Medius Klinken gGmbH – Teilneubau und Sanierung Standort Ruit

Medius Kliniken gGmbH

Die medius Kliniken gGmbH vergeben Planungs- und Bauleistungen für den Teilneubau und die Sanierung der medius KLINIK Ostfildern-Ruit.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-08-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Referenznummer: 1254/2017
Kurze Beschreibung:
Die medius Kliniken gGmbH vergeben Planungs- und Bauleistungen für den Teilneubau und die Sanierung der medius KLINIK Ostfildern-Ruit.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Esslingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Medius Kliniken gGmbH
Postanschrift: Charlottenstraße 10
Postleitzahl: 73230
Postort: Kirchheim unter Teck
Kontakt
Internetadresse: http://www.medius-kliniken.de 🌏
E-Mail: teilneubau-ruit@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YMZY42J%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-09-02 📅
Datum des Beginns: 2018-08-01 📅
Datum des Endes: 2024-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 168-344929
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3)angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY42J.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für den Teilneubau und die Sanierung wird es erforderlich sein, im laufenden Betrieb in mehreren Bauphasen die beiden bestehenden Bettenflügel abzureißen und Ersatz herzustellen sowie die weiterhin bestehenbleibenden Gebäudeteile, in denen hauptsächlich die Funktionsbereiche untergebracht sind, umzubauen.
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Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind die Planung sowie die anschließende schlüsselfertige Errichtung der Baumaßnahmen für das Klinikgebäude Ruit. Zudem ist die Finanzierung der Baumaßnahmen durch den Auftragnehmer mittels Werklohnstundungsmodell vorgesehen.
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Folgende Leistungen sind vorgesehen:
— Sanierung und Umbau des 1969 in Betrieb genommenen Funktionsbaus zur Neustrukturierung der Funktionsbereiche, z. B. OP-Abteilung, Endoskopie, Urologie, Entbindung, Labor, Röntgenabteilung, Nukleardiagnostik, Ambulanz, Onkologie, Arztdienstbereiche, Kapelle;
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— Abbruch und Ersatzneubau zweier Bettenhäuser mit Verbindungsbauteilen zum Funktionsbau, teilweise Unterkellerung;
— Neubau eines Verbindungsbauwerks vom Erweiterungsbau zum Funktionsbau mit OP-Abteilung und IMC-Station bei Teilüberbauung von bestehenden Bauteilen im EG (Liegendkrankenvorfahrt);
— kleinere Umbaumaßnahmen im ansonsten unangetasteten, 2011 in Betrieb genommenen Erweiterungsbau;
— Neubau Bettenhäuser mit jeweils 2 Bettenstationen im 1. + 2.OG und Sondernutzungen (physikalische Therapie, Verwaltung, Aufnahmezentrum, MKGC) im EG, alternative Variante mit Aufstockung eines Bettenhauses um 2 Bettenstationen im DG in Leichtbauweise;
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— Neubau von Technikzentralen im DG und Umstrukturierung der gesamten Gebäudetechnik;
— Umbau und Aufstockung des Haupttreppenhauses, inklusive Umbau/ Aufstockung von 3 Personenaufzügen und Umbau von 3 Bettenaufzügen, davon 2 mit Aufstockung;
— Aufstockung eines weiteren Treppenhauses vom 2.OG zum DG und einer Bestandstechnikzentrale im DG;
— Aufstockung eines bestehenden Sterilaufzuges ins 2.OG und Neubau eines Sterilaufzuges vom EG bis zum 2.OG;
— teilweise Abbruch von Geschossdecken zur Erweiterung/Errichtung von Innenhöfen und über geplantem OP-Bereich zur Vergrößerung der Geschosshöhe;
— Sanierung der Dachfläche Wirtschaftshof und Umbau Dachfläche für Patientengarten Palliativ auf Vitalcenter (nicht bei Variante mit Aufstockung eines Bettenhauses);
— Bestandsüberbauung von Teilbereichen der Strahlentherapie/ Linearbeschleuniger im UG, Überbauung von bestehender Bürospange im EG und Bereichen der physikalischen Therapie im EG und Überbauung des Glasvorbaus der Cafeteria im EG;
— Fassaden: Neubaufassaden als Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Glas und Paneel-Füllungen, teilweise Lochfassaden mit Verkleidung aus Faserzementplatten, Pflegebaukörper mit Elementfassaden zwischen Beton-Fertigteil-Elementen. Sanierung der Fassaden des Funktionsbaus mit Wärmedämmung und Faserzementplatten als Verkleidung. Untersichten als Verkleidung mit zementgebundenen Platten. Technikzentralen mit gedämmten Alu-Sandwich-Bauteilen auf Stahlunterkonstruktion;
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— Sonnenschutz im Bereich der Pflegebaukörper mit Alu-Schiebeelementen, im restlichen Gebäude mit Außenjalousien.
Bauvolumen:
— Neubau von 276 Betten, Variante mit Aufstockung einer weiteren Doppelstation mit 326 Betten
— Brutto-Geschossfläche ca. 37 214 m
— Geschosshöhen: EG: 4 m, 1.OG: 3,50 m, 2.OG: 3,84 m, DG: teilweise Technikzentralen ca. 4,50 m. Variante im Aufstockungsbereich: 3.OG: 3,84 m, DG: teilweise Technikzentralen ca. 3 m.
Die vergabegegenständlichen Leistungen sind voraussichtlich ab August 2018 zu erbringen und voraussichtlich bis Juli 2024 abzuschließen.
Die näheren Einzelheiten der zu erbringenden Leistungen sind im Bewerbermemorandum beschrieben. Im Einzelnen ergibt sich der Leistungsumfang insbesondere aus der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen, welche nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs den zur Angebotsabgabe ausgewählten Bewerbern übermittelt wird.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 73760; Ruit.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung
a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
b) Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.
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c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
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Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2 und III.1.3 entsprechend.
2. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
(1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10 000 000 EUR oder Erklärung einer Versicherung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.
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(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ und „schlüsselfertiger Bau“.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal.
(2) Eigenerklärung über die erbrachte Ausführung von Leistungen „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ sowie „schlüsselfertiger Bau“ für Gebäude im Gesundheitswesen (Referenzen).
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung („Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI))“ bzw. „schlüsselfertiger Bau“) erbracht werden, für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.
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Für jede Referenz sind folgende Unterlagen einzureichen:
— für die Bauleistungen: Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, kurze Beschreibung (insb. Umfang der Leistungen, BGF, BRI), Projektvolumen (Summe KG 200-700), selbst erbrachte Leistungen, Zeitraum der Bauleistungen, Zeitpunkt der Inbetriebnahme,
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— für die Planungsleistung Objektplanung: Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, kurze Beschreibung (insb. Umfang der Bauleistungen, BGF, BRI), Projektvolumen (Summe KG 200-700), Inbetriebnahme, Leistungsphasen und -zeitraum.
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Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen für „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ und „schlüsselfertiger Bau“ ist nicht gewünscht.
Mindeststandards:
Zu (2) „Ausführung von Leistungen“:
(a) Die Referenzobjekte müssen in den letzten 7 Jahren fertiggestellt (Inbetriebnahme nach dem 1.1.2010) worden sein.
(b) Vorlage mindestens einer Referenz über den „schlüsselfertigen Bau“ eines Gebäudes im Bereich Gesundheitswesen mit einem Projektvolumen (KG 200-700 nach DIN 276) von mindestens 30 000 000 EUR brutto.
(c) Vorlage mindestens einer Referenz über die Erbringung von „Planungsleistungen der Objektplanung“ in den Leistungsphasen 4 bis 8 gem. HOAI für ein Gebäude im Gesundheitswesen mit einem Projektvolumen (KG 200-700) von mindestens 30 000 000 EUR brutto.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) Plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet sind, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3) ausschließlich anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und weitere Referenzen gemäß Ziff. III.1.3 der europaweiten Vergabebekanntmachung) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Klinik des Landkreises Esslingen in privater Rechtsform
Kontakt
Kontaktperson: Thomas Kräh
Internetadresse: www.medius-kliniken.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YMZY42J%22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3)angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZY42J.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag das erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: OJS 2017/S 168-344929 (2017-08-29)