Leistungen der Projektsteuerung, Philologische Institute (HU Berlin), Umbau Invalidenstr. 110

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau und Ministerielle Angelegenheiten des Bauens

In der Invalidenstraße 110 wurden 1981 die Institutsgebäude für Physik und Elektronik der Humboldt-Universität errichtet. Zukünftig sollen auf ca. 13 000 m² Nutzfläche die fremdsprachlichen Institute und das Sprachenzentrum untergebracht werden.
Das Bestandsgebäude ist als Stahlbetonskelettbau im „System SK Berlin 1972“ mit Fassaden aus vorgehängten Waschbetonfertigteilen, Mauerwerksausfachungen mit Sandsteinverblendung und Aluminiumpanelen errichtet worden.
Das Gebäude soll nahezu auf den Rohbau zurückgebaut und unter Beibehaltung der Tragkonstruktion den neuen Raumanforderungen entsprechend ausgebaut werden. Auch die technischen Anlagen sind vollständig zu erneuern. Die Außenhülle ist wärmtechnisch zu ertüchtigen.
Schadstoffbelastete Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen. Die innerstädtische Lage bietet nur wenig Fläche für die Baustelleneinrichtung.
Das Bedarfsprogramm, mit Gesamtbaukosten von 56 600 000 EUR zur Prüfung eingereicht, steht als Vergabeunterlage P-2 zur Verfügung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-04-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-03-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-03-28 Auftragsbekanntmachung
2018-01-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-03-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: 188_HUB_PhI_PS
Kurze Beschreibung:
In der Invalidenstraße 110 wurden 1981 die Institutsgebäude für Physik und Elektronik der Humboldt-Universität errichtet. Zukünftig sollen auf ca. 13 000 m² Nutzfläche die fremdsprachlichen Institute und das Sprachenzentrum untergebracht werden. Das Bestandsgebäude ist als Stahlbetonskelettbau im „System SK Berlin 1972“ mit Fassaden aus vorgehängten Waschbetonfertigteilen, Mauerwerksausfachungen mit Sandsteinverblendung und Aluminiumpanelen errichtet worden. Das Gebäude soll nahezu auf den Rohbau zurückgebaut und unter Beibehaltung der Tragkonstruktion den neuen Raumanforderungen entsprechend ausgebaut werden. Auch die technischen Anlagen sind vollständig zu erneuern. Die Außenhülle ist wärmtechnisch zu ertüchtigen. Schadstoffbelastete Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen. Die innerstädtische Lage bietet nur wenig Fläche für die Baustelleneinrichtung. Das Bedarfsprogramm, mit Gesamtbaukosten von 56 600 000 EUR zur Prüfung eingereicht, steht als Vergabeunterlage P-2 zur Verfügung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau und Ministerielle Angelegenheiten des Bauens
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ 🌏
E-Mail: eignung_fbt_hochbau@sensw.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3935/3308 📞
Fax: +49 3090139-3301 📠
URL der Dokumente: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-28 📅
Einreichungsfrist: 2017-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 065-122476
ABl. S-Ausgabe: 65
Zusätzliche Informationen
— zu Ziffer II.2.5) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in der Vergabeunterlage V-1 / Info zum Verhandlungsverfahren, — Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB-PS) zum Vertrag Projektsteuerungsleistungen, LHO, AV LHO, Bürgerliches Gesetzbuch BGB, Rundschreiben unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (keine abschließende Auflistung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Invalidenstraße 110 wurden 1981 die Institutsgebäude für Physik und Elektronik der Humboldt-Universität errichtet. Zukünftig sollen auf ca. 13 000 m² Nutzfläche die fremdsprachlichen Institute und das Sprachenzentrum untergebracht werden.
Das Bestandsgebäude ist als Stahlbetonskelettbau im „System SK Berlin 1972“ mit Fassaden aus vorgehängten Waschbetonfertigteilen, Mauerwerksausfachungen mit Sandsteinverblendung und Aluminiumpanelen errichtet worden.
Das Gebäude soll nahezu auf den Rohbau zurückgebaut und unter Beibehaltung der Tragkonstruktion den neuen Raumanforderungen entsprechend ausgebaut werden. Auch die technischen Anlagen sind vollständig zu erneuern. Die Außenhülle ist wärmtechnisch zu ertüchtigen.
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Schadstoffbelastete Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen. Die innerstädtische Lage bietet nur wenig Fläche für die Baustelleneinrichtung.
Das Bedarfsprogramm, mit Gesamtbaukosten von 56 600 000 EUR zur Prüfung eingereicht, steht als Vergabeunterlage P-2 zur Verfügung.
Es sollen die in der Vergabeunterlage (Vertragsinformation V-3) „Anlage 2 zum Vertrag über Leistungen der Projektsteuerung“ benannten delegierbaren Bauherrenleistungen vergeben werden:
— Handlungsbereiche.
1. Organisatorische Arbeiten.
2. Mengen und Qualitäten.
3. Kosten und Finanzierung.
4. Termine / Kapazitäten.
— Stufe A1, nur Leistungsabschnitt 2
(Optionen: Stufe A2 / Leistungsabschnitte 3-5 und Stufe B / Leistungsabschnitte 6-9)
— Projektabbildung im Buchungssystem HHV: Abbildung und Fortschreibung der Einzel- und Gesamtkosten der Maßnahmen in HHV über den gesamten Projektzyklus, Auftrags-/Nachtragsvorbereitung, Rechnungsbearbeitung und Prognoseeingaben in HHV.
— eVergabe: Bearbeitung von Vergabevorgängen im Leistungsabschnitt 6 und 7 auf der Basis der elektronischen Vergabeplattform der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.
— Berichtswesen: Projektberichte 6 Stk/Jahr; monatliche Prognose zu Mittelabfluss, Mittelausschöpfung und Verpflichtungsermächtigungen bezogen auf das aktuelle Haushaltsjahr; Kostenstandübersicht bei Bedarf (Fortschreibung tagesaktuell); Berichte zu Erfolgskontrollen.
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— Alle in der Verhandlung vorzustellenden Werkzeuge nach II.2.5) sind im Grundhonorar enthalten (siehe II.2.5, II.2.14 und Vergabeunterlage V-1 „Informationen zum Verhandlungsverfahren“).
— Die Verfahrensabläufe gemäß ABau und Projekthandbuch der Abteilung V von SenStadtWohn sind zu beachten.
Der Auftraggeber strebt die Beschleunigung des Planungs- und Bauprozesses ggf. durch die Vergabe der Planungsleistungen an einen Generalplaner an. Die Planer werden zudem aufgefordert, mit geringstmöglichen Eingriffen in die Bestandskonstruktion zu planen.
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Grundlage der Beauftragung ist das angepasste Vertragsmuster (Vergabeunterlage V-6) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Projektsteuerungsleistungen einschließlich der Allgemeinen Vertragsbestimmungen AVB-PS (in Anlehnung an das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 07/2005 vom 21.9.2005, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
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Es wird erwartet, dass der AN durchschnittlich 1 x wöchentlich an Besprechungen in Berlin teilnimmt. Reisekosten werden nicht erstattet.
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Optionen:
1. Stufenweise Beauftragung: Der AG beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme, weitere Leistungen der Stufe A2 / Leistungsabschnitte 3-5 und Stufe B / Leistungsabschnitte 6-9 – einzeln oder im Ganzen – abzurufen.
a) Stufe A2 / Leistungsabschnitte 3-5: Bauplanungsunterlagen (BPU), Genehmigungs- und Ausführungsplanung,
b) Stufe B / Leistungsabschnitte 6-9: Vorbereitung der Vergabe, Vergabe, Objektüberwachung.
Abschlussarbeiten, Rechnungslegung, Mängelbeseitigung, Dokumentation
2. Vorhaltung und Betrieb einer internetbasierten Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten auf Kosten der Projektsteuerung.
3. Führung und Aufbewahren der Akten im Büro der Projektsteuerung während des Zeitraums der Leistungsabschnitte 2-9 einschließlich Lieferung und Abholung von und zum AG bei allen Auftrags-, Nachtrags- und Zahlungsvorgängen.
4. Ggf. sind im Rahmen der VgV-Verfahren für die Vergabe der Objektplanung (ggf. Generalplanung) folgende zusätzliche Leistungen zu erbringen:
a) Vorbereitung der Aufgabenstellung für die Entwicklung eines Lösungsansatzes.
b) Vorprüfung der Lösungsansätze auf Erfüllung des Raumprogramms. Vergleichende Kostenermittlung von bis zu 7 Lösungsansätzen nach formalen Vorgaben des AG.
Zusätzliche Informationen:
— zu Ziffer II.2.5) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in der Vergabeunterlage V-1 / Info zum Verhandlungsverfahren,
— Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB-PS) zum Vertrag Projektsteuerungsleistungen, LHO, AV LHO, Bürgerliches Gesetzbuch BGB, Rundschreiben unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (keine abschließende Auflistung).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Invalidenstraße 110, 10115 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen ihren Teilen II bis VI auszufüllen und auf elektronischem Wege (in Textform / unveränderlichem Format z.B. PDF / mit Absenderangabe) oder in Papierform (mit eigenhändiger Unterschrift) dem Auftraggeber zu übermitteln. Siehe auch Ziffer VI.3) Nr. 1. bis 5.
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Jedes beteiligte Unternehmen muss eine separate EEE vorlegen, wenn das Unternehmen als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft teilnimmt sowie für Nachunternehmer gemäß Teil II Abschnitt C der EEE. Für alle vorangestellten Genannten ist von jedem eine eigene EEE in allen Teilen II bis VI abzugeben.
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Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer als Unterauftragnehmer einsetzen will (gemäß EEE Teil II D, d. h. ohne Eignungsleihe), sind Angaben zum Umfang der Leistung (%) in Teil IV C vorzunehmen. Angaben zum Unterauftragnehmer entsprechend den Teilen II A, II B und III einer EEE sind vor Zuschlagerteilung einzureichen. Siehe auch Ziffer VI.3) Nr. 1. und 3.
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Im EEE Teil IV „Eignungskriterien“ ist der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller Eignungskriterien nicht auszufüllen. Es besteht somit kein Anspruch auf das Ausfüllen der übrigen Abschnitte von Teil IV zu verzichten.
Die Antworten zu den objektiven Auswahlkriterien zu II.2.9) (Eigenerklärungen im Rahmen der EEE) sind kurzgefasst in Teil V und ggf. Teil IV C der EEE einzutragen. Nachweise sowie Unterlagen sind zu den in der Bekanntmachung genannten Terminen bzw. bei Aufforderung einzureichen – spätestens vor Zuschlagerteilung.
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Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE eingestellt. Bitte beachten!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[1.] Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz 1 Nr. 3 und Absatz 4 Nr. 2 VgV:
Mit dem TeiInahmeantrag sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung Teil IV B Angaben zur bestehenden Berufshaftpflichtversicherung erforderlich (vorhandene Deckungssumme bzw. Summe verschiedener Deckungssummen). Sollten die gemachten Angaben des Teilnehmers in der EEE, Teil IV B nicht die nachfolgenden Anforderungen erfüllen, wird mit der EEE erklärt, dass der Teilnehmer dies zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen kann.
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Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung: Deckungssummen von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) je Schadensereignis, bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen, werden verlangt. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahrs muss mindestens das Zweifache der geforderten Deckungssummen betragen.
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Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsnehmers vorgelegt wird, mit der er den Abschluss der geforderten Haftpflicht und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Es besteht die Möglichkeit des Abschlusses einer Objektversicherung oder der Zusatzdeckung durch Abschluss einer zur Basisversicherung hinzutretenden Exzedentenversicherung.
[2.] Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und Absatz 4 Nr. 4 VgV:
[2.1] spezifischer Jahresumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre (2014/2015/2016) als auch der entsprechend Durchschnittliche,
Mindeststandards:
— [zu 1.] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen nach Ziffer III.1.2) [1.] muss erbracht werden.
— [zu 2.] Ein Bewerber wird bei Nichteinhaltung eines durchschnittlichen spezifischen Jahresumsatzes der letzten 3 Jahre von mindestens 250 000 EUR (netto) nicht als geeignet für die Erfüllung des Auftrages angesehen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
[1.] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Ort der Ausführung, Bearbeitungsumfang, Ausführungszeitpunkt, Abschluss Leistungsabschnitt 8, Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276), Anschrift, Ansprechpartner, Erreichbarkeit des öffentlichen oder privaten Auftraggebers.
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Einzureichen ist eine Liste relevanter Projekte mit Projektsteuerungsleistungen. Die Projekte sind in der Reihenfolge aufzuführen, in der der Bewerber sie für geeignet hält, um die maximale Bewertungspunktzahl nach II.2.9) zu erreichen (Priorisierung).
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Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d.h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Subunternehmerleistungen sein.
b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und der Abschluss des Leistungsabschnitts 8 darf max. 3 Jahre zurückliegen d. h. bis vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
e) Die Gesamtbaukosten (KG 200-700) der Referenzen müssen jeweils mind. 10 000 000 EUR (brutto) betragen.
f) Es müssen mindestens die Handlungsbereiche Organisatorische Arbeiten, Mengen und Qualitäten, Kosten und Finanzierung, Termine / Kapazitäten in den Leistungsabschnitten 2-8 (gem. Anlage V-3 „Anlage 2 zum Vertrag über Leistungen der Projektsteuerung“ oder gleichwertig) erbracht worden sein.
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— Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten Kriterien / Unterkriterien.
[2]. Zusammensetzung des Projektteams (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter):
Name, Vorname, Berufsjahre nach dem Hoch- oder Fachhochschulabschluss im Baubereich (Dipl.- Ing. FH/TH bzw. Master oder gleichwertig), Berufserfahrung, berufliche Lebensläufe, Qualifikationsprofil, Berufserfahrung in Bezug auf die hier gestellte Aufgabe, eine Liste von persönlichen Referenzen vergleichbarer Projekte, an denen die genannten Projektmitarbeiter/Projektmitarbeiterinnen maßgeblich beteiligt waren.
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Da es sich um 2 Stellen (anteilig, keine Vollzeit) handelt, sind maximal zwei Personen zu benennen.
Der Nachweis der Berufserfahrung bzw. Projektsteuerungspraxis hat je Mitarbeitendem durch mind. 2 bis max. 3 persönliche Referenzen zu erfolgen. Zum Nachweis angemessener Baustellenerfahrung sind mind. 1 bis max. 3 persönliche Referenzen mit Leistungsphase 8 bzw. Leistungsabschnitt 8 zu benennen.
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Die Studiennachweise sind durch Zeugnisse oder Urkunden, sowie eine Liste der persönlichen Referenzen vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
— Bewertet werden ein Projektleiter und ein stellvertretender Projektleiter nach den unter Ziff. II.2.9) [2.] genannten Kriterien / Unterkriterien.
Mindeststandards:
— Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der angestellten Ingenieure und/oder Architekten im Mittel der letzten 3 Jahren (2014/2015/2016) unter 4 Beschäftigten (Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitenden) liegt.
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— Darüber hinaus wird ein Büro bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der vorgesehene Projektleiter und stellvertretende Projektleiter nicht über die geforderten Hochschul-/ Fachhochschulabschlüsse (oder gleichwertig) im Baubereich und mind. 5 Jahre Projektsteuerungspraxis sowie eine angemessene Baustellenerfahrung verfügen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen:
— Frauenförderung Wirt 359,
— Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge Wirt 322,
— Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen ABau IV 306 F,
— Erklärung der Bewerbergemeinschaft ABau IV 307 F,
— Niederschrift Verpflichtungserklärung ABau IV 317 F.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl gemäß den zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl der verbleibenden Bewerber per Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
Für Angaben des Bewerbers werden gemäß den genannten Kriterien / Unterkriterien Punkte vergeben:
[1.] Angaben zu Referenzprojekten gemäß Ziffer III.1.3) [1.]: max. 70 Pkt.
Die Wertung eines Referenzprojekts erfolgt nur bei Erfüllung aller Bedingungen nach Ziffer III.1.3) [1.] a) bis f). Vom Bewerber ist eine Liste relevanter Projekte einzureichen. Hierbei hat er eine Priorisierung vorzunehmen.
Bewertet wird nur ein Referenzprojekt. Max. 70 Pkt. als Summe der folgenden Unterkriterien können erreicht werden:
[1.1] 25 Pkt. = Öffentliche Baumaßnahme, die durch einen öffentlichen Auftraggeber (AG) gem. § 98 GWB beauftragt wurde.
[1.2] 15 Pkt. = Vergleichbare Baumaßnahme (Neu- oder Umbau) in innerstädtischer Lage mit beengter Baustelleneinrichtung.
[1.3] 30 Pkt. = Gesamtbaukosten (KG 200–700) mind. 30 000 000 EUR brutto.
[2.] Eignung/Qualifikation der Projektbeteiligten gemäß Ziffer III. 1.3) [2.]: max. 30 Pkt. als Summe folgender Unterkriterien.
[2.1] Projektleiter: max. 15 Pkt.:
[2.1.1] 10 Pkt.= wenn er/sie mind. 10 Jahre Berufserfahrung, hiervon mind. 5 Jahre Projektsteuerungspraxis in leitender Funktion und angemessene Baustellenerfahrung, nachweist,
[2.1.2] 5 Pkt.= zusätzlich, wenn er/sie hiervon mind. 3 Jahre Projektsteuerungspraxis bei öffentlichen Baumaßnahmen (öffentlicher AG) nachweist.
[2.2] Stellvertretender Projektleiter: max. 15 Pkt.
[2.2.1] 10 Pkt.= wenn er/sie mind. 7 Jahre Berufserfahrung, hiervon mind. 5 Jahre Projektsteuerungspraxis und angemessene Baustellenerfahrung, nachweist,
[2.2.2] 5 Pkt.= zusätzlich, wenn er/sie hiervon mind. 3 Jahre Projektsteuerungspraxis bei öffentlichen Baumaßnahmen (öffentlicher AG) nachweist.
In der Summe aller Kriterien werden maximal 70+30 = 100 Punkte vergeben.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wertungskriterium A – Projektteam, Projektspezifische Erfahrungen und Organisation des Projekts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wertungskriterium B – Vorgehensweise und Werkzeuge zur Steuerung der Kosten und zur Steuerung des termingerechten Projektablaufs
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wertungskriterium C – Werkzeuge zum Berichtswesen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Wertungskriterium D – Projektbezogene Überlegungen zur Steuerung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Gewichtung des Preises: 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
Dokumente URL: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Auskünfte zu Eignungskriterien/Auswahlverfahren – Abteilung V Hochbau, V M 2 – siehe o. g. Kontaktstelle. Auskünfte zu Zuschlagskriterien, Vergabeunterlagen, Verhandlung – Abteilung V Hochbau, V B Wissenschaft – siehe u. g. Kontaktstelle.
Kontaktperson: Abteilung V Hochbau, V B Wissenschaft
Telefon: +49 3090139-3150 📞
E-Mail: verhandlung_fbt_hochbau@sensw.berlin.de 📧
Fax: +49 3090139-3151 📠
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abgabe der Teilnahmeanträge bei – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – Abteilung V Hochbau, V M 1
Postanschrift: Württembergische Str. 6 – Raum 022 / EG
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – Abteilung V Hochbau, V M 1
Telefon: +49 3090139-3936 📞
E-Mail: vergabe-hochbau@sensw.berlin.de 📧
Fax: +49 3090139-3991 📠

Referenz
Zusätzliche Informationen
Grundsätzlich ist zum Zeitpunkt der Bewerbung zu dem genannten Schlusstermin ausschließlich die EEE einzureichen (siehe Ziff. IV 2.2 und III.1.1). Sie gilt als Teilnahmeantrag. Alle anderen Nachweise sowie Unterlagen sind zu den in der Bekanntmachung genannten Terminen bzw. bei Aufforderung einzureichen – spätestens vor Zuschlagerteilung.
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1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Nicht unterschriebene Eigenerklärungen (EEE), die in Papierform eingehen, werden nicht berücksichtigt. Auf elektronischem Wege ist die EEE in unveränderlicher Textform (z.B. PDF) und mit Absenderangabe über das Firmenportal iTWO tender der Vergabeplattform einzureichen.
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2. Die Bekanntmachung/EEE/Aufkleber/Vergabeunterlagen sowie Hinweise/Anfragen/Korrekturen siehe:
3. Nach Ziff. III.1.3) werden Angaben zu Referenzen und zwei Projektmitarbeitern erwartet.
Da im Fall von Bewerbergemeinschaften und/oder Nachunternehmern der Teilnahmeantrag aus mehreren EEEs bestehen kann, bedeutet dies, dass in den einzelnen EEEs jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben bzw. dass sich diese Angaben ergänzen müssen.
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4. Änderungen in der EEE sind nicht zulässig.
5. Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden.
Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
6. Die Bewerberunterlagen sind elektronisch (s. Ziffer I.3. Kontaktstelle – www.berlin.de/vergabeplattform) oder in Papierform (s. Ziffer I.3 Kontaktstelle – V M 1) im DIN A4-Format, keine losen Blätter, nur Heftstreifen in einem verschlossenen Umschlag, mit entsprechendem Aufkleber gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau, V M 1, Württembergische Str. 6, Raum 022/EG, 10707 Berlin einzureichen.
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7. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 21.04.2017 an die Vergabestellen zu richten. Auskunftserteilung erfolgt zum Auswahlverfahren durch Kontaktstelle V M 2 (nach Ziff. I.1) und zur Verhandlung durch Kontaktstelle V B (nach Ziff. I.3). Die Anfragen und Antworten werden unter http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen veröffentlicht.
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8. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Die entsprechende Erklärung ist vom Bieter im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe vorzulegen.
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Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG) sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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9. Bewerbergemeinschaften (BG) gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.2.2). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer BG sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren Verfahren führen.
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Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer (NU). Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben NU vor, diese NU aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die NU-Leistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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10. Hinweis zu Ziff. I.3): Angebote sind einzureichen an folgende Anschrift: siehe Vergabeunterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 065-122476 (2017-03-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-01-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Invalidenstraße 110 wurden 1981 die Institutsgebäude für Physik und Elektronik der Humboldt-Universität errichtet. Zukünftig sollen auf ca. 13 000 m Das Bestandsgebäude ist als Stahlbetonskelettbau im „System SK Berlin 1972“ mit Fassaden aus vorgehängten Waschbetonfertigteilen, Mauerwerksausfachungen mit Sandsteinverblendung und Aluminiumpanelen errichtet worden. Das Gebäude soll nahezu auf den Rohbau zurückgebaut und unter Beibehaltung der Tragkonstruktion den neuen Raumanforderungen entsprechend ausgebaut werden. Auch die technischen Anlagen sind vollständig zu erneuern. Die Außenhülle ist wärmtechnisch zu ertüchtigen. Schadstoffbelastete Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen. Die innerstädtische Lage bietet nur wenig Fläche für die Baustelleneinrichtung. Das Bedarfsprogramm wurde mit Gesamtbaukosten von 56 600 000 EUR zur Prüfung eingereicht.
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Gesamtwert des Auftrags: 717 600 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-02-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 022-046381
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 065-122476
ABl. S-Ausgabe: 22

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Invalidenstraße 110 wurden 1981 die Institutsgebäude für Physik und Elektronik der Humboldt-Universität errichtet. Zukünftig sollen auf ca. 13 000 m
Das Bedarfsprogramm wurde mit Gesamtbaukosten von 56 600 000 EUR zur Prüfung eingereicht.
– Handlungsbereiche.
1. Organisatorische Arbeiten;
2. Mengen und Qualitäten;
3. Kosten und Finanzierung;
4. Termine / Kapazitäten:
– Stufe A1, nur Leistungsabschnitt 2.
(Optionen: Stufe A2 / Leistungsabschnitte 3-5 und Stufe B / Leistungsabschnitte 6-9).
– Projektabbildung im Buchungssystem HHV: Abbildung und Fortschreibung der Einzel- und Gesamtkosten der Maßnahmen in HHV über den gesamten Projektzyklus, Auftrags-/Nachtragsvorbereitung, Rechnungsbearbeitung und Prognoseeingaben in HHV,
– eVergabe: Bearbeitung von Vergabevorgängen im Leistungsabschnitt 6 und 7 auf der Basis der elektronischen Vergabeplattform der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen,
– Berichtswesen: Projektberichte 6 Stk/Jahr; monatliche Prognose zu Mittelabfluss, Mittelausschöpfung und Verpflichtungsermächtigungen bezogen auf das aktuelle Haushaltsjahr; Kostenstandübersicht bei Bedarf (Fortschreibung tagesaktuell); Berichte zu Erfolgskontrollen,
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– Alle in der Verhandlung vorzustellenden Werkzeuge nach II.2.5) sind im Grundhonorar enthalten (siehe II.2.5, II.2.14 und Vergabeunterlage V-1 „Informationen zum Verhandlungsverfahren“),
– Die Verfahrensabläufe gemäß ABau und Projekthandbuch der Abteilung V von SenStadtWohn sind zu beachten.
Beschreibung der Optionen:
a) Stufe A2 / Leistungsabschnitte 3-5: Bauplanungsunterlagen (BPU), Genehmigungs- und Ausführungsplanung;
Abschlussarbeiten, Rechnungslegung, Mängelbeseitigung, Dokumentation.
2. Vorhaltung und Betrieb einer internetbasierten Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumentenauf Kosten der Projektsteuerung;
3. Führung und Aufbewahren der Akten im Büro der Projektsteuerung während des Zeitraums der Leistungsabschnitte 2-9 einschließlich Lieferung und Abholung von und zum AG bei allen Auftrags-, Nachtrags-und Zahlungsvorgängen;
a) Vorbereitung der Aufgabenstellung für die Entwicklung eines Lösungsansatzes;
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Invalidenstraße 110, 10115 Berlin

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-01-02 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung V Hochbau, V M 2, Vergabe- und Vertragswesen FBT
Internetadresse: www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Quelle: OJS 2018/S 022-046381 (2018-01-30)