Neubau A 14, VKE 1.3: nördlich Colbitz bis Dolle, VgV-Vergabeverfahren Vermessungsstelle

Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Süd

Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Lückenschluss bzw. Neubau der Bundesautobahn (BAB) 14 im Land Sachsen-Anhalt in der Verkehrseinheit (VKE) 1.3 nördlich Colbitz im Anschluss an die VKE 1.2 bis zur Anschlussstelle (AS) Tangerhütte (ehemals AS Burgstall). Die Baustrecke beinhaltet ein Teilstück der VKE 1.2 (VKE 1.2N) und schließt die Anschlussstelle Tangerhütte ein. Die gesamte Baulänge beträgt 8 510 m.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-09-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-08-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-08-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Vermessungsarbeiten
Referenznummer: S-S2PUG13-Vermessungsstelle
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Lückenschluss bzw. Neubau der Bundesautobahn (BAB) 14 im Land Sachsen-Anhalt in der Verkehrseinheit (VKE) 1.3 nördlich Colbitz im Anschluss an die VKE 1.2 bis zur Anschlussstelle (AS) Tangerhütte (ehemals AS Burgstall). Die Baustrecke beinhaltet ein Teilstück der VKE 1.2 (VKE 1.2N) und schließt die Anschlussstelle Tangerhütte ein. Die gesamte Baulänge beträgt 8 510 m.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Vermessungsarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Sachsen-Anhalt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Süd
Postanschrift: An der Fliederwegkaserne 21
Postleitzahl: 06130
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lsbb.sachsen-anhalt.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@lsbb.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 345-48236500 📞
Fax: +49 345-48236549 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=170047 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-21 📅
Einreichungsfrist: 2017-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 163-336267
ABl. S-Ausgabe: 163
Zusätzliche Informationen
— Unterlagen können auf folgender Internetseite heruntergeladen werden: http://www.evergabe-online.de — Anfragen zum Verfahren bitte nur per E-Mail. — Der Teilnahmeantrag ist 1-fach in Papierform (A 4-Ordner mit Register) und 2-fach in digitaler Form (CD/DVD) in einem verschlossenen Umschlag/Verpackung einzureichen. (Bitte keine Heftklammern verwenden und die Unterlagen nicht als gebundene Unterlage einreichen). — Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels außen (auf dem Umschlag/Versandbehältnis) mit folgendem Hinweis zu versehen: „Teilnahmeantrag: Neubau A 14, VKE 1.3: nördlich Colbitz bis Dolle, VgV-Vergabeverfahren Vermessungsstelle; bitte nicht öffnen vor dem Öffnungstermin: 21.9.2017, 11:00 Uhr. — Nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt II.2.9) werden 3 bis maximal 5 Teilnehmer/Bewerber zur Verhandlung/Erstangebotsabgabe aufgefordert.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Bauvermessung (für Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke), Leistungsbild gemäß HOAI, Anlage 1, Punkt 1.4.7, Lph 1 – 3 und 5;
— Besondere/Zusätzliche Leistungen:
— z. B. planungsbegleitende Vermessungen und Absteckungen.
Dauer: 47 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: A 14, VKE 1.3: nördlich Colbitz bis Dolle.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder Erklärung, dass im Auftragsfalle eine Berufshaftpflichtversicherung mit der Mindestdeckungssumme abgeschlossen wird.
— Nachweis gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV: Jahresumsatz (Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Haftpflichtversicherung für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 3 000 000 EUR Deckungssumme. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV: Angaben des Bewerbers/Unternehmens über vergleichbare Referenzprojekte (Referenzen des Unternehmens seit 2014 (beauftragte Leistungen nicht vor 2014 abgeschlossen), Nachweis der besonderen Kompetenz/Erfahrungen des Bewerbers in der Erbringung vergleichbarer Leistungen unter Angabe entsprechender Referenzprojekte (für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom Unternehmen erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner)).
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Vergleichbare Referenzen = Bauvermessung/Vermessungsstelle für ein Bundesfernstraßenbauprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber. Wünschenswert sind Erfahrungen mit Bauvermessung/Vermessungsstelle im Rahmen von Bundesfernstraßenneubauprojekten (mit Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken) für öffentliche Auftraggeber.
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— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 2 VgV: Nachweis der Qualifikation der gemäß § 46 (3) Nr. 2 VgV anzugebenden Person(en), insbesondere deren persönliche vergleichbare Referenzen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen seit 2014 (für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom jeweiligen Mitarbeiter erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner); dabei sind insbesondere die Nachweise zu folgenden 2 Personen vorzulegen:
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1) Projektleiter / 1. Vermesser (Verantwortlicher für 1. Messtrupp),
2) stellvertretender Projektleiter / 2. Vermesser (Verantwortlicher für 2. Messtrupp).
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV: Leistungsfähigkeit der Führungskräfte des Unternehmens, die die technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung.
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV: Angabe der Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (gesamt) und Anzahl der Beschäftigten im Bereich der geforderten Dienstleistung (Vermessung).
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 9 VgV: Angabe technische Ausstattung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 3 VgV: Angaben zur Gewährleistung der Qualität.
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV: Angabe der Leistungen anderer Unternehmen.
Mindeststandards:
— zu § 45 (4) Nr. 4 VgV: Mindestumsatz für vergleichbare Leistungen: 400 000 EUR.
— zu § 46 (3) Nr. 2 VgV: Die ausführenden Personen müssen eine abgeschlossene Ausbildung als Ingenieur oder Vergleichbares und mindestens 7 Jahre Berufserfahrung (nach Abschluss der Ausbildung) aufweisen.
— zu § 46 (3) Nr. 1 VgV: Der Bewerber muss in den letzten 3 Geschäftsjahren eine vergleichbare Referenz [Bauvermessung/Vermessungsstelle für ein Bundesfernstraßenbauprojekt (mit Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke) für einen öffentlichen Auftraggeber] erbracht haben.
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— zu § 46 (3) Nr. 8 VgV: Der Bewerber muss über mindestens 3 Messtrupps verfügen (Messtrupp = 2 Personen).
— zu § 46 (3) Nr. 9 VgV: Der Bewerber muss mindestens zu folgenden Punkten Angaben machen: Angabe zur OKSTRA-Kompetenz, Anzahl GNSS-Anlagen, Anzahl Tachymeter, Fein-Nivellement-Ausrüstung, Netzausgleichssoftware.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— Referenzen des Bewerbers (Unternehmen): 25 %,
— Referenzen des Projektleiters / 1. Vermessers (Verantwortlicher für 1. Messtrupp): 30 %,
— Referenzen des stellv. Projektleiters / 2. Vermessers (Verantwortlicher für 2. Messtrupp): 20 %,
— Technische Ausstattung: 15 %,
— Gesamteindruck der Bewerbung: 10 %.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=170047 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Unterlagen können auf folgender Internetseite heruntergeladen werden: http://www.evergabe-online.de
— Anfragen zum Verfahren bitte nur per E-Mail.
— Der Teilnahmeantrag ist 1-fach in Papierform (A 4-Ordner mit Register) und 2-fach in digitaler Form (CD/DVD) in einem verschlossenen Umschlag/Verpackung einzureichen. (Bitte keine Heftklammern verwenden und die Unterlagen nicht als gebundene Unterlage einreichen).
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— Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels außen (auf dem Umschlag/Versandbehältnis) mit folgendem Hinweis zu versehen: „Teilnahmeantrag: Neubau A 14, VKE 1.3: nördlich Colbitz bis Dolle, VgV-Vergabeverfahren Vermessungsstelle; bitte nicht öffnen vor dem Öffnungstermin: 21.9.2017, 11:00 Uhr.
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— Nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt II.2.9) werden 3 bis maximal 5 Teilnehmer/Bewerber zur Verhandlung/Erstangebotsabgabe aufgefordert.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle / Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2017/S 163-336267 (2017-08-21)