Die Gemeinde Rödinghausen plant den Neubau einer 2-zügigen Grundschule im Ortsteil Schwenningdorf. Eine nähere Beschreibung des Vorhabens findet sich in Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen für dieses Vorhaben. Beide Leistungsbilder werden in einem gemeinsamen Verfahren vergeben, da bereits im Vergabeverfahren erste Lösungsvorschläge für ein Vorplanungskonzept eingeholt werden sollen und der Auftraggeber Wert darauf legt, dass bei der Planung zeitgemäße pädagogische Konzepte unter Einbeziehung des Freiraums Berücksichtigung finden. Im Zuschlagsfall erhalten Architekt und Landschaftsarchitekt auf Wunsch getrennte Verträge, d. h. eine gesamtschuldnerische Haftung wird nicht gefordert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-08-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-07-18.
Auftragsbekanntmachung (2017-07-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Architekturentwurf
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Rödinghausen plant den Neubau einer 2-zügigen Grundschule im Ortsteil Schwenningdorf. Eine nähere Beschreibung des Vorhabens findet sich in Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen für dieses Vorhaben. Beide Leistungsbilder werden in einem gemeinsamen Verfahren vergeben, da bereits im Vergabeverfahren erste Lösungsvorschläge für ein Vorplanungskonzept eingeholt werden sollen und der Auftraggeber Wert darauf legt, dass bei der Planung zeitgemäße pädagogische Konzepte unter Einbeziehung des Freiraums Berücksichtigung finden. Im Zuschlagsfall erhalten Architekt und Landschaftsarchitekt auf Wunsch getrennte Verträge, d. h. eine gesamtschuldnerische Haftung wird nicht gefordert.
Die Gemeinde Rödinghausen plant den Neubau einer 2-zügigen Grundschule im Ortsteil Schwenningdorf. Eine nähere Beschreibung des Vorhabens findet sich in Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen für dieses Vorhaben. Beide Leistungsbilder werden in einem gemeinsamen Verfahren vergeben, da bereits im Vergabeverfahren erste Lösungsvorschläge für ein Vorplanungskonzept eingeholt werden sollen und der Auftraggeber Wert darauf legt, dass bei der Planung zeitgemäße pädagogische Konzepte unter Einbeziehung des Freiraums Berücksichtigung finden. Im Zuschlagsfall erhalten Architekt und Landschaftsarchitekt auf Wunsch getrennte Verträge, d. h. eine gesamtschuldnerische Haftung wird nicht gefordert.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Architekturentwurf📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beaufsichtigung der Bauarbeiten📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Herford
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2017-07-18 📅
Einreichungsfrist: 2017-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-21 📅
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Datum des Endes: 2020-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 138-283463
ABl. S-Ausgabe: 138
Zusätzliche Informationen
Rückfragen werden durch Bewerberinformationsschreiben für alle Interessenten beantwortet. Diese Bewerberinformationsschreiben werden unaufgefordert per E-Mail nur an die Interessenten verschickt, die sich ausdrücklich durch eine entsprechende Mitteilung an die Mailadresse vergabestelle@wolter-hoppenberg.de unter Angabe des Betreffs „12035/15-1: Objektplanung Grundschule Rödinghausen“ als Interessenten registrieren lassen. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig die in Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung angegebene Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um eventuelle Bewerberinformationsschreiben dort abzurufen.
Rückfragen werden durch Bewerberinformationsschreiben für alle Interessenten beantwortet. Diese Bewerberinformationsschreiben werden unaufgefordert per E-Mail nur an die Interessenten verschickt, die sich ausdrücklich durch eine entsprechende Mitteilung an die Mailadresse vergabestelle@wolter-hoppenberg.de unter Angabe des Betreffs „12035/15-1: Objektplanung Grundschule Rödinghausen“ als Interessenten registrieren lassen. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig die in Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung angegebene Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um eventuelle Bewerberinformationsschreiben dort abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Rödinghausen plant den Neubau einer 2-zügigen Grundschule im Ortsteil Schwenningdorf. Eine nähere Beschreibung des Vorhabens findet sich in Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen für dieses Vorhaben. Beide Leistungsbilder werden in einem gemeinsamen Verfahren vergeben, da bereits im Vergabeverfahren erste Lösungsvorschläge für ein Vorplanungskonzept eingeholt werden sollen und der Auftraggeber Wert darauf legt, dass bei der Planung zeitgemäße pädagogische Konzepte unter Einbeziehung des Freiraums Berücksichtigung finden. Im Zuschlagsfall erhalten Architekt und Landschaftsarchitekt auf Wunsch getrennte Verträge, d. h. eine gesamtschuldnerische Haftung wird nicht gefordert.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen für dieses Vorhaben. Beide Leistungsbilder werden in einem gemeinsamen Verfahren vergeben, da bereits im Vergabeverfahren erste Lösungsvorschläge für ein Vorplanungskonzept eingeholt werden sollen und der Auftraggeber Wert darauf legt, dass bei der Planung zeitgemäße pädagogische Konzepte unter Einbeziehung des Freiraums Berücksichtigung finden. Im Zuschlagsfall erhalten Architekt und Landschaftsarchitekt auf Wunsch getrennte Verträge, d. h. eine gesamtschuldnerische Haftung wird nicht gefordert.
Die Vergabe umfasst die Objektplanung zu den Leistungsbildern Gebäude und Freianlagen, für die auf Wunsch separate Verträge (ohne gesamtschuldnerische Haftung) geschlossen werden. Es ist jeweils eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (Näheres hierzu siehe Abschnitt II.2.11).
Die Vergabe umfasst die Objektplanung zu den Leistungsbildern Gebäude und Freianlagen, für die auf Wunsch separate Verträge (ohne gesamtschuldnerische Haftung) geschlossen werden. Es ist jeweils eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (Näheres hierzu siehe Abschnitt II.2.11).
Die Gemeinde Rödinghausen beabsichtigt eine Zusammenfassung des gesamten Grundschuldbetriebs im Norden des Gemeindegebiets an einem zentralen Grundschulstandort. Hierzu soll in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bestehenden Standort der Gesamtschule Rödinghausen ein kompletter Neubau auf einem bislang unbebauten Grundstück errichtet werden. Der Standort befindet sich im Ortsteil Schwenningdorf an der Gemeindestraße „An der Stertwelle“ und umfasst eine Gesamtgröße von ca. 0,94 ha. Er ist vollständig von Siedlungs- und Verkehrsflächen umschlossen, derzeit unbebaut und wird landwirtschaftlich genutzt (Grünland). In den zu errichtenden Gebäudekomplex sind neben der Grundschule selbst auch eine Media-/Bibliothek sowie eine Einfach-Sporthalle zu integrieren.
Die Gemeinde Rödinghausen beabsichtigt eine Zusammenfassung des gesamten Grundschuldbetriebs im Norden des Gemeindegebiets an einem zentralen Grundschulstandort. Hierzu soll in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bestehenden Standort der Gesamtschule Rödinghausen ein kompletter Neubau auf einem bislang unbebauten Grundstück errichtet werden. Der Standort befindet sich im Ortsteil Schwenningdorf an der Gemeindestraße „An der Stertwelle“ und umfasst eine Gesamtgröße von ca. 0,94 ha. Er ist vollständig von Siedlungs- und Verkehrsflächen umschlossen, derzeit unbebaut und wird landwirtschaftlich genutzt (Grünland). In den zu errichtenden Gebäudekomplex sind neben der Grundschule selbst auch eine Media-/Bibliothek sowie eine Einfach-Sporthalle zu integrieren.
Für das Vorhaben existiert bereits ein von der Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH (Bielefeld) erstelltes Machbarkeitskonzept sowie ein Raumprogramm; beide Unterlagen stehen zusammen mit den Vergabeunterlagen für alle Interessenten zum Herunterladen bereits (Adresse siehe Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung). Das Büro Constrata berät die Gemeinde Rödinghausen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens fachlich und ist damit als Bewerberin von vornherein ausgeschlossen.
Für das Vorhaben existiert bereits ein von der Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH (Bielefeld) erstelltes Machbarkeitskonzept sowie ein Raumprogramm; beide Unterlagen stehen zusammen mit den Vergabeunterlagen für alle Interessenten zum Herunterladen bereits (Adresse siehe Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung). Das Büro Constrata berät die Gemeinde Rödinghausen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens fachlich und ist damit als Bewerberin von vornherein ausgeschlossen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt für beide Leistungsbilder jeweils eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es werden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen kann der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterbeauftragen, worauf der Auftragnehmer keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen sind als 2. Beauftragungsstufe jeweils die LPhen 4 bis 6 und als 3. Beauftragungsstufe jeweils die Leistungsphasen 7 bis 9.
Der Auftraggeber beabsichtigt für beide Leistungsbilder jeweils eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es werden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen kann der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterbeauftragen, worauf der Auftragnehmer keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen sind als 2. Beauftragungsstufe jeweils die LPhen 4 bis 6 und als 3. Beauftragungsstufe jeweils die Leistungsphasen 7 bis 9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rödinghausen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Berufsqualifikation als Architekt/in (für den verantwortlichen Architekten) sowie der Berufsqualifikation als Landschaftsarchitekt (für den verantwortlichen Landschaftsarchitekten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eignungskriterium für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist der durchschnittliche Jahresgesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Zur Nachweisführung genügt eine entsprechende Eigenerklärung im Bewerbungsformular.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungskriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind:
1. Referenzen des Büros für vergleichbare Architektenleistungen, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude bearbeitet wurden und (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen sind, das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 und 400 zusammen auf mind. 2 500 000 EUR (ohne MwSt.) beliefen und noch nach dem 1.1.2010 Planungsleistungen erbracht wurden, die der Bauabnahme vorausgingen.
1. Referenzen des Büros für vergleichbare Architektenleistungen, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude bearbeitet wurden und (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen sind, das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 und 400 zusammen auf mind. 2 500 000 EUR (ohne MwSt.) beliefen und noch nach dem 1.1.2010 Planungsleistungen erbracht wurden, die der Bauabnahme vorausgingen.
2. Referenzen des Büros für vergleichbare Freianlagenplanungsleistungen, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen bearbeitet wurden und (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen sind, das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in Kostengruppe 500 auf mind. 200 000 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und noch nach dem 1.1.2010 Planungsleistungen erbracht wurden, die der Bauabnahme vorausgingen.
2. Referenzen des Büros für vergleichbare Freianlagenplanungsleistungen, bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen bearbeitet wurden und (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen sind, das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in Kostengruppe 500 auf mind. 200 000 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und noch nach dem 1.1.2010 Planungsleistungen erbracht wurden, die der Bauabnahme vorausgingen.
3. Benennung eines verantwortlichen Architekten (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und zur Dauer der Bürozugehörigkeit sowie mit Angabe und Nachweis der Berufsqualifikation.
4. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 3 benannten Person betreffend die federführende Bearbeitung von Architektenleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 zum Leistungsbild Objektplanung Gebäude, bei denen das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 und 400 zusammen auf mindestens 2 500 000 EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Ausführungsplanung (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist.
4. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 3 benannten Person betreffend die federführende Bearbeitung von Architektenleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 zum Leistungsbild Objektplanung Gebäude, bei denen das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 300 und 400 zusammen auf mindestens 2 500 000 EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Ausführungsplanung (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist.
5. Benennung eines verantwortlichen Landschaftsarchitekten (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren und zur Dauer der Bürozugehörigkeit sowie mit Angabe und Nachweis der Berufsqualifikation.
6. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 5 benannten Person betreffend die federführende Bearbeitung von Freianlagenplanungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 zum Leistungsbild Objektplanung Freianlagen, bei denen das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in Kostengruppe 500 auf mind. 200 000 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Ausführungsplanung (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist.
6. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 5 benannten Person betreffend die federführende Bearbeitung von Freianlagenplanungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 zum Leistungsbild Objektplanung Freianlagen, bei denen das Objekt mindestens in die Honorarzone III fiel, sich die Baukosten in Kostengruppe 500 auf mind. 200 000 Mio. EUR (ohne MwSt.) beliefen und die Ausführungsplanung (von baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen ist.
7. Angabe der Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter (m/w) im Bereich Objektplanung Gebäude.
8. Angabe der Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter (m/w) im Bereich Objektplanung Freianlagen.
Zur Nachweisführung genügt jeweils eine entsprechende Eigenerklärung im Bewerbungsformular.
Der Bieter kann sich im Wege der Eignungsleihe auf Referenzen anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV nur dann berufen, wenn diese Unternehmen die entsprechenden Arbeiten selbst ausführen.
Mindeststandards:
Bewerber müssen – ggf. im Wege der Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1 VgV – zu Ziffer 1 und zu Ziffer 2 jeweils mindestens eine Referenz, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Die Benennung passender Referenzen zu den Ziffer 4 und 6 ist keine Mindestanforderung an die Eignung. Weitere Mindestanforderungen an die Eignung sind eine Berufserfahrung des zu Ziffer 3 benannten verantwortlichen Architekten (m/w) und des zu Ziffer 5 benannten verantwortlichen Landschaftsarchitekten (m/w) von jeweils mindestens 2 Jahren sowie eine Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter in den Bereichen Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen von jeweils mindestens 2,00 (Vollzeitstellen-Äquivalent).
Bewerber müssen – ggf. im Wege der Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1 VgV – zu Ziffer 1 und zu Ziffer 2 jeweils mindestens eine Referenz, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Die Benennung passender Referenzen zu den Ziffer 4 und 6 ist keine Mindestanforderung an die Eignung. Weitere Mindestanforderungen an die Eignung sind eine Berufserfahrung des zu Ziffer 3 benannten verantwortlichen Architekten (m/w) und des zu Ziffer 5 benannten verantwortlichen Landschaftsarchitekten (m/w) von jeweils mindestens 2 Jahren sowie eine Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter in den Bereichen Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen von jeweils mindestens 2,00 (Vollzeitstellen-Äquivalent).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ und „Landschaftsarchitekt/in“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in tätig zu werden, sowie Bewerbergemeinschaften aus Architekten (m/w) und Landschaftsarchitekten (m/w). Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entweder einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der beide oben beschriebene Berufszulassungsvoraussetzungen erfüllt, oder für jede der beiden Berufszulassungen jeweils mindestens einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ und „Landschaftsarchitekt/in“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in und Landschaftsarchitekt/in tätig zu werden, sowie Bewerbergemeinschaften aus Architekten (m/w) und Landschaftsarchitekten (m/w). Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entweder einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der beide oben beschriebene Berufszulassungsvoraussetzungen erfüllt, oder für jede der beiden Berufszulassungen jeweils mindestens einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1. Verpflichtungserklärung gemäß TVgG NRW zur Zahlung eines Entgelts mindestens in Höhe des allgemeinen Mindestlohns nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern) sowie zur gleichen Entlohnung von Leiharbeitnehmern und regulär Beschäftigten bei gleicher Tätigkeit im Rahmen der Ausführung von Leistungen, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht werden.
1. Verpflichtungserklärung gemäß TVgG NRW zur Zahlung eines Entgelts mindestens in Höhe des allgemeinen Mindestlohns nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern) sowie zur gleichen Entlohnung von Leiharbeitnehmern und regulär Beschäftigten bei gleicher Tätigkeit im Rahmen der Ausführung von Leistungen, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht werden.
2. Verpflichtungserklärung zur Durchführung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gemäß TVgG NRW (gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten).
Die genannten Erklärungen sind von dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll, nach Aufforderung durch den AG vorzulegen. Die Frist hierfür wird mind. 3 und max. 5 Werktage betragen. Die zugehörigen Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW bzw. RVO TVgG NRW werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Die genannten Erklärungen sind von dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll, nach Aufforderung durch den AG vorzulegen. Die Frist hierfür wird mind. 3 und max. 5 Werktage betragen. Die zugehörigen Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW bzw. RVO TVgG NRW werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den Mindeststandards für die Eignung der Bewerber (siehe Abschn. III.1.3) entsprechen oder von sonst ungeeigneten oder gem. §§ 123, 124 GWB ausgeschlossenen Bewerbern eingereicht werden. Nachfordern von Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV bleibt vorbehalten.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den Mindeststandards für die Eignung der Bewerber (siehe Abschn. III.1.3) entsprechen oder von sonst ungeeigneten oder gem. §§ 123, 124 GWB ausgeschlossenen Bewerbern eingereicht werden. Nachfordern von Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV bleibt vorbehalten.
Verbleiben mehr Bewerber, als aufgefordert werden sollen, gelten für die Auswahl folgende Kriterien:
1) Referenzen des Büros über vergleichbare Architektenleistungen seit 2010 gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 1 (Gewicht 30 %), Unterkriterien:
1.1) Allgemeine Vergleichbarkeit gem. Abschn. B der Bewerbungsunterlage (Gewicht 6 %);
1.2) zusätzl. zu 1.1 Planung für Schulgebäude einer Grundschule (Gewicht 6 %);
1.3) zusätzl. zu 1.1 und 1.2 Neubau oder grundlegende Neugestaltung (Gewicht 6 %);
1.4) zusätzl. zu 1.1 Bearbeitung auch der LPhen 6+8, Bauabnahme ist erfolgt (Gewicht 6 %);
1.5) zusätzl. zu 1.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 6 %).
2) Referenzen des Büros über vergleichbare Freianlagenplanungsleistungen seit 2010 gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 2 (Gewicht 10 %), Unterkriterien:
2.1) Allgemeine Vergleichbarkeit gem. Abschn. C der Bewerbungsunterlage (Gewicht 2 %);
2.2) zusätzl. zu 2.1 Planung für Aufenthaltsflächen einer Grundschule (Gewicht 2 %);
2.3) zusätzl. zu 2.1 und 2.2 Neubau oder grundlegende Neugestaltung (Gewicht 2 %);
2.4) zusätzl. zu 2.1 Bearbeitung auch der LPhen 6+8, Bauabnahme ist erfolgt (Gewicht 2 %);
2.5) zusätzl. zu 2.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 2 %).
3) Berufsjahre und Berufszugehörigkeit des gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 3 benannten verantwortl. Architekten (Gewicht 10 %), Unterkriterien:
3.1) Berufsjahre als Architekt (Gewicht 6 %);
3.2) Dauer der Bürozugehörigkeit (Gewicht 4 %).
4) Persönl. Referenzen des verantwortl. Architekten über vergleichbare Architektenleistungen gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 4 (Gewicht 25 %), Unterkriterien:
4.1) Allgemeine Vergleichbarkeit gem. Abschn. E der Bewerbungsunterlage (Gewicht 5 %);
4.2) zusätzl. zu 4.1 Planung für Schulgebäude einer Grundschule (Gewicht 5 %);
4.3) zusätzl. zu 4.1 und 4.2 Neubau oder grundlegende Neugestaltung (Gewicht 5 %);
4.4) zusätzl. zu 4.1 Bearbeitung auch der LPhen 6+8, Bauabnahme ist erfolgt (Gewicht 5 %);
4.5) zusätzl. zu 4.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 5 %).
5) Berufsjahre und Berufszugehörigkeit des gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 5 benannten verantwortl. Landschaftsarchitekten (Gewicht 4 %), Unterkriterien:
5.1) Berufsjahre als Landschaftsarchitekt (Gewicht 2,5 %);
5.2) Dauer der Bürozugehörigkeit (Gewicht 1,5 %).
6) Persönl. Referenzen des verantwortl. Landschaftsarchitekten über vergleichbare Freianlagenplanungsleistungen gem. Abschn. III.1.3 Ziff. 6 (Gewicht 10 %), Unterkriterien:
6.1) Allgemeine Vergleichbarkeit gem. Abschn. G der Bewerbungsunterlage (Gewicht 2 %);
6.2) zusätzl. zu 6.1 Planung für Aufenthaltsflächen einer Grundschule (Gewicht 2 %);
6.3) zusätzl. zu 6.1 und 6.2 Neubau oder grundlegende Neugestaltung (Gewicht 2 %);
6.4) zusätzl. zu 6.1 Bearbeitung auch der LPhen 6+8, Bauabnahme ist erfolgt (Gewicht 2 %);
6.5) zusätzl. zu 6.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 2 %).
7) Personelle und finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewicht 11 %) mit den Unterkriterien:
7.1) Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter im Bereich Gebäudeplanung (Gewicht 5 %);
7.2) Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter im Bereich Freianlagenplanung (Gewicht 2 %);
7.3) durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Gewicht 4 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-09-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die…
… aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.2.2) genannten Frist gerügt werden, oder
… erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 138-283463 (2017-07-18)