Neubau des Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle Machandelweg: Generalplanung

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts

Siehe II.2.4)
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR beabsichtigen den Neubau eines Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle für Kleinprofilfahrzeuge der U-Bahn auf dem Betriebsgelände Machandelweg in Berlin-Charlottenburg, nahe dem U-Bahnhof „Olympiastadion“.
Der Betriebshof Machandelweg bietet ausreichend freie Flächen zur Errichtung eines neuen und modernen Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle für die U-Bahn-Instandsetzung.
Der Neubau entwickelt sich L-förmig auf dem Grundstück. In Teilbereichen des Erdgeschosses des Neubaus wird parallel zur vorhandenen Streckenführung der U2 eine Vorhaltehalle für Kleinprofilfahrzeuge der U-Bahn zur Gewährleistung der Fahrzeugverfügbarkeit errichtet. Orthogonal an die Vorhaltehalle anschließend wird das Erdgeschoss durch den Ausbildungsflügel ergänzt. Die Obergeschosse werden für den Ausbildungsbetrieb errichtet und erstrecken sich über die gesamte Grundfläche der Vorhaltehalle und den orthogonalen Anbau.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-05-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-04-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-04-13 Auftragsbekanntmachung
2017-10-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-04-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Siehe II.2.4) Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR beabsichtigen den Neubau eines Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle für Kleinprofilfahrzeuge der U-Bahn auf dem Betriebsgelände Machandelweg in Berlin-Charlottenburg, nahe dem U-Bahnhof „Olympiastadion“. Der Betriebshof Machandelweg bietet ausreichend freie Flächen zur Errichtung eines neuen und modernen Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle für die U-Bahn-Instandsetzung. Der Neubau entwickelt sich L-förmig auf dem Grundstück. In Teilbereichen des Erdgeschosses des Neubaus wird parallel zur vorhandenen Streckenführung der U2 eine Vorhaltehalle für Kleinprofilfahrzeuge der U-Bahn zur Gewährleistung der Fahrzeugverfügbarkeit errichtet. Orthogonal an die Vorhaltehalle anschließend wird das Erdgeschoss durch den Ausbildungsflügel ergänzt. Die Obergeschosse werden für den Ausbildungsbetrieb errichtet und erstrecken sich über die gesamte Grundfläche der Vorhaltehalle und den orthogonalen Anbau.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15 – 17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 030256202357 📞
Fax: +49 03025620299 📠
URL der Dokumente: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2017-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-15 📅
Datum des Beginns: 2017-09-06 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 075-145915
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
A. Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 3.5.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht. b. Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. c. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/6995/16, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, Neubau des Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhalthalle Machandelweg: Generalplanung, Bitte nicht öffnen!!“. d. Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden. e. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten. f. In der hier vom AG gewählten Vergabeart sind Verhandlungen über Angebote zulässig. Der AG wird von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, soweit sich dies im weiteren Vergabeverfahren als zweckmäßig oder erforderlich erweist. Der AG behält sich dementsprechend vor, die Angebote in einer oder mehreren Runden zu verhandeln. Der AG behält sich jedoch auch vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen der eingegangenen Angebote zu treten. Daher handelt es sich auch bei dem jeweils eingereichten Erstangebot um ein verbindliches Angebot des Bieters, auf das der Zuschlag nach Wertung anhand der in den Vergabeunterlagen bekanntgemachten Zuschlagskriterien erteilt werden kann. Ein Rechtsanspruch auf Verhandlung besteht nicht. g. Die Unterlagen werden aus technischen Gründen spätestens zum 19.4.2017 unter der in Ziffer I.3. angegebenen URL zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Siehe II.2.4)
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR beabsichtigen den Neubau eines Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle für Kleinprofilfahrzeuge der U-Bahn auf dem Betriebsgelände Machandelweg in Berlin-Charlottenburg, nahe dem U-Bahnhof „Olympiastadion“.
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Der Betriebshof Machandelweg bietet ausreichend freie Flächen zur Errichtung eines neuen und modernen Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhaltehalle für die U-Bahn-Instandsetzung.
Der Neubau entwickelt sich L-förmig auf dem Grundstück. In Teilbereichen des Erdgeschosses des Neubaus wird parallel zur vorhandenen Streckenführung der U2 eine Vorhaltehalle für Kleinprofilfahrzeuge der U-Bahn zur Gewährleistung der Fahrzeugverfügbarkeit errichtet. Orthogonal an die Vorhaltehalle anschließend wird das Erdgeschoss durch den Ausbildungsflügel ergänzt. Die Obergeschosse werden für den Ausbildungsbetrieb errichtet und erstrecken sich über die gesamte Grundfläche der Vorhaltehalle und den orthogonalen Anbau.
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Anlass für die Planung eines neuen Gebäudes ist die Anhebung der Ausbildungsquote und die Errichtung eines modernen Ausbildungszentrums auf dem BVG Betriebsgelände Machandelweg 24.
In diesem Verfahren sollen die Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung, der Freianlagenplanung, der Verkehrsanlagenplanung, Planungsleistungen in den Bereichen Bauphysik, Energieeinsparverordnung, Brandschutz sowie der Fachplanung Technische Ausrüstung vergeben werden.
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Es ist beabsichtigt die Beauftragung in zwei Projektstufen durchzuführen. In der 1. Projektstufe wird zunächst die Planung der Vorhaltehalle, in der 2. Projektstufe kann optional die Planung des Ausbildungszentrums abgerufen werden (siehe II.2.11).
Zur Sicherstellung der Fertigstellungstermine des Gesamtprojektes ist mit der Ausführung der Planung unverzüglich nach Beauftragung zu beginnen. Die gesamten Planungsleistungen unterliegen einem sehr engen Zeitplan, in dem Leistungsstufen teilweise voraussichtlich parallel erbracht werden müssen.
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Aufgrund unvorhersehbarer Marktentwicklungen und ausstehender Entscheidungen des Fördermittelgebers ist die Vergabe an einen Generalunternehmer für das Ausbildungszentrum derzeit nicht sichergestellt. Der Bieter hat daher in den Angebotsunterlagen seine Preise sowohl für die Vergabe an einen Generalunternehmer als auch für die Einzellosvergabe zu kalkulieren und anzugeben. Der Preis der Vorzugsvariante, sprich die Vergabe an einen Generalunternehmer, bildet den Wertungspreis. Einzelheiten regelt der Vertrag.
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Als erster Bauabschnitt und als Voraussetzung für die Errichtung eines neuen Ausbildungszentrums ist auf dem BVG Betriebsgelände Machandelweg 24 eine Fahrzeughalle mit einer Länge von ca. 120 m und einer Breite von ca. 42 m zu errichten. Auf dieser Fahrzeughalle wird anschließend ein Teil des Ausbildungszentrums mit voraussichtlich drei Obergeschossen aufgesetzt. Dieses später zu errichtende Ausbildungszentrum dient als Ersatzgebäude für die bestehende Bebauung auf dem Betriebsgelände. Darin sollen neben den bestehenden Ausbildungszweigen des Standorts Machandelweg zusätzliche Bereiche anderer Standorte integriert werden.
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Da die Halle vorerst noch nicht für die Instandhaltung und die Reparatur von U-Bahnzügen benötigt wird, ist eine zwischenzeitliche betriebsfremde Nutzung als Vorhaltehalle vorgesehen. Die Vorhaltehalle erhält ein Gleis mit Arbeitsgrube. Das Gleis wird von der Außenanlage höhengleich in die Halle geführt. In der Halle wird zwischen den Fahrschienen eine Arbeitsgrube ausgebildet. Diese Arbeitsgrube ist mit dem Rohbau des Baukörpers herzustellen. Zur Fertigstellung der Halle soll diese Arbeitsgrube im Gleiskörper jedoch temporär geschlossen werden.
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Das Grundstück ist gemäß BauNVO BO 58 §7 Nr.10 a), b), d, Nr.13. und 15. als „Beschränktes Arbeitsgebiet“ in der Stufe IV/3 ausgewiesen.
Der eingereichte Antrag auf Bauvorbescheid wurde vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf am 28.10.2016 positiv beschieden.
Der geplanten Lage, der Nutzung, einer 3- bis 5-geschossigen Bauweise und einer Traufhöhe von 18,00 m wurde zugestimmt.
Für das Ausbildungszentrum ist eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 17 200 m
Eine abgeschlossene Volumenstudie und ein abgeschlossenes Bedarfsprogramm liegen vor und können unter der in I.3) angegebenen URL mit den Vergabeunterlagen runtergeladen werden.
Beschreibung der Optionen:
Es ist beabsichtigt die Abwicklung in zwei (größtenteils parallel laufenden) Projektstufen durchzuführen.
Die 1. Projektstufe (Vorhaltehalle) beinhaltet folgende Leistungsstufen mit den jeweiligen Leistungsphasen und Besonderen Leistungen:
— Leistungsstufe 1: LP 1 und 2 der HOAI;
— Leistungsstufe 2: LP 3 und 4 der HOAI;
— Leistungsstufe 3: Funktionale Leistungsbeschreibung;
— Leistungsstufe 4: LP 5 der HOAI anteilig;
— Leistungsstufe 5: entfällt;
— Leistungsstufe 6: Künstlerische Bauoberleitung.
Die optionale 2. Projektstufe (Ausbildungszentrum) beinhaltet folgende Leistungsstufen mit den jeweiligen Leistungsphasen und Besonderen Leistungen:
— Leistungsstufe 3: Funktionale Leistungsbeschreibung (nur bei GU);
— Leistungsstufe 4: LP 5 voll (gewerkeweise) oder anteilig (GU);
— Leistungsstufe 5: LP 6 und 7 der HOAI (nur bei gewerkeweise);
Die BVG behält sich vor, den Generalplaner stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsstufen oder Teilen davon zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des AN auf die Beauftragung weiterer, über die 1. Leistungsstufe hinausgehender Stufen besteht (freie Optionen).
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) liegt den Vergabeunterlagen bei. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen im Formblatt durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärungen zur Eignung, d.h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG)
— Erklärung das keine Ausschlussgründe gem. §§ 123;124 GWB vorliegen
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstig Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— zum Gewerbezentralregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich: Eigenerklärungen zur Eignung, d.h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“:
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
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1.) Vorlage von 2 Referenzen für Leistungen der Generalplanung für den Neubau oder die Sanierung eines Gebäudes, mind. nach Honorarzone 3 der HOAI.
2.) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Generalplanung für den Neubau oder für die Sanierung eines Gebäudes mit funktionaler Leistungsbeschreibung, mind. nach Honorarzone 3 der HOAI.
3.) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Planung technischer Gebäudeausrüstung mind. Lph. 3 und 5 der HOAI
Zu 1.), 2.) und 3.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:
— Gebäudeart / Typologie;
— Honorarzone;
— Leistungsphasen (nur bei 3.));
— Bruttogeschossfläche;
— Baukosten (KG 300 und 400);
— Leistungszeitraum;
— Leistungsinhalt und Leistungsbilder;
— Ansprechpartner beim Auftraggeber.
Hinweis: Eine Referenz kann mehrfach verwendet werden.
Mindeststandards:
Zu 1.) Als Mindestanforderung sind insoweit zwei Referenzen einzureichen, bei denen Leistungen der Generalplanung in den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume, Tragwerk und Technische Ausrüstung für den Neubau oder die Sanierung eines Gebäudes, mind. nach Honorarzone 3 der HOAI, erbracht wurden. Die Bruttogeschossfläche muss mindestens 8 000 m
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zu 2.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Generalplanung für den Neubau oder für die Sanierung eines Gebäudes mit funktionaler Leistungsbeschreibung mind. nach Honorarzone 3 der HOAI erbracht wurden. Die Bruttogeschossfläche muss mindestens 5.000 m
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Zu 3.) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Leistungen der Planung im Leistungsbild technische Ausrüstung mind. für Lph. 3 und 5 gemäß HOAI erbracht wurden. Es müssen vor-genannte Planungsleistungen für mindestens 3 Anlagengruppen gem. HOAI Leistungsbild technische Ausrüstung erbracht worden sein. Die Bruttogeschossfläche muss mindestens 5 000 m
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Architekten- und/oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt) einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes System zugrunde gelegt:
1.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).
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2.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern.
3.
Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben.
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4.
Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.
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5.
Alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-06-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Kontakt
Kontaktperson: Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3 (IPLZ 42200), Fr. Tempelhoff
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Dokumente URL: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Einkauf, FEM-E5
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
A.
Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 3.5.2017, 12:00 Uhr ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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b.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
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Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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c.
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage und auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-E3/6995/16, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-E3, Neubau des Ausbildungszentrums mit integrierter Vorhalthalle Machandelweg: Generalplanung, Bitte nicht öffnen!!“.
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d.
Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
e.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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f.
In der hier vom AG gewählten Vergabeart sind Verhandlungen über Angebote zulässig. Der AG wird von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, soweit sich dies im weiteren Vergabeverfahren als zweckmäßig oder erforderlich erweist. Der AG behält sich dementsprechend vor, die Angebote in einer oder mehreren Runden zu verhandeln. Der AG behält sich jedoch auch vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen der eingegangenen Angebote zu treten. Daher handelt es sich auch bei dem jeweils eingereichten Erstangebot um ein verbindliches Angebot des Bieters, auf das der Zuschlag nach Wertung anhand der in den Vergabeunterlagen bekanntgemachten Zuschlagskriterien erteilt werden kann. Ein Rechtsanspruch auf Verhandlung besteht nicht.
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g.
Die Unterlagen werden aus technischen Gründen spätestens zum 19.4.2017 unter der in Ziffer I.3. angegebenen URL zur Verfügung gestellt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.
Quelle: OJS 2017/S 075-145915 (2017-04-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 208-431515
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 075-145915
ABl. S-Ausgabe: 208

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Für das Ausbildungszentrum ist eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 17.200 m
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsstufe 1: LP 1 und 2 der HOAI
— Leistungsstufe 2: LP 3 und 4 der HOAI
— Leistungsstufe 3: Funktionale Leistungsbeschreibung
— Leistungsstufe 4: LP 5 der HOAI anteilig
— Leistungsstufe 5: entfällt
— Leistungsstufe 6: Künstlerische Bauoberleitung
— Leistungsstufe 3: Funktionale Leistungsbeschreibung (nur bei GU)
— Leistungsstufe 4: LP 5 voll (gewerkeweise) oder anteilig (GU)
— Leistungsstufe 5: LP 6 und 7 der HOAI (nur bei gewerkeweise)

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen des eingesetzten Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen des eingesetzten Fachteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bieterpräsentation inkl. Konzept
Preis (Gewichtung): 50 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-04 📅
Name: Ludes Generalplaner GmbH
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ 42200), Fr. Tempelhoff

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2017/S 208-431515 (2017-10-25)