Neubau Busbetriebshof Gleisdreieck (BBD), Lieferung und Montage der Betriebsstoffversorgung

Hamburger Hochbahn AG

Im Rahmen der Errichtung eines neuen Busbetriebshofs werden auf dem rund 6 ha großen Baugrundstück folgende Gebäude errichtet.
Verwaltungsgebäude (9345m3 BRI), Reparaturwerkstatt (39577m3 BRI), Wartungshalle (17019m3 BRI)
Hierzu wird eine Anlage für die Versorgung mit Betriebsstoffen (z. B. Diesel) auf dem Gelände Gleisdreieck ausgeschrieben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-05-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-05-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dosieranlage
Referenznummer: VE412
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Errichtung eines neuen Busbetriebshofs werden auf dem rund 6 ha großen Baugrundstück folgende Gebäude errichtet. Verwaltungsgebäude (9345m3 BRI), Reparaturwerkstatt (39577m3 BRI), Wartungshalle (17019m3 BRI) Hierzu wird eine Anlage für die Versorgung mit Betriebsstoffen (z. B. Diesel) auf dem Gelände Gleisdreieck ausgeschrieben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dosieranlage 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hamburger Hochbahn AG
Postanschrift: Steinstraße 20
Postleitzahl: 20095
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://hochbahn.de 🌏
E-Mail: thorsten.wichert@hochbahn.de 📧
Fax: +49 403288-812985 📠
URL der Dokumente: http://www.hochbahn.de/ausschreibungen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-17 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-20 📅
Datum des Beginns: 2017-08-22 📅
Datum des Endes: 2018-04-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 097-192184
ABl. S-Ausgabe: 97
Zusätzliche Informationen
Die Versendung der Ausschreibung erfolgt nach der Prüfung der Teilnahmeanträge an die qualifizierten Bewerber.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Errichtung eines neuen Busbetriebshofs werden auf dem rund 6 ha großen Baugrundstück folgende Gebäude errichtet.
Verwaltungsgebäude (9345m3 BRI), Reparaturwerkstatt (39577m3 BRI), Wartungshalle (17019m3 BRI)
Hierzu wird eine Anlage für die Versorgung mit Betriebsstoffen (z. B. Diesel) auf dem Gelände Gleisdreieck ausgeschrieben.
Betriebsstoffversorgung
Im Erdreich südlich der Wartungshalle werden doppelwandige Erdtanks zur Lagerung der nachfolgend aufgeführten Betriebsstoffe installiert. Die Füllstation für die Erdtanks soll unter dem Carport 5 zwischen den Spuren 52-53 und zwischen den Stützen 4-5 angeordnet werden. Von der Füllstation werden die Betriebsstoffe über doppelwandige, unterirdische Rohrleitungen in das Untergeschoss der Wartungshalle in den Pumpenraum geführt. Vom Pumpenraum gelangen die Betriebsstoffe dann über Rohrleitungen zu den einzelnen Zapfsäulen in den Hallenbereich. Alle Füllstände werden zentral im Meisterbüro über ein Display angezeigt. Aus Erfahrung der Hamburger Hochbahn AG wurden für nachfolgende Stoffe folgende Bevorratungsmengen angegeben:
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AdBlue – 7 000 Liter;
Diesel – 2 x 100 000 Liter;
Heizöl – 60 000 Liter.
Über Pumpen wird der jeweilige Betriebsstoff durch Rohrleitungen zu den Zapfsäulen gefördert. Die Befüllung der Tanks erfolgt über Leitungen aus der Füllstation.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Kopie Auszug Berufsregister oder Handelsregister, (Ausschlusskriterium);
2. Kopie Auszug Gewerbezentralregister, (Ausschlusskriterium);
3. Bescheinigungen (jeweils nicht älter als 12 Monate) des Finanzamtes, der Krankenkasse und der Berufsgenossenschaft als Nachweis der vollständigen Entrichtung von Steuern, Beiträgen und Abgaben,(Ausschlusskriterium);
4. Eigenerklärung, das gegen das Unternehmen kein Verfahren gemäß § 123-124 GWB (Insolvenzverfahren, Liquidation) beantragt, eröffnet oder eingeleitet worden ist, (Ausschlusskriterium);
5. Eigenerklärung, dass keine geschäftsführende Person gem. § 123-124 GWB rechtskräftig verurteilt worden ist. (Ausschlusskriterium);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR pro Schadensfall, (Ausschlusskriterium)
2. Nachweis der Eignung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals, inkl. Qualifikation,
3. Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle deutsch sprechendes Schlüsselpersonal (Projektleiter, Bauleiter und Obermonteur) eingesetzt wird,
4. Umsatz des Unternehmens für vergleichbare Bauleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
5. Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Drei Referenzen für die Realisierung von ähnlichen Anlagen.
2. Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Im Verhandlungsverfahren werden nur Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die im Teilnahmewettbewerb ihre Eignung nachgewiesen haben. Der Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge beim Auftraggeber: siehe Pkt. IV.2.2.
Alle geforderten Angaben und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vollständig in Papierform vorzulegen, ein Verweis z. B. auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend.
Die Angaben und Nachweise entsprechend den Punkten
III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sind nach o.g. Reihenfolge kurz und prägnant zusammenzufassen. Nur diese Informationen werden bei der Bieterauswahl berücksichtigt.
III1.1), III.1.2) und III.1.3) sind auch für alle Beteiligten einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft sowie für alle vorgesehenen Nachunternehmer fachlich bezogen auf den jeweiligen zu erbringenden Leistungsteil einzureichen.
Nach Ausfüllen und Einreichen der Vertraulichkeitserklärung können die Vergabeunterlagen angefordert werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: S. Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
Bietergemeinschaften haben mit Angebotsabgabe eine von allen Mitgliedern unterzeichnetete Erklärung(Bietergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— in der die verbindliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreterbezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsgeschäftlicht vertritt,
— in der die Zuweisung der Leistungsanteile der einzelnen Mitglieder ausgewiesen ist,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit Angebotsabgabe eingereicht oder ist diese nicht von allen
Mitgliedern im Original unterschrieben, wird die betreffende Bietergemeinschaft vom Vergabevefahrenausgeschlossen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 10
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bereich Einkauf
Dokumente URL: www.hochbahn.de/ausschreibungen 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428402441 📞
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach § 160, Abs. 3 Nr. 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der (in der Bekanntmachung benannten) Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb
Postanschrift: 200, Rue de Loi
Postort: Brüssel
Postleitzahl: 1049
Land: Belgien 🇧🇪
Telefon: +32 2991111 📞
Fax: +32 2950138 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 097-192184 (2017-05-17)