Der Freistaat Sachsen plant den Neubau eines Laborgebäudes für das Kriminalwissenschaftliche Institut und -technische Institut (KTI) des Landeskriminalamtes Sachsen auf dem Standort Neuländer Straße 60 in 01129 Dresden. Um die Arbeitsweise zu verbessern und Synergien durch die gemeinsame Nutzung von Speziallaboren, technischen Geräten, Sondergasen usw. zu schaffen, sollen alle Abteilungen des KTI konzentriert in diesem Neubau auf der Liegenschaft untergebracht werden. Das neu zu errichtende Laborgebäude (S1 und S2-Labore) soll nachhaltig errichtet werden und im Standard „Gold“ des Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) in der Systemvariante BNB_LN 2014 (Neubau Laborgebäude) zertifiziert werden. Der genehmigte Flächenbedarf beträgt 4.737 m NFa 1-6 und 153 m NFa7. Weitergehende Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen, welche in dem Punkt I.3 genannten Link zur Verfügung gestellt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-06-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-05-12.
Auftragsbekanntmachung (2017-05-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Der Freistaat Sachsen plant den Neubau eines Laborgebäudes für das Kriminalwissenschaftliche Institut und -technische Institut (KTI) des Landeskriminalamtes Sachsen auf dem Standort Neuländer Straße 60 in 01129 Dresden. Um die Arbeitsweise zu verbessern und Synergien durch die gemeinsame Nutzung von Speziallaboren, technischen Geräten, Sondergasen usw. zu schaffen, sollen alle Abteilungen des KTI konzentriert in diesem Neubau auf der Liegenschaft untergebracht werden. Das neu zu errichtende Laborgebäude (S1 und S2-Labore) soll nachhaltig errichtet werden und im Standard „Gold“ des Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) in der Systemvariante BNB_LN 2014 (Neubau Laborgebäude) zertifiziert werden. Der genehmigte Flächenbedarf beträgt 4.737 m
Der Freistaat Sachsen plant den Neubau eines Laborgebäudes für das Kriminalwissenschaftliche Institut und -technische Institut (KTI) des Landeskriminalamtes Sachsen auf dem Standort Neuländer Straße 60 in 01129 Dresden. Um die Arbeitsweise zu verbessern und Synergien durch die gemeinsame Nutzung von Speziallaboren, technischen Geräten, Sondergasen usw. zu schaffen, sollen alle Abteilungen des KTI konzentriert in diesem Neubau auf der Liegenschaft untergebracht werden. Das neu zu errichtende Laborgebäude (S1 und S2-Labore) soll nachhaltig errichtet werden und im Standard „Gold“ des Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) in der Systemvariante BNB_LN 2014 (Neubau Laborgebäude) zertifiziert werden. Der genehmigte Flächenbedarf beträgt 4.737 m
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-17 📅
Datum des Beginns: 2017-06-01 📅
Datum des Endes: 2022-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 094-184220
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung wird empfohlen, die auf der Internetseite http://www.sib.sachsen.de/de/formulare_publikationen/formulare_und_vorlagen/vof_vob_vol_und_wettbewerbe/ abrufbaren Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "VgV-Verfahren Kriminaltechnisches Institut Dresden, Brandschutz" bzw. unter Verwendung des Kennzettels des Auftraggebers zu versenden. Die Abgabe der Unterlagen soll 1 mal in Papierform erfolgen. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens: Der Termin des Verhandlungsgespräches wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung gehen dem Bewerber außerdem weitere Unterlagen aus dem Architektenwettbewerb zu. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl (gemäß der Datei "Zuschlagskriterien – zu finden unter dem in Punkt I.3 genannten Link) ist für die Auftragsvergabe vorgesehen.
Für die Bewerbung wird empfohlen, die auf der Internetseite http://www.sib.sachsen.de/de/formulare_publikationen/formulare_und_vorlagen/vof_vob_vol_und_wettbewerbe/ abrufbaren Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "VgV-Verfahren Kriminaltechnisches Institut Dresden, Brandschutz" bzw. unter Verwendung des Kennzettels des Auftraggebers zu versenden. Die Abgabe der Unterlagen soll 1 mal in Papierform erfolgen. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens: Der Termin des Verhandlungsgespräches wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung gehen dem Bewerber außerdem weitere Unterlagen aus dem Architektenwettbewerb zu. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl (gemäß der Datei "Zuschlagskriterien – zu finden unter dem in Punkt I.3 genannten Link) ist für die Auftragsvergabe vorgesehen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen der Fachplanung für Brandschutz in den Leistungsphasen 1-6 und 8 nach AHO Nr. 17 „Leistungen für Brandschutz“:
Das vollständige Leistungsbild ist in den bereitgestellte Auftragsunterlagen einsehbar (Link gemäß Punkt I.3)
Aufgrund der BNB-Zertifizierung in Gold kommt der wirtschaftlichen Erzielung einer hohen Nutzungsflexibilität des Gebäudes eine große Bedeutung zu.
Das vorliegende Raumprogramm stellt eine Momentaufnahme des derzeit notwendigen Umfanges und der Schwerpunkte der Arbeiten des KTI dar. Das Gebäude mit seiner labortechnischen Einrichtung soll aufgrund der fortwährenden Verschiebung von Kriminalitätsschwerpunkten und der Weiterentwicklung von neuen Technologiefeldern bereits im strukturellen Entwurfsansatz eine hohe Nutzungsflexibilität aufweisen.
Das vorliegende Raumprogramm stellt eine Momentaufnahme des derzeit notwendigen Umfanges und der Schwerpunkte der Arbeiten des KTI dar. Das Gebäude mit seiner labortechnischen Einrichtung soll aufgrund der fortwährenden Verschiebung von Kriminalitätsschwerpunkten und der Weiterentwicklung von neuen Technologiefeldern bereits im strukturellen Entwurfsansatz eine hohe Nutzungsflexibilität aufweisen.
Für eine erfolgreiche BNB-Gold Zertifizierung ist im Zuge der Planungen zum Brandschutz ein Optimierungsprozess, insbesondere bezogen auf die wesentlichen Kriterien wie die genannte Nutzungsflexibilität, die Lebenszykluskosten, die Ökobilanzierung und die Rückbaubarkeit, durchzuführen.
Für eine erfolgreiche BNB-Gold Zertifizierung ist im Zuge der Planungen zum Brandschutz ein Optimierungsprozess, insbesondere bezogen auf die wesentlichen Kriterien wie die genannte Nutzungsflexibilität, die Lebenszykluskosten, die Ökobilanzierung und die Rückbaubarkeit, durchzuführen.
Beschreibung der Optionen: Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5, 6 und 8 nach AHO Nr. 17.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Wird noch bekannt gegeben.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es sind Angaben zu machen, ob rechtliche/ wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und §§ 123, 124 GWB vorliegen. Die fachliche Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder § 75 VgV ist durch Berufszulassung oder Studiennachweise oder andere Bescheinigungen der beruflichen Qualifikation in der Fachrichtung Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen oder Brandschutz nachzuweisen.
Es sind Angaben zu machen, ob rechtliche/ wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und §§ 123, 124 GWB vorliegen. Die fachliche Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder § 75 VgV ist durch Berufszulassung oder Studiennachweise oder andere Bescheinigungen der beruflichen Qualifikation in der Fachrichtung Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen oder Brandschutz nachzuweisen.
Zwingend Voraussetzung für die weitere Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren ist der Nachweis, dass der Bewerber mindestens 2 Jahre auf dem Gebiet der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung praktisch tätig gewesen ist durch Lebenslauf und Projektliste.
Zwingend Voraussetzung für die weitere Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren ist der Nachweis, dass der Bewerber mindestens 2 Jahre auf dem Gebiet der brandschutztechnischen Planung und Ausführung von Gebäuden oder deren Prüfung praktisch tätig gewesen ist durch Lebenslauf und Projektliste.
Weiterhin zwingend Voraussetzung für die weitere Teilnahme am Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Bauvorlageberechtigung gemäß § 65 SächsBO.
Bei Bietergemeinschaften/ ARGE ist der Teilnahmeantrag pro Bietergemeinschaft/ ARGE nur einmal einzureichen. Er ist vom bevollmächtigtem Vertreter zu unterzeichnen. Die geforderten Erklärungen bzw. Angaben (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 und §§ 123, 124 GWB) sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zu erbringen. Die berufliche Befähigung sowie der Nachweis über die Bauvorlageberechtigung ist mindestens von einem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE nachzuweisen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch mit bevollmächtigtem Vertreter, dieser ist in den Bewerbungsunterlagen zu benennen. Eine Bieter-/ARGE-Gemeinschaftserklärung ist der Bewerbung beizulegen.
Bei Bietergemeinschaften/ ARGE ist der Teilnahmeantrag pro Bietergemeinschaft/ ARGE nur einmal einzureichen. Er ist vom bevollmächtigtem Vertreter zu unterzeichnen. Die geforderten Erklärungen bzw. Angaben (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 und §§ 123, 124 GWB) sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zu erbringen. Die berufliche Befähigung sowie der Nachweis über die Bauvorlageberechtigung ist mindestens von einem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE nachzuweisen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch mit bevollmächtigtem Vertreter, dieser ist in den Bewerbungsunterlagen zu benennen. Eine Bieter-/ARGE-Gemeinschaftserklärung ist der Bewerbung beizulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Deckungssummen zu erbringen: 3.000.000 EUR für Personenschäden und 5.000.000 EUR für sonstige Schäden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahre mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Für Verträge, deren Deckungssummen die geforderte Höhe nicht erreichen, ist es vorerst ausreichend, wenn mit der Bewerbung zur bestehenden Police eine Erklärung des Versicherers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass im Fall der Auftragserteilung eine Anpassung des Versicherungsvertrages zu den vorgenannten Konditionen erfolgt oder alternativ eine objektbezogene Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen wird. Für Bietergemeinschaften/ ARGE gilt: Der Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zur führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Deckungssummen zu erbringen: 3.000.000 EUR für Personenschäden und 5.000.000 EUR für sonstige Schäden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahre mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Für Verträge, deren Deckungssummen die geforderte Höhe nicht erreichen, ist es vorerst ausreichend, wenn mit der Bewerbung zur bestehenden Police eine Erklärung des Versicherers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass im Fall der Auftragserteilung eine Anpassung des Versicherungsvertrages zu den vorgenannten Konditionen erfolgt oder alternativ eine objektbezogene Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen wird. Für Bietergemeinschaften/ ARGE gilt: Der Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zur führen.
2. Erklärung zum Jahresumsatz für die ausgeschriebenen Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre (netto) gemäß § 45 Abs. 4 VgV. Bei Bietergemeinschaften/ ARGE ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
3. Angaben zur Anzahl der Beschäftigten nach Berufsgruppen und Anzahl der Führungskräfte der jeweils letzten 3 Geschäftsjahre (jahresweise). Bei Bietergemeinschaften/ ARGE ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gefordert ist die Angabe von 2 unterschiedlichen Referenzen gemäß der nachstehenden Referenzanforderungen:
Bietergemeinschaften/ ARGE können insgesamt nur 2 Referenzen angeben. Bei Vorlage von weniger oder mehr als 2 Referenzen wird der Bewerber von der Teilnahme ausgeschlossen.
Zwingend Voraussetzung ist, dass mindestens eine Referenz ein ungeregelter Sonderbau gemäß § 2 SächsBO sein.
Weiterhin zwingend Voraussetzung ist, dass mindestens eine Referenz Gesamtbaukosten (KG300 – KG600) von 10 000 000 EUR netto aufweist.
Außerdem ist zwingend Voraussetzung, dass mindestens eine der Referenzen als Gebäude mit hohen Anforderungen in die Honorarzone IV für die Teilleistung Gebäudeplanung gemäß § 35 HOAI eingeordnet ist.
Referenz 1: Vorstellung eines Neubauprojektes
Folgende Mindesteigenschaften muss die Referenz erfüllen:
— der Bewerber muss Leistungen für Brandschutz mindestens der Leistungsphasen 2-5 gemäß AHO Nr. 17 erbracht haben
— die Inbetriebnahme der Referenz muss nach dem 1.1.2007 bereits erfolgt sein
— Gebäudeklasse 4 oder 5 gemäß § 2 SächsBO
— bei öffentlichen Auftraggebern: Bestätigung der Leistungserbringung durch Referenzbescheinigung
Die weiteren Angaben zur Referenz, die vom Auftraggeber gefordert werden, entnehmen Sie bitte der Datei „Referenzobjekt 1“ der Vergabeunterlagen, welche unter dem in Punkt I.3 genannten Link abzurufen ist.
Referenz 2: Vorstellung eines Neubauprojektes
— die Inbetriebnahme der Referenz muss nach dem 01.01.2007 bereits erfolgt sein
Die weiteren Angaben zur Referenz, die vom Auftraggeber gefordert werden, entnehmen Sie bitte der Datei „Referenzobjekt 2“ der Vergabeunterlagen, welche unter dem in Punkt I.3 genannten Link abzurufen ist.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt anhand der in Punkt II.2.9 genannten Auswahlkriterien.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Es ist jeder zugelassen, der gemäß § 75 VgV nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen, der die vorgenannten Bedingungen erfüllt, benennen. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Es ist jeder zugelassen, der gemäß § 75 VgV nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen, der die vorgenannten Bedingungen erfüllt, benennen. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerbungen werden nach den unten aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Es werden die 3 – 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Bewerbungen werden nach den unten aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Es werden die 3 – 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
1. Erfüllen der formalen Kriterien gemäß Abschnitt III.1
2. Bewertung der fachlichen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
— Jahresdurchschnitt des angegebenen Umsatzes für ausgeschriebene Dienstleistung der letzten 3 Jahre:
<= 200 000 EUR = 0 Punkte
> 200 000 EUR = 1 Punkt
3. Bewertung der Referenzen
— Bei einer der Referenzen sind Labore auf mindestens 25 % der Nutzfläche vorhanden
ja = 1 Punkt
nein = 0 Punkte
— Bei einer der Referenzen betrugen die Gesamtbaukosten KG300 bis KG600
— Bei einer der Referenz war der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 99 GWB
— Bei einer der Referenzen wurden durch den Bewerber Leistungen für Brandschutz im Umfang der Leistungsphase 8 gemäß AHO Nr. 17 erbracht
ja = 2 Punkte
— Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Referenzen in Bezug auf die durch den Bewerber erarbeitete brandschutztechnische Lösung hinsichtlich:
— der Umsetzung einer wirtschaftlichen, effektiven Lösung mit gleichzeitiger projektspezifischer Minimierung wartungsintensiver bautechnischer Brandschutzbauteile
— der Umsetzung innovativer, unkonventioneller, ganzheitlicher Lösungen unter Auslotung der bauordnungs-rechtlichen bzw. brandschutz-rechtlichen Randbedingungen
(Jeweils unter Beachtung der Besonderheiten des Projektes) (1 – 5 Punkte).
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️