Lieferung/Bereitstellung, Implementierung, Migration, Pflege und Betrieb eines wohnungswirtschaftlichen ERP-Gesamtsystems (Nachfolge GES) incl. ergänzender Leistungen

Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH

Lieferung/Bereitstellung, Installation, Parametrierung und Customizing sowie permanenter Betrieb eines wohnungswirtschaftlichen ERP-Gesamtsystems samt Begleitsoftware (z. B. Archiv) zur Ablösung von GES (Systemumstellung) incl. Dokumentation, Vorarbeiten (z. B. Erstellung eines Feinkonzeptes) sowie Datenmigrations-, Schulungs-, Coachings-, Schnittstellenanpassungs-, Randgebietsarbeiten, Softwarepflegeleistungen sowie Rechenzentrumsbetrieb im Full-Service-Modus (ASP-Betrieb).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-08 Auftragsbekanntmachung
2018-03-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-06-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Branchenspezifisches Softwarepaket
Kurze Beschreibung:
Lieferung/Bereitstellung, Installation, Parametrierung und Customizing sowie permanenter Betrieb eines wohnungswirtschaftlichen ERP-Gesamtsystems samt Begleitsoftware (z. B. Archiv) zur Ablösung von GES (Systemumstellung) incl. Dokumentation, Vorarbeiten (z. B. Erstellung eines Feinkonzeptes) sowie Datenmigrations-, Schulungs-, Coachings-, Schnittstellenanpassungs-, Randgebietsarbeiten, Softwarepflegeleistungen sowie Rechenzentrumsbetrieb im Full-Service-Modus (ASP-Betrieb).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦
Zusätzlicher CPV-Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Heidenstr. 6
Postleitzahl: 17034
Postort: Neubrandenburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.neuwoges.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@neuwoges.de 📧
Telefon: +49 395/4501-170 📞
Fax: +49 395/450188751 📠
URL der Dokumente: https://portal.evergabemv.de/E13568546 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-08 📅
Einreichungsfrist: 2017-07-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-10 📅
Datum des Beginns: 2018-02-01 📅
Datum des Endes: 2029-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 110-221505
ABl. S-Ausgabe: 110
Zusätzliche Informationen
Anfragen etc. sind in Textform (z. B. E-Mail an ausschreibung@neuwoges.de, alternativ per Fax oder Brief) ausschließlich in deutscher Sprache an den AG zu richten. Angabe im Betreff: „[ERP 01/1624/17]“ Bitte fordern Sie ergänzende Informationen und Formulare bei der genannten Kontaktstelle an. Es werden in der ersten Phase den Bewerbern nur die Unterlagen zur Verfügung gestellt, welche für die Entscheidung erheblich sind, ob ein Unternehmen sich bewirbt. Weitere Unterlagen (z. B. der komplette Anforderungskatalog des Projektes) werden den Bietern erst in der zweiten Phase (Verhandlungsphase) zur Verfügung gestellt, ggf. nach Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung. Ebenso müssen, falls erforderlich, später inhaltlich die im Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern (VgG M-V) vorgesehenen Erklärungen abgegeben werden. Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Teilnahmeantrages zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag unbedingt vollständig bei. Beachten Sie die Teilnahmebedingungen. Es erleichtert der NEUWOGES die Arbeit, wenn Sie den kompletten Teilnahmeantrag als PDF-Datei auf einem üblichen Datenträger (CD-R, USB-Stick) beilegen. Ergänzend zu IV.1.4): Es soll nach dem Teilnahmewettbewerb die Anzahl der Bieter weiter verringert werden, um den Zeitaufwand für Verhandlungen auf 2 Bieter zu reduzieren. Die Regeln hierfür werden später (nach dem Teilnahmewettbewerb) den Bietern mitgeteilt. Ergänzend zu III.1.3) Falls Referenzen [R] von Dritten (z. B. Nachunternehmern) beigebracht werden sollen („Eignungsleihe“), muss deren Verfügbarkeit für das Projekt sichergestellt werden. Bitte kontaktieren Sie in diesem Falle die Vergabestelle rechtzeitig für weitere Formalitäten. Für alle R gilt: Es wird nur jeweils eine R eines Auftraggebers [AG] zum gleichen Eignungskriterium gewertet. Alternativen zur R: Bescheinigung des öff. oder priv. AG. Zwingende Angaben für alle R (falls nicht anders angegeben): — Ansprechpartner beim AG (Telefonnummer und E-Mail). — Produktbezeichnung des (neu) installierten Software-Produkts (die R muss sich auf das anzubietende Software-Produkt beziehen; dieses muss die Rechtsverhältnisse in Deutschland [insb. die Wohnungswirtschaft betreffend] abbilden). — Projektstart, nur bei R a) bis d). — Produktivstart (Going live), nur bei R a) bis d). Die R (Eigenerklärungen) müssen aus Projekten stammen, bei denen der Produktivstart des ERP-Systems (Going live) nach dem 30.9.2013 stattgefunden hat (nur bei a-d). — Anzahl der Wohneinheiten [WE] im Eigenbestand des AG; MINDESTENS 6.000 WE bei jeder R, soweit nicht anders angegeben. Definition WE: Wohn- und Gewerbeeinheiten im Eigenbestand (keine Garagen, Stellplätze und sonstige Einheiten, auch keine Fremd- und WEG-Verwaltung). Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften (nachfolgend: „Bietergemeinschaft(en)“ [BG], im Auftragsfalle Arbeitsgemeinschaft(en) [AG]) ist zulässig. BG müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung ist grundsätzlich nicht möglich. Die BG hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben, — in der die Bildung einer AG im Auftragsfall erklärt ist, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist, — in der bestätigt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter alle Mitglieder der BG/AG gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, — in der erklärt wird, dass alle Mitglieder für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften, — in der angegeben wird, welches Mitglied welche Leistungen ausführt. Weiter ist in einer kurzen Begründung (Form: Eigenerklärung) anzugeben, aus welchem (kaufmännischen oder technischen) Grund eine BG eingegangen wird. Es ist grds. nicht zulässig, dass ein Mitglied einer BG parallel ein eigenes Angebot abgibt bzw. parallel an einer anderen BG teilnimmt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftragsgegenstand umfasst u. a.:
1. Bereitstellung einer funktional ausgereiften wohnungswirtschaftlich ausgerichteten Standard-ERP-Software mit breiter Installationsbasis zum Management der Immobilien und des sonstigen Geschäftsbetriebes der Neuwoges.
2. Parametrierung und Customizing dieser Standardsoftware an die unternehmensindividuellen Gegebenheiten der Neuwoges sowie Einbindung/Lieferung/Anpassung von ergänzender Fremdsoftware (Handwerkerkopplung, Bankenkommunikationssoftware u. ä., vgl. 5.) und systemtechnisch bedingter Komponenten (z. B. ggfs. benötigte Lizenzen für Datenbanken) sowie deren bruchfreie Anbindung an die ERP-Software.
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3. Bereitstellung der ERP-Software im Full-Service-Betrieb (ASP-Modus, ggf. mit Begleitkomponenten, s. u. erläuternde Definition) in einem Rechenzentrum, für welches der Auftragnehmer alleiniger Ansprechpartner für den Auftraggeber ist (bezogen auf „alles“, d. h. sowohl auf das Software-Produkt als auch auf die Rechenzentrumsleistungen incl. Backup-Rechenzentrum und Datenleitungen). Die Rechenzentren müssen in der EU (ohne Großbritannien) liegen und den Anforderungen der EU-DSGVO entsprechen.
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4. Migration (d.h. Auslesen der Daten aus dem Altsystem / Transformieren / Einlesen der Daten in das neue System jeweils durch den Bieter) der benötigten Altdaten der GES-Applikation (sowie ggf. begleitender Datenbestände) in das angebotene ERP-System (sowie ggf. in die unter Nr 5 genannten Produkte) und Sicherstellung der testatfähigen/revisionssicheren Dokumentation dieser Datenmigration.
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5. Es gibt eine Reihe von Softwareprodukten bei der Neuwoges, welche die gegenwärtig verwendete ERP-Software (GES) ergänzen. Hierbei handelt es sich u. a. um eine Handwerkerkopplung (Mareon) und ein digitales Archiv (EASY). Diese sind vorzugsweise anzubinden oder durch andere Software mit gleichwertigen Funktionen zu ersetzen oder müssen in ihren Funktionalitäten in der neuen Lösung integriert enthalten sein. Das ERP-System ist zwingend an das virtuelle Kontensystem BK01/XL der Aareal-Bank anzubinden („BK01/XL“ muss integriert werden).
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6. Schulung und Coaching des Anwenderprojektteams sowie aller Benutzer durch in der Software erfahrene Trainer.
7. Sonstige begleitende Arbeiten eines ERP-Systemwechsels wie Projektsteuerung und -planung, Einführungsunterstützung, Protokollierung und Dokumentation.
8. Service, Wartung und ständige Anpassung der gelieferten Software-Komponenten an geänderte rechtliche, branchentypische und systemtechnische Gegebenheiten grds. für 10 Jahre.
9. Es ist angedacht, im Rahmen weiterer Projektschritte weitere Funktionalitäten einzuführen. Hierbei handelt es sich u.a. um die Entwicklung und Einführung von Workflows und unterstützender Funktionen wie die einer mobilen Inventur.
Wegen der Zeichenbeschränkung des EU-Formulars hier finden Sie ergänzend erläuternde Definitionen unter II.2.11) Angaben zu Optionen.
Beschreibung der Verlängerungen: Weiternutzung des gewarteten Produktes im Rechenzentrum.
Beschreibung der Optionen:
Erläuternde Definitionen zu II.2.4) Beschreibung der Beschaffung (es handelt sich nicht um Optionen; das Feld II.2.11 wurde gewählt, weil andere Felder des Formulars wie II.2.4) für den gesamten Text nicht ausreichend groß sind):
(zu oben Ziff. 1):
Die Neuwoges sucht ausdrücklich eine Standardsoftware, die durchaus parametriert und gecustomized werden muss. Allerdings wünscht die Neuwoges nicht die Entwicklung von unternehmensspezifischer Individualprogrammierung, die ihrerseits erhebliche Folgeaufwände nach sich zieht. Daher wünscht sie eine weit verbreitete und funktional ausgereifte wohnungswirtschaftliche Standardsoftware, die aufgrund der weiten Verbreitung in der deutschen Wohnungswirtschaft erwarten lässt, dass der Funktionsumfang bezogen auf diese Branche bereits im Standard funktional umfassend ist und ausreicht, um die Geschäftsvorfälle bei der Neuwoges umfänglich abzubilden.
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(zu oben Ziff. 3):
Unter „ASP“ versteht die Neuwoges, dass alle vom Anbieter bereitgestellten Komponenten (z. B. Rechenzentrumsinfrastruktur, Hardware und insbesondere die Software) im Eigentum des Anbieters oder eines Dritten verbleiben und von der Neuwoges lediglich gegen Gebühr dazu genutzt werden, um die Neuwoges-eigenen Daten verarbeiten zu können. Ein Lizenzkauf ist nicht beabsichtigt.
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Ebenso ist es das Verständnis der Neuwoges von ASP, dass andere Kunden des Bieters ebenfalls in der gleichen Rechnerumgebung das gleiche Software-Release der angebotenen Software nutzen. Gleiches Software-Release der angebotenen Software meint, dass der generelle Funktionsumfang der genutzten Software für alle Anwendungsunternehmen, die diese Software nutzen, gleich ist und unterschiedliche Funktionsweisen lediglich aus unterschiedlicher Modulnutzung und -freischaltungen sowie unterschiedlichem Customizing resultieren, nicht aber aus kundenindividuell erstellten Programmerweiterungen, die andere Kunden nicht nutzen können.
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Gleiches Software-Release meint, dass es in periodischen Abständen für alle Kunden, welche die ERP-Software nutzen, eine neue Version (neues Release) gibt, das für alle Kunden nutzbare, gleiche Programmfunktionen bereit stellt, die gegenüber der Vorgängerversion (Vorgänger-Release) erweitert bzw. an z. B. neue gesetzliche Vorgaben angepasst wurden. Wenn die Kunden die Software im ASP-Modus im Rechenzentrum des Anbieters nutzen, heißt dies auch, dass ihnen neue Releases ohne kundenspezifische Individualisierung der Releases und ohne aufwändige individuelle Anpassung ihrer bisherigen Software-Nutzungsumgebung vom Anbieter bereit gestellt werden.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachfolgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Eigenerklärung (Original), dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen;
b) Auszug Handelsregister (nicht älter als 12 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung);
c) Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaften (nachfolgend: „Bietergemeinschaft(en)“), die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter hervorgehen. (Muster in den Vergabeunterlagen, s. a. VI.3) Zusätzliche Angaben).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nur auf Nachforderung (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag einzureichen): Unternehmenskennzahlen; Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung; Eigenkapitalquote und Bilanzsumme (oder vergleichbare Dokumente), jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
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b) Nur auf Nachforderung (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag einzureichen): Vorlage testierter Jahresabschlüsse der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Kopien reichen aus). Liegen keine Jahresabschlüsse vor, weil nicht bilanziert wird, genügt die Vorlage entsprechender Gewinn- und Verlustrechnungen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachstehenden Nachweise oder Erklärungen vorzulegen (das EU-Formular beschränkt die Zeichenanzahl, daher sind alle Referenzanforderungen (incl. Mindestanforderungen/Ausschlusskriterien) auf das nachfolgende Feld und (weiter unten ab Referenz d) [„Archiv-Fortführung – d1/d2“]) das Feld mit der Bezeichnung „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ aufgeteilt. Es sind alle geforderten Referenzen vollständig anzugeben.
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Referenzliste (Formularmuster in den Vergabeunterlagen; zwingende Vorgaben für Referenzen s. VI.3!) a) [„Vergleichbare Projekte“] Angabe von mindestens 4 Referenzen (Ausschlusskriterium) und maximal 8 Referenzen hinsichtlich in der Aufgabenstellung ähnlich gelagerter Projekte (Ersetzung des vorhandenen ERP-Systems durch ein neues, welches dem hiesigen Auftragsgegenstand entspricht). Wertung: Für die 4. Referenz (und jede folgende Referenz bis zur 8. Referenz einschließlich) wird 1 Punkt vergeben, insgesamt höchstens 5 Punkte (bei dann insgesamt 8 Referenzen).
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b) [„BK01/XL“] Angabe von mindestens 2 Referenzen (Ausschlusskriterium) und maximal 4 Referenzen für Projekte, bei denen der Bewerber sein wohnungswirtschaftlich ausgerichtetes Software-Produkt in integrierter Zusammenarbeit (zeitgleich) mit dem Zahlungsverkehr der Aareal-Bank (BK01/XL) mit direkter Zuordnung der Zahlungsströme zum jeweiligen Mietvertragskonto und zur Betriebskostenabrechnungseinheit eingeführt hat. Wertung: Für die 2. Referenz wird 1 Punkt vergeben. Jede folgende Referenz bis zur 4. Referenz einschließlich erhält je 2 Punkte, insgesamt höchstens 5 Punkte (bei dann insgesamt 4 Referenzen).
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c) [„GES-Migration 2+2“] Angabe von mindestens 4 Referenzen (Ausschlusskriterium) zu Datenmigrationsprojekten, in denen der Bewerber die wohnungswirtschaftlichen Datenbestände aus der Anwendung GES in sein Software-Produkt migriert hat (Definition für „Migration“ s. II.2.4), dort Nr. 4) (Verantwortlichkeit: jeweils Anbieter) und es danach erfolgreich produktiv gesetzt hat. Bei mindestens zwei (Ausschlusskriterium) der angegebenen Referenzen (diese sind explizit zu benennen) muss die Migration zum Geschäftsjahreswechsel, bei mindestens zwei (Ausschlusskriterium) anderen der angegebenen Referenzen (diese sind explizit zu benennen) muss die Migration unterjährig im Geschäftsjahr stattgefunden haben.
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Eine Migration im Sinne dieser Ausschreibung als Migration
zum ++Geschäftsjahreswechsel++ liegt nur dann vor, wenn mindestens die Stammdaten der Wirtschaftseinheiten, Gebäude, Mietobjekte, Mieter, Mietverträge, technischen Plätze, Handwerker und die ihnen zugeordneten Datentypen sowie die Salden aller Personen- und Sachkonten der Haupt- und Nebenbücher zum Geschäftsjahresanfang migriert wurden.
++unterjährig im Geschäftsjahr++ liegt nur dann vor, wenn zusätzlich zu den zum Geschäftsjahreswechsel geforderten Datentypen sämtliche Kontenbewegungen aller Personen- und Sachkonten der Haupt- und Nebenbücher eines bereits im Altsystem GES begonnenen Geschäftsjahres migriert wurden. Es wird ausdrücklich klargestellt, dass eine unterjährige saldenbezogene Migration ohne Kontenbewegungsmigration dieses Kriterium nicht erfüllt.
Anzugeben sind mindestens 4 („2+2“) Referenzen, davon mindestens 2 für eine Migration zum Geschäftsjahreswechsel (Ausschlusskriterium) und mindestens 2 für eine Migration unterjährig zum Geschäftsjahr (Ausschlusskriterium). Wertung: Für die 2. Referenz einer Migration zum Geschäftsjahreswechsel wird 1 Punkt vergeben. Für die 2. Referenz einer Migration unterjährig im Geschäftsjahr wird 1 Punkt vergeben. Jede folgende Referenz bis zur 7. Referenz einschließlich erhält je 1 Punkt, insgesamt höchstens 5 Punkte (bei dann insgesamt 7 Referenzen).
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+++ nachfolgender Text erscheint im anschließenden Feld „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ +++.
Mindeststandards:
D) [„Archiv-Fortführung – d1/d2“] Es sind 2 Vorgehensweisen im Projekt denkbar:
Alternative 1. „Betreuung/Fortführung“: Der Bieter kann sein angebotenes ERP-System in integrierter Zusammenarbeit mit EASY betreiben (z. B. wird ausgehender Schriftverkehr aus dem ERP-System automatisch zum passenden Datensatz in EASY abgelegt) und er kann für sein ERP-System und EASY dem Kunden „Service aus einer Hand“ bieten oder Alternative 2. „Dokumentenmigration“: Der Bieter bietet eine mindestens gleichwertige Alternative zu EASY an und überführt großflächig die bereits in EASY hinterlegten Dokumente in das von ihm angebotene alternative Archiv.
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Aus diesen ergeben sich 2 Möglichkeiten, Referenzen nachzuweisen (hierfür gilt die genannte Untergrenze von 6 000 WE nicht); Wertung: Ab der 2. Referenz einer Kategorie (Betreuung oder Dokumentenmigration) wird 1 Punkt vergeben; insgesamt höchstens 5 Punkte (bei dann insgesamt 6 Referenzen):
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Referenzen d.1 [„Betreuung/Fortführung“]:
Mindestens 2 Referenzen (Ausschlusskriterium) und maximal 6 Referenzen für Projekte, bei denen der Bewerber sein wohnungswirtschaftlich ausgerichtetes ERP-System in integrierter Zusammenarbeit mit EASY betreibt/betrieben hat (mindestens 500 000 Bestandsdokumente).
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Referenzen d.2 [„Dokumentenmigration“]:
Mindestens 2 Referenzen (Ausschlusskriterium) und maximal 6 Referenzen für Projekte, bei denen der Bewerber mindestens 300 000 Dokumente aus EASY in das von ihm angebotene digitale Archiv migriert hat (Definition für „Migration“ s. II.2.4), dort Nr. 4) und dabei die entsprechende Indizierung/Verschlagwortung/Zuordnung erhalten geblieben ist.
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e) [„Rechenzentrum“] Angabe von mindestens 10 Referenzen (Ausschlusskriterium) und maximal 14 Referenzen, bei denen das angebotene Software-Produkt in einem Rechenzentrum in der EU (ohne Großbritannien) aktuell (Stichtag ist der Tag der Absendung der Bekanntmachung) im ASP-Betrieb betrieben wird und der Bewerber alleiniger Verantwortlicher und Ansprechpartner für den jeweiligen Referenz-Auftraggeber ist. Mehrere juristisch eigenständige Unternehmen, die miteinander verbunden sind (Konzernstruktur) werden als ein Unternehmen/Kunde angesehen. Wertung: Für die 10. Referenz wird 1 Punkt vergeben, für jede weitere Referenz jeweils 1 weiterer Punkt, insgesamt höchstens 5 Punkte (bei dann insgesamt 14 Referenzen).
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f) [„Bestandskunden“] Anzahl der Wohnungsunternehmen, die vom Bewerber aktuell mit dem angebotenen Software-Produkt betreut werden (laufende Wartungsverträge). Der Stichtag ist der Tag der Bekanntmachung. Mehrere juristisch eigenständige Unternehmen, die miteinander verbunden sind (Konzernstruktur) werden als ein Unternehmen/Kunde angesehen. Es sind mindestens 10 Referenzen (Ausschlusskriterium) zu nennen. Wertung: Für die 10. Referenz wird 1 Punkt vergeben, für jede weitere Referenz jeweils 1 weiterer Punkt, insgesamt höchstens 5 Punkte (bei dann insgesamt 14 Referenzen).
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
a) Die Verhandlungen, die Abwicklung der Leistungsbeziehung und das Erbringen der Dienstleistung erfolgt in deutscher Sprache.
b) Die Vorgaben u. a. des Landesrechts (z. B. Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Mecklenburg-Vorpommern [Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern – VgG M-V] und des am 16.8.2014 in Kraft getretenen MiLoG (Mindestlohngesetz) müssen erfüllt werden.
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c) Haftpflichtversicherung:
Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung nach Erteilung des Zuschlags bzw. vor Beginn der Leistungserbringung nach den Vorgabe der Auftragsunterlagen.
d) Sicherheiten/Bürgschaften etc.: Es ist vorgesehen, Sicherheiten ungefähr in Höhe der Projektkosten zu verlangen. Über Umfang und Einzelheiten wird verhandelt werden.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Gesamtpunktzahl bzgl. der Eignungskriterien (s. Ziff. III.1.3, Technische und berufliche Leistungsfähigkeit und VI.3), die mit Punkten bewertet werden. Die Punktwerte werden addiert. Die Summe der Eignungspunkte ergibt eine Rangfolge der Bewerber. Falls die Höchstzahl der Bewerber überschritten wird, scheiden diejenigen Bewerber aus, welche in der Rangfolge die „hinteren Plätze“ belegen. Bei einem Punktegleichstand am 3. Platz ist entscheidend, bei welchen Eignungskriterien im einzelnen oder in einer nachfolgend aufgelisteten Kriteriengruppe ein höherer Punktestand erzielt wurde [Reihenfolge der Kriterien absteigend: 1. Gruppe aus b)+c)+e)+f); 2. a); 3. d)]. Falls diese Regel nicht zu einer Entscheidung führt, entscheidet das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-07-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: kommunales Wohnungsunternehmen
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.neuwoges.de 🌏
Dokumente URL: https://portal.evergabemv.de/E13568546 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Anfragen etc. sind in Textform (z. B. E-Mail an ausschreibung@neuwoges.de, alternativ per Fax oder Brief) ausschließlich in deutscher Sprache an den AG zu richten. Angabe im Betreff: „[ERP 01/1624/17]“ Bitte fordern Sie ergänzende Informationen und Formulare bei der genannten Kontaktstelle an. Es werden in der ersten Phase den Bewerbern nur die Unterlagen zur Verfügung gestellt, welche für die Entscheidung erheblich sind, ob ein Unternehmen sich bewirbt. Weitere Unterlagen (z. B. der komplette Anforderungskatalog des Projektes) werden den Bietern erst in der zweiten Phase (Verhandlungsphase) zur Verfügung gestellt, ggf. nach Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung.
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Ebenso müssen, falls erforderlich, später inhaltlich die im Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern (VgG M-V) vorgesehenen Erklärungen abgegeben werden.
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Teilnahmeantrages zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag unbedingt vollständig bei. Beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Es erleichtert der NEUWOGES die Arbeit, wenn Sie den kompletten Teilnahmeantrag als PDF-Datei auf einem üblichen Datenträger (CD-R, USB-Stick) beilegen.
Ergänzend zu IV.1.4): Es soll nach dem Teilnahmewettbewerb die Anzahl der Bieter weiter verringert werden, um den Zeitaufwand für Verhandlungen auf 2 Bieter zu reduzieren. Die Regeln hierfür werden später (nach dem Teilnahmewettbewerb) den Bietern mitgeteilt.
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Ergänzend zu III.1.3) Falls Referenzen [R] von Dritten (z. B. Nachunternehmern) beigebracht werden sollen („Eignungsleihe“), muss deren Verfügbarkeit für das Projekt sichergestellt werden. Bitte kontaktieren Sie in diesem Falle die Vergabestelle rechtzeitig für weitere Formalitäten.
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Für alle R gilt:
Es wird nur jeweils eine R eines Auftraggebers [AG] zum gleichen Eignungskriterium gewertet.
Alternativen zur R: Bescheinigung des öff. oder priv. AG.
Zwingende Angaben für alle R (falls nicht anders angegeben):
— Ansprechpartner beim AG (Telefonnummer und E-Mail).
— Produktbezeichnung des (neu) installierten Software-Produkts (die R muss sich auf das anzubietende Software-Produkt beziehen; dieses muss die Rechtsverhältnisse in Deutschland [insb. die Wohnungswirtschaft betreffend] abbilden).
— Projektstart, nur bei R a) bis d).
— Produktivstart (Going live), nur bei R a) bis d).
Die R (Eigenerklärungen) müssen aus Projekten stammen, bei denen der Produktivstart des ERP-Systems (Going live) nach dem 30.9.2013 stattgefunden hat (nur bei a-d).
— Anzahl der Wohneinheiten [WE] im Eigenbestand des AG; MINDESTENS 6.000 WE bei jeder R, soweit nicht anders angegeben.
Definition WE: Wohn- und Gewerbeeinheiten im Eigenbestand (keine Garagen, Stellplätze und sonstige Einheiten, auch keine Fremd- und WEG-Verwaltung).
Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften (nachfolgend: „Bietergemeinschaft(en)“ [BG], im Auftragsfalle Arbeitsgemeinschaft(en) [AG]) ist zulässig. BG müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung ist grundsätzlich nicht möglich. Die BG hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
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— in der die Bildung einer AG im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist,
— in der bestätigt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter alle Mitglieder der BG/AG gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften,
— in der angegeben wird, welches Mitglied welche Leistungen ausführt.
Weiter ist in einer kurzen Begründung (Form: Eigenerklärung) anzugeben, aus welchem (kaufmännischen oder technischen) Grund eine BG eingegangen wird.
Es ist grds. nicht zulässig, dass ein Mitglied einer BG parallel ein eigenes Angebot abgibt bzw. parallel an einer anderen BG teilnimmt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3855884855817 📞
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird verwiesen auf § 160 GWB:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
Fax: +49 3855884855817 📠
Quelle: OJS 2017/S 110-221505 (2017-06-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-03-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 221505-2017
Kurze Beschreibung:
Lieferung / Bereitstellung, Installation, Paramentierung und Customizing sowie permanenter Betrieb eines wohnungswirtschaftlichen ERP-Gesamtsystems samt Begleitsoftware zur Ablösung von GES (Systemumstellung) incl. Dokumentation, Vorarbeiten (z.B. Erstellung eines Feinkonzeptes)
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Gesamtwert des Auftrags: 3413082.70 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mecklenburgische Seenplatte 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Heidenstraße 6

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 063-140394
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 110-221505
ABl. S-Ausgabe: 63

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftragsgegenstand umfasst u.a.:
1. Bereitstellung einer funktional ausgereiften wohnungswirtschaftlich ausgerichteten Standard-ERP-Software mit breiter Installationsbasis zum Management der Immobilien und des sonstigen Geschäftsbetriebes der NEUWOGES.
2. Parametrierung und Customizing dieser Standardsoftware an die unternehmensindividuellen Gegebenheiten der NEUWOGES sowie Einbindung/Lieferung/Anpassung von ergänzender Fremdsoftware (Handwerkerkopplung, Bankenkommunikationssoftware u.ä., vgl. 5.) und systemtechnisch bedingter Komponenten (z.B. ggfs. benötigte Lizenzen für Datenbanken) sowie deren bruchfreie Anbindung an die ERPSoftware.
Mehr anzeigen
3. Bereitstellung der ERP-Software im Full-Service-Betrieb (ASP-Modus, ggf. mit Begleitkomponenten, s.u. Erläuternde Definition) in einem Rechenzentrum, für welches der Auftragnehmer alleiniger Ansprechpartner.
Für den Auftraggeber ist (bezogen auf „alles“, d.h. sowohl auf das Software-Produkt als auch auf die Rechenzentrumsleistungen incl. Backup-Rechenzentrum und Datenleitungen). Die Rechenzentren müssen in der EU (ohne Großbritannien) liegen und den Anforderungen der EU-DSGVO entsprechen.
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5. Es gibt eine Reihe von Softwareprodukten bei der NEUWOGES, welche die gegenwärtig verwendete ERP Software (GES) ergänzen. Hierbei handelt es sich u.a. um eine Handwerkerkopplung (Mareon) und ein digitales Archiv (EASY). Diese sind vorzugsweise anzubinden oder durch andere Software mit gleichwertigen Funktionen zu ersetzen oder müssen in ihren Funktionalitäten in der neuen Lösung integriert enthalten sein. Das ERP System ist zwingend an das virtuelle Kontensystem BK01/XL der Aareal-Bank anzubinden („BK01/XL“ muss integriert werden).
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7. Sonstige begleitende Arbeiten eines ERP-Systemwechsels wie Projektsteuerung und -Planung Einführungsunterstützung, Protokollierung und Dokumentation.
8. Service, Wartung und ständige Anpassung der gelieferten Software-Komponenten an geänderte rechtliche branchentypische und systemtechnische Gegebenheiten grds. für 10 Jahre.
Beschreibung der Optionen:
Optionen: ja.
Beschreibung der Optionen:
Erläuternde Definitionen zu II.2.4) Beschreibung der Beschaffung (es handelt sich nicht um Optionen; das FeldII.2.11 wurde gewählt, weil andere Felder des Formulars wie II.2.4) für den gesamten Text nicht ausreichendgroß sind):
Die NEUWOGES sucht ausdrücklich eine Standardsoftware, die durchaus parametriert und gecustomized werden muss. Allerdings wünscht die NEUWOGES nicht die Entwicklung von unternehmensspezifischer Individualprogrammierung, die ihrerseits erhebliche Folgeaufwände nach sich zieht. Daher wünscht sie eine …
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Weit verbreitete und funktional ausgereifte wohnungswirtschaftliche Standardsoftware, die aufgrund der weiten Verbreitung in der deutschen Wohnungswirtschaft erwarten lässt, dass der Funktionsumfang bezogen auf diese Branche bereits im Standard funktional umfassend ist und ausreicht, um die Geschäftsvorfälle bei der NEUWOGES umfänglich abzubilden.
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Unter „ASP“ versteht die NEUWOGES, dass alle vom Anbieter bereitgestellten Komponenten (z.B.Rechenzentrumsinfrastruktur, Hardware und insbesondere die Software) im Eigentum des Anbieters odereines Dritten verbleiben und von der NEUWOGES lediglich gegen Gebühr dazu genutzt werden, um die NEUWOGES-eigenen Daten verarbeiten zu können. Ein Lizenzkauf ist nicht beabsichtigt.
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Ebenso ist es das Verständnis der NEUWOGES von ASP, dass andere Kunden des Bieters ebenfalls in dergleichen Rechnerumgebung das gleiche Software-Release der angebotenen Software nutzen. Gleiches Software-Release der angebotenen Software meint, dass der generelle Funktionsumfang der genutzten Software für alle Anwendungsunternehmen, die diese Software nutzen, gleich ist und unterschiedlicheFunktionsweisen lediglich aus unterschiedlicher Modulnutzung und -freischaltungen sowie unterschiedlichem Customizing resultieren, nicht aber aus kundenindividuell erstellten Programmerweiterungen, die andere Kunden nicht nutzen können.
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Gleiches Software-Release meint, dass es in periodischen Abständen für alle Kunden, welche die ERP-Software nutzen, eine neue Version (neues Release) gibt, das für alle Kunden nutzbare, gleiche Programmfunktionen bereit stellt, die gegenüber der Vorgängerversion (Vorgänger-Release) erweitert bzw.an z.B. neue gesetzliche Vorgaben angepasst wurden. Wenn die Kunden die Software im ASP-Modus im Rechenzentrum des Anbieters nutzen, heißt dies auch, dass ihnen neue Releases ohne kundenspezifische Individualisierung der Releases und ohne aufwändige individuelle Anpassung ihrer bisherigen Software-Nutzungsumgebung vom Anbieter bereit gestellt werden.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-01-11 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunales Wohnungsunternehmen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Johannes-Stelling-Str. 14
Quelle: OJS 2018/S 063-140394 (2018-03-27)