Planmäßige Instandhaltung (ZI) EGV Klasse 702 -Bonn-

Marinearsenal

Planmäßige Instandhaltung (ZI) EGV Klasse 702 -Bonn-.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-03-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2017-01-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2017-01-31 Auftragsbekanntmachung
2017-07-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2017-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen
Menge oder Umfang:
Planmäßige Instandhaltung (ZI) EGV Klasse 702 „Bonn“hierzu u. a.:— Konservierungsarbeiten am Bootskörper im Unterwasser- und Überwasserbereich, WLG und Aufbauten,— Instand setzen der rutschfesten Decksbeläge,— Dockbesichtigung und schiffbauliche Untersuchung,— Instand setzen der Einrichtung in den Wohndecks,— Einzelteilprüfung Bootaussetzvorrichtungen,— Wartungsarbeiten AnDiMot's und EDiMot's,— Durchführen verschiedener Produktänderungen/wehrtechnische Änderungen,— Gestellen Kailiegeplatz für 1 Wohnboot.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur und Wartung von Kriegsschiffen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Marinearsenal
Postanschrift: Kasinostraße Tor 7
Postleitzahl: 26382
Postort: Wilhelmshaven
Kontakt
Internetadresse: http://www.baainbw.de 🌏
E-Mail: mars911@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 4421492145 / 2142 📞
Fax: +49 4421493574 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-31 📅
Einreichungsfrist: 2017-03-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 023-040827
ABl. S-Ausgabe: 23
Zusätzliche Informationen
Vergabekammer: Bundeskartellamt, Villemomblerstr. 76, 53123 Bonn. Deutschland Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit. Hinweis: Für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist die Registrierung auf der e-Vergabe-Plattform erforderlich. Andernfalls können die Vergabeunterlagen nicht zugestellt werden. Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder EMail eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen: Nicht öffnen – EU-Ausschreibung Verhandlungsverfahren Auftragsnummer: 70203/02017/HA125 Schlusstermin: 9.3.2017 – 14:00 Uhr Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Planmäßige Instandhaltung (ZI) EGV Klasse 702 -Bonn-.
Menge oder Umfang:
Planmäßige Instandhaltung (ZI) EGV Klasse 702 „Bonn“
hierzu u. a.:
— Konservierungsarbeiten am Bootskörper im Unterwasser- und Überwasserbereich, WLG und Aufbauten,
— Instand setzen der rutschfesten Decksbeläge,
— Dockbesichtigung und schiffbauliche Untersuchung,
— Instand setzen der Einrichtung in den Wohndecks,
— Einzelteilprüfung Bootaussetzvorrichtungen,
— Wartungsarbeiten AnDiMot's und EDiMot's,
— Durchführen verschiedener Produktänderungen/wehrtechnische Änderungen,
— Gestellen Kailiegeplatz für 1 Wohnboot.
Referenznummer: 70203/02017/HA125
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Standort der Werft.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Abgabe einer Eigenerklärung gem. Formblatt BAAINBw-B-V 034 (http://www.baainbw.de; Menuepunkt: Vergabe>Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung der Infrastruktur der Werft:
Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Slip- und / oder
Hebeanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen
Anschlüsse für Strom, Wasser, Luft, Beheizung und Belüftung, Fuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der werfteigenen Gewerke, der Lagerflächen und dem Vorhandensein von Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen für Personal des Marinearsenals und des Bordkommandos.
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Hinweis: Eine Darstellung der Infrastruktur der Werft ist beizufügen.
2. Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft:
Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, Tidenhub,
zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen.
— Bestätigung, dass es die navigatorischen, geografischen und klimatischen Gegebenheiten erlauben, die Einheit sicher anzuliefern und jederzeit zu verlegen.
— Bestätigung, dass ein Aufsetzen (Grundberührung) der Einheit am Pierliegeplatz
auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden
kann.
Hinweis: Die relevanten Maße der Einheit können bei der ausschreibenden Stelle
angefordert werden.
3. Angaben zu Dock / Slipanlage / Hebeanlage:
— Bestätigung, dass ein Schwimm- / Trockendock, eine Slip- / Hebeanlage zur
Verfügung steht, das/die es ermöglicht die Einheit gemäß Dockplan zu docken /
aufzuslippen / zu heben.
Hinweis: Der Dockplan kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden.
— Bestätigung, dass der Dockplan für die Einheit eingehalten wird.
Bei Abweichungen vom Dockplan muss durch eine Klassifikationsgesellschaft
geprüfter rechnerischer Nachweis, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann, vorgelegt werden.
— Bestätigung, dass der rechnerische Mindestabstand zwischen der tiefsten Stelle
der Einheit und der Oberkante der Pallung beim Eindocken bei einem zu berücksichtigenden Tiefgang von 6000 mm mindestens 400 mm beträgt.
— Bestätigung, dass eine Pallungshöhe von mindestens 1,3 m herstellbar ist
Hinweis: Hierzu müssen für Propeller, Ruderblatt und Sonar geeignete Dock-
gruben vorhanden sein.
— Bestätigung, dass das Dock eine vollständige und selbsttragende, die Einheit
nicht berührende, Einhausung zulässt, um für die Dauer der Dockliegezeit die
Einheit wetterfest einzuzelten.
Hauptmaße des Schiffes:
Gewicht: 10 000 t Länge: 174 m Breite: 24 m Tiefgang: 7,4 m
Einsatzverdrängung: 20 000 t
— Bestätigung, dass eine Wellenziehvorrichtung sowie eine freie Fläche von mindestens 13 m Länge hinter dem Heckspiegel der Einheit zur Verfügung steht.
Hinweis: Das Ziehen der Wellen, des Ruderblattes sowie ein Wechsel des Sonarfensters müssen möglich sein.
4. Bestätigung, dass eine Instandsetzungspier von ausreichender Länge (mindestens 250 m) und Wassertiefe (mindestens 7,4 m) vorhanden ist, an der eine Standprobe durchführbar ist.
5. Bestätigung, dass eine Standprobe an der Pier durchgeführt werden kann.
6. Bestätigung, dass an Dock und Pier Krankapazitäten vorhanden sind, die es
Erlauben, jederzeit die gesamte (ggf. eingezeltete) Schiffssilhouette mit einem
Kran zu erreichen und hierbei übliche Lasten zu transportieren.
7. Bestätigung, dass am jeweiligen Liege-/ Standplatz (Dock / Pier) der Einheit die folgenden Ver- und Entsorgungsanschlüsse vorhanden sind:
— 7 Anschlüsse für Drehstrom 440 V, 60 Hz, 400 A mit eigenem Zähler nach den
Vorgaben VDE 0100 und VBG 4
— 3 Feuerlöschanschlüsse für C-Rohre mit mindestens 9 bar Wasserdruck
— 1 Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat für das Bordsystem
— Anschluss für getrocknete Steuer- und Arbeitsluft mit 6 – 8 bar Luftdruck
— Anschlüsse zum Beheizen und Belüften des Schiffes
8. Bestätigung, dass die Wache des Bordkommandos (Inland 22, Ausland 33 Personen) in maximal 100 m Entfernung vom Schiff in festen oder Containerunterkünften (Schlaf-, Aufenthalts- und Sanitärbereich) untergebracht werden kann.
9. Bestätigung, dass die kommunale oder die Werksfeuerwehr innerhalb von 8 Minuten nach Alarmierung mit den Brandbekämpfungsmaßnahmen vor Ort beginnen kann (Schutzzieldefinition AGBF Bund).
Hinweis: Bestätigung der kommunalen Feuerwehr bitte beifügen.
10. Bestätigung, dass Einhüllentanker die Werft anlaufen dürfen.
11. Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der mit der Durchführung des
Auftrages zu betrauenden Abteilung.
Hinweis: Ein Organigramm der Organisationseinheit ist beizufügen.
12. Angaben zum Qualitätsmanagementsystem:
— Eigenerklärung, dass der Auftragnehmer sich verpflichtet, auf der Grundlage
der in den technischen Unterlagen festgelegten Qualitätsanforderungen,
Maßnahmen entsprechend den Bestimmungen der AQAP 2130, NATO-
Qualitätssicherungsanforderungen für Prüfung und Test, zur Sicherstellung der
vertragsgemäßen Beschaffenheit der Leistung durchzuführen.
— Organigramm, in dem Aufbau und Ablauforganisation der fertigungsunabhängigen Qualitätssicherungsorganisation ersichtlich ist.
— Benennung des Qualitätsmanagementbeauftragten (Beauftragter der obersten Leitung).
13. Bestätigung, dass durch parallel in Arbeit befindliche Vorhaben, dieses Vorhaben nicht beeinträchtigt werden wird.
14. Bestätigung, dass ein Umweltschutzmanagement eingerichtet ist, das nach ISO 14001 zertifiziert ist bzw. das nach den Grundsätzen der ISO 14001 arbeitet.
15. Bestätigung, dass die Entsorgung von Müll, Farbresten und Abwässern gemäß
den aktuellen amtlichen Umweltvorschriften erfolgt.
16. Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten.
17. Darstellung der Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe auf
der Werft.
Hinweis: Eine Ablaufdarstellung ist beizufügen.
18. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den anerkannten Regeln der Technik
genügt, die sich in den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und
Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://www.dnv-gl.com/) und den
Bauvorschriften der Bundeswehr (BV-Hefte, VG-Normen) widerspiegeln.
19. Auflistung der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung von (Marine-) Schiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit, der fachgerechten und ordnungsgemäßen Ausführung sowie der (öffentlichen) Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen.
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20. Auflistung und Angaben zur beruflichen Qualifikation der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene.
21. Benennung eines Projektleiters als zentralen Ansprechpartner, mit der Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, Staatlich geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der:
— Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann
— ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig ist
— die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht
Hinweis: Die entsprechenden Qualifikationsnachweise sind beizufügen.
22. Erklärung, dass neben dem Projektleiter mindestens 2 Betriebsingenieure mit
vergleichbarer Qualifikation zur Verfügung stehten.
23. Eigenerklärung, dass das an Bord eingesetzte eigene Personal oder Personal
von Unterauftragnehmern die deutsche Sprache versteht oder von einem Vor-
arbeiter geführt wird, auf den dies zutrifft.
24. Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene Personal und das Personal
der Unterauftragnehmer über eine Sicherheitsüberprüfung nach Ü2 (Sabotageschutz) verfügt oder das eine entsprechende Überprüfung beim Marinearsenal
beantragt wurde.
25. Eigenerklärung, dass im Fall von Schweißarbeiten eine Herstellerqualifikation des Auftragnehmers oder des Unterauftragsnehmers nach DIN 2303 „Schweißen und verwandte Prozesse – Qualitätsanforderungen an Herstell- und Instandsetzungsbetriebe für wehrtechnische Produkte“ nachgewiesen wird.
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26. Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von mindestens 2 Instandsetzungsvorhaben ( einschl. der Integration von technischen Änderungen ) von
(Marine-) Schiffen vergleichbarer Größe und Komplexität.
Eine Auflistung dieser Vorhaben mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des
Rechnungswertes, der Leistungszeit, der fachgerechten und ordnungsgemäßen
Ausführung der Arbeiten sowie der (öffentlichen) Auftraggeber mit Benennung
von Referenzpersonen ist beizufügen.
27. Bestätigung, dass das eigene Personal oder Personal von Unterauftragnehmern in der Lage ist, Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchzuführen.
28. Bestätigung über Kenntnisse und Erfahrungen bei der Applizierung von Farbstoffen.
29. Bestätigung, dass das eigene Personal oder Personal von Unterauftragnehmern über Erfahrungen in der Verarbeitung von Schiffbauhölzern, Kunststoffen und GFK-Werkstoffen verfügt.
30. Bestätigung, dass das eigene oder Personal von Unterauftragnehmern über
Erfahrungen in der Instandsetzung von Pumpen, Schiebern und Ventilen verfügt.
31. Bestätigung der Erfahrung in der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten am Antriebsmotor MTU Typ: 20V8000 M71R
32. Bestätigung, dass die Restpunktabwicklung sowie die Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte am Liegeplatz der Einheit nach der Werftliegezeit in
Wilhelmshaven durchgeführt wird.
33. Bestätigung, dass zur Koordinierung der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung eventueller Gewährleistungspunkte auch nach Abschluss der Werftliege-
zeit ständig ein bevollmächtigter Vertreter des Auftragnehmers, der in Qualifikation und Entscheidungskompetenz dem Projektleiter entspricht, vor Ort am Liegeplatz der Einheit nach der Werftliegezeit in Wilhelmshaven anwesend sein
wird.
34. Erklärung, dass im Auftragsfalle deutsches Recht, einschließlich der Regelungen des deutschen Preisrechtes, hier insbesondere die Rechte zur Prüfung von Angeboten und Rechnungen durch den Auftraggeber bzw. die zuständigen Preisüberwachungsstellen, zur Anwendung kommt und das dies vom Auftragnehmer anerkannt wird.
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35. Erklärung, dass sämtliche eigene oder von Unterauftragnehmern herrührenden Unterlagen, Dokumentationen, Nachweise und Belege in deutscher Sprache verfasst sein werden oder dass jeweils eine von einem amtlich anerkannten bzw. bestellten Übersetzer gefertigte und beglaubigte Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden wird.
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36. Erklärung, dass bei Auftragsdurchführung im Ausland oder durch einen ausländischen Generalunternehmer mindestens zwei Dolmetscher gestellt werden, die
jederzeit für alle Fragen des Auftraggebers ansprechbar und ausschließlich für
dieses Instandsetzungsvorhaben tätig sind und dass die Projektsprache Deutsch
ist.
37. Erklärung, dass für die Dauer des Vorhabens eine Person vorgesehen ist, die
ausschließlich für die Koordination der Arbeiten zuständig ist und dass diese
Person die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht. Sie ist dem InstB
vor Beginn des Vorhabens zu benennen. Zu ihren Aufgaben gehört:
— die überwiegende Präsenz an Bord;
— die Erstellung detaillierter Terminpläne, aus denen die Abhängigkeiten der einzelnen Baugruppen und ihrer Einzelschritte deutlich zu entnehmen sind;
— die wöchentliche Aktualisierung der Terminpläne in Abstimmung mit der Bauleitung sowie deren Übergabe an den AG;
— die Terminverfolgung bei der Umsetzung der einzelnen Arbeitsschritte.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß Bedingungen für Schiffsinstandsetzungsverträge des Marinearsenals (BI-Schiffe).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.
Sonstige besondere Bedingungen:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 031 (zu beziehen: http://www.baainbw.de; Menüpunkt: Vergabe>Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2017-03-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Marinearsenal AF 911
Frau Schulz-Held / Herrn Hinrichs
URL der Teilnahme: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
Name: Marinearsenal
Kontaktperson: Herrn Tibbe
Telefon: +49 4421492040 📞
Fax: +49 4421492037 📠
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de/ 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-07-31 📅
Datum des Endes: 2017-11-07 📅
Zusätzliche Informationen
Vergabekammer: Bundeskartellamt,
Villemomblerstr. 76,
53123 Bonn.
Deutschland Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de).
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Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
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Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
Hinweis: Für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist die Registrierung auf der e-Vergabe-Plattform erforderlich. Andernfalls können die Vergabeunterlagen nicht zugestellt werden.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen
und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter
Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder EMail
eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt
werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. des Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag ist wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen – EU-Ausschreibung
Verhandlungsverfahren
Auftragsnummer: 70203/02017/HA125
Schlusstermin: 9.3.2017 – 14:00 Uhr
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches
Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 134 Informations- und Wartepflicht
§ 135 Unwirksamkeit
Quelle: OJS 2017/S 023-040827 (2017-01-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 140-288933
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 023-040827
ABl. S-Ausgabe: 140
Zusätzliche Informationen
Der hier genannte Gesamtauftragswert in Höhe von 14 620 284,87 EUR inkl. 19 % USt. beinhaltet auch die geschätzten Nachtragsleistungen, die bei Bedarf erst im Laufe des Instandsetzungsvorhabens beauftragt werden.

Auftragsvergabe
Name: Norderwerft Repair GmbH
Postanschrift: Ellerholzdamm 13
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: b.schack@norderwerft.de 📧
Quelle: OJS 2017/S 140-288933 (2017-07-20)