Neubau Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestages, Ingenieurbauwerke gem. §§ 41 ff. (Lph. 2-8) sowie Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. (Lph. 2-6) für Spezialtiefbau – Baugrubenplanung

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertreten

Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-07-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-06-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-06-02 Auftragsbekanntmachung
2017-11-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-06-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 09-6565/17
Kurze Beschreibung: Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30-3184018450 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=162176 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-02 📅
Einreichungsfrist: 2017-07-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 107-215472
ABl. S-Ausgabe: 107
Zusätzliche Informationen
Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen. Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Allgemeine Beschreibung:
Das für den Neubau des Besucher- und Informationszentrum des Deutschen Bundestages (BIZ) vorgesehene Baufeld befindet sich im Bezirk Mitte südlich der Scheidemannstraße im Bereich des denkmalgeschützten Großen Tiergartens. Das Grundstück befindet sich oberhalb der vier Fernbahntunnel südlich der Scheidemannstraße, zwischen Zeltenallee, Simsonweg, Kleiner Querallee und Sowjetischem Ehrenmal. In diesem Bereich wird das BIZ nach dem Abbruch des zurzeit dort vorhandenen Pavillons am Reichstag errichtet. Ebenfalls zum Projekt gehört der Neubau eines Tunnels für die Besucher- und Medienführung, der die Scheidemannstraße unter- und die bestehende Tunnelröhre der U55 und den geplanten Tunnel der S21 überquert und auf die Rampe vor dem Westeingang des denkmalgeschützten Reichstagsgebäudes (RTG) führt.
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Die Medienführung wird u. U. an den vorhandenen Technischen Verbund der Parlamentsbauten (TVP) angeschlossen. Im Bereich des jetzigen barrierefreien Zugangs zum RTG wird ein neuer barrierefreier Zugang vom Besuchertunnel hergestellt. Um den Ausgang des Besuchertunnels auf der Rampe wird zur Verhinderung der Vermischung von kontrollierten Besuchern und unkontrollierten Passanten und der unerlaubten Übergabe von Gegenständen westlich des Reichstagsgebäudes auf dem Platz der Republik ein oberirdischer Sicherheitsbereich mit zwei Sicherheitsabgrenzungen hergestellt.
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Die Gesamtinvestitionskosten (KG 200-700) für das gesamte Bauvorhaben (Neubau mit unterirdischer Anbindung vor das RTG und der Gestaltung des erforderlichen Sicherheitsbereiches vor dem RTG) werden mit 150 Mio. EUR als vorgesehene Schlussabrechnungssumme (inkl. Risikokosten und Baupreissteigerung) veranschlagt.
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Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen:
1. der Objektplanung für Ingenieurbauwerke (sonstige Einzelbauwerke) gem. HOAI §§ 41 ff, Lph. 2-9 (Grundleistungen/ Besondere Leistungen)
2. der Fachplanung für Tragwerke gem. HOAI 49 ff, Lph. 2-6 (Grundleistungen/ Besondere Leistungen)
zur Herstellung einer wasserdichten Trogbaugrube, Pfahlgründungen sowie Grundwasserhaltungsmaßnahmen (Bereich Baugrube)
Die Grundfläche der Baugrube (unterkellerte Bereiche des BIZ und Besuchertunnel) beträgt ca. 5.000 m
Beginn/Ende der Leistungserbringung: ca. 11/2017 bis 09/2022 (Projektdauer: 58 Monate)
Der Rückbau des vorhandenen Pavillons ist nicht Bestandteil der Planungsleistungen.
Für die Planung des Gebäudes „BIZ“ mit Besuchertunnel wird ein separates Planungsbüro beauftragt.
Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Dauer: 58 Monate
Zusätzliche Informationen:
Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen. Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Scheidemannstraße, 11011 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind:
Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.
Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird.
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Weitere Hinweise:
1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
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2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
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3. Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a). Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4).
5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).
6. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5) vorzulegen.
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Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 5), Nachweis der Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.
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Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. – siehe III.1.1) Punkt 6 -.
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Mindeststandards:
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich Bauingenieurwesen/Geologie bzw. angewandte Geologie
— Spezialtiefbau (Baugrubenplanung) mindestens 500.000 EUR netto pro Jahr betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
— siehe III.1.1) Punkt 6 beachten -
2. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Es sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.
Insbesondere Angaben zu:
Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/AG, Entwurfsverfasser, Art der Baumaßnahme, Schwierigkeit Tragwerk, Grundfläche Baugrube, Projektkosten, Umfang der Leistung, Referenzschreiben des AG, Ansprechpartner des AG
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
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3. Vorstellung des Projektteams – Projektleiter, Projektmitarbeiter,
insbesondere Angaben zu:
Name, Ausbildung/Studienabschluss, Berufserfahrung, bearbeitete Leistungsphasen, Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten, besondere Leistungen mit Angabe der Projekte.
Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in Kopie vorzulegen
4. Mit der Unterschrift unter diesen Bewerbungsbogen erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.
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Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
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Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf folgender Seite veröffentlicht:
Mindeststandards:
Zu 1.
Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss mindestens 7 sein.
Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen und/oder Geologie bzw. angewandter Geologie (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Spezialtiefbau (Baugrubenplanung) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 5.
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Zu 2.
Es sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen, welche die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen.
Die vorgestellten Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 01/2006 realisiert (Beginn Leistungsphase 2 gem. § 43 HOAI-Ingenieurbauwerke) worden sein und die Leistungsphase 8 gem. § 43 HOAI-Ingenieurbauwerke muss spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.
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Beide Referenzprojekte müssen aus dem Bereich Spezialtiefbau-Baugrubenplanung stammen.
Davon:
Mindestens ein Referenzprojekt muss fertig gestellt sein, d. h. die Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI-Gebäude muss spätestens am Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.
Mindestens ein Projekt mit Projektkosten (KGR 310/320 nach DIN 276) netto mindestens 2.500.000 Euro.
Mindestens ein Projekt mit hohen Planungsanforderungen, d.h. mindestens Honorarzone IV nach § 43 HOAI.
Zu 3.
Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen und/oder Geologie bzw. angewandter Geologie (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mit mind. 8 Jahren Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich Spezialtiefbau – Leistungsphasen 2 – 5 gem. § 51 HOAI-Tragwerk bzw. Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 43 HOAI-Ingenieurbauwerke.
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Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen und/oder Geologie bzw. angewandter Geologie (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) sowie mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Spezialtiefbau – Leistungsphasen 2 – 5 gem. § 51 HOAI-Tragwerk bzw. Leistungsphasen 2 – 8 gem. § 43 HOAI-Ingenieurbauwerke.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: (siehe Hinweise III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 12 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Bauwesen und Raumordung, Referat Vergabe A4
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=162176 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.evergabe-online.de erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Vergabereferat A 4.1
Straße des 17. Juni 112
D-10623 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind, laufend unter www.evergabe-online.de veröffentlicht.
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter www.evergabe-online.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.
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Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen):
Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
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Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30-184018450 📠
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
Quelle: OJS 2017/S 107-215472 (2017-06-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 836294.81 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 216-449727
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 107-215472
ABl. S-Ausgabe: 216

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gesamtinvestitionskosten (KG 200-700) für das gesamte Bauvorhaben (Neubau mit unterirdischer Anbindung vor das RTG und der Gestaltung des erforderlichen Sicherheitsbereiches vor dem RTG) werden mit 150 000 000 EUR als vorgesehene Schlussabrechnungssumme (inkl. Risikokosten und Baupreissteigerung) veranschlagt.
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Die Grundfläche der Baugrube (unterkellerte Bereiche des BIZ und Besuchertunnel) beträgt ca. 5 000 m

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 22
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an das Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Sonstige aufgabenspezififische Zuschlagskriterien – Fragen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 18
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Sonstige aufgabenspezifische Zuschlagskriterien – Fallbeispiele / Szenarien
Gewichtung des Preises: 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-10-11 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Vergabereferat A 4.1;
Straße des 17. Juni 112;
10623 Berlin.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes;
Villemombler Str. 76;
53123 Bonn;
Tel.: +49 228/9499-0;
Fax: +49 228/9499-163.
Quelle: OJS 2017/S 216-449727 (2017-11-08)