referenzprojekte vorzustellen. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen 1) bis 3) erfüllt sind:
1) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d.h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein.
2) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
3) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden. Sollte solche Referenzen angegeben werden, gehen diese nicht in die Wertung ein.
Mindeststandards:
Ein Büro wird außer Betracht gelassen,
a) Personelle Mittel:
— wenn die Anzahl der angestellten Mitarbeiter in den vergangenen 3 Geschäftsjahren weniger als
durchschnittlich 3 Mitarbeiter betragen hat (Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitern) und die benannte Gesamtprojektleitung und stellvertretende Gesamtprojektleitung über weniger als 3 Berufsjahre Planungs- und Baustellenerfahrungen verfügen und keine Erfahrung in der Generalplanung vorweisen können;
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— wenn Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter der Fachdisziplinen Objektplanung, Tragwerk, Technische Gebäudeausrüstung, über weniger als 3 Berufsjahre Planungs- und Baustellenerfahrung verfügen.
b) Projektteam:
— alle Mitglieder des Projektteams müssen über
die geforderten Abschlüsse (siehe Ziffer III.1.3 b) verfügen;
eine mehrjährige Planungs- und Baustellenerfahrung von mind. 3 Jahren nach erfolgreich abgeschlossen Studium verfügen.
— Auflistung von Referenzen mit vergleichbaren Projekten an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 2 Referenzen):
ein Projektleiter,
ein stellvertretender Projektleiter,
ein Mitarbeiter.
c) Vorstellung von mind. 2 Referenzprojekten des Bewerbers/Unternehmens
— bei den Referenzprojekten muss es sich um jeweils ein Hochbauprojekt mit Fassadenerneuerung einer Vorhangfassade handeln.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Qualifikation des Auftragnehmers: Architekten und Ingenieure.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, d. h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB /BVB abrufbar unter http:www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/abau.shtml
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Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen (siehe Anlagen gemäß „Übersicht Vergabeunterlagen“):
— Besondere Vertragsbedingungen für Mindestentlohnung und Tariftreue Wirt 322
— Besondere Vertragsbedingungen für Frauenförderung Wirt 359
— Erklärung zum Verpflichtungsgesetz ABau IV 317 F
— Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen ABau IV 306 F (ggf.)
— Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ABau IV 307 F (ggf.)
— sowie die Nachweise der Eignung gem. § 44 bis § 46 VgV 2016.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Bewertet werden insgesamt zwei Referenzen. Die Wertung der Referenzprojekte gemäß Ziff. III.1.3) erfolgt entsprechend den nachfolgenden Kriterien und beträgt insgesamt max. 30 Pkt.
Eine Wertung erfolgt nur, wenn alle Bedingungen Ziff. III.1.3) a) bis c) erfüllt sind.
Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 15 Pkt. als Summe folgender Kriterien bewertet:
1. wenn es sich um ein Hochbauprojekt mit Fassadenerneuerung größer als 5 Mio EUR brutto Baukosten handelt (KG 200 – 400) und die Leistungsphase 8 in den letzten 3 Jahren, ab Datum der Bekanntmachung, abgeschlossen wurde = 5 Pkt.
2. wenn es sich bei der Referenz um ein Hochhaus handelt, bei dem der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 Meter über der festgelegten Geländeoberfläche liegt = 10 Pkt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation – Vorstellung des Bieters, Darstellung der internen Organisation der zu beauftragenden Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): Max. 10 Pkt.
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation – Darstellung eines integralen Planung- und Durchführungsprozesses am Bsp. einer Referenz und Reflektion zum Auftrag, insbes. sollen Methoden der Planung und Kommunikation aufzeigt werden
Qualitätskriterium (Gewichtung): Max. 20 Pkt.
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation – Darstellung von Planungskriterien für eine Vorhangfassade am Beispiel eines Referenzobjektes und Reflexion auf den zu vergebenen Auftrag
Präsentation – Darstellung der Baulogistik unter der Prämisse einer Sanierung bei laufendem Betrieb und Reflektion auf den zu vergebenen Auftrag.
Gewichtung des Preises: Max. 30 Pkt.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
Dokumente URL: www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Auskünfte zu Eignungskriterien/Auswahlverfahren: Abt. V Hochbau bei V M2 – siehe o. g. Kontaktstelle. Auskünfte zu Zuschlagskriterien, Vergabeunterlagen, Verhandlung – Referat V H – die u. g. Kontaktstelle.
Kontaktperson: Abteilung V Hochbau V H Projektmanagement
Telefon: +49 3090139-3290 📞
E-Mail: verhandlung_fbt_hochbau@sensw.berlin.de 📧
Land: Berlin 🏙️
Name des öffentlichen Auftraggebers: - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau – V M2 Vergabe und Vertragswesen
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2 – Raum 117
Kontaktperson: - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau – V M2
URL der Dokumente: www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zum Zeitpunkt der Bewerbung (d.h. zum Schlusstermin lt. Ziff. IV.2.2) sind als Nachweis der Eignung nur Eigenerklärungen in der EEE und der Zusatzerklärung-EEE einzureichen.
Die EEE besteht aus einer ggf. mehreren EEE's. (siehe Ziff. III.1.1). Darüber hinausgehende Unterlagen werden im Rahmen der Eignungsprüfung nicht gefordert und nicht zur Eignungsprüfung berücksichtigt. Alle anderen Nachweise sowie Unterlagen sind zu den in der Bekanntmachung genannten Terminen bzw. bei Aufforderung einzureichen (siehe Ziff. III.2.2).
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1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen.
2. Bekanntmachung/EEE/Zusatzerklärung-EEE/Aufkleber/Vergabeunterlagen sowie Hinweise/Anfragen/Korrekturen siehe: www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
3. Nach Ziff. III.1.3) dürfen max. 3 Projektmitarbeitende vorgestellt werden. Nur die in der EEE genannten Referenzen werden einbezogen. Die bereitgestellte Zusatzerklärung darf sich nur auf zwei Referenzen beziehen.
4. Änderungen in der EEE/Zusatzerklärung-EEE sind nicht zulässig.
5. Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer
Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
6. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform (s. Ziffer I.3) Kontaktstelle – V M 2) im DIN A4 -Format, keine losen Blätter in einem verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau – V M2 Vergabe und Vertragswesen, Fehrbelliner Platz 2 -, Raum 117, 10707 Berlin einzureichen.
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7. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 22.11.2017 an die Vergabestellen zu richten. Auskunftserteilung erfolgt von den unter Ziffer I.1) – V M 2 und I.3) – V H) genannten Kontaktstellen. Die Anfragen und Antworten werden unter der oben genannten Internetadresse unter Pkt. 2 veröffentlicht.
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8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen. Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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9. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.1.1 und III.2.2 ). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen. Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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10. Angebote sind nach Aufforderung einzureichen an folgende Anschrift: Kontaktstelle V H (nach Ziff.1.3), Raum 421.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
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Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzesgestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Fax: +49 309013-8316 📠
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/ 🌏
Quelle: OJS 2017/S 209-433910 (2017-10-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-11-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 845021.82 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-11-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-11-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 214-490888
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 209-433910
ABl. S-Ausgabe: 214

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sind Generalplanerleistungen mit den im Folgenden aufgeführten Leistungen vergeben worden. Die Koordination der Leistungen ist vom Generalplaner zu leisten.
Die Leistungsstufe 1 wurde fest beauftragt. Darauf folgende Leistungsstufen können optional je Leistungsstufe beauftragt werden.
1) Planungsleistung Objektplanung (§§ 33 ff. HOAI)
Leistungsstufe 2 (LPH 3, 4 und 5) – Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung (Option)
Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7) – Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe (Option)
Leistungsstufe 4 (LPH 8) – Objektüberwachung, Bauüberwachung, Dokumentation (Option)
Leistungsstufe 5 (LPH 9) – Objektbetreuung (Option)
2.1) Planungsleistungen Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI)
2.2) Leistungen in der Tragwerksplanung (LPH 2-6) zum evtl. notwendigen Nachweis der Tragfähigkeit der Dachflächen für die Aufnahme von Photovoltaikanlagen. (Option)
3) Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) der Anlagengruppen 4 und 6
4) Beratungsleistungen aus dem Leistungsbild Bauphysik (HOAI Anlage 1)
Die Baukostenobergrenze beträgt inkl. Honorare 12,5 Mio. EUR brutto und ist zwingend einzuhalten. Grundlage der Beauftragung sind sämtliche Anlagen inkl. Vertragsmuster, die dieser Bekanntmachung beigefügt sind.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst wurde die Leistungsstufe 1 der Generalplanungsleistung beauftragt. Zum Auftragsumfang der Generalplanung gehören optional die unter II.2.11 aufgeführten Leistungen. Der Auftraggeber behält sich eine ggf. stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsstufen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung oder einzelner Optionen besteht nicht. Der Auftrag wurde an einen Generalplaner (ggf. mit Nachunternehmern) vergeben.
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Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 10623 Berlin

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): max. 10 Pkt.
max. 20 Pkt.
Preis (Gewichtung): max. 30 Pkt.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-05-29 📅
Name: CRP Bauingenieure GmbH
Postanschrift: Darwinstraße 15
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10589
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.crp-bauingenieure.de/ 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 845021.82 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Quelle: OJS 2018/S 214-490888 (2018-11-06)