Neubau Klinikum Frankfurt Höchst - Interims-ZSVA (Verg 3/17) und Interims-Labor (Verg 4/17)

Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH

Das Klinikum Frankfurt Höchst beabsichtigt als Interimsmassnahme zum 1.BA die Auslagerung der zentralen Steriligutversorgungsabteilung (ZSVA) aus dem Bestand mit bis zu 35.000 STE/Jahr auf das Gelände des Klinikums (Los 1). Ferner wird die Interimsmassnahme zum 1.BA die Auslagerung der Laboratoriumsmedizin aus dem Bestands-Gebäude Z in das Bestands-Gebäude D, UG1 des Klinikums vergeben (Los 2). Geplante Betriebsaufnahme für beide Interimsmaßnahmen ist August 2019, Dauer 30-36 Monate.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2018-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-12-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-12-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2017-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Frankfurt Höchst beabsichtigt als Interimsmassnahme zum 1.BA die Auslagerung der zentralen Steriligutversorgungsabteilung (ZSVA) aus dem Bestand mit bis zu 35.000 STE/Jahr auf das Gelände des Klinikums (Los 1). Ferner wird die Interimsmassnahme zum 1.BA die Auslagerung der Laboratoriumsmedizin aus dem Bestands-Gebäude Z in das Bestands-Gebäude D, UG1 des Klinikums vergeben (Los 2). Geplante Betriebsaufnahme für beide Interimsmaßnahmen ist August 2019, Dauer 30-36 Monate.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser) 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sterilisationsapparate 📦
Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser) 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrale Errichtungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Peter-Fischer-Allee 23
Postleitzahl: 65929
Postort: Frankfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.neubau-klinikum-frankfurt.de 🌏
E-Mail: melanie.zepp@bos-pm.de 📧
URL der Dokumente: http://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2018-01-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 248-523296
ABl. S-Ausgabe: 248
Zusätzliche Informationen
Die Unternehmen sind verpflichtet, sich bei der Erstellung des Lösungsvorschlags nach Absprache mit dem Auftraggeber vor Ort ein Bild über die örtlichen Gegebenheiten zu machen, um die Lösung individuell auf die Bedürfnisse des Auftraggebers zu konzipieren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Verg 3/17 – Wettbewerblicher Dialog für die Interimsmaßnahme ZSVA
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Frankfurt Höchst beabsichtigt als Interimsmassnahme zum 1.BA die Auslagerung der zentralen Steriligutversorgungsabteilung (ZSVA) aus dem Bestand mit bis zu 35.000 STE/Jahr auf das Gelände des Klinikums. Geplante Betriebsaufnahme August 2019, Dauer 30-36 Monate. Es stehen verschiedne Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung. Am Ende des wettbewerblichen Dialogs soll die unter allen Umständen wirtschaftlichste Lösung zur Beauftragung kommen. Hierbei gibt es folgende Lösungen, für weitere ist der AG offen:
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— Umbau eines Geschosses im Bestandsgebäude als Generalunternehmer (GU),
— Voll funktionsfähige Containerbaulösung auf dem Gelände,
— Miete, z.B. eines vorhandenen Containergebäudes mit neuen/gebrauchten Geräten,
— Kauf des Geräteparks und Miete des Containergebäudes,
— Demontage und Rücknahme nach Interimszeitraum durch den Auftragnehmer,
— Etc.
Bei allen Lösungsmöglichkeiten ist die Klinik weiterhin verpflichtet, das Personal ununterbrochen weiter zu beschäftigen.
Die Ausstattung hat sich an den „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) bei Robert-Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) (2012) zu orientieren und muss die hygienischen und organisatorischen Anforderungen erfüllen.
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Dauer: 36 Monate
Zusätzliche Informationen:
Die Unternehmen sind verpflichtet, sich bei der Erstellung des Lösungsvorschlags nach Absprache mit dem Auftraggeber vor Ort ein Bild über die örtlichen Gegebenheiten zu machen, um die Lösung individuell auf die Bedürfnisse des Auftraggebers zu konzipieren.
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Bezeichnung des Loses: Verg 4/17 – Wettbewerblicher Dialog für das Interims-Labor
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Frankfurt Höchst beabsichtigt als Interimsmassnahme zum 1.BA, der gerade erstellt wird durch den Generalunternehmer BAM Deutschland GmbH, die Auslagerung der Funktionsstelle Laboratoriumsmedizin aus dem Bestandsgebäude Z. Es existiert vom AG ein Raumprogramm mit einer Gesamtfläche von rd. 560 qm.
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Hierbei Dazu werden an die Bieter konzeptionelle Anforderungen gestellt, wie diese Maßnahme umgesetzt werden kann. Hierbei gäbe es folgende Ansätze:
— Umbau einer Bestandsebene im Gebäude D,
— Miete Containerbaulösung ggf. in Kombination mit der ZSVA (siehe Los 1),
— Miete eines externen Bestandslabors in der Nähe des Klinikums,
— Weitere praktikable Lösungsansätze möglich.
Geplante Betriebsaufnahme: August 2019.
Dauer: 30-36 Monate.
Nutzfläche: rd. 560 qm.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB;
2) Eintragung in das Handelsregister (Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als drei Monate, oder vergleichbarer Nachweis).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung zum Netto-Gesamtjahresumsatz des Bewerbers / des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren;
2) Erklärung zum Netto-Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags;
3) Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung oder Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmens, im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit dem Bewerber / dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzuschließen.
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Mindeststandards:
Zu 3) Mindestdeckungssummen (jeweils jährlich zweifach maximiert) in Höhe von 1.500.000,00 EUR für Personenschäden und 1.500.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Los 1:
Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzen der letzten 5 Jahre von in Betrieb gegangenen (Interims-)ZSVA ab 25.000 STE/Jahr inkl. Chargendokumentation, Transportsystem. Für die Eigenerklärung ist das Muster der Eigenerklärung in Anlage 1 zu dem Bewerbungsbogen zu verwenden;
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2) Los 2):
Eigenerklärung zu vergleichbaren Referenzen der letzten 5 Jahre von in Betrieb gegangenen klinischen (Interims-) Laboren oder (Interims-) Forschungslaboren. Für die Eigenerklärung ist das Muster der Eigenerklärung in Anlage 1 zu dem Bewerbungsbogen zu verwenden.
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Mindeststandards:
Zu 1) Los 1:
1) Es müssen mindestens drei unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzen vorgelegt werden;
2) Alle Referenzen dürfen zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als fünf Jahre sein;
3) Alle Referenzen müssen mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein. Dazu muss die Referenz insbesondere eine Interims-ZSVA ab 25.000 STE/Jahr inkl. Chargendokumentation, Transportsystem betreffen;
4) Die Eigenerklärung zu den Referenzen muss folgende Angaben enthalten:
a) Projektbezeichnung und Ort
b) Name und Adresse des Auftraggebers; Kontaktdaten eines Ansprechpartners
c) Dauer der Interimsmaßnahme (Leistungszeitraum) von [Datum] bis [Datum]
d) Anzahl der STE/Jahr (mindestens 25.000 STE/Jahr)
e) Beschreibung von Chargendokumentation und Transportsystem
f) Beschreibung der Interimslösung in allen wesentlichen technischen Details.
Zu 2) Los 2):
3. Alle Referenzen müssen mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein. Dazu muss die Referenz in Betrieb gegangenen klinischen Laboren oder Forschungslaboren betreffen;
d) Beschreibung der Interimslösung in allen wesentlichen technischen Details

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Maximal 3 Bewerber (Höchstzahl) werden zu dem wettbewerblichen Dialog zugelassen. Es gelten folgende objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird:
(1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
(2.) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber / Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
(3.) Sollten mehr als 3 Bewerber als grundsätzlich geeignet eingestuft werden, wird auf Grundlage der nachfolgenden Bewertungsmethode ermittelt, welche Bewerber zur Abgabe eines Angebots ausgewählt und damit am weiteren Verfahren beteiligt werden. Für diese vergleichende Wertung sind die von den Bewerbern genannten Nachweise (Referenzen als Eigenerklärung) maßgeblich
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(4.) Maßgeblich ist die Anzahl der abgegeben vergleichbaren Referenzen, welche die Mindestkriterien nach V.2 des Bewerbungsbogens erfüllen. Die drei Bieter mit der höchsten Anzahl vergleichbarerer Referenzen in den letzten fünf Jahren werden zum Dialog aufgefordert. Sollten mehrere Bewerber dieselbe Anzahl an wertbaren Referenzen vorlegen und es für die Auswahl darauf ankommen, entscheidet unter diesen Bewerbern die höchste Anzahl der STE/Jahr.
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Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird.
(3.) Sollten mehr als 3 Bewerber als grundsätzlich geeignet eingestuft werden, wird auf Grundlage der nachfolgenden Bewertungsmethode ermittelt, welche Bewerber zur Abgabe eines Angebots ausgewählt und damit am weiteren Verfahren beteiligt werden. Für diese vergleichende Wertung sind die von den Bewerbern genannten Nachweise (Referenzen als Eigenerklärung) maßgeblich.
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(4.) Maßgeblich ist die Anzahl der abgegeben vergleichbaren Referenzen, welche die Mindestkriterien nach V.2 des Bewerbungsbogens erfüllen. Die drei Bieter mit der höchsten Anzahl vergleichbarerer Referenzen in den letzten fünf Jahren werden zum Dialog aufgefordert.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2018-02-05 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2018-08-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des Privatrechts
Kontakt
Kontaktperson: BOS Projektmanagement GmbH
Dokumente URL: www.deutsche-evergabe.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: BOS Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Kramerstraße 11
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30159
Kontaktperson: Frau Melanie Zepp
Land: Hannover 🏙️
Internetadresse: www.bos-pm.de 🌏
URL der Dokumente: www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Einreichung der Teilnahmeanträge
Die Abgabe eines Teilnahmeantrages ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich, der oben genannten URL abgerufen werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Der Bewerbungsbogen ist mit den geforderten Erklärungen und Unterlagen schriftlich und rechtsverbindlich unterschrieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Bewerbungsbogen im Rahmen des Neubaus des Klinikums Frankfurt Höchst - Interims-ZSVA (Los 1) oder Interims-Labor (Los 2) - NICHT ÖFFNEN!" in zweifacher Ausfertigung (ein Original, eine Kopie) sowie zusätzlich in einfacher elektronischer Fassung auf CD oder DVD (der Bewerbungsbogen nebst allen geforderten Erklärungen und Unterlagen ebenfalls im PDF-Format) an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle zu übersenden. Zusammen mit dem Bewerbungsbogen hat der Bewerber eine Person und deren Stellvertreter nebst Kontaktdaten (vor allem E-Mail-Adresse und Telefonnummer) zu benennen (bei Bewerbergemeinschaften möglichst u.a. vom bevollmächtigten Vertreter), welche während des Vergabeverfahrens als Kontaktperson des Auftraggebers – auch für die Entgegennahme von Erklärungen – zur Verfügung steht;
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2) Vorlage der Eignungsnachweise
Die in dieser EU-Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind vollständig gemäß § 50 Abs. 2 S. 1 VgV mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen. Dies ist aufgrund der Zweistufigkeit des Verfahrens zur angemessenen Durchführung des Verfahrens erforderlich um zu vermeiden, dass der Auftraggeber Bewerber einlädt, die sich später als unfähig erweisen, die zusätzlichen Unterlagen einzureichen, und damit geeigneten Bewerbern die Möglichkeit der Teilnahme nehmen. Soweit Eigenerklärungen abgegeben werden, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise/Bestätigungen der zuständigen Stellen nachzufordern. Die geforderten Angaben und Erklärungen sind von den Bewerbern bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ausländischen Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet; die Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Für den Fall, dass Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der Eignung auf andere Unternehmen/ Nachunternehmer verweisen, sind vom Bewerber/ Bewerbergemeinschaften bereits mit dem Bewerbungsbogen andere Unternehmen/Nachunternehmer zu benennen und zusätzlich mit dem Bewerbungsbogen nachzuweisen, dass sie auf die Mittel des bzw. der anderen Unternehmen(s) oder des bzw. der Nachunternehmen(s) im Falle der Auftragserteilung tatsächlich zugreifen können. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Eignungsnachweise, auch für in Bezug genommene andere Unternehmen/ Nachunternehmer – gegebenenfalls ergänzend - nachzufordern.
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Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig;
3) Kein Entgelt für Bewerbungsunterlagen
Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen, Lösungsvorschläge und Angebote werden Kosten nicht erstattet. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die von ihm in diesem Vergabeverfahren verlangten Unterlagen (Erläuterungen, Erklärungen, Nachweise etc.) keiner gesetzlichen Gebühren- oder Honorarordnung unterliegen und damit nicht vergütungspflichtig sind;
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4) Sonstiges
Enthält die Bekanntmachung Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung der Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich und in Textform (per E-Mail) darauf hinzuweisen bzw. etwaige Fragen zu stellen. Fragen können bis zum 24.1.2018 an die unter Ziffer I.3) genannte Stelle in Textform (per E-Mail) gestellt werden. Die Beantwortung erfolgt in Textform über die Vergabeplattform, die über die in Ziff. I.3) benannte URL erreichbar ist, und für die registrierten Bieter zusätzlich per E-Mail. Telefonische Anfragen sind unzulässig und werden nicht beantwortet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-126603 📞
Fax: +49 6151-125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus §§ 134, 135 und 160 GWB.
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin.
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Stelle zu richten.
Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3;
Quelle: OJS 2017/S 248-523296 (2017-12-22)