Beschreibung der Beschaffung
Das Gesamtvolumen des zu baggernden schlickhaltigen Materials ist abhängig von der Sedimentation und kann im Voraus nicht genau bestimmt werden. Die im LV genannten Vordersätze der zu baggernden Mengen in den jeweiligen Gebieten sind daher Annahmen.
Die durch beide Laderaumsaugbagger zu baggernde und zu transportierende Gesamtmenge beträgt ca. 5 000 000 m (Laderaumvolumen) an schlickhaltigem Material, das zum Klappfeld Neßsand zu transportieren ist, um es dort tideabhängig zu verklappen.
Die Einsatzgebiete werden in Abhängigkeit der Sedimentationsschwerpunkte bestimmt werden. Dabei kann es sich sowohl um großflächige Baggergebiete, als auch um nur punktuell zu bearbeitende Mindertiefen handeln.
Vor dem Umlagerungsbeginn auf dem Klappfeld Neßsand ist es notwendig dieses ab dem 7.11.2017 auf Tiefe zu bringen. Der dort gewonnene Sand wird ortsnah auf Unterelbe Blatt 11 und 12 wieder verrieselt. Die Sandverrieselung wird nach Stunden
abgerechnet.
Gegebenenfalls muss auch zum Ende der Umlagersaison Sand, der aus der Klappstelle in das Fahrwasser verdriftet ist gebaggert und im Anschluss verrieselt werden.
Ein Laderaumsaugbagger wird ab dem 1.4.2018 ca. 100 000 m Sand für die Sandspülfelder in Moorburg Mitte/Ellerholz baggern und in die Sandspülfelder einspülen.
Die exakten Einsatzgebiete und der Umfang der einzelnen Einspülkampagnen für Sandeinspülungen in die Sandspülfelder A und B in Moorburg-Mitte und die tageweisen Schlickeinspülungen in das Baggergutvorlagebecken der Behandlungsanlage METHA (Einspülung Finkenwerder Vorhafen) sowie eventuell in die Spülfelder Moorburg Ost und Moorburg Mitte/Ellerholz können vorab nicht festgelegt werden. Art und Umfang der einzelnen Einsätze können erst im Bedarfsfall festgelegt werden und finden möglicherweise auch in den Tidepausen während der Umlagerung statt.