ÖPP-Projekt Neubau Mathematik CAU Kiel

Land Schleswig-Holstein, endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)

Planung, schlüsselfertiger Neubau, Gebäudemanagement sowie Bauzeit- und Endfinanzierung eines mehrgeschossigen Seminar- und Bürogebäudes (ca. 2 700 m² NUF 1-6 DIN 277:2016) für die Mathematik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf einem im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein stehenden Grundstück am Standort Heinrich-Hecht-Platz in Kiel mit einem Bewirtschaftungszeitraum von voraussichtlich 25 Jahren im Rahmen eines Lebenszyklusmodells (ÖPP-Modells).
Der Auftrag umfasst alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen, die Bauzeit- und Endfinanzierung der Investitionen sowie Leistungen des technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements. Für die Endfinanzierung der Investitionen wird eine Einredeverzichtserklärung des Landes Schleswig-Holstein unter den im ÖPP-Projektvertrag geregelten Voraussetzungen (die Gegenstand der Verhandlungen sind) in Aussicht gestellt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-11-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-10-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-10-12 Auftragsbekanntmachung
2019-07-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-10-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Universitätsgebäude
Referenznummer: ZB-G0-17-0764000-4121.7
Kurze Beschreibung:
Planung, schlüsselfertiger Neubau, Gebäudemanagement sowie Bauzeit- und Endfinanzierung eines mehrgeschossigen Seminar- und Bürogebäudes (ca. 2 700 m² NUF 1-6 DIN 277:2016) für die Mathematik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf einem im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein stehenden Grundstück am Standort Heinrich-Hecht-Platz in Kiel mit einem Bewirtschaftungszeitraum von voraussichtlich 25 Jahren im Rahmen eines Lebenszyklusmodells (ÖPP-Modells). Der Auftrag umfasst alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen, die Bauzeit- und Endfinanzierung der Investitionen sowie Leistungen des technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements. Für die Endfinanzierung der Investitionen wird eine Einredeverzichtserklärung des Landes Schleswig-Holstein unter den im ÖPP-Projektvertrag geregelten Voraussetzungen (die Gegenstand der Verhandlungen sind) in Aussicht gestellt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Universitätsgebäude 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kiel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Schleswig-Holstein, endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de 🌏
E-Mail: florian.seelig@gmsh.de 📧
Telefon: +49 4315991479 📞
Fax: +49 4315991465 📠
URL der Dokumente: https://www.e-vergabe-sh.de 🌏
URL der Teilnahme: https://www.e-vergabe-sh.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-12 📅
Einreichungsfrist: 2017-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 198-406477
ABl. S-Ausgabe: 198
Zusätzliche Informationen
Zu. II.2.7: Die Aussage bezieht sich auf eine erwartete Planungs- und Bauzeit von 25 Monaten und einen anschließenden Bewirtschaftungszeitraum von 25 Jahren. Dies unterliegt den Verhandlungen. Zu II.1.5 und II.2.6: Geschätzter nominaler Wert inkl. Betrieb u. Instandsetzung für 25 Jahre. Geschätzte Kosten für Investition (Planung, Bau, Finanzierung) ca. 13,95 Mio. EUR netto.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, schlüsselfertiger Neubau, Gebäudemanagement sowie Bauzeit- und Endfinanzierung eines mehrgeschossigen Seminar- und Bürogebäudes (ca. 2 700 m² NUF 1-6 DIN 277:2016) für die Mathematik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf einem im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein stehenden Grundstück am Standort Heinrich-Hecht-Platz in Kiel mit einem Bewirtschaftungszeitraum von voraussichtlich 25 Jahren im Rahmen eines Lebenszyklusmodells (ÖPP-Modells).
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Der Auftrag umfasst alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen, die Bauzeit- und Endfinanzierung der Investitionen sowie Leistungen des technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements. Für die Endfinanzierung der Investitionen wird eine Einredeverzichtserklärung des Landes Schleswig-Holstein unter den im ÖPP-Projektvertrag geregelten Voraussetzungen (die Gegenstand der Verhandlungen sind) in Aussicht gestellt.
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Geschätzter Gesamtwert: 23 690 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung: S. oben II.1.4 und die öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 23 690 000 EUR 💰
Dauer: 325 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Auftrag enthält optionale Positionen (Bedarfspositionen) betreffend die Entsorgung von belastetem Bodenmaterial sowie Mehrkosten aufgrund von Schadstoffen, Kampfmitteln, Hindernisfunden und dergleichen nach Maßgabe der näheren Regeln in den Vergabeunterlagen. Ferner steht dem Auftraggeber das Recht zu Leistungsänderungen und Zusatzleistungen (oder Minderleistungen) für das Projekt zu verlangen. Dem Auftraggeber steht außerdem das Recht zur ordentlichen Teilkündigung von Dienstleistungen des infrastrukturellen Gebäudemanagement nach Ablauf von jeweils 5 Jahren der Betriebsphase zu. Über weitere Optionen kann verhandelt werden.
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Zusätzliche Informationen:
Zu. II.2.7: Die Aussage bezieht sich auf eine erwartete Planungs- und Bauzeit von 25 Monaten und einen anschließenden Bewirtschaftungszeitraum von 25 Jahren. Dies unterliegt den Verhandlungen.
Zu II.1.5 und II.2.6: Geschätzter nominaler Wert inkl. Betrieb u. Instandsetzung für 25 Jahre. Geschätzte Kosten für Investition (Planung, Bau, Finanzierung) ca. 13,95 Mio. EUR netto.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Allgemeine Regeln und konkretisierende Beschreibungen und Einzelheiten zu den Bedingungen, Erklärungen und Nachweisen (III.1.1-III.1.3) sind in den öffentlich (Adresse oben I.3) bereitgestellten Vergabeunterlagen Teil A Allgemeine Regeln des Verfahrens, Abschnitt V, geregelt und zu beachten, ebenso die bereitgestellten Formblätter für den Teilnahmeantrag. Die Leistungsbereiche, für welche das Kriterium/der Nachweis gilt, sind wie folgt angegeben: I (Initiierung/Strukturierung (auch der Finanzierung)/Lebenszyklusverantwortung), PO (Objektplanung), PT (Planung Technische Ausrüstung), B (Bau – Generalbauunternehmen), TGM (Technisches Gebäudemanagement), IGM (Infrastrukturelles Gebäudemanagement).
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Bedingungen (I, B, PO, PT, TGM, IGM): EK-1: Erlaubnis und Befähigung zur Berufsausübung. EK-2:Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.
Eigenerklärungen und Nachweise für die Leistungsbereiche:
BA1 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Unternehmensprofil
BA2 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Präqualifikationsnachweis Bau oder folgende Eigenerklärungen (bzw. Nachweise):
BA2.1: Keine Insolvenz o.Ä.
BA2.2: Keine Straftaten
BA2.3: Keine schweren Verfehlungen
BA2.4: Steuern und Abgaben
BA2.5: Nachweise Sozialversicherungsbeiträge
BA2.6: Berufsgenossenschaft
BA2.7: Beachtung Umwelt, Sozial-, Arbeitsrecht.
BA3 (B): Keine Schwarzarbeit
BA4 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Arbeitnehmer-Entsendegesetz
BA5: (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Beachtung Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG) seit dessen Inkrafttreten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Allgemeine Regeln und konkretisierende Beschreibungen und Einzelheiten zu den Bedingungen, Erklärungen und Nachweisen sind in den öffentlich (Adresse oben I.3) bereitgestellten Vergabeunterlagen Teil A Allgemeine Regeln des Verfahrens, Abschnitt V, geregelt und zu beachten, ebenso die bereitgestellten Formblätter für den Teilnahmeantrag. Zur Erläuterung der Kürzel der Leistungsbereiche siehe oben III.1.1.
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Eignungskriterien (I, B, PO, PT, TGM, IGM): EK-3: Umsatzstärke; EK-4 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Hinreichender Haftpflichtversicherungsschutz; EK-5 (I, B, TGM, IGM): Hinreichende finanzielle Bonität; EK-6 (nur I): Hinreichender Zugang zur Fremdfinanzierung.
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Eigenerklärungen/Nachweise:
WL1 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Gesamtumsatz
WL2 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Haftpflichtversicherungsschutz.
WL3 (I, B, TGM, IGM): Bankerklärung (oder Auskunft Wirtschaftsauskunftei).
WL4 (I): Jahresabschluss
WL5 (I): Finanzierungsbereitschaftserklärung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Allgemeine Regeln und konkretisierende Beschreibungen und Einzelheiten zu den Bedingungen, Erklärungen und Nachweisen sind in den öffentlich (Adresse oben I.3) bereitgestellten Vergabeunterlagen Teil A Allgemeine Regeln des Verfahrens, Abschnitt V, geregelt und zu beachten, ebenso die bereitgestellten Formblätter für den Teilnahmeantrag.
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Eignungskriterien EK-7 (I): Befähigung zur Durchführung von Lebenszyklusprojekten; EK-8 (I, B. PO, PT, TGM, IGM), : Berufliche Referenzen des Unternehmens; EK-9 (I, B. PO, PT, TGM, IGM): Personalstärke; EK-10 (I, B. PO, PT, TGM, IGM): Hinreichende Qualifikation der Projektleitung; EK-11 (TGM): IT-Ausstattung.
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Erklärungen/Nachweise:
TL1 (I): Vorstellung (Profil/Beschreibung) des Bewerbers/Initiators.
TL2: Referenzen über (nähere Beschreibung der Referenzanforderungen in Vergabeunterlagen Teil A, Abschnitt V.4. c) (Zeitraum grundsätzlich 7 abgeschlossene Jahre, also Leistungsabschluss nicht vor 2010, soweit nicht unten anders genannt):
TL2.1 (PO): Neubau Hochschul/Schul-/Verwaltungs-/Bürogebäude mit anrechenbaren Kosten mind. 7 000 000 EUR brutto (KG 300-500DIN 276:2008)).
TL2.2 (PO): Planungsleistungen im Bereich „Green Building“ für zertifiziertes Gebäude nach anerkanntem Standard.
TL2.3 (PT): Planungsleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung für Neubau Hochschul-/Schul-/Verwaltungs-/Bürogebäude (LPh 2-5) mit anrechenbaren Kosten mind 2 500 000 Euro (KG 400 DIN 276:2008)
TL2.4 (B): Bauleistung schlüsselfertiger Neubau Hochschul-/Schul-/Verwaltungs-/Bürogebäude mit Projektvolumen (KG 200 bis 700 nach DIN 276: 2008) von mindestens 9 000 000 EUR brutto.
TL2.5 (B): Bauleistung für ÖPP-Projekt (Lebenszyklusmodell eines öffentlichen Auftraggebers) im Hochbau mit Projektvolumen (KG 200 bis 700 nach DIN 276: 2008) ab 9 000 000 EUR brutto.
TL2.6 (TGM): Technisches Gebäudemanagement inklusive der Instandhaltung der Gebäudesubstanz und technischer Ausrüstung für Hochschul-/Schul-/Verwaltungs-/Bürogebäude mit mindestens 2 000 qm BGF (nach DIN 277: 2016) bewirtschafteter Gebäudefläche und Laufzeit von mind. 3 Jahren.
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TL2.7 (IGM): Infrastrukturelles Gebäudemanagement für Objekte der in TL2.6 genannten Art und Größe und Laufzeit.
TL2.8 (TGM): Technisches Gebäudemanagement für einen Hochbau im Rahmen eines Lebenszyklusmodells oder vergleichbar umfassender GM-Vertrag für öffentlichen Auftraggeber je mit Laufzeit von mind. 10 Jahren und insgesamt mindestens 2 000 qm BGF (DIN 277: 2016) bewirtschafteter Gebäudefläche.
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TL3 (B, PO, PT, TGM, IGM) Personalstärke (3 Jahre), Gliederung wie folgt:
TL3.1 (PO): Führungskräfte, weitere Mitarbeiter mit Hochschulabschluss und sonstigen Mitarbeiter
TL3.2 (PT): wie vor.
TL3.3 (B): Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal (gegliedert nach Ingenieuren, technischen Angestellten, kaufmännischen Angestellten)
TL3.4 (TGM): Gesondert ausgewiesenes technisches Leitungspersonal (möglichst auch nach Fachrichtungen und Qualifikationsstufen)
TL3.5 (IGM): wie vor.
TL4 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Qualifikation des Projektteams (Vorstellung Projektleitung)
TL5 (TGM): IT-Ausstattung
TL6 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Eignungsleihe/Verfügbarkeitsnachweise. Angaben zur Berufung auf Leistungsfähigkeit Dritter, dann mit Eignungsnachweisen und Verfügbarkeitsnachweisen Dritter.
Mindeststandards:
TL2.1 (PO): Eine Referenz im Referenzzeitraum (Leistungsabschluss nicht vor 2010).
TL2.3 (PT): Eine Referenz im Referenzzeitraum (Leistungsabschluss nicht vor 2010).
TL2.4 (B): Eine Referenz im Referenzzeitraum (Fertigstellung nicht vor 2010).
TL2.6 (TGM): Eine Referenz im Zeitraum von 5 Jahren (ab 2012).
TL2.7 (IGM): Eine Referenz im Zeitraum von 5 Jahren (ab 2012).
TL4 (I, B, PO, PT, TGM, IGM): Projektleiter/-in bzw. Objektleiter/-in muss mind. 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbereich haben.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Beachtung der Tariftreuepflicht bzw. Pflicht zur Zahlung des vergabespezifischen Mindestlohns (9,99 EUR/h) nach § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG), Einräumung der im TTG vorgesehenen Rechte (Vertragsstrafe, Kündigungsrechte, Prüfungsrechte zu Gunsten des Auftraggebers und der zuständigen Behörden). Verpflichtungserklärungen nach dem TTG sind mit dem Angebot einzureichen (also noch nicht mit dem Teilnahmeantrag, nicht zu verwechseln mit der Eigenerklärung III.1.1 BA5, die schon mit dem Teilnahmeantrag einzureichen ist!).
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Bei Unteraufträgen: Berücksichtigung mittelständischer Interessen und Losvergabe (§ 97 Abs. 4 S. 4 GWB).

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Sind mehr als fünf geeignete Bewerber vorhanden, behält sich der Auftraggeber eine Begrenzung der Zahl der Bewerber vor, ein Anspruch auf die Begrenzung des Bewerberfeldes oder dessen maximale Größe besteht jedoch nicht. Eine strikte Höchstzahl wird nicht bereits jetzt festgelegt, sondern in Abhängigkeit von den Angaben in den Bewerbungen und deren Bewertung nach den Auswahlkriterien.
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Die Auswahlkriterien sind den öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen, vgl. dort Vergabeunterlagen Teil A, Allgemeine Regeln des Verfahrens, Abschnitt V.5 b).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-12-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Florian Seelig
Dokumente URL: https://www.e-vergabe-sh.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren wird für alle Leistungen einheitlich als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 119 Abs. 2 und 5 GWB, § 2 VgV, § 3 EU Nr. 3 VOB/A 2016, § 3a EU Abs. 2 Nr. 1 VOB/A 2016 geführt.
Es sind zunächst innerhalb der oben IV.2.2. angegebenen Frist Teilnahmeanträge mit den geforderten Erklärungen und Nachweise zu stellen (also noch keine Angebote einzureichen).
Hierfür zu verwendende Formblätter sind unter der oben I.3 genannten URL als Bestandteil der Vergabeunterlagen verfügbar.
Die unter IV.2.2 genannte Frist gilt für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert (vgl.IV.2.3).
Zu I.3: Die Vergabeunterlagen stehen vollständig, uneingeschränkt und unentgeltlich unter der dort genannten URL zur Verfügung. Die Nr. des Verfahrens lautet: ZB-G0-17-0764000-4121.7
Die Vergabeunterlagen (insbes. Teil A, Allgemeine Regeln des Verfahrens) enthalten wichtige Informationen schon für den Teilnahmewettbewerb und sind für den Teilnahmeantrag zu beachten.
Da der Auftraggeber eine sichere elektronische Kommunikation gewährleisten muss, verwendet er dafür die e-Vergabe-Plattform (s. oben I.3), die eine Registrierung voraussetzt. Das Verfahren ist in den öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen (Teil A, Allgemeine Regeln des Verfahrens, Abschnitt IV.1 Der Auftraggeber behält sich vor, einfache E-Mails unberücksichtigt zu lassen.
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Antworten auf für den Teilnahmewettbewerb relevante Fragen werden unter der zu I.3 genannten URL bereitgestellt.
Eine Kostenerstattung wird nur den für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerbern gewährt, die ordnungsgemäße Angebote abgeben, aber keinen Zuschlag erhalten (Bedingungen und Einzelheiten in den Vergabeunterlagen, Teil A, Abschnitt IV.15). Erstangebot: 60 000 EUR brutto, Endgültiges Angebot: 20 000 EUR brutto. Weitergehende Ansprüche von teilnehmenden Unternehmen auf Vergütung oder Kostenersatz aus der Verfahrensteilnahme sind ausgeschlossen.
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Bieter haben mit der Angebotsabgabe (nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag) für sich und ihre Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit bei Angebotsabgabe bereits bekannt, die gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG) erforderlichen Verpflichtungserklärungen abzugeben. Eine Nichteinreichung führt, wenn auch eine Nachforderung erfolglos bleibt, zum Ausschluss.
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Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge oder den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen, die Vergabeunterlagen grundlegend geändert werden müssen oder andere schwerwiegende Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) entsprechend § 17 EU VOB/A 2016 vorbehalten.
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Der Auftraggeber kann den Zuschlag für das Lebenszyklusmodell nicht erteilen, wenn sich nach Auswertung der abschließenden Angebote eine konventionelle Beschaffungsvariante nach Maßgabe ordnungsgemäß fortgeschriebener Kostenschätzung als wirtschaftlicher erweist. Dies wird im Rahmen einer gesonderten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung geprüft. Nach Maßgabe einer Abwägung zwischen Transparenz- und Wettbewerbsgrundsatz würde der Auftraggeber den ansonsten für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern vor einer Aufhebung aus diesem Grund den Vergleichsmaßstab offen legen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24015
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319883640 📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Verfahren unterliegt der Nachprüfung durch die Vergabekammer.
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer jedoch unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet, auf den Tag des Zugangs kommt es nicht an (§ 134 GWB).
Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässig erfolgter Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2017/S 198-406477 (2017-10-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, schlüsselfertiger Neubau, Gebäudemanagement sowie Bauzeit- und Endfinanzierung eines mehrgeschossigen Seminar- und Bürogebäudes (ca. 2 700 qm NUF 1-6 DIN 277:2016) für die Mathematik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf einem im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein stehenden Grundstück am Standort Heinrich-Hecht-Platz in Kiel mit einem Bewirtschaftungszeitraum von voraussichtlich 25 Jahren im Rahmen eines Lebenszyklusmodells (ÖPP-Modells). Der Auftrag umfasst alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen, die Bauzeit- und Endfinanzierung der Investitionen sowie Leistungen des technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements. Für die Endfinanzierung der Investitionen wird eine Einredeverzichtserklärung des Landes Schleswig-Holstein unter den im ÖPP-Projektvertrag geregelten Voraussetzungen (die Gegenstand der Verhandlungen sind) in Aussicht gestellt.
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Gesamtwert des Auftrags: 23 690 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 431 / 599-1479 📞
Fax: +49 431 / 599-1465 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 143-350989
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 198-406477
ABl. S-Ausgabe: 143

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, schlüsselfertiger Neubau, Gebäudemanagement sowie Bauzeit- und Endfinanzierung eines mehrgeschossigen Seminar- und Bürogebäudes (ca. 2 700 qm NUF 1-6 DIN 277:2016) für die Mathematik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf einem im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein stehenden Grundstück am Standort Heinrich-Hecht-Platz in Kiel mit einem Bewirtschaftungszeitraum von voraussichtlich 25 Jahren im Rahmen eines Lebenszyklusmodells (ÖPP-Modells).
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S. oben II.1.4 und die öffentlich bereitgestellten Vergabeunterlagen
Beschreibung der Optionen:
Der Auftrag enthält optionale Positionen (Bedarfspositionen) betreffend die Entsorgung von belastetem Bodenmaterial sowie Mehrkosten aufgrund von Schadstoffen, Kampfmitteln, Hindernisfunden und dergleichen nach Maßgabe der näheren Regeln in den Vergabeunterlagen. Ferner steht dem Auftraggeber das Recht zu Leistungsänderungen und Zusatzleistungen (oder Minderleistungen) für das Projekt zu verlangen. Dem Auftraggeber steht außerdem das Recht zur ordentlichen Teilkündigung von Dienstleistungen des Infrastrukturellen Gebäudemanagement nach Ablauf von jeweils 5 Jahren der Betriebsphase zu. Über weitere Optionen kann verhandelt werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Planungs- und Bauleistungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Gebäudemanagementleistungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium (Name): Barwert der Zahlungen des Auftraggebers während der Vertragslaufzeit
Kostenkriterium (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-07-01 📅
Name: Heinrich Karstens Bauunternehmung GmbH & Co. KG
Postanschrift: Eckernförder Str. 353
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24107
Land: Deutschland 🇩🇪
Kiel, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: Höft Bauunternehmen GmbH & Co. KG
Postanschrift: Langberger Weg 19
Postort: Flensburg
Postleitzahl: 24941
Land: Flensburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 11 000 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postleitzahl: 24105
Telefon: +49 431 / 988-4640 📞
Fax: +49 431 / 988-4702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag nicht mehr zulässig. Ausgenommen sind Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder
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Wegen unzulässig erfolgter Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union.
Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6
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Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: n.n.
Postort: n.n.
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2019/S 143-350989 (2019-07-23)